08.05.2012
Der Dichter begeht am 09. Mai seinen 207. Todestag. Ein Blick auf unseren Spielplan zeigt: Wir tun unser Bestes, seinen zu Lebzeiten geäußerten Wünschen* gerecht zu werden!
* „Wenn ich mir denke, dass in der Welt vielleicht mehr solche Zirkel sind, die mich unbekannt lieben und sich freuen, mich zu kennen, dass vielleicht in hundert oder mehr Jahren – wenn auch mein Staub schon lange verweht ist – man mein Andenken segnet und mir noch im Grabe Tränen und Bewunderung zollt, dann freue ich mich meines Dichterberufes und versöhne mich mit Gott und meinem oft harten Verhängnis.“
(Friedrich Schiller, aus einem Brief an Charlotte von Wolzogen. 1784)
07.05.2012
Alles auf einen Blick...
Im Spielzeitheft 2012/2013 finden Sie unsere Premieren von "André Chénier" bis "Weniger 2", Sinfoniekonzerte von 1 bis 8, Serviceinformationen von "Abonnements" bis "Unsere Mitarbeiter" und vieles mehr...
26.04.2012
Ausstellung zur Tagung der Schriftstellervereinigung P.E.N. in Rudolstadt
Die internationale Schriftstellervereinigung P.E.N. tagt vom 10-13. Mai in Rudolstadt. Ein Anlass, an ihre historische Entwicklung in Deutschland zu erinnern: Die Ausstellung »P.E.N. – die internationale Schriftstellervereinigung, ihre deutsche Geschichte, ihre Aufgaben« ist bereits ab dem 27. April und bis zum 28. Mai im Foyer des Theaters Rudolstadt zu sehen. Zur Vernissage am Freitag, 27. April, 18 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
18.04.2012
Heute haben wir in der Pressekonferenz unsere Vorhaben der kommenden Saison vorgestellt.
Die 18 Premieren in den unterschiedlichen Sparten Schauspiel, Musiktheater, Ballett, Kinder- und Jugendtheater, Puppentheater stehen 2012/13 unter dem Motto "Einzeln können wir nichts!". Auch die Thüringer Symphoniker warten mit spannenden Höhepunkten auf. Lassen Sie sich vom Programm überraschen, das morgen in den Zeitungen stehen wird und demnächst ausführlicher auf unserer Website.
Hier lässt sich vorab bereits ein Blick auf die Premierenvorschau werfen.
05.04.2012
Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".
Was haben Sie heute gemacht?
Ich bin Auto gefahren. Am Morgen habe ich am Computer für ein anderes Theater gearbeitet: an einem Plakat für die „Distel“ in Berlin.
Wo kommen Sie gerade her?
Aus Berlin.
Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Nein.
Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Dass ich beinahe in eine Einbahnstraße hinein gefahren wäre.
Wobei vergessen Sie die Zeit?
Wenn ich schlafe.
Wann platzt Ihnen der Kragen?
Wenn ich nicht schlafen kann. Und wenn ich über die Politik lese …
Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Ich wäre gern Pilot geworden. Buschpilot im brasilianischen Urwald.
Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Das Talent zum Zeichnen wurde mir ja in die Wiege gelegt. Das machte mir also schon immer Spaß. Und heute erleichtert der Computer die Arbeit enorm.
Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Ich glaube nicht, dass man viel ändern kann. Ich hätte besser auf meine Gesundheit achten müssen, als ich ohne Arbeitsschutz malte.
Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich habe meiner Frau 20 Euro Schadensersatz gezahlt. Sie kaufte eine Schale, die ihr dann aber doch nicht gefiel und wollte sie zurückgeben. Ich sollte sie mitbringen, hatte aber den Kassenzettel verloren. Zu Hause stellte sich heraus, dass ich lediglich vergessen hatte, ihn mitzunehmen …
Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Dass sie auf ihre Gesundheit achten sollen und auf gute Bildung. Das ist wichtig heutzutage.
06.03.2012
Wir freuen uns, dass das Kulturradio des Mitteldeutschen Rundfunks, MDR Figaro, unser 6. Sinfoniekonzert der Thüringer Symphoniker am 9./10. März mitschneiden wird!
