13.05.2013
»Weniger 2« feiert am 25. Mai BEREITS UM 18:00 UHR Premiere am Großen Haus!
Auch in unserem Theater tummeln sich bekanntlich die Fußballfans - die Theaterleitung hat sich daher entschieden, die Premiere ausnahmsweise früher beginnen zu lassen. So können Theaterleute und Zuschauer das Champions-League-Finale in London im Anschluss an die Premiere auf den Bildschirmen verfolgen.
11.05.2013
Eröffnung der neuen Ausstellung über die Projekte der FSJler unter dem Titel 'TatortKultur'.
Die Ausstellung ›TatortKultur‹, die die Projekte des »Freiwilligen Sozialen Jahres in der Kultur Thüringen« vom vergangenen Jahr vorstellt, wurde am Freitag, den 10. Mai, eröffnet. Frank Grünert, Vorsitzender des Thüringer Theaterverbandes e.V., begrüßte die Gäste, zu denen natürlich Dr. Michael Grisko von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen zählte. Er wünschte in seiner Rede den beiden FSJlerinnen aus Rudolstadt bei ihrem spannenden Projekt »Flashmob-Theater« viel Erfolg. Anja Cziommer (Theater Rudolstadt) und Vera Mahler (Thüringer Theaterverband e.V. / theater-spiel-laden) gehören mit ihrer Projektidee zu den Gewinnerinnen des diesjährigen TatortKultur-Preises. Mit farbenfrohen Kostümen und musikalischen Darbietungen sorgte der Theaterjugendclub für die fröhliche Untermalung der Vernissage. Währenddessen sammelte »Elch Björn«, das Maskottchen von Anja und Vera, bei den interessierten Ausstellungsbesuchern erste Spenden, die in die kulturelle Arbeit des Kinderheims Uhlstädt fließen werden.
07.05.2013
Schauspielerin Miriam Gronau besuchte heute zusammen mit Dramaturgin Claudia Leutemann und Theaterpädagogin Ulrike Lenz die Klasse 9 des Gymnasiums Fridericianum Rudolstadt, unsere sogenannte »Premierenklasse«.
Nachdem die Schüler rund um die Inszenierung »Verdeckter Aufschlag« schon Proben und Werkstatt besucht hatten, nutzten sie heute in der 3. und 4. Stunde die Gelegenheit, vor allem Fragen zum Schauspielerberuf zu stellen. Miriam Gronau, die schon mit 15 wusste, dass Schauspielerin ihr Traumberuf ist, steckte die Jugendlichen an. Sie freuen sich auf eine Wiederbegegnung mit ihr am 6. Juni; dann nämlich wollen sie dabei sein, wenn noch einmal »Jugend ohne Gott« gezeigt wird.
06.05.2013
Zur dritten Vorstellung von "Prinz und Bettelknabe" am Freitag, 3. Mai, drückten wir für drei Spieler des TheaterJugendClubs besonders feste die Daumen:
Nadine Hayder (13 Jahre), Stine Steinbiss (11 Jahre) und Hannah Pangert - mit ihren zehn Jahren die jüngste Spielerin - konnten erstmals zeigen, welche Spiellust in ihnen steckt. Bei der Premiere hatten sie aufgrund von Reiseplänen noch nicht auf der Bühne des theaters tumult stehen können. Am begeisterten Schlussapplaus merkten alle: Die fleißigen Proben haben sich für unseren Schauspielnachwuchs gelohnt!
02.05.2013
Nachdem wir wochenlang an unseren Texten gefeilt, Fotos geknipst und über das Design diskutiert haben, ist es endlich soweit: das Spielzeitheft 2013/14 des Theaters Rudolstadt kam Anfang der Woche aus dem Druck.
Wie jedes Jahr liefert das Heft alle wichtigen Informationen rund um die neue Spielzeit, beispielsweise zu Premieren, Konzerte, Theaterpädagogik. Passend zum Schillerschen Spielzeit-Motto »Wie reich werden wir durch einander seyn!« sind auf den Fotos die Künstler des Schauspiel- und Orchesterensembles sowie Mitarbeiter in Interaktion mit Freunden und Förderern unseres Hauses abgebildet.
Der wichtigste Ratgeber für das kommende Theaterjahr liegt ab sofort kostenlos an allen bekannten Vorverkaufsstellen aus! Demnächst ist auch wieder unsere traditionelle Verteilaktion in Rudolstadt und Saalfeld geplant – wir halten Sie auf dem Laufenden!
29.04.2013
Tierisches Märchen aus Russland: Wie die Tiere über den Winter kamen
Passend zum Thema unseres Mitspieltheaters 3Käsehoch wollten sich am Sonntag fast noch einmal frostige Temperaturen einstellen. Gut, dass Groß und Klein gemeinsam "Winter ade" sangen – als Weltpremiere auch auf Russisch, nachgedichtet von Spielleiterin Galina Gluschkov. Im (warmen!) Schminkkasten des Theaters schlüpften die Kinder mit Hilfe liebevoll gestalteter Papiermasken in die Rollen der fünf tierischen Freunde, die vom Bauernhof flüchten und gemeinsam überwintern. Erfolgreich konnten die Kinder ihr neues Zuhause gegen die Bösewichte Wolf und Bär verteidigen. Beim Fingerspiel mit Ulrike Lenz um den kleinen, frierenden Daumen machten sogar die "1Käsehoche" mit, noch ohne deutsche und russische Sprachkenntnisse... Unser nächstes 3Käsehoch findet am Sonntag, 2. Juni um 11.00 Uhr statt - dann heißt es ein letztes Mal in dieser Spielzeit "Bühne frei!" für Kinder.
24.04.2013
Das MDR Fernsehen begleitet ehemaligen Kumpel zu »Die hellen Haufen« am Sonntag, 18 Uhr im Großen Haus. Karten für diese Vorstellung kosten nur 8 Euro!
Mit seiner Bühnenfassung von Volker Brauns Erzählung »Die hellen Haufen« traf Steffen Mensching ins Schwarze: 20 Jahre nach der Abwicklung der Eichsfeldischen Salzindustrie scheint das Thema in Thüringen und in der Region nach wie vor sehr aktuell. Wenn das Stück am Sonntag, 28. April um 18 Uhr im Großen Haus des Theaters Rudolstadt gespielt wird, ist ein ehemaliger Kumpel dabei, der die Geschehnisse damals hautnah miterlebt hat. Bei seinem Theaterbesuch wird er von einem Kamerateam des MDR Fernsehens begleitet, Thema der Sendung: 20 Jahre Schicht im Schacht. Auch alle anderen, die sich für den politischen und historischen Stoff interessieren, sind ausdrücklich eingeladen: Anlässlich eines extra eingerichteten Theatertages kosten die Karten auf allen Plätzen nur 8 Euro. Karten für den Theatertag sind noch an allen Vorverkaufsstellen oder an der Theaterkasse unter Tel. 03672/422766 erhältlich.
19.04.2013
Lehrer aus der Region waren zur Generalprobe geladen - und begeistert!
Die Lehrerin Angela Schwarz vom Perthes-Gymnasium aus Friedrichroda brachte es nach der Generalprobe stellvertretend für die vielen anderen Kollegen auf den Punkt: »Das Stück müssen die Schüler mit ihren Eltern gemeinsam sehen!« Um eine Theaterfahrt dieser Art zu organisieren, braucht sie allerdings Zeit zur Vorbereitung. Deshalb war sie froh, dass das Jugendstück »Verdeckter Aufschlag« auch in der nächsten Spielzeit noch gezeigt wird. Von der Regelschule »Friedrich Schiller« aus Rudolstadt waren gleich drei interessierte Pädagoginnen beim Lehrerstammtisch dabei. »Absolut sehenswert«, lautete das Fazit der Teilnehmer und auch das von FSJ-lerin Anja Cziommer erstellte Begleitmaterial zum neuen Stück stieß auf viel Lob.
Die Premiere am Tag danach lief übrigens sehr gut und auch dieses Publikum war sehr angetan von der Inszenierung von Johan Heß.
13.04.2013
Was unsere Stargäste von »MMM-Was bin ich?« so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik »Prominente in der Kantine«. Bei der 34. Veranstaltung stellte sich der Trompeter Prof. Ludwig Güttler unseren Fragen.
Was haben Sie heute gemacht?
Ich habe Gespräche mit meinen Mitarbeitern bezüglich anstehender Konzerte geführt und viel telefoniert. Dann habe ich Mittagessen gekocht und bin nach Rudolstadt gefahren.
Wo kommen Sie gerade her?
Aus Dresden.
Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Ja, das muss zwischen 1965 und 1969 gewesen sein. Ich hatte einen solistischen Auftritt bei den Thüringer Symphonikern. Negativ in Erinnerung ist mir damals der Brikettgeruch geblieben, der über der Stadt lag.
Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Die Umleitung, durch die ich eine halbe Stunde Umweg auf mich nehmen musste.
Wobei vergessen Sie die Zeit?
Beim Schlafen.
Wann platzt Ihnen der Kragen?
Heute nicht mehr so oft wie früher. Ich bin aber von Natur aus ungeduldig.
Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Ich war drauf und dran Architekt zu werden. In meiner gesamten Jugend hatte ich im Baubetrieb meines Großvaters mitgearbeitet.
Was lieben Sie an Ihrem Beruf?
Ich liebe das Phänomen Musik selbst. Die europäische Tradition, die Vielfalt, der Variantenreichtum und die Wirkungskraft auf den Menschen begeistern mich immer wieder aufs Neue. Außerdem interessiere ich mich sehr für den Instrumentenbau und die Organisation des Orchesters. Ich empfinde es als Geschenk diesen Beruf auszuüben und es ist mir wichtig meine Erfahrungen weiterzugeben.
Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Um diese Frage zu beantworten, müsste ich länger nachdenken, als Sie Zeit haben.
Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich habe heute Mittag meine Katze gefüttert.
Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Die Möglichkeit einer musischen Ausbildung, halte ich für die größte Bereicherung. Das Erlernen eines Instruments schafft eine Win-win-Situation: Die Lernenden bekommen ein feedback und verfolgen klare Ziele, gleichzeitig wird mit dieser Ausbildung die Grundlage für eine qualitativ hochwertige Wertschöpfung geschaffen.
Das Gespräch führte Stefan Botz
12.04.2013
Am Mittwoch stellte die Leitung des Theaters Rudolstadt den Spielplan für die Saison 2013/14 vor. Die Spielzeit steht unter dem Motto einer intimen Beteuerung Friedrich Schillers gegenüber den Geschwister Lengefeld aus dem Jahr 1789: »Wie reich werden wir durch einander seyn«.
Intendant Steffen Mensching wollte keine der 20 Premieren, die in der kommenden Spielzeit im Schauspiel, Musiktheater, Ballett, Kinder- und Jugendtheater präsentiert werden, einzeln hervorheben. Besonderheit genießt für ihn das 10-jährige Jubiläum der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Theater Nordhausen. In der Spielzeit 13/14 wird in Kooperation der beiden Häuser Franz Lehárs Operette »Der Graf von Luxemburg« sowie »Shakespeare.Ein Ballett« zu sehen sein.
Nachdem der Bürgermeister der Stadt Rudolstadt und Aufsichtsratsmitglied des Theaterfördervereins Jörg Reichl, einleitend die überregionale Relevanz des Theaters Rudolstadt würdigte, gab Chefdramaturg Michael Kliefert einen Überblick über die Stücke der kommenden Spielzeit. Den Auftakt bildet im September die deutschsprachige Erstaufführung des kanadischen Stückes »Sexy Laundry« im Schminkkasten. Nur einen Tag später werden im Großen Haus die skandalumwitterten Machenschaften der politischen Elite in »Weekend im Paradies« parodiert. »Orpheus steigt herab« von Tennessee Williams zeigt eine bigotte amerikanische Kleinstadt, in der individuelle Hoffnungen und Liebe untergehen. Die famose Wanderslust der Thüringer ist ebenfalls Thema auf der Rudolstädter Bühne, das Stück »www.wir wandern wieder« stammt aus der bewährten Feder des Autorenduos Mensching/Kliefert. 1914 begann der 1. Weltkrieg – 100 Jahre später reflektiert das Theater mit Bertolt Brechts Komödie »Trommeln in der Nacht« dieses epochale Zeitereignis. Zum 450. Geburtstag William Shakespeares gibt es beim Sommertheater »Viel Lärm um Nichts« auf der Rudolstädter Heidecksburg zu sehen. Weitere Schauspiel-Premieren im Großen Haus sind »Tango« von Slawomir Mrozek und die Komödie »Dinner für Spinner« von Francis Veber. Im Schminkkasten steht außerdem mit »Ziemlich beste Freunde« eine Theaterversion des französischen Kinohits aus dem Jahre 2012 auf dem Programm.
Chefdirigent Oliver Weder freute sich auch in der nächsten Spielzeit die bewährte Kooperation mit der Musikhochschule Mainz fortzuführen: Mit »Die Welt auf dem Monde« gelangt die populärste Oper Joseph Haydns zur Aufführung. Außerdem wird an die erfolgreiche Gemeinschaftsarbeit mit dem Lyric Opera Studio Weimar angeknüpft: Bei der »Oper im Schlosspark« können internationale junge Sänger vor der Kulisse der Heidecksburg ihr Talent beweisen.
Nach dem erfolgreichen Gastspiel in St. Petersburg 2012 steht den Thüringer Symphonikern Saalfeld-Rudolstadt der Sinn nach Reisen: Internationale Kompositionen führen Musiker und Konzertbesucher in der kommenden Saison u. a. nach Frankreich, Israel, Russland und Griechenland. Kretische Lyra, Laute und Talando etwa werden beim 2. Sinfoniekonzert „Antike Helden“ erklingen. Im 6. Sinfoniekonzert, Russland gewidmet, sitzt mit Lev Vinocour ein erklärter Publikumsliebling am Klavier. Die diesjährige Auftragskomposition stammt von Manuel Durão. Auch Richard Wagner, 2013 ist „sein“ Jahr, wird im Konzertsaal noch einmal geehrt: Im Anschluss an das Gastspiel im Wagnerheiligtum Bayreuth werden die Thüringer Symphoniker mit einer besonderen Fassung des »Parsifal« auch in Saalfeld und Rudolstadt Großes wagen.
Insgesamt sechs Premieren werden in der kommenden Spielzeit für Kinder und Jugendliche angeboten: »Der Junge im Bus« von Suzanne von Lohuizen wird im eigens dafür erworbenen neuen Theaterbus gespielt, das Jugendstück »Lost in the supermarket« von Christina Kettering erlebt seine Uraufführung und der TheaterJugendClub wagt sich mit Marlene Röders »Zebraland« an ein Stück über den Umgang mit Schuld.
Auch einige Sonderprojekte richtet das Theater aus: Die Schiller- und Goethe-Festtage finden vom 3. bis 8. September 2013 statt. Anlass: die Erstbegegnung der beiden Klassiker in Rudolstadt vor 225 Jahren. Rudolstadt feiert das geniale Dichter-Tandem mit zahlreichen Veranstaltungen. Vom 3. bis 6. Oktober 2013 findet mit »Ruhestörung« das Thüringer Theaterfestival 60plus seine Fortsetzung, dieses Jahr unter dem Motto »Anders altern«.
10.04.2013
Die BB-Bücherbühne am 9. April in der Stadtbibliothek.
Ohne Anton hätte diese Bücherbühne wieder nicht begonnen. Unser kleiner Stammgast wurde Teil von Peter Pans Bande und gemeinsam eroberten sie die Bühne der Stadtbibliothek. Kinderbibliothekarin Frau Wittekind leitete die Veranstaltung mit der Präsentation von verschiedensten alten und neuen Ausgaben des Kinderbuchklassikers von James Matthew Barrie ein, bevor Theaterpädagogin Ulrike Lenz das Ruder, in diesem Fall eher die Puppen, in die Hand nahm. Mit FSJ-lerin Anja Cziommer sowie Klara Sophie Herschmann und Joana Wolfram vom TheaterJugendClub animierte sie die kleinen Zuschauer in die Rollen von Peter Pan, den Piraten, Wendy und ihren Brüdern zu schlüpfen.
Nun sind alle mächtig gespannt. Wie werden die Puppenspieler vom Theater Waldspeicher Erfurt die abenteuerliche Reise ins Land Nirgendwo auf der großen Bühne des Rudolstädter Theaters bei ihren Gastspielauftritten ab 16.04.2013 in Szene setzen?
Spezielle Familienvorstellungen gibt es am Sonntag, dem 23.06.2013 um 15 und 18 Uhr!
