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Jubel für die TheaterJugendClubs aus Rudolstadt und Nordhausen zur Doppelpremiere

08.02.2016

Vor drei Monaten fiel der Startschuss für das Projekt „Aus dem Koffer“ mit folgender Idee: Aus Requisiten, die in einen Koffer passen und der jeweils anderen Gruppe zugesandt werden, wird unabhänig voneinander eine Bühnengeschichte entwickelt. Am Samstag war in Nordhausen Premiere.

Acht Spieler des Rudolstädter TheaterJugendClubs zeigten dort im „Theater unterm Dach“ ihr Stück „frei.drehen“, ein Mix aus eigenen Texten, der um Auszüge u. a. aus Büchners „Leonce und Lena“ und mit Musik von Händel oder „Zweiraumwohnung“ ergänzt wurde. In jeder Minute waren die Rudolstädter nah dran an den Fragen, die Jugendliche haben, wenn sie – je älter sie werden – die Erwartungen erfüllen sollen, aber oft das Gefühl haben, ihre Träume zu verlieren.

Nach einer Stunde lagen sich die jungen Schauspieler in den Armen: Es hatte (fast!) alles so geklappt, wie sie es sich mit ihrer Regisseurin Christin Trommer vorgenommen hatten. Während die Rudolstädter schon jubelten, hieß es nun für die sieben Darsteller aus Nordhausen: „Bühne frei!“. Unter dem Titel „Pflicht oder Wahrheit“ gestalteten sie den zweiten Teil dieses ungewöhnlichen doppelten Premierenabends, der vom Publikum mit langem Applaus gefeiert wurde. Am Freitag, 19. Februar, um 20 Uhr findet die zweite Premiere statt, dann in unserem theater tumult.

CD-Tipp: Lassens "Faust"-Musik mit den Thüringer Symphonikern

07.02.2016

Anfang 2015 kam unsere opulente Faust_Eins-Inszenierung mit Orchester auf die Bühne. Im April brachten dann die Thüringer Symphoniker Eduard Lassens so gut wie vergessene Schauspielmusik im Rahmen eines Sinfoniekonzertes unter Leitung von Oliver Weder mit Chor, Gesangssolisten und Schauspielern unseres Theaters zur Aufführung.

Zum Ende des Jahres erschien ein Mitschnitt dieses Konzerts als Welt-Ersteinspielung auf CD ... Für alle Faust-Fans, Goetheliebhaber und unsere treuen Theaterbesucher ein absolutes Muss.

Erhältlich ist die CD ab sofort an der Abendkasse im Großen Haus und in der Theaterkasse in der KulTourDiele. Preis: 24,90€

Eine Hörprobe finden Sie hier:

Eine neue Bildergalerie ist online.

01.02.2016

Hinter den Kulissen der Thüringer Symphoniker

Meistens erlebt man die Musiker der Thüringer Symphoniker in schwarzer Konzertkleidung. Ganz anders zeigen sie sich bei Proben, den Kinderliederkonzerten, auf Gastspielreisen oder auch bei muki mobil. Was sich abseits von den großen Sinfoniekonzerten im Alltag unserer Musiker abspielt, davon erzählen ein paar Bilder »Hinter den Kulissen«.
Die Bildergalerie finden Sie hier.

Ein neues Video ist online.

01.02.2016

Den Trailer zu »Delila oder Der Liebestest« finden Sie hier.

Lauschen, verkleiden und spielen

01.02.2016

Im theater tumult eroberten am gestrigen Sonntag Kinder beim »3käsehoch« die Bühne. 

Bei diesem zweisprachigen »3käsehoch« stand bereits zum dritten Mal in dieser Spielzeit das russische Wappentier, der Bär, im Mittelpunkt des Geschehens. »Goldlöckchen und die drei Bären« zählt zu den beliebtesten Märchen Russlands, wenngleich es eigentlich ursprünglich aus England stammt. Dort hatte es der Dichter Robert Southye Mitte des 19. Jahrhunderts erstmals aufgezeichnet.

