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Aktuelles

Kantinengespräch mit Toni Krahl

23.06.2011

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".

Was haben Sie heute gemacht?
Ich bin hierher gefahren.

 

Wo kommen Sie gerade her?
Von zu Hause, aus der Nähe von Berlin.

 

Waren Sie schon einmal in Saalfeld?
Ja, garantiert schon mal. Aber ich weiß beim besten Willen nicht wann.


Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Dass es sehr sehr kräftig regnet. Just in dem Moment, als ich aus dem Auto stieg, fing es an.


Wobei vergessen Sie die Zeit?
Bei der Arbeit, sei es bei den Auftritten oder im Studio.


Wann platzt Ihnen der Kragen?
Sehr selten. Ich bin ein ausgeglichener Mensch. Außer wenn ich als Teilzeitnichtraucher gerade auf Entzug bin. Da bin ich etwas reizbar …

 

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Ich könnte mir irgendwas mit der Juristerei, als Anwalt der Armen sozusagen, vorstellen.

 
Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Das Privileg, selbst über alles bestimmen, selbst entscheiden zu können. Trotz der Kompromisse, die man in einer Band schließen muss, lebt man doch nicht in einem Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis.


Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Vom Gelegenheitsnichtraucher zum Gelegenheitsraucher werden. Oder zum Vollzeit-Nichtraucher.


Was war Ihre letzte gute Tat?
Meine gute Tat ist, dass ich keine böse begehe.


Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Meine kleine 9-jährige Tochter möchte ich fit machen für eine bessere Welt, ihr soziale Kompetenz beibringen. Wenn die Menschen weniger egoistisch wären, dann gäbe es eine bessere Welt. Einen Leitspruch, den ich meiner Tochter seit ihrem dritten Lebensjahr einpflanze, und den sie auch schon verinnerlicht hat, ist: „Jeder Mensch ist anders anders“. Und hat jedes Recht dazu.

Das Gespräch führte Claudia Leutemann.

Marcus Ostberg ist neuer Caroline-Preisträger

18.06.2011

Im Anschluss an die Sommertheater-Premiere wurde der diesjährige Gewinner der "Caroline" bekannt gegeben. Der begehrte Theaterpreis - übergeben von der Landrätin Marion Philipp und dem Vorsitzenden des Fördervereins Theater Rudolstadt, Matthias Biskupek - ging an den Schauspieler Marcus Ostberg.

Die "Caroline" wird vom Theaterförderverein und der Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt gestiftet und ist mit 1000 Euro dotiert. Marcus Ostberg erhält den Preis für seine hervorragende und vielseitige Gesamtleistung. Er war in dieser Spielzeit in den unterschiedlichsten Rollen zu erleben - u. a. als Philipp Klapproth in "Pension Schöller", als Ruben in "Der gute Tod" und als Valerio in "Lenz, Leonce & Lena".

Die Gewinner der Vorjahre waren Gabriel Kemmether (2006/07), Verena Blankenburg (2007/08), Simon Keel (2008/09) und Anne Kies (2009/10).

Sommertheater Rubel sind im Umlauf

07.06.2011

Schon gemerkt? Seit dieser Woche sind unsere Sommertheater Rubel als Wechselgeld in ausgewählten Geschäften in Saalfeld und Rudolstadt zu haben. Wer 10 Stück gesammelt hat, bekommt Rabatte ... Aber nein, wir wollen Sie, liebes Publikum, doch nicht bestechen!

Eine Kooperation mit dem Werbering Saalfeld e. V. und dem Stadtring Rudolstadt e. V. 

 

Teilnehmende Geschäfte in Saalfeld:

Apotheke von Hirschhausen | Fleischerei Büchner | Stil Schöner Wohnen | Kaufhaus Joh | Männersache Roth | Schuh Moka | Modeexpress | Quickschuh | Juwelier Sieburg | Saalfeld Information | Saalfelder Schuhhaus | Vögele Mode | Mode+Textil Bartalomäus | Tabakhaus Bohr | Elektro Bohr | Juwelier Schneider | Augenoptik Anner | Sport Knabner | Apollo Optik | Friseur Kosmetik Saalstraße 13 | Fashion Point | Hautnah KosmetikStudio | Uhren Stöber

 

Teilnehmende Geschäfte in Rudolstadt:

Schuhmode Kalweit | Schuhmode Schart | Gesundheitshaus Hampe | Jeans Nicklas | KBK Store | Sport Schart | Goldschmiede Weyhrich  | Rudolf Edelsteine | com4you | Uhren und Schmuck Rödel | Samen-Zimmermann | Markt-Apotheke | Optik Seemann | Thalia Buchhandlung | Pretty Woman | Spielwaren Hauspurger | