Theaterbus
Aktueller RSS-Feed Ihres Theaters in Rudolstadt. Ihr Theater Rudolstadt auf facebook. Ihr Theater Rudolstadt auf YouTube.
THEATERKASSE
(0 36 72) 42 27 66

Finanzierung unseres Theaters bis 2024 gesichert

28.11.2016

Lesen Sie hier die Pressemitteilung, die das Landratsamt anlässlich der Unterzeichung des Finanzierungsvertrages veröffentlich hat.


Der Vertrag zur Finanzierung des Thüringer Landestheaters Rudolstadt ist unter Dach und Fach: vergangene Woche unterzeichneten Landrat Marko Wolfram, Rudolstadts Bürgermeister Jörg Reichl und Saalfelds Bürgermeister Matthias Graul als Vertreter des kommunalen Theaterzweckverbandes die Vereinbarung. Zuvor hatten der Kreistag und die beiden Stadträte mit großer Mehrheit dem Finanzierungsvertrag zugestimmt.

Die Vereinbarung zwischen der Landesregierung und dem Zweckverband sichert die Finanzierung des Theaters für die Jahre 2017 bis 2024. Der Freistaat erhöht bis 2021 seinen Zuschuss zum Theater schrittweise auf 3,625 Millionen Euro, gut 1,2 Millionen Euro mehr als in der vorherigen Finanzierungsphase. Der kommunale Zweckverband erhöht seinen eigenen Beitrag um 40.000 Euro. Fast zwei Jahre hatten Wolfram, Reichl, Graul und Theaterintendant Steffen Mensching mit der Thüringer Staatskanzlei verhandelt, bis der Vertrag unterschriftsreif war. Der Anteil des Landes an der Theaterfinanzierung steigt von derzeit 37 Prozent auf dann 47 Prozent. Eine angestrebte 50/50 Finanzierung konnte in den Verhandlungen nicht durchgesetzt werden.
Zur bewährten Kooperation des Rudolstädter Theaters mit dem Theater Nordhausen kommt eine neue Zusammenarbeit mit dem Theater Eisenach hinzu. Rudolstadt liefert 24 Schauspielvorstellungen nach Eisenach und erhält dafür 25 Kinder- und Jugendtheatervorstellungen.

Durch die Erhöhung der Zuschüsse kann die tarifliche Situation der Beschäftigten am Rudolstädter Theater leicht verbessert werden. Dennoch bleibt ein großer Abstand zum Flächentarifvertrag. Der Kreistag hatte dem Vertrag am 8. November mit großer Mehrheit zugestimmt. Am 9. November folgte der Stadtrat Saalfeld, am 10. der Stadtrat Rudolstadt. Im Zweckverband "Thüringer Landestheater Rudolstadt – Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt" hält der Landkreis 50 Prozent der Anteile, die Stadt Rudolstadt 38 Prozent und die Stadt Saalfeld 12 Prozent. Der Zweckverband zahlt jährlich 4,157 Millionen Euro Zuschuss für den Betrieb des Theaters mit Orchester.

Quelle: Presse- und Kulturamt Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt, Peter Lahann

"Danke für das Geräusch!" gleich zweimal im Großen Haus

28.11.2016

Am 27. und 29. November zeigen wir anstelle von "Das Glas Wasser" unseren Schminkkasten-Hit "Danke für das Geräusch!" im Großen Haus.

Für den sonst stets ausverkauften Heinz-Erhardt-Abend gibt es deshalb noch Karten unter 03672/422766 oder per Mail an service@theater-rudolstadt.de. Grund für die kurzfristige Spielplanänderung ist eine Erkrankung im Ensemble.

Ein außergewöhnliches Zusammentreffen im tumult

25.11.2016

Zu einem besonderen Abend hatten wir gestern eingeladen. Die Theatergruppe „KlatschMond“ vom Lebenshilfewerk e. V. und der TheaterJugendClub sowie 30 Schüler des Gymnasiums „Fridericianum“ Rudolstadt schauten sich den Film der Theatergruppe „Harald Töpfer 9³/4 oder Einer fällt übern Dachboden“ und das dazugehörige Theaterstück an.