Zum Mitmachtheater hatten sich mehr als dreißig Gäste auf den Weg ins theater tumult gemacht. Die Zwei- bis Neunjährigen zeigten sich in wahrer Spiellaune. Da aber jeweils nur fünf kleine Schauspieler gebraucht wurden, um die Geschichte mit Leben zu erfüllen, gab es zur Freude der Kinder und der anwesenden Eltern und Großeltern zwei Wiederholungen des Märchenspiels. Nachdem die Kinder von den beiden Spielleiterinnen Galina Gluschkov und Ulrike Lenz die Geschichte in russischer und deutscher Sprache gehört hatten, bauten sie sich ihre Bühne auf. Da wurden Kartons zu einem Haus gestapelt und Pilze auf dem Bühnenboden als Weg im finsteren Wald verteilt. Problemlos  tauschten die kleinen Spieler die Kostüme und trauten sich, mal mehr und mal weniger zu improvisieren, Texte zu erfinden oder laut zu schnarchen, wenn es die Rolle verlangte. Schön, dass auch wieder neue Besucher zum beliebten Mitspieltheater kamen. So begaben sich die fünf und zwei Jahre alten Geschwister Enya und Charlyce aus Rückersdorf erstmals ins Scheinwerferlicht.

Das nächste Mal heißt es wieder am Sonntag, dem 13. März »Bühne frei!« für Kinder.

Eine neue Bildergalerie ist online.

28.01.2016

»Was bin ich?« (53) mit Caroline Beil
Hier finden Sie die schönsten Bilder des Abends vom 27. Januar 2016. Steffen Mensching moderierte wie immer alias Roberto Lembke und Mary Lou assistierte ihm fleißig. Im Rateteam wurde Uschi Amberger durch Beate Burkia gebührend vertreten.

Kantinengespräch mit Caroline Beil

28.01.2016

Stargast der 53. Veranstaltung von »Was bin ich?« war die Moderatorin Caroline Beil. Zum Interview trafen wir uns mit ihr in der Theaterkantine.


Was haben Sie heute gemacht?

Der Tag begann sehr sportlich. Ich bin erst Joggen gegangen und habe dann noch 250 Crunches zum Training meiner Bauchmuskeln gemacht. Anschließend war ich beim Frisör und habe meinen Sohn von der Schule abgeholt. Dann bin ich in Richtung Rudolstadt aufgebrochen.

 

Wo kommen Sie gerade her?

Aus dem Hotel.

 

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Noch nie. Gehört habe ich schon davon, aber hier bin ich noch nicht gewesen.

 

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Mein Hunger war so groß und da ich nicht sofort ein Restaurant entdeckt habe, da war ich etwas unsicher, ob es etwas gibt. Aber dann war direkt neben dem Hotel eine süße Pizzeria. Es ist sehr schön hier, die Leute sind freundlich und die Gassen sind so hübsch.

 

Wobei vergessen Sie die Zeit?

Wenn ich mit meinem Sohn Zeit verbringe und mit ihm spiele. Ich vergesse sie aber auch, wenn ich auf der Bühne stehe. Außerdem mache ich Yoga, da kann man sehr gut abschalten. Was aber auch gut funktioniert, ist telefonieren. Manchmal telefoniere ich stundenlang.

 

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Bei Dummheit, Intoleranz und Inkompetenz.

 

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Auf der Bühne wollte ich schon immer stehen. Als ich fünf oder sechs Jahre alt gewesen bin, habe ich ein Bild gemalt von einer Frau auf der Bühne mit einem Mikrofon in der Hand und darunter steht „Caroline Beil“. Das Bild hängt jetzt im Zimmer meines Sohnes, der nun auch in diesem Alter ist.

Ich glaube, dass man alles schaffen kann, was man wirklich will. Das durchzieht sich durch alle Lebensbereiche. Man kann ganz viel schaffen, wenn man sich selbst glaubt und sich Ziele steckt.

 

Was lieben Sie an ihrem Beruf?

In meinem Beruf kann ich das erleben, was sich viele Leute wünschen. Ich empfinde das „Jetzt“ ganz bewusst, wenn ich auf der Bühne bin. Man ist da voller Energie und Kreativität. Das ist das große Glück wenn man Künstler ist.

 

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Ich finde mein Leben eigentlich ganz gut.

 

Was war Ihre letzte gute Tat?

Ob das jetzt eine gute Tat war, weiß ich nicht so recht. Aber ich habe mit meinem Sohn ein Häuschen nur aus Papier für die Schule gebaut. Dort gibt es ein Mädchen, in das er verliebt ist und dem er gern imponieren wollte. Dabei habe ich ihn unterstützt.

 

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Wichtig für mich ist, dass Kinder Respekt, Offenheit und Humor lernen. Aber auch Verständnis für gewisse Regeln und Strukturen. Viele Leute sagen, mein Kind sei sehr höflich, aber da kann ich nur erwidern, dass ich das als normal ansehe. Und ich finde, so muss es auch einfach sein. Außerdem finde ich, dass Bildung das A und O ist. Neben all der Regeln muss ein Kind auch unbedingt Kind sein dürfen. Es muss einfach eine gute Balance haben zwischen Spiel und traditionellen Werten.