Anlass ist u. a. die Uraufführung von "Vier Wildschweine zerstören das Paradies" von Siegfried Matthus. Gesendet wird am Dienstag, 27. März, um 20.05 Uhr!
23.02.2012
Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".
Was haben Sie heute gemacht?
Ich habe mich mit meinem ausgehakten Rücken gequält. Außerdem habe ich ein Interview zu den Aufgaben eines Bundespräsidenten gegeben – für eine Zeitung, die früher einen schlechten Ruf hatte, aber jetzt durchaus wieder lesbar ist: das „Neue Deutschland“. Dann habe ich noch über Goethe und sein Verhältnis zur Religion geschrieben und meine kranke Sekretärin angerufen.
Wo kommen Sie gerade her?
Aus der Lutherstadt Wittenberg.
Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Nein.
Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Die leeren Straßen.
Wobei vergessen Sie die Zeit?
Bei Brahms’ 2. Klavierkonzert, wenn ich mit meinen Enkeln spiele und wenn ich Friedrich Schiller lese.
Wann platzt Ihnen der Kragen?
Das ist seltener geworden. Aber wenn Zyniker frech werden, indem sie jedes Engagement in den Dreck ziehen und ‚Gutmensch‘ draufschreiben, anstatt sich selbst zu engagieren, dann schon … Ich kann auch wütend werden, wenn ich sehe, wie Müll einfach so in der Umwelt entsorgt wird, und wenn ich die jetzigen FDP-Politiker reden höre!
Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Gärtner.
Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Alles.
Dass ich mich häufig mit großen Texten der Weltliteratur beschäftigen kann und dafür bezahlt werde, dass ich Zeit habe für Menschen, die ein offenes Ohr und einen Rat brauchen.
Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Alles. Und es würde doch wie bei Jean-Paul Sartre sein: Das Spiel ist aus. Es wäre doch wieder dasselbe wie heute.
Was war Ihre letzte gute Tat?
Dass ich trotz meines kaputten Rückens hierher gefahren bin. Was eine gute Tat ist, müssen die Anderen sagen. Alles andere wäre Hochstaplerei.
Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Macht alles so ähnlich wie wir und denkt, es sei euer ganz Eigenes. Und dass meine Kinder mir etwas auf den Weg geben.
23.01.2012
Wegen einer Erkrankung im Ensemble muss leider die extra anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages angesetzte Aufführung von "Freunde, das Leben ist lebenswert" ersatzlos entfallen!
Bereits gekaufte Karten können an den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben oder umgetauscht werden.
23.01.2012
Wer in den Erinnerungen an ein berauschendes Konzerterlebnis schwelgen möchte - eine Fotoauswahl haben wir neu auf unsere Bildergalerie hochgeladen!
Hier kommen Sie direkt zu den Fotos.
23.12.2011
Die 1000. Karte für das diesjährige Silvesterkonzert der Thüringer Symphoniker ist heute über den Ladentisch gegangen. Brunhilde Heinze heißt die Glückliche. Als Überraschung bekam sie in der KulTourDiele ein Wahl-Abonnement geschenkt.
Für Brunhilde Heinze ist das Silvesterkonzert seit Jahren ein Muss. Dafür nahm die begeisterte Theater- und Konzertbesucherin aus Rudolstadt-Schwarza in der Vergangenheit auch die langen Warteschlangen im Vorverkauf auf sich und ergatterte so regelmäßig noch einen Sitzplatz in dem heiß begehrten Konzert.
Die langen Warteschlangen konnten wir in diesem Jahr vermeiden. Denn um der Nachfrage Herr zu werden, haben wir das traditionsreiche Konzert erstmalig vom Großen Haus des Theaters in die größere Stadthalle Bad Blankenburg verlegt. Auf diese Weise können nun weit mehr Besucher den Silvesterabend mit den Thüringer Symphonikern verbringen.
Restkarten sind noch an den Vorverkaufsstellen des Theaters erhältlich.