09.04.2013
- noch 2 Tage bis zur Blauen Stunde "Nach dem Schuss" ...
Verpassen Sie nicht den ersten Fall für Kommissar Bause und sein Team! Unsere Blaue Stunde am 11. April, 20 Uhr im Schminkkasten wird ein Krimivergnügen der besonderen Art! Erleben Sie Romy Marienfeld, Jörg Schlüter, David Engelmann und Thomas Voigt beim eifrigen Sammeln von Indizien, beim vergnüglichen Zerlegen von Leichen und beim inbrünstigen Singen hinterhältiger Lieder!
05.04.2013
Liebe Abonnenten, wir möchten Sie noch einmal auf die Spielplanänderung im Samstags-Abo aufmerksam machen. Am 13.04.13 um 19.30 Uhr wird nicht - wie im bisherigen Plan ausgewiesen - »Iphigenie in Aulis« aufgeführt, sondern Volker Brauns »Die hellen Haufen«.
Das Spielzeitheft 2012/13 befand sich schon im Druck, als wir noch eine kleine Änderung vornehmen mussten. Wir bitten um Entschuldigung und wünschen Ihnen einen interessanten Abend mit Steffen Menschings Bühnenfassung zu der Erzählung über die (fiktiven) Aufstände, die in Ostdeutschland in Folge der Abwicklung der DDR-Industrie entbrannten.
03.04.2013
Die Nachwuchs-Schauspieler unseres TheaterJugendClubs feiern am Donnerstagabend eine doppelte Premiere, denn nach kleinen Auftritten z.B. zum Theaterfest oder in der Reihe BB-Bücherbühne spielt unser junges Ensemble mit "Prinz und Bettelknabe" erstmals ein komplettes Stück.
Bettlerjunge Tom und Prinz Edward könnten unterschiedlicher nicht sein: Der eine schlägt sich auf der Straße durch, der andere lebt in einem goldenen Käfig. Doch die beiden sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Daher beschließen sie, in die Haut des anderen zu schlüpfen. Sie tauschen ihre Kleider – und ihre Identität. Was als unüberlegter Knabenstreich beginnt, wird im Romanklassiker »Prinz und Bettelknabe« von Mark Twain schnell bitterer Ernst. Ulrike Lenz und Hermine Wange haben die aktuelle Spielfassung ihren jungen Darstellern praktisch auf die Haut geschrieben. Hiermit wagen sich die 10- bis13-jährigen Nachwuchsschauspieler des TheaterJugendClubs nun erstmals vor Publikum. Am 4. April um 18 Uhr feiert das Stück im theater tumult unter der Regie von Ulrike Lenz Premiere. Die Premiere ist ausverkauft, für die Vorstellung am kommenden Sonntag, 7. April um 15 Uhr gibt es noch Karten!
27.03.2013
Wir begehen ihn hauptsächlich, indem wir unsere »Schicksalssinfonie« frisch gebrannt auf DVD präsentieren (um 20 Uhr in der KulTourDiele) - und Ihnen diese Botschaft von Dario Fo* übermitteln:
"Früher haben die Mächtigen das Problem mit den unliebsamen Komödianten dadurch gelöst, dass sie sie aus dem Lande jagten. Heute haben Schauspieler und Theatergruppen Schwierigkeiten, Aufführungsorte, Theater und Publikum zu finden, alles aufgrund der Krise. Die Regierenden haben also nicht mehr das Problem, diejenigen, die sich durch Ironie und Sarkasmus ausdrücken, kontrollieren zu müssen, weil die Schauspieler keinen Ort und auch kein Publikum haben, an das sie sich wenden können. Im Gegensatz dazu hatten die Machthaber in der Renaissance einige Mühe, die Komödianten in Schach zu halten, denn diese erfreuten sich eines enormen Zuspruchs beim Publikum. Bekanntlich fand der große Exodus der Commedia dell’Arte-Schauspieler im Jahrhundert der Gegenreformation statt. Diese ordnete die die Schließung sämtlicher Theater an, insbesondere in Rom, wo sie wegen Schmähung der Heiligen Stadt angeklagt waren. Unter dem hartnäckigen Druck des reaktionärsten Teils der Bourgeoisie und der höchsten Vertreter des Klerus hatte Papst Innozenz XII. 1697 die Schließung des Teatro di Tordinona befohlen, auf dessen Bühne es nach Ansicht der Moralisten die höchste Anzahl obszöner Aufführungen gegeben hatte. (…)
Die einzige Lösung für die Krise ist deshalb die Hoffnung, dass auf uns, vor allem aber auf die Jungen, die die Kunst des Theaters erst noch erlernen wollen, eine große Jagd eröffnet wird: eine neue Diaspora der Komödianten, die aus dieser Zwangslage ganz sicher unvorstellbaren Nutzen für ein neues Theater ziehen wird." Aus dem Italienischen von Sabine Heymann
*Der italienische Satiriker, Schriftsteller, Theaterleiter, Schauspieler und Komponist arbeitet in seinem dramatischen Werk mit den komödiantischen Mitteln der Commedia dell’Arte. Gegenstand der Kritik in Fo’s Werk sind das organisierte Verbrechen, politische Korruption, politische Morde, die Doktrin der katholischen Kirche und der Nahostkonflikt.1997 erhielt er den Nobelpreis als ein Autor, der „in Nachfolge der mittelalterlichen Gaukler die Macht geißelt und die Würde der Schwachen und Gedemütigten wiederaufrichtet.“
27.03.2013
Am Mittwoch - Welttheatertag - war es soweit: Das Theater Rudolstadt und der Förderverein präsentierten die DVD zur viel beachteten Inszenierung »Die Schicksalssinfonie«. In der KulTourDiele Rudolstadt wurden zum Verkaufsstart am Mittwochabend um 20 Uhr Filmausschnitte gezeigt und die Thematik des Stückes diskutiert.
Fast drei Jahre ist es her, dass die Autoren Steffen Mensching und Michael Kliefert mit der »Schicksalssinfonie« die bedrohliche Lage der Thüringer Symphoniker auf die Bühne brachten. Mit Witz und Ironie sagte das Stück der geplanten Abwicklung der Orchester-Sparte den Kampf an. Über Rudolstadts Grenzen hinaus bekam die satirische Auseinandersetzung mit der umgreifenden Kürzungspolitik und deren Konsequenzen für die Kulturlandschaft große Anerkennung. Im Jahr 2011 brachte der Gastspielauftritt in Berlin auch das Publikum im Gorki-Theater zum Jubeln. Auf Initiative des Theater-Fördervereins und des Fachdienstes Kultur der Stadt Rudolstadt wurde die Idee, das Stück auf DVD zu veröffentlichen, mit Hilfe zahlreicher Sponsoren umgesetzt. Das Theater Rudolstadt ist stolz, den Kampf für „die wunderbare Einmaligkeit offener und öffentlicher Kunstproduktion“ (Matthias Biskupek, Vorsitzender des Fördervereins) mit den Aufnahmen festhalten zu können.
Zur DVD-Premiere des Stücks lud der Förderverein alle Interessierten in die KulTourDiele ein. Neben den beiden Autoren konnten die Besucher mit dem Chefdirigenten Oliver Weder und den Mitgliedern des Schauspiel- sowie Orchesterensembles über die Entstehung und Rezeption des Theaterstücks diskutieren und Hintergründe über die Besonderheit der Filmproduktion erfahren. Außerdem waren ausgewählte Ausschnitte der filmischen Umsetzung zu sehen.
21.03.2013
Am Mittwoch zur Bücherbühne in der Stadtbibliothek gaben sie kleine schauspielerische Kostproben: Victor und Carl, die in zwei Wochen erstmals als "Prinz" und "Bettelknabe" im theater tumult auf der Bühne stehen.
Vorab stellte Petra Wittekind Bücher, CDs und Filme rund um den Schriftsteller Mark Twain und seine jugendlichen Helden vor. Tom Saywer und Huck Finn kannten die anwesenden Kinder natürlich alle, lauschten deshalb aber noch gespannter, was die anderen nicht so bekannten Helden des amerikanischen Autors alles erleben: "Prinz und Bettelknabe" etwa handelt von Tom und Edward, die im 16. Jahrhundert ihre Rollen vertauschen. Wer nicht bis zur Premiere am 4. April um 17.00 Uhr warten will, kann ja schon mal im Roman über die zwillingsgleichen Jungs schmökern und sich dann zur Premiere überraschen lassen...
19.03.2013
Wie übt eigentlich ein Dirigent? So: Er steht auf einem Podium, statt Orchester dirigiert er zwei Klaviere - und unser Chefdirigent Oliver Weder gibt Tipps wie "Meiner Meinung nach würden Sie ohne Taktstock besser dirigieren!"
Haben die Talente, die übrigens allesamt vom deutschen Musikrat gefördert werden, fertig "geübt", stehen sie vor einem echten Orchester: Sie dirigieren das 6. Sinfoniekonzert der Thüringer Symphoniker. Hier geht's zur Bildergalerie...
15.03.2013
Fantasievolle Figurinen und zeichnerische "Fingerübungen" von Volker Pfüller sind seit dem 8. März in der KulTourDiele zu sehen. Anlässlich der Vernissage hielt Regisseur Alexander Stillmark, mit dem Pfüller aktuell für die Rudolstädter Inszenierung der "Iphigenie in Aulis" zusammenarbeitet, die Rede, die Sie in Auszügen hier nachlesen können.
Hier geht's zur Bildergalerie...
"Wir kennen uns seit 1964 vom Berliner Ensemble her, später sind wir uns zwar jahrelang im Deutschen Theater begegnet, aber erst 2003 in Heilbronn arbeiteten wir das erste Mal gemeinsam: an Goethes IPHIGENIE AUF TAURIS; der Fortsetzung der selbstopfernden „Iphigenie in Aulis“ von Euripides /Schiller. Volker Pfüller schuf damals den konträren Raum zu Aulis – keine luftiges Segelgezelt der Griechen auf dem Weg in den trojanischen Krieg, sondern das Eiland der Erretteten im Lande der Barbaren - eine zerklüftete Insellandschaft , die die ganze Bühne einnahm, mit heiliger Grotte der Artemis und blutrinnigem Opfersteine. Sehr konkret und von starker Poesie. Es war eine Lust, in dieser Landschaft die Goethesprache zu hören, die Spieler in ihren “pfüllerfarbenen“ Kostümen zu sehen, bemalte Körper mit Zeichen geschmückt – eine erfundene Theaterwelt von ganz eigener Prägung. Aber davor hatte er für schon mehrere Male an anderen Bühnen und mit anderen Stücken das „Land der Griechen mit der Seele gesucht“ und jedes Mal ein neues mit all seiner Schönheit gefunden. Seit 2003 hat es sich glücklich gefügt, dass ich mehrmals mit Volker auf Entdeckung gehen konnte, das ist jetzt hier in Rudolstadt unsere 6. gemeinsame Arbeit.
(…)
Mich beeindruckt der ZEICHNER . und das in des Wortes eindeutigster Weise, bei gleichzeitiger poetischer Vieldeutigkeit der Zeichen, die er setzt. Er bezeichnet ständig alles, was sich ihm darbietet. Er beobachtet genau - ohne Hast - so, wie jemand, der aus dem Fenster sieht, wer da wie die Straße herunterkommt. Und es scheint, als würde dieser neugierige Beobachter, indem er seine Beobachtungen aufzeichnet, den so Gezeichneten eine verborgene neue Biografie anhängen, anzeichnen. Sein Strich ist von herausfordernder Klarheit und Präzision – und daran scheint ihm bis heute viel zu liegen, wenn er, gleich einem Pianisten, der seine Anschläge trainiert, täglich seine Augen und Finger fit hält und zeichnet. Da gibt es kein unentschlossenes diffuses „sich ranstricheln“ - so nach dem neudeutschen „da denk ich mal, schon auch ein bisschen, möglicherweise in dieser Richtung , die dann eventuell Sinn macht - wenn Sie verstehen , was ich meine.“ Volker Pfüller ist da mehr lutherisch: deine Rede sei JA und Nein, was darüber ist , ist von Übel!“
(…)
Mit der gleichen Lust, wie er zeichnet, arbeitet er auch mit den Schauspielern und deren Figuren.Er macht die Figuren kenntlich, indem er ihnen Hüllen gibt, und wir uns fragen, was verhüllt diese Figur? Entspricht das unseren Erwartungen? Oder er malt direkt in Gesichter und auf Körper. Immer geht er ganz auf die Person des Schauspielers ein, ist im Dialog mit ihm, umspielt ihn mit seinen Zeichen und Farben. Manche verwirrt das, aber alle fühlen sich herausgefordert, geschmeichelt, ernst genommen,
(…)
Ich sitze im Schlosscafe, hoch über dem gastlichen Rudolstadt, wo wir während der Proben zu FREUNDE und BALLADENABEND manchmal saßen, und mich befällt ein Schreck, weil es über Volker Pfüller noch so viel zu sagen gäbe. Denn Volker ist ja auch noch Maler, Linolschneider, Familienoberhaupt, Buchautor, Tischler, Illustrator, Maurer, Gärtner, Schachspieler, Koch, Juror, Restaurator, Feinschmecker, Büchersammler, Professor und Lehrer, ICE-Fahrer, Holzschneider, Gastgeber, Plakatgestalter - um nur einige Professionen zu nennen.
Und außerdem ist er mein Freund.
In Dankbarkeit !"
Alexander Stillmark
13.03.2013
Ein unentbehrliches Ausstattungsstück für »Prinz und Bettelknabe« gestalteten interessierte »Nachwuchsdesigner« in der Kunstwerkstatt.
Am vierten und damit letzten Tag des Masken- und Kostümworkshops der Kunstwerkstatt Rudolstadt e.V. war gestern Endspurt mit Nadel, Faden, Klebstoff und Farbe. Nochmals legten sich im Atelier auf der Heidecksburg ein Dutzend Nachwuchsdesigner mit Anne Maschke (Designerin aus Erfurt) und Johanna Fischer (Leiterin Kunstwerkstatt) ins Zeug. Um 19.00 Uhr war es geschafft! Prinz, Bettelknabe, Diener, Wächter, Hofdamen – die Spieler des TheaterJugendclubs – konnten zur Anprobe erscheinen. Fast alles passte schon perfekt. Nun heißt es für die Jungschauspieler proben, proben, proben. Das Publikum muss sich noch rund drei Wochen gedulden, denn erst am 4. April kann man die kreativen Ergebnisse zur Premiere von »Prinz und Bettelknabe« im theater tumult bestaunen.
11.03.2013
Für Projekt "Premierenklasse!" beim Jugendstück "Verdeckter Aufschlag" fiel Startschuss
Im Stück "Verdeckter Aufschlag" von Taki Papaconstantinou geht es um das Mädchen Maria, das zwischen Ausbildung und Weiterleben feststeckt. Das Verhältnis zum Tischtennislehrer ist dabei nur ein weiteres Puzzleteil, das Marias Alltag allmählich zum Albtraum werden lässt. Die Schüler des Fridericianums dürfen dem Inszenierungsteam exklusiv und kritisch über die Schulter blicken. Schließlich sind sie die Experten dieser Geschichte!
Am Montag begann für die 26 Schüler der Klasse 9a die erste Phase der Probenbegleitung: Sie waren mit ihrer Deutschlehrerin Gaby Hiltscher vom Gymnasium Fridericianum zu Gast im Malsaal des Theaters. Anja Wendler, die Bühnen- und Kostümbildnerin für das Jugendstück „Verdeckter Aufschlag“ erläuterte das Konzept der Ausstattung und die Theatermaler zeigten Teile der bereits für dieses neue Jugendstück fertigen Bühnenelemente. Vier weitere Treffen vor der Premiere sind mit den Schülern geplant. So stellen Dramaturgin Claudia Leutemann und Theaterpädagogin Ulrike Lenz in der nächsten Woche im Rahmen des Unterrichts in der Schule den Stücktext und das Inszenierungskonzept vor. Außerdem soll der Besuch einer Arbeitsprobe und der Ausstattungsprobe die Premierenklasse neugierig auf die Premiere am 18. April im theater tumult machen.
07.03.2013
Unser FKJ-lerin Anja Cziommer hat einen Preis für ihre Projektidee bekommen!
Im Rahmen des freiwilligen sozialen Jahres Kultur haben Anja Cziommer (tätig am Theater Rudolstadt) und Vera Mahler (arbeitet für den Thüringer Theaterverband und den theater-spiel-laden) beim von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen finanzierten Wettbewerb „tatort kultur“ ein Projekt mit dem Titel „Das Flashmob-Theater“ eingereicht. Gestern haben sie dafür, wie noch sieben weitere Thüringer Jugendkulturprojekte, in Erfurt eine Auszeichnung nebst 1000 € Preisgeld erhalten. Nun kann das ungewöhnliche Theaterprojekt mit und für das Kinder- und Jugendheim Uhlstädt starten, damit im Juni erfolgreiche Auftritte in Rudolstadt, Jena, Gera und Weimar garantiert sind. Wir werden davon berichten!