Das Gespräch führte Lisa Stern

VERSCHOBEN: Podiumsdiskussion zur Theaterdebatte!!!!

22.01.2016

Nachdem die für Ende heute geplante Diskussionsrunde zur Zukunft des Theaters Rudolstadt kurzfristig abgesagt werden musste, steht nun der Ersatztermin fest. Das Podiumsgespräch wird am Montag, dem 15. Februar, um 19.30 Uhr im Großen Haus nachgeholt.

Als Redner sind unter anderem der Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Benjamin-Immanuel Hoff, Landrat Marko Wolfram sowie die beiden Bürgermeister Jörg Reichl (Rudolstadt) und Matthias Graul (Saalfeld) und Intendant Steffen Mensching geladen.

Grundlage des Gesprächs ist das bereits vielerorts diskutierte Strukturpapier der Thüringer Staatskanzlei »Perspektive 2025«. Welche Vorschläge darin für die Rudolstädter Bühne ausgearbeitet wurden und ob es Auswirkungen auf den Spielplan geben wird, erfährt man an diesem informativen Abend.

Das Publikum bekommt die Gelegenheit, sich an dieser Runde aktiv zu beteiligen und Fragen zu stellen oder Anregungen zu geben.

Der Eintritt ist frei.

Stimmen Sie für uns ab!

21.01.2016

Unser »Faust_Eins« zählt zu den besten Inszenierungen 2015. Jetzt haben Sie die Gelegenheit, das Theater Rudolstadt aktiv zu unterstützen.

Das unabhängige und überregionale Theaterfeuilleton im Internet - Nachtkritik - hat 47 Inszenierungen aus dem vergangenen Jahr als ihre Favoriten für das virtuelle nachtkritik-Theatertreffen nominiert. Darunter die Erfolgsproduktion »Faust_Eins« in der Regie von Steffen Mensching und Michael Kliefert, die deutschlandweit auf Aufmerksamkeit stieß.

Die Begründung:

Eine Inszenierung mit Urfaust-Rustikalität, einem einzigartigen (und zum Teil eigens komponierten) Orchester-Soundtrack von Alfred Schnittke und Hannes Pohlit, mit einem grandios bösen Gentleman-Mephisto (Matthias Winde) und einem sehr selbstbewussten Gretchen (Lisa Klabunde), dem aber die Rettung versagt bleibt – denn bei allem Humor ist diese Inszenierung auch ganz schön herb und spielt den »Faust« mit allen bitteren Konsequenzen durch.

Liebe Theaterfreunde, Sie haben nun Ihrerseits die Möglichkeit, Ihre Stimme für 1 bis 10 Inszenierungen dieser Liste abzugeben (dazu einfach 1 bis 10 Inszenierungen anklicken). Die zehn am häufigsten gewählten Produktionen werden gelobt und gepriesen und bilden die Auswahl des virtuellen nachtkritik-Theatertreffens 2016.

Folgen Sie bitte diesem Link und unterstützen Sie Ihr Theater!

Die neue Caroline ist da!

06.01.2016

Die neueste Ausgabe unseres Theatermagazins »Caroline« ist eingetroffen.

Die Zeitung können Sie hier online durchblättern. In allen Vorverkaufsstellen und in vielen Geschäften liegt sie kostenlos zum Mitnehmen aus.

Die Schwerpunkte dieser Ausgabe sind: Geliebte Clara. Premiere /// Delila oder Der Liebestest. Über einen großen Lottogewinn und die Wandelbarkeit der Gefühle /// Sinfoniekonzert. Das musikalische Erbe eines kleinen Landes mit bedeutender Geschichte: Armenien // / Vorgestellt. Zwei neue Gesichter bei den Thüringer Symphonikern geben den Ton vor /// Gewinnspiel

Weihnachtliche Bescherung

20.12.2015

Am 4. Adventssonntag hatten wir  ins Theater eingeladen - Kinder der Saalfelder Tafel zum Mitspieltheater "Die Weihnachtsgans Auguste" und Flüchtlingskinder zum Weihnachtsmärchen.

Während sich die Kinder vormittags im theater tumult mit der Puppen-Gans selbst spielerisch ausprobieren konnten - unter Anleitung unserer Theaterpädagogin Ulrike Lenz und der FSJ-lerin Nele Pagenkopf (rechts im Bild) -, verfolgten am späteren Nachmittag zahlreiche Flüchtlingskinder und ihre Eltern gebannt das Märchen vom "Gestiefelten Kater".