Die acht Schauspieler mit speziellen Fähigkeiten wurden für ihre Aufführungen im theater tumult gefeiert. Nach einer kurzen Pause konnte das Publikum an einem offenen Workshop beider Theatergruppen teilnehmen. Ein Abend, bei dem sich Menschen begegneten, die sonst im täglichen Leben sehr unterschiedliche Wege gehen. Glückliche Gesichter bei allen und das Versprechen der beiden Spielleiterinnen Charlotte Ronas und Ulrike Lenz an die Nachwuchsschauspieler, sich bald wieder auf der Bühne zu treffen.

Hier gelangen Sie zur Bildergalerie.

Bedrückende Realität

08.11.2016

Großen Zuspruch gab es für unsere szenische Lesung und Diskussion zum NSU-Komplex.

Am vergangenen Freitag wurde Tugsal Moguls „Auch Deutsche unter den Opfern“ im Großen Haus als szenische Lesung aufgeführt – ein Dokumentarstück, das die rassistische Attentatserie des „NSU“ aufarbeitet und dabei vor allem dem Versagen der Behörden nachgeht, dessen Ausmaß ins Absurde reicht. Beim Publikum der einmaligen Veranstaltung – die Plätze im Großen Haus waren restlos belegt – hinterließ dieser stimmungsmäßige Balanceakt einen starken Eindruck. Das zeigte auch die Diskussion, die sich an die Aufführung anschloss.

Zu dieser waren drei Experten nach Rudolstadt gekommen: Rainer Nübel (Journalist und Sachverständiger im baden-württembergischen Untersuchungsausschuss), Steffen Dittes (MdL Thüringen, DIE LINKE, Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss) und Sebastian Jende (Sozialpädagoge aus Jena, tätig im Bereich Gewaltprävention und Ausstieg aus dem Rechtsextremismus). Ebenfalls auf dem Podium war Intendant Steffen Mensching. Schauspieldramaturg Johannes Frohnsdorf bezog als Moderator immer wieder Fragen und Beiträge aus dem Publikum ein, das sich mit großem Engagement an der Diskussion beteiligte.

Speed-Info im Klassenzimmer

28.10.2016

Schauspieldramaturg Johannes Frohnsdorf und Theaterpädagogin Ulrike Lenz haben am 26., 27. und 28. Oktober vier verschiedene Gymnasien besucht, um den Schülern ein besonderes Projekt vorzustellen.

"Auch Deutsche unter den Opfern" ist ein Dokumentarstück von Tugsal Mogul, das ein hochaktuelles, brisantes Thema, den NSU-Komplex, behandelt. Drei Schauspieler führen es als szenische Lesung auf. Sie begeben sich auf die Spur der Polizeiermittler, der Verfassungsschützer und des rechten Terrortrios. Was ist wirklich passiert bei der Serie rassistischer Anschläge und Morde? Was wissen die Behörden? Wird die Wahrheit restlos aufgeklärt werden, wie die Kanzlerin 2012 versprach?
Es gibt viele drängende Fragen zu diesem Thema, denen im Anschluss an die Lesung eine Diskussion nachgehen wird. Dazu stehen drei Experten zur Verfügung: Steffen Dittes (MdL, DIE LINKE, Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss), Rainer Nübel (Journalist und Sachverständiger) und Sebastian Jende aus Jena (Sozialpädagoge im Bereich Gewaltprävention und Ausstieg aus der rechten Szene).

Nicht alle Schüler wussten mit dem Begriff "NSU" etwas anzufangen, doch ihr Interesse war groß. Mit einem Szenenausschnitt aus dem Stück gab es einen Vorgeschmack auf die Aufführung, bei der die Schauspieler Anne Kies, Johannes Arpe und Tino Kühn mitwirken.

Szenische Lesung und Diskussion am Freitag, dem 4. November, 19.30 Uhr im Großen Haus. Der Eintritt ist frei, wir bitten um Ihre Reservierung unter der Telefonnummer 03672/422766. 

Die neue »Caroline« ist da!

27.10.2016

Schon jetzt zum online Durchblättern und auch bald an allen Vorverkaufsstellen sowie vielen Frisören und Ärzten zum Mitnehmen - das neue Theatermagazin »Caroline« für November und Dezember. Verpassen Sie nicht die aktuellsten Neuigkeiten rund um Ihr Theater Rudolstadt!