06.03.2013
Für Kinder und Jugendliche aus Rudolstadt öffnete die Kunstwerkstatt e.V. am vergangenen Wochenende die Türen.
Für die nächste Produktion des TheaterJugendClub „Prinz und Bettelknabe“ (Premiere: 4. April) entstehen im Atelier auf der Heidecksburg in den nächsten Wochen die Masken und Kostüme. Die Leiterin der Kunstwerkstatt Johanna Fischer und die Theaterpädagogin Ulrike Lenz sind ein eingespieltes Team, denn schon für „Die letzte Show“(2009), „Die Mädchen von Zimmer 28“ (2010) und „Des Kaisers neue Kleider“ (2011) gab es die Kooperation zwischen der Kunst- und der Theatergruppe. Designerin Anne Maschke aus Erfurt leitet das Projekt und freut sich auf Kinder und Jugendliche, die noch gestalterisch mitmachen wollen. Der Nächste Treff ist am Montag, 11. März von 16.00 bis 19.00 Uhr in der Kunstwerkstatt Rudolstadt. Einfach hingehen!
28.02.2013
Was unsere Stargäste von »MMM-Was bin ich?« so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik »Prominente in der Kantine«.
Was haben Sie heute gemacht?
In der Hoffnung, dass der Winter zu Ende geht, habe ich das Wasser aus der Regenrinne das erste Mal wieder in die Tonne laufen lassen, um es zum Gießen nutzen zu können. Hoffentlich gibt es keinen Frost mehr!
Wo kommen Sie gerade her?
Aus Dietzhausen bei Suhl.
Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Ja, sehr oft. Hier lag der Beginn meines Schreibens, als mein Verlag noch auf der Heidecksburg ansässig war. Da bin ich immer mit meinem Moped, einem ‚Sperber‘, von Suhl nach Rudolstadt gefahren.
Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Ich habe erfahren, dass man Rudolstadt nun durch einen Tunnel erreicht.
Wobei vergessen Sie die Zeit?
Regelmäßig, wenn ich Liebe mache.
Wann platzt Ihnen der Kragen?
Im Alter immer weniger. Aber wenn, dann, wenn ich merke, wie verlogen die Politiker sind.
Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Entweder Förster oder Naturheilkundler.
Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Dass ich etwas schreiben kann, das die Wirklichkeit anders darstellt, als es in der heutigen Mainstreamgesellschaft gang und gäbe ist.
Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Das hätten Sie mich vor 20 oder 30 Jahren fragen sollen. Heute nichts mehr.
Was war Ihre letzte gute Tat?
Dass ich den Vögeln, als der Schnee besonders hoch lag, zweimal am Tag Futter gegeben habe.
Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Pflichten.
Das Gespräch führte Claudia Leutemann
27.02.2013
Unsere Bildergalerie ist um dei Impressionen der achten Ausgabe von spiel.art reicher. Schauen Sie rein!
26.02.2013
»spielArt 8«, die Workshoptage für Schulklassen am Theater Rudolstadt, erregten das Interesse des Mitteldeutschen Rundfunks.
Ein Fernsehteam des mdr war bei spielArt8, dem ersten der beiden Tage im theater tumult dabei. Die Workshops »Pantomime« mit Clown Hubert, alias Christian Schröter, »Rhythmus und Geräusche« mit Nancy Schlegel und »Theatersport« mit Anja Cziommer und Ulrike Lenz standen auf dem Theaterstundenplan. Wer mehr Impressionen von Spiel und Spaß sehen möchte, der sollte beim Thüringen Journal heute am 26.2. um 19.00 Uhr reinschauen!
22.02.2013
Die Bücherbühne am 19. Februar zum Kinderkonzert "Peterchens Mondfahrt" (Premiere 28.02.2013) war für die künftigen jungen Besucher ein allumfassendes Kunsterlebnis.
Frau Wittekind, Leiterin der Kinderabteilung der Stadtbibliothek Rudolstadt, las gemeinsam mit Mitgliedern des Theaterjugendclubs einige Passagen aus dem Kinderbuch vor. Dabei wurden die Wettergeister wie der Sturmriese, der Hagelhans, das Taumariechen oder die Nachtfee vorgestellt. Nun sollten die Kinder aktiv werden: emeinsam bemalten sie eine Papierbahn mit Charakteren ihrer Wahl. Doch viel Zeit blieb nicht – jetzt wartete Kylie Dodds, Violinistin in unserem Orchester, auf ihren Auftritt und unterlegte die weitere Geschichte mit verschiedenen Soli. Das Interesse an dem Instrument und der Musik war hoch, besonders da auch Victor Gluschkov, ebenfalls ein Mitglied des Theaterjugendclubs, ein kleines Stück zum Besten gab, obwohl er erst seit fünf Monaten Geige spielt.
Als Abschluss wurde noch ein Ausschnitt des Trickfilms „Peterchens Mondfahrt“ gezeigt. Die Schokobonbons am Ende dienten nun nicht mehr als Bestechung, denn die Vorfreude auf die neue Theaterproduktion war schon geschaffen.
07.02.2013
Mit diesem Anspruch wollte das Theater Rudolstadt über das Stück "Jugend ohne Gott" eine Diskussion entfachen.
Daher besuchten Theaterleute am Donnerstag, 7. Februar, eine Unterrichtsstunde im Böll-Gymnasium Saalfeld. Schon beim Besuch der Hauptprobe durch Lehrer der Region hatten die Deutschlehrerin Carola Biehl und die Theaterpädagogin Ulrike Lenz vereinbart, dass es eine Diskussion mit Schülern der 12. Klasse nach dem Theaterbesuch geben sollte. Dr. Christian Engelbrecht setzte mit wenigen Fragen eine Diskussion in Gang, „die unter die Haut“ ging, so etwa: „Was verbirgt sich hinter der Maske aus Coolness?“. Die Monologe zweier Figuren aus dem Stück waren der Aufhänger: Gemeinsam dachte man über die Gründe für den Mord im Stück nach – und darüber, wer mit Schuld trägt an der tragischen Entladung des Gewaltpotentials der Jugend. Dass nicht alle Fragen beantwortet werden konnten, war kein Manko, sondern entspricht der Absicht der Inszenierung: gesellschaftliche Probleme benennen und in den Dialog darüber treten. Am 6. Juni um 11 und 18 Uhr stehen weitere Vorstellungen von „Jugend ohne Gott“ auf dem Spielplan des Theaters.
05.02.2013
Aufregung für die 22 Kinder des Sebastian-Kneipp-Kindergartens Bad Blankenburg...
Seit ihrem Besuch der Aufführung vom "Tapferen Schneiderlein" im Dezember hatten sie dem Blick hinter den Kulissen entgegengefiebert. Bei ihrer Theaterführung trafen sie zwar nicht das „Tapfere Schneiderlein“, aber sie konnten schon in die nächsten Produktionen reinschnuppern. Die fleißigen Damen aus der Theaterschneiderei zeigten den fast fertigen prächtigen Mantel der „Nachtfee“, die in einem Monat beim Kinderkonzert die Geschichte von „Peterchens Mondfahrt“ erzählen wird. Kristin Münsberg aus dem Malsaal des Theaters arbeitet gerade an einem großen Wolkenhimmel. Dass die blaue Farbe nicht mit einem kleinen Pinsel aufgetragen, sondern gespritzt wird, durften Lukas, Hugo und die anderen selbst ausprobieren. Und weil die Kinder wissen wollten, wo eigentlich die Musiker mit ihren vielen Instrumenten Platz nehmen, ging es zum Schluss noch in den Orchestergraben. So musikalisch eingestimmt kommen die Bad Blankenburger Kinder mit ihrer Erzieherin Frau Baumann bereits nächste Woche gern wieder ins Theater, dann zum Kinderliederkonzert in den Schminkkasten.
01.02.2013
Das Ensemble der "Hellen Haufen" auf großer Recherchefahrt.
31. Januar 2013. Ein besonderer Ausflug für das Ensemble der Inszenierung »Die hellen Haufen«: Am Mittwoch stand statt Proben ein Ausflug in das Bergwerk »Glück auf« in Sondershausen auf dem Tagesplan. Denn wer einen Bergarbeiter spielen soll, muss auch einmal gesehen haben, wo dieser arbeitet.
Mit einem Förderkorb ging es also zunächst mit etwa 4 m/s in 680 Meter in die Tiefe. Direkt vor Ort informierte sich das Team um den Intendanten Steffen Mensching über die Tradition und Zukunft des Bergbaus in Ostdeutschland. Erstaunlich: Das »Erlebnisbergwerk« wird mittlerweile auch für Mountain-Bike-Touren genutzt; sogar einen Festsaal und eine Kegelbahn gibt es unter Tage. Um das weitere Absinken der Stadt zu verhindern, werden die Hohlräume mit Industriemüll zugeschüttet. Ein besonderes Highlight für die mutigen Besucher war die Salzrutsche (Gefälle: 40%) mit einem sogenannten »Arschleder« zum Schutz des schauspielerisch-bergmännischen Gesäßes.
29.01.2013
Es war eine lange Fahrt, denn mit dem Zug waren die vier Mitglieder vom Rudolstädter Theaterjugendclub zur Jugendgala "Stückwerk 10" am Theater Nordhausen gereist.
Maria Mooz, Jennifer Jahn, Sarah Heinrich und Anja Cziommer waren bei dem Gastspiel am 26. Januar um 19.30 Uhr dabei. Nicht alle Spieler konnten mitfahren und so haben sich "Die Blindgänger" etwas einfallen lassen, um ihr Stück trotz weniger Szenenausschnitte verständlich zu machen. Sie zeigten die Eingangs- und Schlussszene als Videoeinspiel und zwischen den gespielten Szenen moderierte Jugendclubleiterin Ulrike Lenz. Aufregend war es, denn die Jugendgala „Stückwerk 10“ fand auf der Großen Bühne in Nordhausen statt, so dass die jungen Schauspieler, die sonst im theater tumult vor einem eher kleinen Kreis spielen, den Beifall von mehr als 250 Zuschauern entgegennahmen. Mit dabei bei dieser Gala auch zwei Spielgruppen des Nordhäuser Theaterjugendclubs, u.a. mit Szenen aus „Die Räuber“, die im Mai zur Premiere kommen werden. Mal sehen, vielleicht kann man die Nordthüringer dann im tumult zum Gastspiel begrüßen, dann zum dritten Mal, denn die Kooperation im Großen pflegen die beiden Theater auch im kleinen. Für den Rudolstädter Theaterjugendclub war es nach Gastspiel mit „Chatroom“ ( 2010) der zweite Ausflug. Wir kommen gern wieder!
29.01.2013
Kein leichter Stoff, kein leichtes Stück: "Jugend ohne Gott" wirft Fragen auf... Daher gab Dramaturg Dr. Christian Engelbrecht heute für Schüler des Gymnasiums Bad Lobenstein eine Stückeinführung. Im Vorfeld der Aufführung erklärte er, wie man einen siebzig Jahre alten Text für heute szenisch aufbereiten und aktuelle Phänome aufgreifen kann.
Vorab bat Bühnenmeister Frank Seller die Schüler auf die Bühne. Im Bühnenbild erläuterte er, wie lange der Bühnenaufbau dafür dauert und wie Züge eingesetzt werden, um eine neue Szene optisch anzudeuten. Anschließend sahen sich die Jugendlichen mit ihren Deutschlehrern die Aufführung an. Und am Applaus haben wir gemerkt, dass der Stoff und die Inszenierung gefallen haben...
25.01.2013
Unser Schauspieldramaturg steht Rede und Antwort!
Christian spricht über "Jugend ohne Gott", Rudolstadt, Theater und sein Leben nach Feierabend: Hier geht's zum Interview...
25.01.2013
Erste Kost-Probe beim Lehrerstammtisch...
»Jetzt heißt es herauszufinden, was mit der Wendung »Jugend ohne Gott« gemeint ist«. Mit dieser selbstgestellten Aufgabe kam Carola Biehl am Donnerstag, dem 24.01.2013 zum Lehrerstammtisch ins Theater. Insgesamt waren mehr als 20 Pädagogen da, aus näherer Umgebung wie Rudolstadt und Saalfeld, aber auch aus Wurzbach, Königsee, Kahla, Arnstadt und Friedrichroda. Einige brachten auch noch ein paar Schüler mit. Gemeinsam lauschten sie erst dem Dramaturgen des Stückes, Dr. Christian Engelbrecht, der Hintergründe beleuchtete und die Herangehensweise des Regisseurs an das Stück darstellte. Anschließend wurde die Hauptprobe besucht, ein erster Test für die Schauspieler, den sie mit Bravour meisterten. In nachfolgenden Gesprächen wurde viel diskutiert: »Die Bühnenfassung ist so anders als der Roman. Das Stück ist insgesamt so anders als gewöhnlich!« Aber noch mehr wurde gelobt. Angela Schwarz vom Gymnasium Friedrichroda fasste es zusammen: »Das ist Stück super. Es bewegt, es geht einem unter die Haut. Und es ist anders als die Theaterstücke, die ich in letzter Zeit gesehen habe«. Der Meinung konnten sich auch die Schüler anschließen.
Als Fazit des von der Theaterpädagogin Ulrike Lenz organisierten Abends bleibt stehen: Das Theaterstück ist für Schüler trotz Kino, Fernsehen und Computer wie geschaffen, und es wird auch Erwachsene ansprechen. Toi, toi, toi für die Premiere morgen!
Anja Cziommer
18.01.2013
Autor besuchte Probe zu "Die hellen Haufen"
Unser Theater freute sich heute über besonderen Besuch: Der deutsche Schriftsteller Volker Braun war zu Gast in der Vormittagsprobe für das Stück "Die hellen Haufen". Die Theaterfassung nach der gleichnamigen Erzählung Brauns hat Intendant Steffen Mensching in enger Zusammenarbeit mit dem Autor entwickelt. Volker Braun, der u. a. mit dem Erwin-Strittmatter-Preis und dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet wurde, stellt sich den Fragen, Zweifeln und Anmerkungen der Schauspieler. Im vertiefenden Arbeitsgespräch konnte das Ensemble herausfinden, welche Vorstellungen, Überlegungen und Wünsche den Dramatiker beim Verfassen der Erzählung angetrieben haben.
15.01.2013
Heute, 10:44 Uhr: Deutschlandradio Kultur überträgt das Konzert der Thüringer Symphoniker vom TFF 2012.
Hier geht's zum Stream...
Die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt spielten beim TFF 2012 chinesische Volksmusik! Zusammen mit der chinesischen Sängerin Gong Linna erklangen Lieder, die übersetzt etwa "Fragen und Antworten aus den Bergen" und "Frei wie ein Vogel" hießen. Viel Spaß!
10.01.2013
Mit Anne Kies war zum ersten Mal eine Schauspielerin dabei.
Am Dienstag fand in der Stadtbibliothek Rudolstadt wieder der Einführungsnachmittag für Kinder, BB - Bücherbühne, statt. Es drehte sich alles um das nächste Kinderstück für alle ab 4 Jahre: "Lotte will Prinzessin sein". Frau Wittekind, Leiterin der Kinderbibliothek, stellte dazu das gleichnamige Buch von Doris Dörrie vor. Der Theaterjugendclub beteiligte sich ebenfalls - schon traditionell - und spielte einige Szenen aus dem Stück. Der Überraschungsgast war schließlich Anne Kies, die die Lotte spielt, und den Song "Der rote Rock ist zu rot!" sang. Und für die kleinen Gäste gab es zum Abschluss noch ein Märchenrätsel - quer durch die bekanntesten Grimmschen Märchen.
02.01.2013
Was unsere Stargäste von »MMM-Was bin ich?« so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik »Prominente in der Kantine«.
Was haben Sie heute gemacht?
Am Morgen habe ich meinen Enkelsohn geweckt. Wir wollten Karpfen holen. Das angepeilte Fischgeschäft war leider geschlossen. Aber wir haben dann doch noch 2 Karpfen »gefangen«.
Wo kommen Sie gerade her?
Aus Leipzig.
Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Ja, mit »Amor & Die Kids« in den 80er Jahren.
Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Ein wunderschöner Himmel über Rudolstadt und die typisch »ostdeutsche Thüringer Architektur«.