21.12.2011
Am 5. Februar 2012, um 19.30 Uhr, werden unser Schauspielensemble und die Thüringer Symphoniker zum dritten Mal im renommierten Berliner Maxim Gorki Theater gastieren. Der Verkauf für "Freunde, das Leben ist lebenswert" hat bereits begonnen!
Sie erreichen den Kartenservice des Maxim Gorki Theaters telefonisch unter der Tel. (030) 20 22 11 15 oder Sie buchen direkt auf deren Website.
15.12.2011
Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".
Was haben Sie heute gemacht?
Ich bin aus Hamburg angereist. Der ICE fährt ja nonstop bis Saalfeld, das war gut. Dann habe ich meine Verwandten hier besucht, bin in mein Hotel und anschließend hierher.
Wo kommen Sie gerade her?
Aus Hamburg.
Waren Sie schon einmal in Saalfeld?
Ja. Ich bin mit meinen Eltern 1945 aus Breslau geflüchtet und hier angekommen. Wir haben in Schlosskulm gelebt. Meine Eltern später in Saalfeld. Und da habe ich sie in der Zeit, als ich in Leipzig studierte, oft besucht.
Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Dass der Bahnhof umgebaut wurde. Und dass es hier genauso regnet wie in Hamburg bei meiner Abreise.
Wobei vergessen Sie die Zeit?
Beim Klavierspielen und bei meinen Büchern. Als ich auf der Fahrt die Burgen und Burgruinen hier in der Umgebung sah, ist mir das Lied „An der Saale hellem Strande …“ durch den Kopf gegangen und ich habe mir vorgenommen, sie im Frühjahr alle zu besichtigen.
Wann platzt Ihnen der Kragen?
Bei Ungerechtigkeiten. Egal ob im politischen Bereich, bei den Folgen unserer spätkapitalistischen Gesellschaft oder im Privaten.
Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Dann wäre ich Pianist geworden oder Archäologe. Oder beides.
Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Man muss ja sagen „liebte“. Ich liebte es, jeden Tag mit den aktuellen Ereignissen konfrontiert zu werden, vielseitige Einblicke in die Welt der Politik und der Politiker zu haben. Außerdem mochte ich es schon immer, vor einem Auditorium zu stehen und zu reden. Für mich ist das eine Herausforderung, der ich mich ohne Angst stelle.
Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Nein. Ich würde es wieder so gestalten, wie ich es im Rückblick sehe. Einige kleine Fehler würde ich sicher nicht noch einmal begehen, aber die hätten mein Leben nicht grundsätzlich verändert.
Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich schreibe ab und zu kleine Geschichten für das Hamburger Abendblatt. Unter anderem auch über diesen einen Bettler, dem ich immer einen Euro gebe, wenn ich ihn sehe. Ich habe schon erlebt, dass Leute, die mich erkannten, auch dort stehen blieben.
Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Den Sinn für Gerechtigkeit. Dass sie Fremden ohne Vorurteile begegnen. Dass sie lernen, hinter die Kulissen zu schauen.
Das Gespräch führte Claudia Leutemann.
09.12.2011
Am Samstag, 17. Dezember, laden wir um 20 Uhr zu dem tief bewegenden Stück "Leben und sonst gar nichts" in den Schminkkasten ein. Alle Karten kosten an diesem Theatertag nur 8 Euro!
Zu erleben ist Schauspieler Johannes Arpe, der in dem Monologstück von Antoine Rault alle Facetten seines Könnens ziehen kann. Er lässt das Publikum in die Geschichte eines Mannes in den besten Jahren eintauchen, dessen Welt plötzlich Kopf steht. Pierre bekommt die Diagnose einer unheilbaren Krankheit. Erst nach und nach lernt er, sein Schicksal auch als Chance zu begreifen ...
Karten sind noch unter 03672/422766 erhältlich.
02.12.2011
Aufgrund von einer Erkrankung im Ensemble müssen die geplanten Vormittagsvorstellungen von "Ox und Esel" in den kommenden Tagen leider entfallen. Wir versuchen ...
wenigstens teilweise Ersatz anzubieten. Hierzu schauen Sie bitte in unserem Online-Dezember-Spielplan nach. Vielen Dank!