Schwerpunkte dieser Ausgabe sind: Das Glas Wasser. Ein Lustspiel von Eugène Scribe über kleine Ursachen und große Wirkungen // Brodelnder Broadway. Silvestergala bringt Glanz und Glamour in die Stadthalle Bad Blankenburg  // Kantinengespräch. MMM-Stargast Bata Illic über seine Liebe zu Beruf und Publikum // Preisrätsel und vieles mehr

Eine neue Bildergalerie ist online.

20.10.2016

»Was bin ich?« (59) mit Michaela Koschak

Die 59. Show von »MMM - Was bin ich?« fand am 19. Oktober statt. Hier finden Sie die schönsten Bilder. Steffen Mensching moderierte wie immer alias Roberto Lembke und Mary Lou assistierte ihm fleißig.

Kantinengespräch mit Michaela Koschak

20.10.2016

Zur 59. MMM begrüßten wir die MDR Wetterfee Michaela Koschak bei uns im Theater. Wir trafen sie zum Interview in unserer Theaterkantine.

Was haben Sie heute gemacht?
Heute habe ich die Koffer meiner Familie gepackt, weil ich mit meinen Kindern morgen nach Barcelona fliege.

Wo kommen Sie gerade her?
Von zu Hause, aus Leipzig.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Ja! Wir haben uns ein Wohnmobil gekauft und sind diesen Sommer durch Thüringen gereist. Dabei sind wir auch nach Rudolstadt gekommen. Und da sagte ich zu meinem Mann: „Hey, hier habe ich doch im Herbst diese Veranstaltung.“

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Die Stadt zieht sich etwas. Man sieht das Eingangsschild und dann fährt und fährt man. Was ich heute im Dunkeln von der Altstadt sehen konnte, war sehr schön.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Bei Joggen, Klavierspielen und Häkeln. Derzeit bin ich sehr häkelwütig. Meine Kinder freuen sich über jede Mütze, sie lieben es.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Sehr spät, denn ich habe eine hohe Toleranzgrenze. Aber manchmal, bei zwei lauten Kindern, die nicht hören wollen und ich unter Zeitdruck stehe, da kann mir auch mal der Kragen platzen. Ich hasse es, zu spät zu kommen.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Das hört sich vielleicht makaber an, aber seitdem ich meine Kinder habe, wäre ich wohl auch gern Hebamme geworden. Ich finde den Beruf so beeindruckend.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Es ist jeden Tag eine Herausforderung. Das Wetter ist einfach immer anders. Der große Vorteil ist ja auch, dass ich sehr flexibel agieren kann und so viel Zeit für meine Familie finde. Meine Kollegen richten sich immer sehr nach mir, das ist schon schön.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Nein, absolut nicht.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Meine Nachbarn sind in den Urlaub gefahren und das Fenster vom Gäste-WC stand offen. Ich wollte immer hin, um das Fenster zu schließen. Nun kam ein Paket für die besagte Familie an, was mich bewog, nun auch endlich das Fenster zu schließen. Es roch ganz komisch, als ich das Haus betrat. Es brannte eine Kerze, und das Glas in dem diese stand war schon zersprungen und der Doch fast abgebrannt. Kurz vor knapp habe ich die Kerze ausgemacht. Wer weiß, was sonst passiert wäre. Als ich meine Nachbarin anrief, meinte sie auch, dass sie an diesem Tag schon die ganze Zeit so ein komisches Gefühl hatte.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Probiert ganz viel aus! Und die Ehrlichkeit ist wichtig.


Das Gespräch führte Lisa Stern

Junge Folkwangelite zu Gast

13.10.2016

Aus dem Orchesterprobenraum sind bereits vielversprechende Melodien und Gesänge zu vernehmen, denn gegenwärtig probt Orchesterdirektor Oliver Weder mit ausgewählten Solisten der renommierten Folkwang Universität der Künste Essen für das morgige Konzert im Großen Haus.

Für diesen außergewöhnlichen und einmaligen Konzertabend gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen noch Karten.

Der Trailer zu »Das muss ein Stück vom Himmel sein« ist da!

12.10.2016

Bei diesen Melodien möchte man prompt mit einstimmen. Der Stücktrailer zum neuen Schlagerabend von Steffen Mensching ist ab sofort hier zu sehen.