Wobei vergessen Sie die Zeit?
Beim Schlafen, meistens ...
Wann platzt Ihnen der Kragen?
Wenn ich Talente sehe, die ihr Talent nicht optimal nutzen. Wenn einfach mehr »herauszuholen« ist ...
Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Da hatte ich keine Alternative. Habe mal mit dem Schauspielerberuf geliebäugelt. Es aber schnell wieder verworfen.
Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Es gibt nichts, was ich lieber mache ...
Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Nein. Das wäre unanständig ...
Was war Ihre letzte gute Tat?
Der eine Karpfen, den ich heute meinen Eltern gebracht habe
Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Habt ein Ziel und verliert es nicht aus den Augen!
Das Gespräch führte Gerd Eichhorn.
01.01.2013
... ein schönes neues Jahr - ganz so, wie dies auch unser Hauspatron Friedrich Schiller schon getan hat!
[Weimar] Neujahr 1789.
Ich muß Euch doch auch ein schönes neues Jahr wünschen, aber für jetzt nur in Prosa. Verlängere Euch der Himmel das, was Ihr bisher Gutes genossen habt, und helfe Euch vom Schlimmen! Mit 1788 hat meine bisherige weltbürgerische Lebensart ein Ende, und ich werde in diesem als ein unnützer Diener des Staats erscheinen.
Schiller an Christian Gottfried Körner
22.12.2012
Kurz vor Weihnachten sind sie noch erhältlich: Die Orchesterkalender 2013 der Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt.
Im Din A3-Format zeigen sie jeden Monat einen anderen Aspekt des Musizierens in der Region – sei es im Orchestergraben, auf der Bühne des TFF Rudolstadt, vor historischer Kulisse in Paulinzella oder in der Stadtkirche gemeinsam mit den Oratorienchören Saalfeld und Rudolstadt. Auch die beliebte „Zukunftsmusik“ fand Eingang in den Kalender, ebenso das erfolgreiche Freibadkonzert in Unterwellenborn und Koproduktionen mit dem Schauspiel-Ensemble des Theaters, etwa in der „Schicksalssinfonie“ und „Amadeus“. Es fotografierten Klarinettist Wolfgang Köhler sowie Peter Scholz und Henning Schossig. Die Kalender kosten 10 Euro und sind in der KulTourDiele in Rudolstadt sowie an den Abendkassen zu Theater und Konzert erhältlich.
21.12.2012
Für unser Silvesterkonzert am 31.12. um 18 Uhr in der Stadthalle Bad Blankenburg wird ein Bustransfer aus Saalfeld, Rudolstadt und Königsee angeboten.
Es gelten die regulären Linien des Städtedreiecks ab zwei Stunden vor Beginn der Veranstaltung bis 5 Uhr des Folgetages. Da wir mit über 1200 Besuchern rechnen und die Parkmöglichkeiten begrenzt sind, wird der Transfer ausdrücklich empfohlen. Folgende Busabfahrtszeiten der Linie S2 von Rudolstadt sind in Absprache mit der OVS vorgesehen: ab Rudolstadt-Ost um 16:53 Uhr und ab 17:00 von der Haltestelle „Am Anger“. Ab hier fahren zwei Busse hintereinander ab. Die Ankunft wird in Bad Blankenburg-Blankom, gegenüber vom Bahnhof, um 17:28 Uhr sein. Von dort aus sind es zu Fuß etwa fünf Minuten bis zur Stadthalle. Für die Rückfahrt können der reguläre Bus um 20:58 Uhr bzw. 21:58 Uhr oder der Verstärker-Bus um 21:10 Uhr ab Bad Blankenburg Bahnhof genutzt werden.
Für Besucher aus Saalfeld steht ebenfalls die reguläre Linie S2 bereit, ab 16:30 Uhr vom Saalfelder Bahnhof und ab 16:37 Uhr vom Krankenhaus. Ankunft in Bad Blankenburg am Bahnhof ist um 16:58 Uhr. Die Rückfahrt ist um 21:28 Uhr von der Haltestelle Blankom, gegenüber vom Bahnhof.
Von Königsee fährt um 16:15 Uhr ein Kleinbus von der Haltestelle Bahnhofstraße, der die Fahrgäste um 21:30 Uhr direkt von der Stadthalle wieder nach Königsee zurückbringt.
Wer bisher noch keinen Transfer gebucht hat, kann dies für drei Euro noch an sämtlichen Vorverkaufsstellen des Theaters Rudolstadt nachholen. Das Konzert selbst ist mittlerweile ausverkauft.
19.12.2012
Liebe Theater-Besucher! Die Theaterkasse in der KulTourDiele hat zu folgenden Zeiten geöffnet:
24.12. geschlossen
25.12. geschlossen
26.12. geschlossen
27.12. 10.00 - 12.00 und 12.30 - 17.00
28.12. 10.00 - 12.00 und 12.30 - 15.00
29.12. geschlossen
31.12. geschlossen
An verkaufsoffenen Tagen (24.12., 29.12., 31.12.) erhalten Sie Tickets auch an einigen anderen Vorverkaufsstellen, z.B. an der Tourist-Information Rudolstadt.
10.12.2012
Familienkonzert am 13.12.: Liedermacher Gerhard Schöne zu Gast am Theater Rudolstadt
Die Adventszeit ist nicht nur die Zeit der Kekse und Geschenke, sondern auch die Zeit der Lieder und Geschichten rund um die Geburt des Jesus-Kindes. Auch an unserem Theater Rudolstadt wird es besinnlich für Groß und Klein, wenn Gerhard Schöne am 13. Dezember um 18 Uhr zum Gastspiel „Könige aus Morgenland“ einlädt. Der bekannte Liedermacher und seine drei Musiker vertonen Weihnachtslieder aus aller Welt, dazu gibt es ein Puppenspiel, das die Weihnachtsgeschichte bereits für Kinder ab fünf Jahren erlebbar macht.
Freche wie berührende Lieder aus aller Welt – vom Eiffelturm über Brooklyn bis zum Zuckerhut – hat Gerhard Schöne ausgegraben, gesammelt und höchst vergnüglich wie sinnlich nachgedichtet. Ganz ohne religiöses Getöse oder missionarischen Eifer erklingen seine Weihnachtslieder, die nicht nur von der Geburt des Jesus-Kindes erzählen. Dazu erschafft die Puppenspielerin Therese Thomaschke mit ihren Figuren ein seelenvolles und gleichzeitig fröhliches Märchen, das irgendwie fremd und doch plötzlich sehr nah ist... Ein wunderbarer Familienausflug in unsere eigene Geschichte, in dem tiefsinnige Gedanken leichtfüßig daher kommen und mit ausgelassener Heiterkeit wechseln.
Mit: Therese Thomaschke (Puppenspielerin) | Gerhard Schöne (Gesang) | Stefan Kling (Keyboard und Klavier) | Wolfgang Musick (Bass) | Karoline Körbel (Schlagzeug)
Karten sind noch an allen Vorverkaufsstellen oder an der Theaterkasse unter Tel. 03672/422766 erhältlich.
09.12.2012
Folgen Sie weiter unten dem Link zum Sender "Iskusstwo TV"...
Wer nicht live dabei sein konnte, hat trotzdem die Gelegenheit, Eindrücke eines der wenigen internationalen Gastspiele in der über 370 Jahre währenden Geschichte der Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt zu gewinnen: Das russische Fernsehen dokumentierte das Konzert. ›Vom thüringischen Rudolstadt in die russische Metropole‹ hieß es vor rund vier Wochen für die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt. Am 7. November gaben sie ein Gastspiel in St. Petersburg: Zur Eröffnung des 2. Internationalen Musikfestivals – im Rahmen des Deutschland-Jahres in Russland – konzertierten sie unter der musikalischen Leitung von Oliver Weder in der traditionsreichen Glinka-Kapella.
07.12.2012
Erlös vom Theaterfest und aus den "MMM"-Schweinchen
Vielen Dank an all unsere Besucher: Am Donnerstag, pünktlich zum Nikolaustag, konnten wir die stattliche Summe von 1.500 Euro an die Saalfelder Tafel spenden. Intendant Steffen Mensching und Verwaltungsdirektor Mathias Moersch überreichten den Scheck an die beiden Vorstandsmitglieder der Tafel, Manfred Fischer und Sylvia Gebert.
Der Betrag soll insbesondere für die Vorhaben zur Weihnachtszeit eingesetzt werden und stammt aus den Gewinnerlösen beim Theaterfest. Die Einnahmen aus Los- und Kuchenverkauf sowie der Versteigerung von Theaterschätzchen aus Kostümabteilung und Requisite wurden ergänzt durch die Summe, die sich in den Sparschweinchen der beliebten MMM-Reihe des Theaters angesammelt hatte
06.12.2012
An ein kleines und doch für die Geschichte dieser Stadt bedeutsames Ereignis soll heute unbedingt erinnert werden.
Vor genau 225 Jahren, am Nachmittag des 6. Dezembers 1787, ritten Friedrich Schiller und Wilhelm von Wolzogen hoch zu Ross in dicke Wintermäntel eingehüllt in die Stadt an der Saale ein. „Keine Kunststraße führte in das kleine Tal; ein Fremder war ein Phänomen, hinter den grünen Bergen.“, so schildert Caroline von Wolzogen, Wilhelms spätere Frau und Schwägerin Schillers, die damalige Situation. Von Bauerbach kommend auf dem Rückweg nach Weimar, blieben die beiden Freunde für ein paar Tage im Hause von Lengefeld. Welche bedeutsamen Folgen diese Ankunft für das 4000-Seelen-Nest hatte, ist hinlänglich bekannt und beschrieben.
Bis heute zieht die Stadt, die sich selbst eigennützig als „Schillers heimliche Geliebte“ preist, kulturellen und wirtschaftlichen Nutzen aus diesem Tag. Nun kommt sogar eine große Spielfilmproduktion mit dem Titel „Die geliebten Schwestern“ hinzu und wird hoffentlich viele Kinozuschauer erfreuen. Rudolstadt wird dank Schiller in der Welt noch ein Stück bekannter werden. Mögen uns neben der kreativen Vermarktung der Stadt immer wieder Taten von Format gelingen, die seinem hohen Anspruch und seinem leidenschaftlichen Idealismus gerecht werden. Danke Friedrich, dass du vor 225 Jahren hier vom Pferd gestiegen! Du bist und bleibst unser Gewährsmann! Einen kompetenteren Botschafter für Kunst und Kultur als Dich können wir uns nicht vorstellen.
Michael Kliefert, Chefdramaturg Theater Rudolstadt
03.12.2012
Lasst eurer Fantasie freien Lauf! Mitmachen können Kinder zwischen 3 und 18 Jahren! Attraktive Sachpreise zu gewinnen!
Seit dem Auszug der Touristinformation aus der Marktstraße 57 versuchen das Theater Rudolstadt und der Förderverein „Theater Rudolstadt“, die KulTourDiele und ihre Galerie wieder zu beleben. Für die erste Ausstellung im wiedereröffneten Galerieraum freuen wir uns auf Eure Mitwirkung, denn wir wollen hier die Berührungen von Theater und Bildender Kunst zeigen.
Am 4. November hatte das Märchen „Das tapfere Schneiderlein“ seine Premiere am Rudolstädter Theater. Nun sind wir gespannt, was Euch an der Geschichte über richtige und falsche Helden interessiert. Deshalb laden wir euch zur Teilnahme an einem Kreativwettbewerb ein, dessen Bedingungen wir Euch beschreiben.
„Sieben auf einen Streich“ - hier könnt ihr eure eigenen Vorstellungen von und Erwartungen an Helden, Königstöchter und fabelhafte Tieren gestalten oder über die Story philosophieren und eure Assoziationen sichtbar machen.
Eurer gestalterischen und technischen Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt!
Mitmachen können alle Kinder und Jugendlichen zwischen 3 und 18 Jahren.
Es können Einzelarbeiten und Gruppenarbeiten eingereicht werden.
Im Bereich Bildgestaltung sind Malereien, Zeichnungen, Collagen, Grafiken, Fotografien oder digital bearbeitete Beiträge bis maximal DIN-A1-Format erlaubt, plastische Arbeiten sollen auf eine Grundfläche von 40x40 cm passen. Kleine Filme können als Animation oder Realfilmsequenz in maximal fünf Minuten umgesetzt werden.
Die besten Arbeiten werden in einer Ausstellung im Galerieraum der KulTourDiele gezeigt vom 25. Januar bis 15. März 2013.
Eine Jury wählt die jeweils drei Preisträger in den Altersgruppen 3-6 Jahre, 7-11 Jahre und 12-18 Jahre aus, sie erhalten zur Ausstellungseröffnung am 25. Januar 2013 attraktive Sachpreise.
Gebt eure Arbeiten bis zum 10. Januar 2013 in der KulTourDiele in der Marktstraße 57. in Rudolstadt ab, sie ist Mo-Fr von 10-12 Uhr und von 13-17 Uhr geöffnet.
Vergesst nicht, auf die Rückseite eurer Arbeit unbedingt Euren Vor- und Zunamen, Eure Anschrift, Euer Alter, den Titel und die Technik zu schreiben! Nach der Ausstellung könnt Ihr Eure Werke wieder in der KulTourDiele abholen.
Weitere Informationen erhaltet Ihr bei unserer Theaterpädagogin Ulrike Lenz (03672 489543 und theaterpaedagogik@theater-rudolstadt.de)
Wir sind sehr gespannt!
Steffen Mensching (Intendant) und Matthias Biskupek (Vorsitzender des Fördervereins)
26.11.2012
Zur letzten Vorstellung von "Blindgänger" am vergangenen Samstag war Bernd Sahling anwesendend. Der Autor und Regisseur des gleichnamigen Filmes gab in einer von Schauspieldramaturg Christian Engelbrecht moderierten Talkrunde Auskunft über seine Beweggründe und Einblicke in die neuesten Projekte.
Von der Inszenierung des Theaterjugendclubs zeigte sich Sahling sehr angetan und vergab im gut gefüllten Schminkkasten direkt die Exklusiv-Rechte an seinem neuen Film "Kopfüber", der von einem Kind mit ADS handelt. Dem Publikum führte Sahling schon erste Szenen aus dem neuen Film vor und auch die "Blindgänger" kamen selbstverständlich nicht zu kurz. Theaterpädagogin Ulrike Lenz sprach mit Bernd Sahling über den Prozess vom Film zum Bühnenstück, thematisch passend musizierten die Mitglieder des Theaterjugendclubs.
26.11.2012
Beim 3käsehoch am Sonntag, 25.11., strömten um 11.00 Uhr rund vierzig Neugierige zum zweisprachigen Mitmachtheater mit Galina Gluschkov und Ulrike Lenz ins theater tumult.
Gemeinsam lernten sie das russische Märchen "Mascha und der Bär" kennen. Nadine, Paul, Elisabeth, Lena und alle anderen Knirpse sorgten dafür, dass Großmutter und Großvater ihre kleine Enkelin am Ende wieder glücklich in die Arme schließen konnten und der Bär vom Hund in den Wald zurück gejagt wurde.
Bereits in drei Wochen heißt es dann wieder "Bühne frei! , denn am 16. Dezember pünktlich zum 3. Advent wartet "Ded Maros" - Großväterchen Frost - auf viele Mitspieler.
23.11.2012
Was unsere Stargäste von »MMM-Was bin ich?« so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik »Prominente in der Kantine«.
Was haben Sie heute gemacht?
Ich bin mit meinem Tierarztkollegen auf eine Tour gefahren: nach Schwarzburg, Ilmenau, Oberhof. Und ich habe meinen alten Clubfreund Dieter Weiß in das Café Sanssouci zum Kuchen eingeladen.
Wo kommen Sie gerade her?
Ich komme von meinem Quartier in Stadtilm, wo ich bei meinem Tierarztkollegen übernachtet habe.
Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Nein, noch nie. Ich war zwar schon in Saalfeld und bin Thüringen sowieso sehr verbunden, aber hier war ich noch nie.
Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Der riesige Marktplatz.
Wobei vergessen Sie die Zeit?
Das gibt es bei mir gar nicht. Ich bin immer aufmerksam und nehme an vielen Dingen großen Anteil.
Wann platzt Ihnen der Kragen?
Wenn die Arbeitsqualität (egal in welcher Branche) nicht hoch gehalten wird. Wenn also Arbeitsaufgaben vernachlässigt werden und Schlamperei geduldet wird.
Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Ich wäre Zahnarzt geworden – ich bin ja technisch veranlagt. Auch die Sportmedizin hat mich interessiert.
Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Dass ich noch immer 3 Tage in der Woche im Sanitärhausbereich tätig und als Dienstleister der Gesundheit tätig sein kann.
Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Ich bin im Grunde mit allem zufrieden, so wie es ist.
Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich habe seit Jahren nicht mehr meinen Schwager und meine Schwägerin und meine Enkel in Thüringen besucht. Das hatte ich Anfang Oktober nachgeholt.
Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
In der Schule fleißig lernen und sich viel bewegen. Und die Familie, die ja die kleinste Zelle der Gesellschaft ist, pflegen.
19.11.2012
... dann kann er was erzählen - am besten uns! Musikdirektor Oliver Weder und Orchesterassistent Thomas Herm über die Russland-Reise der Thüringer Symphoniker.
Eine Seefahrt, die ist lustig – heißt es so schön – ist ein Ausflug nach Sankt Petersburg auch lustig?
Herm: Natürlich, trotz aller organisatorischen Widrigkeiten haben wir viel gelacht und uns über die Möglichkeiten des Auftrittes in St. Petersburg gefreut.
Weder: Selten gibt es die Gelegenheit, die Musikerkollegen im Alltag auch mal privat kennen zu lernen. Und fern von der Heimat gibt man sich bekanntlich auch etwas lockerer als zu Hause. Der Spaß kam also nicht zu kurz.
Die Thüringer Symphoniker auf Gastspielreise – in Zukunft öfter?
Weder: Die Symphoniker unternehmen ja schon lange Gastreisen. Wir waren seit der Wende in fast allen deutschen Bundesländern. Aber Auslandsreisen sind und bleiben eine große Ausnahme, schon wegen der hohen Kosten, die wir ja an unsere Gastgeber weitergeben müssen. Ich bleibe dran, aber ich denke, das war erst einmal eine ganz außergewöhnliche Gelegenheit, um die wir auch von anderen Orchestern in unserer Nachbarschaft beneidet werden.
Von der deutschen Provinz in die Weltmetropole – ein Kulturschock?
Herm: Ein Kulturschock war es nicht, trotz kyrillischer Buchstaben und Verständigungsschwierigkeiten - der Schock kam eher bei der Rückreise: wie klein doch Rudolstadt ist :)
Weder: Wir mögen in der Kleinstadt wohnen, aber als Musiker sind wir im Geiste Weltbürger, zumindest aber Europäer. Eines der Komplimente, die wir immer mal wieder von Gastdirigenten oder Solisten bekommen, ist, dass das Theater Rudolstadt und sein Orchester, unser Programm und unser Management eben gar nicht provinziell sind.
Wir haben ein internationales Orchester – wie viele Botschaften mussten für Visaanträge angeschrieben werden?
Herm: Wir haben zum Glück alle Visaanträge zentral über das Russische Konsulat in Leipzig abgewickelt, Voraussetzung war eine Einladung eines russischen Veranstalters.
Was war die Besonderheit bei der Überführung der Instrumente?
Herm: Besonderheit war natürlich, dass unsere Cellisten für ihr Cello einen Fensterplatz bekamen und selber nur in der Mitte sitzen durften, aber stolz wie Oskar waren, als sie vor allen anderen zuerst ins Flugzeug durften.
Weder: Um den Ausverkauf der letzten im Land verbliebenen Instrumente ins Ausland zu verhindern, stellt die russische Zollbürokratie sicher, dass ein- und ausreisende Instrumente tatsächlich identisch sind. Und dazu bedarf es enormen Papierkrams. Wir haben auf der Hinreise fast zwei Stunden im Zoll bei der Deklaration unserer Instrumente verbracht, obwohl wir alles wochenlang vorbereitet hatten.
Was ist der kurioseste Zwischenfall gewesen?
Weder: Die überraschende Auszahlung der Orchestergage in Rubeln und die Notwendigkeit am nächsten Tag mit Taschen voller Geld in der Stadt herum zu laufen - eher bedrohlich als kurios…
Herm: Einer unserer Musiker hatte für die Zugabe sein zusätzliches Instrument in der Garderobe vergessen und sendete mir mitten im Konzert eine SMS, ich solle ihm das Instrument schnell bringen. Ich hatte mein Telefon an, natürlich lautlos, und bin dann losgestürmt und habe ihm das Instrument rechtzeitig vor der Zugabe auf die Bühne geschmuggelt.
Welche Lehre nehmen Sie mit, für den Fall, dass ein erneutes Gastspiel außerhalb Deutschlands ansteht?
Herm: Wir nehmen eine Agentur, die die Organisation übernimmt :)
Weder: Ich glaube, wir haben so viel gelernt, dass uns jetzt gar nichts mehr schreckt. Das nächste Mal nehmen wir den Intendanten, die Kulturdezernentin, den Bürgermeister und den Landrat mit, damit die Repräsentationsaufgaben nicht zu kurz kommen. So ein Gastspiel ist ja immer auch eine diplomatische Herausforderung und eine Chance, unsere Region würdig zu repräsentieren.
09.11.2012
Vor 253 Jahren, am 10. November 1759, wurde Friedrich Schiller geboren. Ihm zu Ehren spielen wir am 10. November unseren viel gerühmten Goethe-Schiller-Balladenabend "Der Zauberlehrling und sein Handschuh". Die Vorstellung ist bereits ausverkauft. Was Schiller selbst an seinem Geburtstag bewegte? An seinem 30. Geburtstag waren dies zwei Damen:
An Caroline von Beulwitz und Charlotte von Lengefeld.
Jena d. 10. Nov. 1789 Dienstag.
Daß mein Geburtstag heute ist, habe ich erst von euch erfahren, denn ich bin ganz unrichtig in der Zeit. Voriges Jahr hab ich ihn mit euch durchlebt — aber nein, ihr seid mir, unsrer Entfernung ungeachtet, heute viel näher, als im vorigen Jahr, da ich in eurer Mitte lebte. Meine Seele besitzt euch, und das ist etwas ganz anders als wenn eure Gestalten in meinen Augen lebten.
Friedrich Schiller
09.11.2012
Eine kleine Fotogalerie von unserem St. Petersburger Gastspiel finden Sie...
02.11.2012
Die Koffer sind gepackt, die Visa angekommen: Die Thüringer Symphoniker fliegen am Dienstag nach St. Petersburg, wo sie das 2. Internationale Musikfestival eröffnen
Vom thüringischen Rudolstadt in die russische Metropole: Die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt geben am 7. November ein Gastspiel in St. Petersburg. Wenn sie zur Eröffnung des 2. Internationalen Musikfestivals unter der musikalischen Leitung von Oliver Weder in der traditionsreichen Glinka-Kapella konzertieren, werden ihnen voaussichtlich rund 1000 Leute zuhören.
Für Oliver Weder, der in Russland studiert hat, kam die Einladung zum Gastspiel zwar kurzfristig, aber nicht überraschend. Immer noch pflegt er beste Kontakte zur russischen Musikszene und dirigierte beispielsweise im Sommer 2012 Anton Rubinsteins Oper „Der Dämon“ beim Petersburger Opernfestival. Nun bringt er „sein eigenes“ Orchester mit. Für die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt ist es das 1. internationale Gastspiel in ihrer über 370 Jahre währenden Geschichte. Im Herzen von St. Petersburg wagt sich das kleine Orchester an deutsche und russische (!) Klassiker und präsentiert ein Programm, das von Michael Glinkas Ouvertüre zu „Ruslan und Ludmilla“ bis hin zu Ausschnitten aus Peter Tschaikowskys „Nussknacker-Suite“ reicht.
In Rudolstadt ist man sich der Herausforderung, dieses Repertoire im russischen Heimatland zu spielen, durchaus bewusst. „Wir wollen ein symphonisches Panorama spannen zwischen russischer Geschichte und deutschen Märchen“, erklärt Oliver Weder. „Der ‚Nussknacker‘ zum Beispiel ist ein Ost-West-Sujet: geschrieben von E.T.A. Hoffmann, vertont von Peter Tschaikowsky“. Auch Werke deutscher Komponisten haben die Thüringer im Gepäck: Noch einmal E.T.A. Hoffmann, diesmal als Komponist der „Undine“-Ouvertüre, daneben Carl Maria von Webers Ouvertüre zu „Oberon“ und Felix-Mendelssohn-Bartholdys Violinkonzert in e-Moll (Solist: Linus Roth). Auch Albert Lortzings Oper „Zar und Zimmermann“ schlägt einen Bogen von Ost nach West: Zar Peter I. taucht in einer Hauptrolle als West-Reisender auf.
Das St. Petersburger Musikfestival ist Teil des Deutschland-Jahres in Russland, das unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck und dem russischen Staatspräsident Wladimir Putin steht und u.a. vom Goethe-Institut und dem Auswärtigen Amt gefördert wird. „Deutschland und Russland: gemeinsam die Zukunft gestalten“ ist das Motto des Deutschlandjahres in Russland 2012/13. Auf dem festen Fundament historisch gewachsenen, engen deutsch-russischen Beziehungen wird sich Deutschland ein Jahr lang russlandweit in seiner ganzen Vielfalt und als kreativer, innovativer Partner präsentieren.
Im Fokus des Programms mit rund tausend Veranstaltungen aus unterschiedlichen Bereichen stehen sechs zentrale Themen: Leben in Deutschland; zeitgenössische Kultur; Stadt und Umwelt; Gesellschaft, Wirtschaft, Politik; Bildung und Wissen sowie die gemeinsame Geschichte.
15.10.2012
Letzte Vorstellung am kommenden Sonntag - alle Karten kosten 8 Euro.
Bei der Premiere gab es nach einer minutenlangen Stille standing ovation. Nun steht Charles Lewinskys Stück »Freunde, das Leben ist lebenswert« das letzte Mal auf unserem Spielplan. Wer den bewegenden Theaterabend über das Schicksal dreier jüdischer Künstler in der Zeit der Hitler-Diktatur noch einmal oder überhaupt sehen will, hat dazu am kommenden Sonntag, 21. Oktober 2012 um 18:00 Uhr eine allerletzte Gelegenheit. Hierzu bieten wir einen Theatertag an: Alle Karten für die Vorstellung sind ab jetzt für vergünstigte 8 Euro erhältlich.
12.10.2012
Kaum sind sie wieder zurück, stellen sie sich unseren Fragen: Steffen Mensching und Markus Seidensticker im Interview...
(und hier gibt's eine Bildergalerie)
Wie ist die Stadt Rostow?
Steffen: Rostow liegt am Fluss Don, genannt der »Stille«, weil er so gemächlich fließt. Die Stadt ist alles andere als still, sondern voller Autos - hochmoderne S-Modelle und vorsintflutlich-sowjetische Stinker – es gibt eine kleine morbide Altstadt am nördlichen Flussufer, im Zentrum breite Magistralen, eine Promenade: die Puschkinskaja, und darauf viele junge Menschen, darunter Djewuschkis – junge Frauen – auf abenteuerlich-hohen Schuhen. Im Gorki-Park sitzen alte Herren und spielen Schach, in den Büschen leben selbstbewusste Katzen aller Art und Farbe.
Könnt ihr russisch? Musstet ihr es anwenden?
Markus: Ohne meine beiden Begleiter wäre ich ganz schön aufgeschmissen gewesen. Ich kann kein russisch und konnte fast alle Schilder nicht lesen, was einen schon sehr hilflos macht.
Steffen: Markus hat beim ersten Publikumsgespräch behauptet, sein Chef spreche sehr gut russisch. Die Verbreitung solcher Legenden habe ich ihm untersagt. Thomas Voigt spricht besser als ich, wohingegen ich mehr verstehe, Markus war unser mitreisender Analphabet. Aber er lernt schnell und kann sich jetzt bedanken, guten Tag sagen, ein Piwo ordern und von der russischen Seele – russkaja duscha – schwärmen. Thomas und ich lieben die russische Sprache, wir haben sie so häufig wie möglich und nötig benutzt, auch wenn wir uns immer schämten, wenn wir an einem Puschkin-Denkmal vorbeiliefen.
Habt ihr Einblicke in die russische Theaterszene gewonnen?
Steffen: Wir waren Gäste der Südlichen Förderalen Universität, und spielten – gefördert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) – zu den deutschen Tagen in Rostow. Die Auftritte fanden in der öffentlichen Bibliothek der Stadt und im Polytechnikum in Taganrog statt, also nicht im großartigen Theater in Rostow. Das ist ein konstruktivistischer Bau aus den 20er Jahren, errichtet in der Form eines Traktors. Wir verpassten leider ein Gastspiel des Moskauer Sowremenik Theater mit Tschechows »Drei Schwestern« um ein paar Tage. Tschechow spielt im Rostower Gebiet eine große Rolle, er wurde in Taganrog am Asowschen Meer, 60 Kilometer von Rostow entfernt, geboren. Pflichtbewusst wie wir sind, besuchten wir sein Geburtshaus und bekamen einen langen Vortrag über Tschechows Jugend zu hören. Insgesamt durchlebt das russische Theater eine große Krise, die Gelder werden knapp, die Eintrittspreise steigen, die Zuschauer bleiben aus, viele können sich den Besuch nicht mehr leisten. Dass die russische Theaterbegeisterung ungebrochen ist, zeigte sich wenig später, als Markus und Thomas von 260 Studenten begeistert gefeiert wurden.
Markus: Im Moment scheint in Russland eher ›leichte Kost‹ angesagt zu sein, Unterhaltungstheater.
Wieso interessiert man sich in Russland für protestierende Fußgänger (dort hat man ja eher schlechte Erfahrungen mit Protesten, insbesondere in Kirchen…)
Steffen: Das Leben des russischen Fußgängers ist noch gefährdeter als das des deutschen, weil der russische Autofahrer mehr nach Intuition als nach Regeln zu fahren scheint. Auch soll es gelegentlich zu Verstößen gegen das Alkoholverbot im Straßenverkehr kommen. Das Thema »Pussy Riot« war für uns natürlich interessant. So haben wir unsere Stadtführerinnen Mascha, Viktoria, Olga und Tatjana gefragt, was sie von »Pussy Riot« hielten. Die Antworten waren sehr ambivalent. Es ist durchaus nicht so, dass die jungen Leute in Russland die Aktion der Moskauer Perfomancegirls zu 100% gut heißen und unterstützen. Das Strafmaß wird angezweifelt, aber der Sinn, der Ort und die Stoßrichtung der Aktion nicht minder.
Markus: Wir haben festgestellt, dass man die Dinge dort teilweise anders sieht, als wir hier in Deutschland und vielleicht auch im Rest der Welt.
Hat das Publikum die Pointen verstanden? Oder musstet ihr das Stück verkehrs- und humortechnisch anpassen?
Markus: Wir sind ja vor jungen Studenten, die Deutsch als Haupt-, oder Nebenfach studieren, aufgetreten. Mir wurde nachher gesagt, dass – auch wenn man auch nicht alles verstanden habe - es eine sehr, sehr unterhaltsame »Deutschstunde« gewesen sei.
Steffen, du hast aus deinem Buch gelesen – wie ist das angekommen?
Steffen: Ich habe einige Passagen aus meinem Roman »Jacobs Leiter« gelesen und eine Geschichte »Ein Schokohase in der Heimat Lenins«. Es ergab sich daraus ein angeregtes Gespräch über die Bibel, jüdische Geschichte, New York, mein Interesse an russischer Literatur, Kulturpessimismus, Bayern München, Sebastian Schweinsteiger und Wladimir Majakowski.
Was hat euch am meisten (positiv oder negativ) beeindruckt?
Markus: Etwas schockierend war der teilweise krasse Unterschied zwischen Arm und Reich in Russland und als sehr belastend habe ich die schlechte Luft in der Stadt empfunden, verursacht durch das hohe Verkehrsaufkommen und die teilweise sehr veralteten Verbrennungsmotoren.
Steffen: Wir haben im Chor und einstimmig Lobeshymnen auf den Erfinder des Katalysators gesungen. Positiv waren die Betreuung durch Silke Blum, die Vertreterin des DAAD in Rostow, die – obwohl mit einem Bein im Kreißsaal stehend – sich rührend um uns sorgte. Sie war quasi wie eine Mutter für uns. Durch sie haben wir viele wunderbare Menschen – Russen, Deutsche, Italiener und sogar Luc aus dem Benin mit Wohnsitz in Braunschweig – kennengelernt. Spassibo bolschoje.
08.10.2012
Das Theater Rudolstadt gastiert vom 7. bis 10. Oktober 2012 zu den Deutschen Tagen in der südrussischen Stadt Rostow am Don.
Schauspieler Markus Seidensticker und Pianist Thomas Voigt präsentieren die „Protestsongs eines Fußgängers“. Die Aufführungen finden in der Stadtbibliothek sowie der Aula des Technischen Instituts in Taganrog statt. Intendant Steffen Mensching wird vor Germanistikstudenten aus seinem Roman „Jacobs Leiter“ lesen.
06.10.2012
Was unsere Stargäste von «MMM-Was bin ich? « so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik «Prominente in der Kantine«.
Was haben Sie heute gemacht?
Ich bin angereist.
Wo kommen Sie gerade her?
Aus Potsdam, also von Zuhause.
Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Nein, noch nie.
Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Dass wir den Weg durch die Stadt nicht gefunden haben. So viele kleine Straßen …
Wobei vergessen Sie die Zeit?
Beim Sport und mit der Familie.
Wann platzt Ihnen der Kragen?
Das kann ich gar nicht so genau sagen. Vielleicht, wenn ich mal mit dem falschen Fuß aufgestanden bin.
Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Bauingenieur. Das studiere ich ja auch parallel.
Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Die Vielseitigkeit. Die Natur, in der ich mich bewege. Und das Kennenlernen der eigenen Grenzen.
Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Nö.
Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich überreichte dem Preisträger von „Jugend hilft“ seinen Preis. Diese Initiative zeichnet Projekte aus, die von Jugendlichen organisiert werden.
Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Macht das, was euch Spaß macht und euch glücklich macht. Macht so viel davon, wie es geht!
26.09.2012
Freikarten für drei kleine Gewinner des Suchspiels zum Theaterfest
Rund fünfzig Kinder hatten beim Theaterfest am vergangenen Samstag das "Königreich" betreten und sich der Aufgabe des Königs gestellt: Die verlorenen Sachen des tapferen Schneiderleins, die rund um das Theater verteilt waren, galt es zu finden. Nadel, Garnrolle, Schere, Mustopf, Gürtel und Einhorn wurden bei der turbulenten Suche entdeckt. Und unsere drei Gewinner hatten dann auch noch das richtige Lösungswort notiert. Es lautete: TAPFER. Herzlichen Glückwunsch, liebe Matilda Sickmüller aus Teichweiden, lieber Hannes Löffler aus Rudolstadt und liebe Johanna Utscheny! Ihr dürft Euch über Freikarten für das Theater Rudolstadt freuen, die mit der Post kommen.
26.09.2012
Aufführung von "Blindgänger" in Jugendhaftanstalt
Im Rahmen der zweiten Kunst- und Kulturwoche im Thüringer Justizvollzug gastiert unser Theaterjugendclub am Donnerstag, dem 27. September 2012 um 18.00 Uhr in der Jugendhaftanstalt Ichtershausen. Die fünf Rudolstädter Jugendlichen zeigen Ausschnitte aus ihrer aktuellen Inszenierung "Die Blindgänger", die dann im November auch wieder im Theater "tumult" zu sehen sein wird. Komplettiert werden die Schauspielszenen durch Videoeinspielungen der Theateraufführung und des Originalfilms von Bernd Sahling. Die Mitglieder des Theaterjugendclubs sind neugierig auf ihr ungewöhnliches Publikum: Die Insassen der Haftanstalt sind genau wie sie zwischen 16 und 22 Jahre alt, befinden sich aber durch die Verbüßung ihrer Haftstrafe in einer außergewöhnlichen Lebenssituation. Für Theaterjugendclubleiterin Ulrike Lenz kam die Anfrage der JVA zum richtigen Zeitpunkt, denn in dem Stück "Blindgänger" stehen mit den beiden blinden Mädchen Inga und Marie zwei Protagonistinnen im Mittelpunkt, die aufgrund ihrer Blindheit hart um ihren Platz im Leben kämpfen müssen und bestens geeignet sind, denen Mut zu machen, die nicht den besten Startplatz für die Zukunft haben.
31.08.2012
Theater Rudolstadt wurde nominiert.
Über 50 Mitarbeiter der Theaterzeitschrift „Die Deutsche Bühne“ hatten sich an der diesjährigen Autorenumfrage zur Bewertung deutscher Theater beteiligt - Profil, Repertoire und Ensemble fanden Eingang in die Bewertung der Theaterkritiker. Erfreulich: Das Theater Rudolstadt erhielt eine Nominierung in der Kategorie „Bestes Theater - Abseits der Zentren“ – als ein Theater, das „überzeugt hat, weil es sich abseits großer Theaterzentren mit einem besonders anspruchsvollen aussagestarken Gesamtprogramm in seinem Umfeld positioniert“. Wir freuen uns sehr über das Lob und bleiben auch in dieser Spielzeit gewohnt anspruchsvoll – uns selbst gegenüber!
31.08.2012
Unser Intendant Steffen Mensching hat seinen Vertrag im Sommer für vier weitere Jahre verlängert.
Viele haben es sicher schon gehört oder gelesen: Am 20. Juli 2012 (die Theatermitarbeiter waren schon in den Ferien) unterschrieb Steffen Mensching im Rudolstädter Rathaus den Vertrag für vier weitere Jahre als Intendant unseres Hauses. Der Aufsichtsrat des Theaters hatte zuvor einstimmig einer Verlängerung bis 2016 zugestimmt. Wir gratulieren unserem neuen alten Intendanten und starten mit diesen erfreulichen Nachrichten umso schwungvoller in die neue Spielzeit!
29.08.2012
Die Spielzeit 2012/2013 hat begonnen - das heißt für uns: Es wird eifrig gewerkelt, genäht, geschrieben, geprobt... und für Sie: Es gibt wieder Karten in der KulTourDiele und allen anderen bekannten Vorverkaufsstellen!
Unsere ersten Vorstellungen holen direkt einen Publikums-Renner zurück auf die Bühne: Die „Schicksalssinfonie“ von Steffen Mensching und Michael Kliefert. Bei zwei öffentlichen Vorstellungen am Donnerstag, 30. August sowie Freitag, 31. August jeweils um 19.30 Uhr im Großen Haus des Theater Rudolstadt kann das Publikum live erleben, wie eine DVD zu dem Erfolgsstück produziert wird - und sich mit seinem Applaus ins Geschehen einbringen...
16.07.2012
Die Theaterkasse in der Kulturdiele ist vom 16.07.2012 - 27.08.2012 geschlossen. Tickets für die neue Spielzeit 2012/2013 erhalten Sie ab sofort an allen Vorverkaufsstellen. Diese sind ersichtlich unter ...
... http://www.theater-rudolstadt.de/service/karten/vorverkauf/.
Unseren Besuchern und Theaterfreunden wünschen wir einen schönen Sommer und freuen uns auf ein Wiedersehen in der kommenden Saison!
10.07.2012
Mit einer Party und einer Operngala verabschieden wir uns in die Theaterferien.
Ab dem 16. Juli gönnen wir uns eine Erholungspause. Doch zuvor lassen wir auf der Heidecksburg mit zwei fulminanten Veranstaltungen ein letztes Mal die Korken knallen:
Die Berliner Funk-und-Soul-Band »Tanga Elektra« spielt am Samstagabend ab 22:30 Uhr, also nach der Vorstellung von »Tumult im Narrenhaus«, zum mitternächtlichen Tanz auf. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro, mit der Karte für das Sommertheater ist das Konzert inklusive.
Der Sonntag ist dann der Klassik gewidmet. Junge Sängerinnen und Sänger des »Lyric Opera Studio Weimar« präsentieren um 20:30 Uhr beliebte Melodien aus der Welt der Oper. Es spielen die Thüringer Symphoniker unter der Leitung von Oliver Weder. Freuen Sie sich auf große Talente aus aller Welt!
05.07.2012
Der Hohe Schwarm bleibt narrenlos.
Die beiden Aufführungen der turbulenten Sommertheaterkomödie „Tumult im Narrenhaus“ am 7. und 8. Juli auf dem „Hohen Schwarm“ in Saalfeld müssen leider ersatzlos entfallen. Grund sind mehrere Erkrankungen im Schauspielensemble. Bereits gekaufte Karten können an den jeweiligen Vorverkaufsstellen umgetauscht oder zurückgegeben werden. Für die Vorstellungen am 13. Juli um 19.30 Uhr und am 15. Juli um 15 Uhr auf der Rudolstädter Heidecksburg sind noch Restkarten erhältlich. Nähere Informationen in der Theaterkasse unter 03672/422766.
02.07.2012
Ca. 400 Besucher kamen am Samstag zum Konzert ins Freibad Unterwellenborn
Petrus spielte mit, als am Samstag, 30. Juni, die Thüringer Symphoniker dort konzertierten, wo im Sommer jeder gerne ist: im Freibad. Das Schwimmbad Unterwellenborn bot mit einem überdachten Podium genau den richtigen Rahmen für das Schwimmbadkonzert. Unter dem Titel »Soundtrack des Sommers« erklang ein Potpourri aus Filmmusik und Musical. Das fetzige Programm bot Highlights von »Fluch der Karibik« über Glenn Millers jazzige »Moonlight Serenade« bis hin zum »Phantom der Oper«, charmant moderiert von Musikdirektor Oliver Weder. Ob in Badehose oder Bikini, ob auf Picknickdecke oder Parkbank, ob mit Kindern oder ohne - die Konzertgäste erlebten bei mitgebrachtem Picknick im Freibad ein Sommerkonzert der besonderen Art!
26.06.2012
Simsen Sie uns Ihre Meinung! Die beste SMS-Kritik zu unserem Sommertheater "Tumult im Narrenhaus" gewinnt zwei Freikarten. Die Handy-Nr. finden Sie in den Programmheften - hier die ersten Kritiken:
23.06. (PREMIERE)
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"Quintana als Zuchtmeister der Irren adelte das Rudolstädter Ensemble zu Burgschauspielern"
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"Klistiere gegen Katalepsie, Irrenärzte und Erotomane, Liebeswahn und Zungenkussklamauk. Alles außer Langeweile quirlte Alejandro Quintana auf der Heidecksburg aus Lope de Vegas "Tumult im Narrenhaus". Herausragend aus dem starken Ensemble noch Anne Kies als Erifila und Carola Sigg als Verwalterin. Urkomisch David Engelmann als Häscher. Unbedingt ansehen! Wer zu spät kommt- kommt zu spät!"
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24.06.
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"Kurzweiliges Stück mit wunderbaren Kostümen und Schauspielern, die selbst bei sintflutartigem Regen weiterspielten!!"
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01.07.
+++
Marcus Ostberg war gewohnt gut. Glückwunsch zur Werkauswahl und den Mitwirkenden!
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26.06.2012
Unmittelbar nach der Premiere unseres Sommertheaters konnte traditionell der Preisträger der "Caroline" bekanntgegeben werden: Dieses Jahr freut sich Benjamin Griebel über die Auszeichnung für die beste schauspielerische Leistung der Saison.
Er hat klein angefangen: als Bühnenarbeiter. Heizer. Froschkönig. Und sich in vier Jahren hochgearbeitet. Oder sollte man besser sagen nach vorn, an die Rampe?
Jedenfalls hat Benjamin Griebel in den vergangenen vier Jahren bewiesen, dass er mehr ist als eine skurrile Erscheinung, ein komisches Talent, - er hat das Zeug und die Courage für bedeutende Auftritte.
Griebel ist Franke, rhönischer Nordwestunterfranke genauer, und als solcher Vertreter einer unterdrückten Minderheit. Eigenwillig, mitunter störrisch, verletzbar bis zur Hysterie, bodenständig und erdverbunden, intelligent bis anti-intellektuell. In den Zeiten der Ritter und Burgfräuleins hätte er als Hofnarr ein erträgliches Auskommen gehabt. Sein Witz ist so trocken wie Schießpulver sein muss, seine Statur erregt keinen Neid bei den Mächtigen, sein Körper wirkt kompakt und gedrungen, hat aber Möglichkeiten unerwarteter Flexibilität.
Kein klassischer Held. Erfreulicherweise weiß Griebel um seine Erscheinung und ist mit sich in der Balance. Vielleicht begründet diese Sicherheit seine Fähigkeit, auch Nebenrollen eine sehr eigene Kontur, Sprechweise, Geschichte zu geben. Seine Figuren prägen sich ein, der bierbesessene, tanzende, aber gemeingefährliche SS-Mann in Lewinskys Stück, der verklemmte, aber liebenswerte Freier aus dem „Held der westlichen Welt“, der Enkel in „Am Horizont“, der seinen Trainer und Großvater nicht verlieren will oder der paragraphenfixierte Betriebsrat und Hornist Mitulski aus der „Schicksalssinfonie“.
In der vergangenen Saison spielte Griebel in zwei Produktionen protagonistisch, als Othello in der Inszenierung von Carlos Manuel, der die gegen ihn gesponnene Intrige mit Mord und Totschlag beendet und - der darstellerische Kontrapunkt - als Retter in der Not und Wundertäter von Eppelstädt Ditti Dettmann, der den AMATEUREN zum Aufstieg verhilft und sich zu ewigem Ruhm.
Benjamin Griebel gibt immer 100 Prozent, er wirft sich in Arbeiten mit dem Mut des Besessenen, der seine Grenzen erkennt und ausweiten möchte. Es wird noch von ihm zu hören sein. Applaus für einen verdienten fränkischen Bühneaktivisten im Thüringer Exil.
(Laudatio von Steffen Mensching)
10.06.2012
Der FC Einheit Rudolstadt ist aufgestiegen - und wir waren dabei!
Lautstarke Unterstützung erhielten die Rudolstädter Kicker am Samstag von unserem Theater-Fanblock: In den blauen Trikots "unserer" Mannschaft "Motor Eppelstädt" fieberten und feierten die Theaterleute vom Regisseur bis zum Intendanten mit. Mit Erfolg: 2:1 stand es am Ende - und damit ist der Aufstieg in die Oberliga für Rudolstadt sicher. Wir gratulieren!!
08.06.2012
Das Theater macht Stimmung für das Wunder von Rudolstadt - wir unterstützen den FC Einheit Rudolstadt beim "Fast-Finale" am Samstag gegen Motor Altenburg!
Es könnte die Krönung der Saison werden - wenn morgen der FC Einheit Rudolstadt gegen den SV Motor Altenburg um seinen Aufstieg in die Oberliga kämpft, kommt daher Unterstützung vom Rudolstädter Theater. Da Sondershausen als Tabellenzweiter das Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen möchte, könnte sich beim morgigen Spiel zwischen dem drittplatzierten Rudolstadt und dem viertplatzierten Altenburg schon vor Ende der Rückrunde entscheiden, wer nach Nordhausen in die 5. Liga aufsteigt. Am Theater hat sich zur Unterstützung der Rudolstädter Elf ein eigener Fanblock rund um den Intendanten Steffen Mensching formiert. Bei dem Spiel am Samstag werden die Theaterleute deutlich erkennbar sein: Zum Anfeuern tragen sie die blauen Trikots „ihrer“ fiktiven Mannschaft Motor Eppelstädt. Die Parallelen zum aktuell aufgeführten Fußballstück „Der Aufstieg der Amateure“ sind frappierend: Ähnlich wie die Mannschaft im Stück hat die Rudolstädter Elf in diesem Jahr noch kein einziges Spiel verloren – Erfolg ist eben ansteckend… Daneben tummeln sich am Theater so einige Fans des FCs, die dabei sein wollen, wenn Rudolstadt beim Aufstieg seinen größten sportlichen Erfolg nach der Wende feiert!
08.06.2012
130 Kinder aus dem In- und Ausland beeindrucken mit ihrer Lust am Spiel in den Inszenierungen "Das verhexte Telefon" | "Wie ist wohl mein wahr Gesicht?" | "Franziska und die Wölfe" | "Der gestiefelte Kater?" | "Pippi Langstrumpf?" Das Festprogramm wird mit zwei internationalen Gastspielen aus Burkina Faso und Russland bereichert: "La Providence" und "Aruffafa".
Das Programm des Kinder-Theater-Festes zum Durchblättern gibt es hier...
Veranstaltet wird dieses Festival vom Bund Deutscher Amateurtheater und dem Thüringer Theaterverband in Kooperation mit dem Theater Rudolstadt und dem theater-spiel-laden. Die Organisation vor Ort hat die Stadtverwaltung Rudolstadt übernommen. Für die begleitende Fachtagung ist der Bundesverband Theaterpädagogik verantwortlich. Ein weiterer Kooperationspartner des 5. Deutschen Kinder-Theater-Festes ist die Ständige Konferenz "Kinder spielen Theater", die im Jahr 2004 im Rahmen des 1. Deutschen Kinder-Theater-Festes gegründet wurde. Diesem Fachgremium gehören bundesweite Fachverbände und Institutionen für das Kinder- und Jugendtheater in Deutschland an. Die Schirmherrschaft hat Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, übernommen.
31.05.2012
Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".
Was haben Sie heute gemacht?
Ich bin hierher gefahren und habe geprobt
Wo kommen Sie gerade her?
Aus Berlin.
Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Ja.
Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Gar nichts.
Wobei vergessen Sie die Zeit?
Beim Musizieren. Und bei der Liebe.
Wann platzt Ihnen der Kragen?
Bei Dummheit.
Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Boxer oder Frauenarzt.
Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Alles
Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Ja.
Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich mach nur gute Taten.
Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Mut.
29.05.2012
... drehte sich der Samstagabend an unserem Theater!
Die ausverkaufte Uraufführung des Fußballkrimis „Der Aufstieg der Amateure“ erlebten auch die ehemaligen DDR-Fußballnationalspieler Harald Irmscher, Peter Ducke sowie der Nationaltrainer Bernd Stange. Nach der Premiere wechselten sie prompt die Seiten: Beim Torwandschießen auf der Wiese vor dem Theater ließen sie die Bälle fliegen und traten gegen die Schauspieler Benjamin Griebel (im Stück: Dieter (Ditti) Dettmann, Nr. 12) und Maximilian Claus (alias Radu Munteanu, Sturm, Nr. 11) an. Besonders letzterer beeindruckte die erfahrenen Ex-Profis mit seiner von Kindesbeinen an geschulten Technik. Hohes Lob erhielt der Fußballkrimi aus fachkundigen Kreisen: „Mein schönstes sportliches Erlebnis, das war heute, als mir die Lady auf der Bühne das Abseits erklärt hat“, kommentierte Bernd Stange.
Weitere Vorstellungen des Fußballkrimis am 3. und 12. Juni um 15:00 Uhr. Die Vorstellung am 1. Juni ist bereits ausverkauft.
21.05.2012
... des Deutschen Amateurtheaterpreises 2012
Im Mai 2012 fand der diesjährige Wettbewerb um den Deutschen Amateurtheaterpreis „amarena“ statt. In insgesamt fünf Kategorien hatten sich Theatergruppen bundesweit beworben: Schauspiel, Komödie, Musik, Tanz- und Bewegungstheater, Neue und aktuelle Theaterformen und Seniorentheater. Unser neuer Schauspieldramaturg Christian Engelbrecht war als Jurymitglied dabei und zeigte sich beeindruckt von der starken Bewerbungslage und der enormen Vielfalt, in der sich das Amateurtheater präsentiert: „Es gehen starke Impulse vom Amateurtheater aus. Insbesondere, wenn die Inszenierungen auf drängende - oft verdrängte - Fragen der Gegenwart antworten und die allzu vertrauten Antworten in Frage stellen.“
Vom 6. bis 8. September werden die preisgekrönten Inszenierungen an unserem Theater gezeigt. Im Rahmen einer Gala am 8. September werden die Theatergruppen mit dem „amarena“-Award und je 2.000 Euro Preisgeld ausgezeichnet.
Weitere Informationen rund um Wettbewerb und Preisträger unter: www.amarena.bdat.info / www.bdat.info
08.05.2012
Der Dichter begeht am 09. Mai seinen 207. Todestag. Ein Blick auf unseren Spielplan zeigt: Wir tun unser Bestes, seinen zu Lebzeiten geäußerten Wünschen* gerecht zu werden!
* „Wenn ich mir denke, dass in der Welt vielleicht mehr solche Zirkel sind, die mich unbekannt lieben und sich freuen, mich zu kennen, dass vielleicht in hundert oder mehr Jahren – wenn auch mein Staub schon lange verweht ist – man mein Andenken segnet und mir noch im Grabe Tränen und Bewunderung zollt, dann freue ich mich meines Dichterberufes und versöhne mich mit Gott und meinem oft harten Verhängnis.“
(Friedrich Schiller, aus einem Brief an Charlotte von Wolzogen. 1784)
07.05.2012
Alles auf einen Blick...
Im Spielzeitheft 2012/2013 finden Sie unsere Premieren von "André Chénier" bis "Weniger 2", Sinfoniekonzerte von 1 bis 8, Serviceinformationen von "Abonnements" bis "Unsere Mitarbeiter" und vieles mehr...
26.04.2012
Ausstellung zur Tagung der Schriftstellervereinigung P.E.N. in Rudolstadt
Die internationale Schriftstellervereinigung P.E.N. tagt vom 10-13. Mai in Rudolstadt. Ein Anlass, an ihre historische Entwicklung in Deutschland zu erinnern: Die Ausstellung »P.E.N. – die internationale Schriftstellervereinigung, ihre deutsche Geschichte, ihre Aufgaben« ist bereits ab dem 27. April und bis zum 28. Mai im Foyer des Theaters Rudolstadt zu sehen. Zur Vernissage am Freitag, 27. April, 18 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
18.04.2012
Heute haben wir in der Pressekonferenz unsere Vorhaben der kommenden Saison vorgestellt.
Die 18 Premieren in den unterschiedlichen Sparten Schauspiel, Musiktheater, Ballett, Kinder- und Jugendtheater, Puppentheater stehen 2012/13 unter dem Motto "Einzeln können wir nichts!". Auch die Thüringer Symphoniker warten mit spannenden Höhepunkten auf. Lassen Sie sich vom Programm überraschen, das morgen in den Zeitungen stehen wird und demnächst ausführlicher auf unserer Website.
Hier lässt sich vorab bereits ein Blick auf die Premierenvorschau werfen.
05.04.2012
Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".
Was haben Sie heute gemacht?
Ich bin Auto gefahren. Am Morgen habe ich am Computer für ein anderes Theater gearbeitet: an einem Plakat für die „Distel“ in Berlin.
Wo kommen Sie gerade her?
Aus Berlin.
Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Nein.
Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Dass ich beinahe in eine Einbahnstraße hinein gefahren wäre.
Wobei vergessen Sie die Zeit?
Wenn ich schlafe.
Wann platzt Ihnen der Kragen?
Wenn ich nicht schlafen kann. Und wenn ich über die Politik lese …
Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Ich wäre gern Pilot geworden. Buschpilot im brasilianischen Urwald.
Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Das Talent zum Zeichnen wurde mir ja in die Wiege gelegt. Das machte mir also schon immer Spaß. Und heute erleichtert der Computer die Arbeit enorm.
Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Ich glaube nicht, dass man viel ändern kann. Ich hätte besser auf meine Gesundheit achten müssen, als ich ohne Arbeitsschutz malte.
Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich habe meiner Frau 20 Euro Schadensersatz gezahlt. Sie kaufte eine Schale, die ihr dann aber doch nicht gefiel und wollte sie zurückgeben. Ich sollte sie mitbringen, hatte aber den Kassenzettel verloren. Zu Hause stellte sich heraus, dass ich lediglich vergessen hatte, ihn mitzunehmen …
Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Dass sie auf ihre Gesundheit achten sollen und auf gute Bildung. Das ist wichtig heutzutage.
06.03.2012
Wir freuen uns, dass das Kulturradio des Mitteldeutschen Rundfunks, MDR Figaro, unser 6. Sinfoniekonzert der Thüringer Symphoniker am 9./10. März mitschneiden wird!
Anlass ist u. a. die Uraufführung von "Vier Wildschweine zerstören das Paradies" von Siegfried Matthus. Gesendet wird am Dienstag, 27. März, um 20.05 Uhr!
23.02.2012
Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".
Was haben Sie heute gemacht?
Ich habe mich mit meinem ausgehakten Rücken gequält. Außerdem habe ich ein Interview zu den Aufgaben eines Bundespräsidenten gegeben – für eine Zeitung, die früher einen schlechten Ruf hatte, aber jetzt durchaus wieder lesbar ist: das „Neue Deutschland“. Dann habe ich noch über Goethe und sein Verhältnis zur Religion geschrieben und meine kranke Sekretärin angerufen.
Wo kommen Sie gerade her?
Aus der Lutherstadt Wittenberg.
Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Nein.
Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Die leeren Straßen.
Wobei vergessen Sie die Zeit?
Bei Brahms’ 2. Klavierkonzert, wenn ich mit meinen Enkeln spiele und wenn ich Friedrich Schiller lese.
Wann platzt Ihnen der Kragen?
Das ist seltener geworden. Aber wenn Zyniker frech werden, indem sie jedes Engagement in den Dreck ziehen und ‚Gutmensch‘ draufschreiben, anstatt sich selbst zu engagieren, dann schon … Ich kann auch wütend werden, wenn ich sehe, wie Müll einfach so in der Umwelt entsorgt wird, und wenn ich die jetzigen FDP-Politiker reden höre!
Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Gärtner.
Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Alles.
Dass ich mich häufig mit großen Texten der Weltliteratur beschäftigen kann und dafür bezahlt werde, dass ich Zeit habe für Menschen, die ein offenes Ohr und einen Rat brauchen.
Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Alles. Und es würde doch wie bei Jean-Paul Sartre sein: Das Spiel ist aus. Es wäre doch wieder dasselbe wie heute.
Was war Ihre letzte gute Tat?
Dass ich trotz meines kaputten Rückens hierher gefahren bin. Was eine gute Tat ist, müssen die Anderen sagen. Alles andere wäre Hochstaplerei.
Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Macht alles so ähnlich wie wir und denkt, es sei euer ganz Eigenes. Und dass meine Kinder mir etwas auf den Weg geben.
23.01.2012
Wegen einer Erkrankung im Ensemble muss leider die extra anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages angesetzte Aufführung von "Freunde, das Leben ist lebenswert" ersatzlos entfallen!
Bereits gekaufte Karten können an den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben oder umgetauscht werden.
23.01.2012
Wer in den Erinnerungen an ein berauschendes Konzerterlebnis schwelgen möchte - eine Fotoauswahl haben wir neu auf unsere Bildergalerie hochgeladen!
Hier kommen Sie direkt zu den Fotos.
23.12.2011
Die 1000. Karte für das diesjährige Silvesterkonzert der Thüringer Symphoniker ist heute über den Ladentisch gegangen. Brunhilde Heinze heißt die Glückliche. Als Überraschung bekam sie in der KulTourDiele ein Wahl-Abonnement geschenkt.
Für Brunhilde Heinze ist das Silvesterkonzert seit Jahren ein Muss. Dafür nahm die begeisterte Theater- und Konzertbesucherin aus Rudolstadt-Schwarza in der Vergangenheit auch die langen Warteschlangen im Vorverkauf auf sich und ergatterte so regelmäßig noch einen Sitzplatz in dem heiß begehrten Konzert.
Die langen Warteschlangen konnten wir in diesem Jahr vermeiden. Denn um der Nachfrage Herr zu werden, haben wir das traditionsreiche Konzert erstmalig vom Großen Haus des Theaters in die größere Stadthalle Bad Blankenburg verlegt. Auf diese Weise können nun weit mehr Besucher den Silvesterabend mit den Thüringer Symphonikern verbringen.
Restkarten sind noch an den Vorverkaufsstellen des Theaters erhältlich.
21.12.2011
Am 5. Februar 2012, um 19.30 Uhr, werden unser Schauspielensemble und die Thüringer Symphoniker zum dritten Mal im renommierten Berliner Maxim Gorki Theater gastieren. Der Verkauf für "Freunde, das Leben ist lebenswert" hat bereits begonnen!
Sie erreichen den Kartenservice des Maxim Gorki Theaters telefonisch unter der Tel. (030) 20 22 11 15 oder Sie buchen direkt auf deren Website.
15.12.2011
Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".
Was haben Sie heute gemacht?
Ich bin aus Hamburg angereist. Der ICE fährt ja nonstop bis Saalfeld, das war gut. Dann habe ich meine Verwandten hier besucht, bin in mein Hotel und anschließend hierher.
Wo kommen Sie gerade her?
Aus Hamburg.
Waren Sie schon einmal in Saalfeld?
Ja. Ich bin mit meinen Eltern 1945 aus Breslau geflüchtet und hier angekommen. Wir haben in Schlosskulm gelebt. Meine Eltern später in Saalfeld. Und da habe ich sie in der Zeit, als ich in Leipzig studierte, oft besucht.
Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Dass der Bahnhof umgebaut wurde. Und dass es hier genauso regnet wie in Hamburg bei meiner Abreise.
Wobei vergessen Sie die Zeit?
Beim Klavierspielen und bei meinen Büchern. Als ich auf der Fahrt die Burgen und Burgruinen hier in der Umgebung sah, ist mir das Lied „An der Saale hellem Strande …“ durch den Kopf gegangen und ich habe mir vorgenommen, sie im Frühjahr alle zu besichtigen.
Wann platzt Ihnen der Kragen?
Bei Ungerechtigkeiten. Egal ob im politischen Bereich, bei den Folgen unserer spätkapitalistischen Gesellschaft oder im Privaten.
Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Dann wäre ich Pianist geworden oder Archäologe. Oder beides.
Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Man muss ja sagen „liebte“. Ich liebte es, jeden Tag mit den aktuellen Ereignissen konfrontiert zu werden, vielseitige Einblicke in die Welt der Politik und der Politiker zu haben. Außerdem mochte ich es schon immer, vor einem Auditorium zu stehen und zu reden. Für mich ist das eine Herausforderung, der ich mich ohne Angst stelle.
Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Nein. Ich würde es wieder so gestalten, wie ich es im Rückblick sehe. Einige kleine Fehler würde ich sicher nicht noch einmal begehen, aber die hätten mein Leben nicht grundsätzlich verändert.
Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich schreibe ab und zu kleine Geschichten für das Hamburger Abendblatt. Unter anderem auch über diesen einen Bettler, dem ich immer einen Euro gebe, wenn ich ihn sehe. Ich habe schon erlebt, dass Leute, die mich erkannten, auch dort stehen blieben.
Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Den Sinn für Gerechtigkeit. Dass sie Fremden ohne Vorurteile begegnen. Dass sie lernen, hinter die Kulissen zu schauen.
Das Gespräch führte Claudia Leutemann.
09.12.2011
Am Samstag, 17. Dezember, laden wir um 20 Uhr zu dem tief bewegenden Stück "Leben und sonst gar nichts" in den Schminkkasten ein. Alle Karten kosten an diesem Theatertag nur 8 Euro!
Zu erleben ist Schauspieler Johannes Arpe, der in dem Monologstück von Antoine Rault alle Facetten seines Könnens ziehen kann. Er lässt das Publikum in die Geschichte eines Mannes in den besten Jahren eintauchen, dessen Welt plötzlich Kopf steht. Pierre bekommt die Diagnose einer unheilbaren Krankheit. Erst nach und nach lernt er, sein Schicksal auch als Chance zu begreifen ...
Karten sind noch unter 03672/422766 erhältlich.
02.12.2011
Aufgrund von einer Erkrankung im Ensemble müssen die geplanten Vormittagsvorstellungen von "Ox und Esel" in den kommenden Tagen leider entfallen. Wir versuchen ...
wenigstens teilweise Ersatz anzubieten. Hierzu schauen Sie bitte in unserem Online-Dezember-Spielplan nach. Vielen Dank!
02.12.2011
Gestern überreichten Intendant Steffen Mensching und Verwaltungsdirektor Mathias Moersch einen Scheck über stolze 1195,51 Euro an das Soziokulturelle Jugendzentrum "saalgärten".
Gespendet haben unser Publikum und Theatermitarbeiter während des Theaterfestes zur Saisoneröffnung und bei einer Veranstaltung von "MMM-Heiteres Beruferaten". Claudia Henniger, die Leiterin der saalgärten, war sichtlich erfreut. Sie wird das Geld für die Verbesserung der technischen Ausstattung für Projekte mit Kindern und Jugendlichen verwenden. Steffen Mensching kommentierte, "uns ist es wichtig, soziales Engagement zu zeigen". Bereits zum wiederholten Mal hatten wir zu Spenden für hilfsbedürftige Organisationen aufgerufen.
01.12.2011
Anlässlich des Todes der Schriftstellerin Christa Wolf laden wir spontan am Samstag, 3. Dezember, um 20 Uhr zu einer Lesung in den Schminkkasten ein. Der Eintritt ist frei!
27.11.2011
Aufgrund der großen Nachfrage wird das Kabarett "academixer" am Donnerstag, 8. Dezember, um 19.30 Uhr eine weitere Vorstellung geben!
Karten dafür sind an unseren Vorverkaufsstellen und unter Tel. (0 36 72) 42 27 66 erhältlich. Weitere Informationen zum Stück finden Sie hier.
15.11.2011
Eine super Gelegenheit bietet sich allen, die Heinrich von Kleists Lustspiel "Amphitryon" endlich einmal oder zum wiederholten Mal sehen möchten: Für die Vorstellung am 20. November, 18 Uhr, kosten alle Eintrittskarten einmalig nur 8 Euro.