02.12.2011
Gestern überreichten Intendant Steffen Mensching und Verwaltungsdirektor Mathias Moersch einen Scheck über stolze 1195,51 Euro an das Soziokulturelle Jugendzentrum "saalgärten".
Gespendet haben unser Publikum und Theatermitarbeiter während des Theaterfestes zur Saisoneröffnung und bei einer Veranstaltung von "MMM-Heiteres Beruferaten". Claudia Henniger, die Leiterin der saalgärten, war sichtlich erfreut. Sie wird das Geld für die Verbesserung der technischen Ausstattung für Projekte mit Kindern und Jugendlichen verwenden. Steffen Mensching kommentierte, "uns ist es wichtig, soziales Engagement zu zeigen". Bereits zum wiederholten Mal hatten wir zu Spenden für hilfsbedürftige Organisationen aufgerufen.
01.12.2011
Anlässlich des Todes der Schriftstellerin Christa Wolf laden wir spontan am Samstag, 3. Dezember, um 20 Uhr zu einer Lesung in den Schminkkasten ein. Der Eintritt ist frei!
27.11.2011
Aufgrund der großen Nachfrage wird das Kabarett "academixer" am Donnerstag, 8. Dezember, um 19.30 Uhr eine weitere Vorstellung geben!
Karten dafür sind an unseren Vorverkaufsstellen und unter Tel. (0 36 72) 42 27 66 erhältlich. Weitere Informationen zum Stück finden Sie hier.
15.11.2011
Eine super Gelegenheit bietet sich allen, die Heinrich von Kleists Lustspiel "Amphitryon" endlich einmal oder zum wiederholten Mal sehen möchten: Für die Vorstellung am 20. November, 18 Uhr, kosten alle Eintrittskarten einmalig nur 8 Euro.
Die Karten für den Theatertag sind an sämtlichen Vorverkaufsstellen unseres Theaters erhältlich. Informationen, den Trailer und Kritiken zum Stück finden Sie hier.
10.11.2011
Unser Wahlheiliger wird diesen 10. November 252 Jahre alt. Wir wünschen weiterhin Unsterblichkeit und viel Erfolg!
Rastlos vorwärts mußt Du streben,
nie ermüdet stille stehn,
willst Du die Vollendung sehn;
mußt ins Breite Dich entfalten,
soll sich Deine Welt gestalten;
in die Tiefe mußt Du steigen,
soll sich Dir das Wesen zeigen.
Nur Beharrung führt zum Ziel,
nur die Fülle führt zur Klarheit,
und im Abgrund wohnt die Wahrheit.
Friedrich Schiller
07.11.2011
Aufgrund des Streikes der Kommunen gegen die geplanten Kürzungen der Landesregierung bleibt auch die Theaterkasse in der KulTourDiele am Dienstag, 8. November geschlossen.
Kartenreservierungen werden telefonisch unter (0 36 72) 4 50-25 10 oder per Mail unter
service@theater-rudolstadt.com entgegengenommen. Wir bitte um Ihr Verständnis.
03.11.2011
Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".
Was haben Sie heute gemacht?
Ich bin hierher gefahren und zwar sehr lange. Es war eine blöde Strecke wegen der Umleitung in Kahla.
Wo kommen Sie gerade her?
Aus Berlin.
Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Vor hundert Jahren …
Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Die vielen Einbahnstraßen.
Wobei vergessen Sie die Zeit?
Wenn ich ein literarisch gutes Buch lese. Was nicht unbedingt „Der Turm“ sein muss. Auch bei den Krimis gibt es gute Autoren.
Wann platzt Ihnen der Kragen?
Der platzt mir unentwegt. Ich kann mir viele Fernsehsendungen nicht mehr ansehen. Es ist alles so hoffnungslos in der Welt. Ich schalte manchmal aus, weil ich das nicht mehr aushalte. Das ist keine Flucht, sondern meine Hoffnungslosigkeit darüber, was in diesem Land passiert.
Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Ich nehme an, das, womit ich den Facharbeiter gemacht habe: Gebrauchsgrafikerin. Oder vielleicht auch Requisiteurin, weil ich das mal ein halbes Jahr mit viel Freude gemacht habe.
Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Wenn man ihn gut machen kann, wenn man die Gelegenheit hat, nicht nur kleine Rollen spielen zu müssen … Ich mag die Atmosphäre, wie man miteinander umgeht an Theatern wie z. B. bei mir an der Berliner Volksbühne. Dass da noch etwas funktioniert, dass Ensembles miteinander und nicht gegeneinander arbeiten. Das ist wie nach Hause kommen.
Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Ich glaube nicht.
Was war Ihre letzte gute Tat?
So eine richtig große gute Tat habe ich nicht gemacht, außer, dass ich den Verkäufern von diesen Obdachlosenzeitungen immer Geld gebe. Ich habe bei Frank Castorf auch einmal im Obdachlosentheater mitgespielt.
Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Das ist schwierig. Ich hatte nie welche. Ein bisschen Bescheidenheit. Aber auch das kann man eigentlich heute nicht sagen, weil es so viele arme Kinder gibt.
Gespräch: Friederike Lüdde
24.10.2011
Am 24. Oktober, um 21.45 Uhr ist Lev Vinocour in der Rolle des Franz Liszt in dem Dokumentarfilm "Die späten Jahre" auf Arte zu sehen.
Vor vier Wochen begeisterte der russische Pianist Lev Vinocour mit zwei Werken von Franz Liszt die Besucher unseres 1. Sinfoniekonzertes im Theater Rudolstadt und im Meininger Hof in Saalfeld.
In der italienisch-deutsch-französischen Koproduktion begibt er sich nun auf die Spur des späten Liszt. Als ausgezeichneter Kenner des Komponisten besuchte er auf seiner Reise bekannte und wenig bekannte Orte, die für Liszts späte Jahre entscheidend waren.
11.10.2011
Auch wenn an dieser Stelle zum Thema Theaterfinanzierung bisher wenig zu lesen war - im Hintergrund wurde hart für die Zukunft unseres Theaters gekämpft. Vor wenigen Minuten hat nun auch der Kreistag als letzter der kommunalen Träger der Weiterfinanzierung ...
... unseres Theaters von 2013 bis 2016 zugestimmt und das mit überwältigender Mehrheit!!! Wir sagen allen Stadtratsmitgliedern aus Rudolstadt und Saalfeld und den Kreistagsmitgliedern DANKE!
30.09.2011
Mit viel Applaus und begeisterten Zuschauern wurde gestern "Ruhestörung", das 1. Thüringer Theaterfestival 60plus eröffnet. Bilder, aktuelle Informationen,
... das Programm und vieles mehr finden Sie unter www.ruhestoerung-rudolstadt.de.
27.09.2011
Liebe Theaterfreunde, derzeit funktioniert unsere Website nur eingeschränkt. Wir sind dabei, das Problem zu beheben und bitten noch um etwas Geduld. Zur Ruhestörungs-Festival-Website kommen Sie ...
23.09.2011
Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".
Was haben Sie heute gemacht?
Ich stand, sage und schreibe, fünf Stunden im Stau. Sie wissen ja, dass der Papst nach Berlin kommt. Allerdings ist es geheim, welche Route er fährt und so waren alle Straßen gesperrt. Dann gab es hier in der Umgebung noch verschiedene Baustellen …
Wo kommen Sie gerade her?
Aus Berlin.
Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Nein.
Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Wissen Sie, durch die lange Fahrtzeit kam ich sehr spät hier an und habe nur auf mein Navigationsgerät gestarrt, um den Weg zum Hotel zu finden, habe dort schnell meine Koffer abgestellt und dann den Weg zum Theater gesucht. In der ganzen Hektik habe ich gar keine Zeit gefunden, mich umzuschauen. Das mache ich morgen, bei Tageslicht.
Wobei vergessen Sie die Zeit?
Bei vielen Dingen. Vor allem, wenn ich mich an einem guten Buch festgebissen habe. Das saugt mich ein und ich vergesse alles um mich herum.
Wann platzt Ihnen der Kragen?
Auf jeden Fall, wenn die Straßen verstopft sind! Denn ich verbringe unglaublich viel Lebenszeit im Auto. Aktuell aber, wenn ich den Fall des Italieners verfolge, der in Berlin angegriffen wurde, flüchtete und in ein Auto geriet. In Berlin gibt es zurzeit ja viele dieser furchtbaren Übergriffe.
Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Bis ich fünf Jahre alt war, wollte ich Krankenschwester werden. Dann habe ich aber gemerkt, dass das auch etwas mit Schmerzen und Spritzen zu tun hat … Später wollte ich Lehrerin werden. Doch als ich erlebt hatte, wie manche Schüler die Lehrer fertig machen, dachte ich, dass ich mich nicht mit den Kindern anderer Eltern herumplagen will. Schlussendlich hatte ich dann einen Berufswunsch, der meiner heutigen Tätigkeit sehr nahe kommt: Journalistin.
Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Heute habe ich es lustigerweise sehr genossen, in der Technikkammer hinter den Zuschauern im Dunkeln zu sitzen. Keiner konnte mich sehen, aber ich konnte alles verfolgen. Das ist ja sonst andersherum. Ich schaue in einen schwarzen Kasten und sehe niemanden. Aber im Ernst: Ich liebe meinen Beruf, weil man frei ist, zu tun, was man normalerweise nicht darf. Jeden Blödsinn. Und das in aller Öffentlichkeit. Und ich freue mich auch, wenn ich Menschen begegne, die ich früher auf einem hohen Sockel gesehen habe. Dann ist es interessant, ob man bestätigt wird oder enttäuscht.
Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Nein.
Was war Ihre letzte gute Tat?
Als ich neulich mal wieder im Auto unterwegs war, gab es einen unglaublich fantastischen Sonnenuntergang. Ich habe ständig angehalten, um Fotos zu schießen. Diese Bilder sind wunderschön. Wenn ich sie Freunden zeige oder mir selbst anschaue, dann wirken sie regelrecht Kraft spendend.
Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Meinen Kindern versuche ich auf den Weg zu geben, dass sie sich vertrauen sollen. Glaubt an euch. Ihr seid gut so, wie ihr seid! Geht genauso durch die Welt. Und wenn ihr stolpert, sind wir da und fangen euch auf.
17.09.2011
Noch bis zum 2. Oktober ist die bundesweite Wanderausstellung im Theater Rudolstadt und in der KulTourDiele zu sehen.
Zur Eröffnung kamen neben Heike Taubert, Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, die Landrätin des Landkreises Saalfeld Rudolstadt, Marion Philipp, und die Kuratorin der Ausstellung. Zudem übergab Marion Philipp den Förderbescheid für das Theaterprojekt "Entfaltungen", dessen Schirmherrin sie ist.
06.09.2011
In der Sommerumfrage von "Theater heute" und "Die Deutsche Bühne" haben wir thüringenweit die meisten Stimmen erhalten. Wir freuen uns über die überregionale Anerkennung!
Alljährlich geben im Sommer die großen Theaterfachzeitschriften ihre Favoriten der vergangenen Saison heraus. Ob Stück des Jahres, beste Inszenierung, bestes Bühnen- oder Kostümbild oder Schauspielerleistung – Kritiker und Schreiber des Feuilletons nominieren die eindrücklichsten Theatererlebnisse, die sie während der Spielzeit in ganz Deutschland sammeln konnten. Auch in diesem Jahr wurde wieder gewählt. Dabei erhielten wir gleich drei Stimmen und liegen damit thüringenweit an der Spitze! Während in „Theater heute“ das Theater Rudolstadt für seine Gesamtleistung und auch für das beste Stück des Jahres, die „Schicksalssinfonie“ von Steffen Mensching und Michael Kliefert, hervorgehoben wurde, gab es in „Die Deutsche Bühne“ eine Nominierung für bestes Theater abseits der Zentren.
29.08.2011
Wir hoffen, Sie hatten einen schönen Sommer und freuen sich mit uns auf die neue Spielzeit!!! Seit Ende letzter Woche wird bereits für die kommenden fünf (!) September-Premieren geprobt - jetzt hat auch der Besucherservice wieder für Sie geöffnet!
Und steht in der Theaterkasse in der KulTourdiele und unter (0 36 72) 42 27 66 zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie bereit. Weitere Informationen finden Sie hier.
27.06.2011
Mit der Premiere des Sommertheaters am 18. Juni starten wir eine besondere Kooperation mit dem Restaurant Amalia: Es hält unseren Besuchern einige Überraschungen vor, z. B. ein extra zusammengestelltes russisches Revisor-Menü!
Wer also geistigen und leiblichen Genuss besser miteinander verbinden und den Theaterbesuch zu einem rundum gelungenen Erlebnis machen will, findet weitere Informationen auf unserer Website oder unter www.theater-kulinarisch.de
09.06.2011
In der heutigen Ausgabe der Zeitung DIE ZEIT ist ein ausführlicher Artikel zum Theater Rudolstadt zu lesen. Wer vor Ort also kein reguläres Exemplar mehr bekommen hat, kann ...
hier im PDF nachlesen.
06.06.2011
In der Pressekonferenz am vergangenen Freitag haben wir das vollständige Programm von "Ruhestörung", dem 1. Thüringer Theaterfestival 60plus vorgestellt. Wir erwarten spannende Gastspiele aus Dublin, Hamburg, Münster, Freiburg, Berlin, Dresden, Gera und vieles mehr.
Alle weiteren Informationen zu den Stücken und um "Ruhestörung" finden Sie auf der Festival-Website. Der Kartenvorverkauf hat begonnen!13.05.2011
Die Website für das 1. Thüringer Theaterfestival 60plus ist jetzt im Netz zu finden. Wer also mehr über die Vorbereitungen, den derzeitigen Stand des Programms und die Macher von "Ruhestörung" wissen will, ...
... sollte mal bei bei www.ruhestoerung-rudolstadt.de reinschauen. Dort stehen auch Neuigkeiten zu "Entfaltungen" für Sie bereit. Wir freuen uns über Ihren Besuch!05.04.2011
Im Rahmen von "Ruhestörung", dem 1. Thüringer Theaterfestival 60plus gastiert das Renaissance Theater Berlin mit "Ewig jung" am 1. Oktober in Rudolstadt.
Karten für das Songdrama von Erik Gedeon mit Angelika Milster u. a. sind seit heute an sämtlichen Vorverkaufsstellen des Theaters und unter 03672/422766 erhältlich.
Weitere Informationenzum Gastspiel finden Sie hier.
09.12.2010
Wir sind jetzt auch auf Youtube.
Unsere ersten Videos finden Sie natürlich auch auf dieser Website unter Video.
02.11.2010
"Im Schillerland" titelt die Fachzeitschrift THEATERheute ihren ausführlichen Beitrag zum Theater Rudolstadt.
Hier können Sie ihn als PDF (3 MB) lesen.
12.07.2010
Premieren- und Konzertübersichten, Schauspielerporträts und vieles mehr - hier kommen Sie zum Download ...
unseres aktuellen Spielzeitheftes (14 MB).08.06.2010
Wir bieten unseren Besuchern, die häufig in die Vorstellungen gehen, mit der neuen Theatercard erstmalig die Möglichkeit, clever zu sparen. Denn je öfter man ins Theater geht, umso günstiger wird es.
Und das funktioniert so: Per Formular wird die Karte für einmalig 15 Euro bestellt. Danach erhält der Inhaber gegen Vorlage an den Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse für seine Eintrittskarte einen Rabatt von 2 Euro auf alle Veranstaltungen im Großen Haus, im Meininger Hof Saalfeld, für das Sommertheater sowie bei Schloss‐ und Promenadenkonzerten. Im Schminkkasten und im theater tumult beträgt der Rabatt 1 Euro. Da lediglich Gastspiele und die Veranstaltung 3käsehoch ausgenommen sind, gilt die Ermäßigung auch für das beliebte „Heitere Beruferaten“.
Die Theatercard ersetzt die ab der neuen Spielzeit gestrichene Rentnerermäßigung und eignet sich bestens als Geschenk für Freunde, Bekannte oder Kollegen und Mitarbeiter. Weitere Infos in der Theaterkasse unter 03672/422766 sowie unter 03672/450-2510.