Die Karten für den Theatertag sind an sämtlichen Vorverkaufsstellen unseres Theaters erhältlich. Informationen, den Trailer und Kritiken zum Stück finden Sie hier.
10.11.2011
Unser Wahlheiliger wird diesen 10. November 252 Jahre alt. Wir wünschen weiterhin Unsterblichkeit und viel Erfolg!
Rastlos vorwärts mußt Du streben,
nie ermüdet stille stehn,
willst Du die Vollendung sehn;
mußt ins Breite Dich entfalten,
soll sich Deine Welt gestalten;
in die Tiefe mußt Du steigen,
soll sich Dir das Wesen zeigen.
Nur Beharrung führt zum Ziel,
nur die Fülle führt zur Klarheit,
und im Abgrund wohnt die Wahrheit.
Friedrich Schiller
07.11.2011
Aufgrund des Streikes der Kommunen gegen die geplanten Kürzungen der Landesregierung bleibt auch die Theaterkasse in der KulTourDiele am Dienstag, 8. November geschlossen.
Kartenreservierungen werden telefonisch unter (0 36 72) 4 50-25 10 oder per Mail unter
service@theater-rudolstadt.com entgegengenommen. Wir bitte um Ihr Verständnis.
03.11.2011
Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".
Was haben Sie heute gemacht?
Ich bin hierher gefahren und zwar sehr lange. Es war eine blöde Strecke wegen der Umleitung in Kahla.
Wo kommen Sie gerade her?
Aus Berlin.
Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Vor hundert Jahren …
Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Die vielen Einbahnstraßen.
Wobei vergessen Sie die Zeit?
Wenn ich ein literarisch gutes Buch lese. Was nicht unbedingt „Der Turm“ sein muss. Auch bei den Krimis gibt es gute Autoren.
Wann platzt Ihnen der Kragen?
Der platzt mir unentwegt. Ich kann mir viele Fernsehsendungen nicht mehr ansehen. Es ist alles so hoffnungslos in der Welt. Ich schalte manchmal aus, weil ich das nicht mehr aushalte. Das ist keine Flucht, sondern meine Hoffnungslosigkeit darüber, was in diesem Land passiert.
Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Ich nehme an, das, womit ich den Facharbeiter gemacht habe: Gebrauchsgrafikerin. Oder vielleicht auch Requisiteurin, weil ich das mal ein halbes Jahr mit viel Freude gemacht habe.
Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Wenn man ihn gut machen kann, wenn man die Gelegenheit hat, nicht nur kleine Rollen spielen zu müssen … Ich mag die Atmosphäre, wie man miteinander umgeht an Theatern wie z. B. bei mir an der Berliner Volksbühne. Dass da noch etwas funktioniert, dass Ensembles miteinander und nicht gegeneinander arbeiten. Das ist wie nach Hause kommen.
Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Ich glaube nicht.
Was war Ihre letzte gute Tat?
So eine richtig große gute Tat habe ich nicht gemacht, außer, dass ich den Verkäufern von diesen Obdachlosenzeitungen immer Geld gebe. Ich habe bei Frank Castorf auch einmal im Obdachlosentheater mitgespielt.
Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Das ist schwierig. Ich hatte nie welche. Ein bisschen Bescheidenheit. Aber auch das kann man eigentlich heute nicht sagen, weil es so viele arme Kinder gibt.
Gespräch: Friederike Lüdde
24.10.2011
Am 24. Oktober, um 21.45 Uhr ist Lev Vinocour in der Rolle des Franz Liszt in dem Dokumentarfilm "Die späten Jahre" auf Arte zu sehen.
Vor vier Wochen begeisterte der russische Pianist Lev Vinocour mit zwei Werken von Franz Liszt die Besucher unseres 1. Sinfoniekonzertes im Theater Rudolstadt und im Meininger Hof in Saalfeld.
In der italienisch-deutsch-französischen Koproduktion begibt er sich nun auf die Spur des späten Liszt. Als ausgezeichneter Kenner des Komponisten besuchte er auf seiner Reise bekannte und wenig bekannte Orte, die für Liszts späte Jahre entscheidend waren.
11.10.2011
Auch wenn an dieser Stelle zum Thema Theaterfinanzierung bisher wenig zu lesen war - im Hintergrund wurde hart für die Zukunft unseres Theaters gekämpft. Vor wenigen Minuten hat nun auch der Kreistag als letzter der kommunalen Träger der Weiterfinanzierung ...
... unseres Theaters von 2013 bis 2016 zugestimmt und das mit überwältigender Mehrheit!!! Wir sagen allen Stadtratsmitgliedern aus Rudolstadt und Saalfeld und den Kreistagsmitgliedern DANKE!
30.09.2011
Mit viel Applaus und begeisterten Zuschauern wurde gestern "Ruhestörung", das 1. Thüringer Theaterfestival 60plus eröffnet. Bilder, aktuelle Informationen,
... das Programm und vieles mehr finden Sie unter www.ruhestoerung-rudolstadt.de.
27.09.2011
Liebe Theaterfreunde, derzeit funktioniert unsere Website nur eingeschränkt. Wir sind dabei, das Problem zu beheben und bitten noch um etwas Geduld. Zur Ruhestörungs-Festival-Website kommen Sie ...
23.09.2011
Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".
Was haben Sie heute gemacht?
Ich stand, sage und schreibe, fünf Stunden im Stau. Sie wissen ja, dass der Papst nach Berlin kommt. Allerdings ist es geheim, welche Route er fährt und so waren alle Straßen gesperrt. Dann gab es hier in der Umgebung noch verschiedene Baustellen …
Wo kommen Sie gerade her?
Aus Berlin.
Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Nein.
Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Wissen Sie, durch die lange Fahrtzeit kam ich sehr spät hier an und habe nur auf mein Navigationsgerät gestarrt, um den Weg zum Hotel zu finden, habe dort schnell meine Koffer abgestellt und dann den Weg zum Theater gesucht. In der ganzen Hektik habe ich gar keine Zeit gefunden, mich umzuschauen. Das mache ich morgen, bei Tageslicht.
Wobei vergessen Sie die Zeit?
Bei vielen Dingen. Vor allem, wenn ich mich an einem guten Buch festgebissen habe. Das saugt mich ein und ich vergesse alles um mich herum.
Wann platzt Ihnen der Kragen?
Auf jeden Fall, wenn die Straßen verstopft sind! Denn ich verbringe unglaublich viel Lebenszeit im Auto. Aktuell aber, wenn ich den Fall des Italieners verfolge, der in Berlin angegriffen wurde, flüchtete und in ein Auto geriet. In Berlin gibt es zurzeit ja viele dieser furchtbaren Übergriffe.
Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Bis ich fünf Jahre alt war, wollte ich Krankenschwester werden. Dann habe ich aber gemerkt, dass das auch etwas mit Schmerzen und Spritzen zu tun hat … Später wollte ich Lehrerin werden. Doch als ich erlebt hatte, wie manche Schüler die Lehrer fertig machen, dachte ich, dass ich mich nicht mit den Kindern anderer Eltern herumplagen will. Schlussendlich hatte ich dann einen Berufswunsch, der meiner heutigen Tätigkeit sehr nahe kommt: Journalistin.
Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Heute habe ich es lustigerweise sehr genossen, in der Technikkammer hinter den Zuschauern im Dunkeln zu sitzen. Keiner konnte mich sehen, aber ich konnte alles verfolgen. Das ist ja sonst andersherum. Ich schaue in einen schwarzen Kasten und sehe niemanden. Aber im Ernst: Ich liebe meinen Beruf, weil man frei ist, zu tun, was man normalerweise nicht darf. Jeden Blödsinn. Und das in aller Öffentlichkeit. Und ich freue mich auch, wenn ich Menschen begegne, die ich früher auf einem hohen Sockel gesehen habe. Dann ist es interessant, ob man bestätigt wird oder enttäuscht.
Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Nein.
Was war Ihre letzte gute Tat?
Als ich neulich mal wieder im Auto unterwegs war, gab es einen unglaublich fantastischen Sonnenuntergang. Ich habe ständig angehalten, um Fotos zu schießen. Diese Bilder sind wunderschön. Wenn ich sie Freunden zeige oder mir selbst anschaue, dann wirken sie regelrecht Kraft spendend.
Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Meinen Kindern versuche ich auf den Weg zu geben, dass sie sich vertrauen sollen. Glaubt an euch. Ihr seid gut so, wie ihr seid! Geht genauso durch die Welt. Und wenn ihr stolpert, sind wir da und fangen euch auf.
17.09.2011
Noch bis zum 2. Oktober ist die bundesweite Wanderausstellung im Theater Rudolstadt und in der KulTourDiele zu sehen.
Zur Eröffnung kamen neben Heike Taubert, Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, die Landrätin des Landkreises Saalfeld Rudolstadt, Marion Philipp, und die Kuratorin der Ausstellung. Zudem übergab Marion Philipp den Förderbescheid für das Theaterprojekt "Entfaltungen", dessen Schirmherrin sie ist.
06.09.2011
In der Sommerumfrage von "Theater heute" und "Die Deutsche Bühne" haben wir thüringenweit die meisten Stimmen erhalten. Wir freuen uns über die überregionale Anerkennung!
Alljährlich geben im Sommer die großen Theaterfachzeitschriften ihre Favoriten der vergangenen Saison heraus. Ob Stück des Jahres, beste Inszenierung, bestes Bühnen- oder Kostümbild oder Schauspielerleistung – Kritiker und Schreiber des Feuilletons nominieren die eindrücklichsten Theatererlebnisse, die sie während der Spielzeit in ganz Deutschland sammeln konnten. Auch in diesem Jahr wurde wieder gewählt. Dabei erhielten wir gleich drei Stimmen und liegen damit thüringenweit an der Spitze! Während in „Theater heute“ das Theater Rudolstadt für seine Gesamtleistung und auch für das beste Stück des Jahres, die „Schicksalssinfonie“ von Steffen Mensching und Michael Kliefert, hervorgehoben wurde, gab es in „Die Deutsche Bühne“ eine Nominierung für bestes Theater abseits der Zentren.
29.08.2011
Wir hoffen, Sie hatten einen schönen Sommer und freuen sich mit uns auf die neue Spielzeit!!! Seit Ende letzter Woche wird bereits für die kommenden fünf (!) September-Premieren geprobt - jetzt hat auch der Besucherservice wieder für Sie geöffnet!
Und steht in der Theaterkasse in der KulTourdiele und unter (0 36 72) 42 27 66 zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie bereit. Weitere Informationen finden Sie hier.
27.06.2011
Mit der Premiere des Sommertheaters am 18. Juni starten wir eine besondere Kooperation mit dem Restaurant Amalia: Es hält unseren Besuchern einige Überraschungen vor, z. B. ein extra zusammengestelltes russisches Revisor-Menü!
Wer also geistigen und leiblichen Genuss besser miteinander verbinden und den Theaterbesuch zu einem rundum gelungenen Erlebnis machen will, findet weitere Informationen auf unserer Website oder unter www.theater-kulinarisch.de
09.06.2011
In der heutigen Ausgabe der Zeitung DIE ZEIT ist ein ausführlicher Artikel zum Theater Rudolstadt zu lesen. Wer vor Ort also kein reguläres Exemplar mehr bekommen hat, kann ...
hier im PDF nachlesen.
06.06.2011
In der Pressekonferenz am vergangenen Freitag haben wir das vollständige Programm von "Ruhestörung", dem 1. Thüringer Theaterfestival 60plus vorgestellt. Wir erwarten spannende Gastspiele aus Dublin, Hamburg, Münster, Freiburg, Berlin, Dresden, Gera und vieles mehr.
Alle weiteren Informationen zu den Stücken und um "Ruhestörung" finden Sie auf der Festival-Website. Der Kartenvorverkauf hat begonnen!13.05.2011
Die Website für das 1. Thüringer Theaterfestival 60plus ist jetzt im Netz zu finden. Wer also mehr über die Vorbereitungen, den derzeitigen Stand des Programms und die Macher von "Ruhestörung" wissen will, ...
... sollte mal bei bei www.ruhestoerung-rudolstadt.de reinschauen. Dort stehen auch Neuigkeiten zu "Entfaltungen" für Sie bereit. Wir freuen uns über Ihren Besuch!05.04.2011
Im Rahmen von "Ruhestörung", dem 1. Thüringer Theaterfestival 60plus gastiert das Renaissance Theater Berlin mit "Ewig jung" am 1. Oktober in Rudolstadt.
Karten für das Songdrama von Erik Gedeon mit Angelika Milster u. a. sind seit heute an sämtlichen Vorverkaufsstellen des Theaters und unter 03672/422766 erhältlich.
Weitere Informationenzum Gastspiel finden Sie hier.
09.12.2010
Wir sind jetzt auch auf Youtube.
Unsere ersten Videos finden Sie natürlich auch auf dieser Website unter Video.
02.11.2010
"Im Schillerland" titelt die Fachzeitschrift THEATERheute ihren ausführlichen Beitrag zum Theater Rudolstadt.
Hier können Sie ihn als PDF (3 MB) lesen.
12.07.2010
Premieren- und Konzertübersichten, Schauspielerporträts und vieles mehr - hier kommen Sie zum Download ...
unseres aktuellen Spielzeitheftes (14 MB).08.06.2010
Wir bieten unseren Besuchern, die häufig in die Vorstellungen gehen, mit der neuen Theatercard erstmalig die Möglichkeit, clever zu sparen. Denn je öfter man ins Theater geht, umso günstiger wird es.
Und das funktioniert so: Per Formular wird die Karte für einmalig 15 Euro bestellt. Danach erhält der Inhaber gegen Vorlage an den Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse für seine Eintrittskarte einen Rabatt von 2 Euro auf alle Veranstaltungen im Großen Haus, im Meininger Hof Saalfeld, für das Sommertheater sowie bei Schloss‐ und Promenadenkonzerten. Im Schminkkasten und im theater tumult beträgt der Rabatt 1 Euro. Da lediglich Gastspiele und die Veranstaltung 3käsehoch ausgenommen sind, gilt die Ermäßigung auch für das beliebte „Heitere Beruferaten“.
Die Theatercard ersetzt die ab der neuen Spielzeit gestrichene Rentnerermäßigung und eignet sich bestens als Geschenk für Freunde, Bekannte oder Kollegen und Mitarbeiter. Weitere Infos in der Theaterkasse unter 03672/422766 sowie unter 03672/450-2510.
Letzte Vorstellung am kommenden Sonntag - alle Karten kosten 8 Euro.
Bei der Premiere gab es nach einer minutenlangen Stille standing ovation. Nun steht Charles Lewinskys Stück »Freunde, das Leben ist lebenswert« das letzte Mal auf unserem Spielplan. Wer den bewegenden Theaterabend über das Schicksal dreier jüdischer Künstler in der Zeit der Hitler-Diktatur noch einmal oder überhaupt sehen will, hat dazu am kommenden Sonntag, 21. Oktober 2012 um 18:00 Uhr eine allerletzte Gelegenheit. Hierzu bieten wir einen Theatertag an: Alle Karten für die Vorstellung sind ab jetzt für vergünstigte 8 Euro erhältlich.
Letzte Vorstellung am kommenden Sonntag - alle Karten kosten 8 Euro.
Bei der Premiere gab es nach einer minutenlangen Stille standing ovation. Nun steht Charles Lewinskys Stück »Freunde, das Leben ist lebenswert« das letzte Mal auf unserem Spielplan. Wer den bewegenden Theaterabend über das Schicksal dreier jüdischer Künstler in der Zeit der Hitler-Diktatur noch einmal oder überhaupt sehen will, hat dazu am kommenden Sonntag, 21. Oktober 2012 um 18:00 Uhr eine allerletzte Gelegenheit. Hierzu bieten wir einen Theatertag an: Alle Karten für die Vorstellung sind ab jetzt für vergünstigte 8 Euro erhältlich.
Letzte Vorstellung am kommenden Sonntag - alle Karten kosten 8 Euro.
Bei der Premiere gab es nach einer minutenlangen Stille standing ovation. Nun steht Charles Lewinskys Stück »Freunde, das Leben ist lebenswert« das letzte Mal auf unserem Spielplan. Wer den bewegenden Theaterabend über das Schicksal dreier jüdischer Künstler in der Zeit der Hitler-Diktatur noch einmal oder überhaupt sehen will, hat dazu am kommenden Sonntag, 21. Oktober 2012 um 18:00 Uhr eine allerletzte Gelegenheit. Hierzu bieten wir einen Theatertag an: Alle Karten für die Vorstellung sind ab jetzt für vergünstigte 8 Euro erhältlich.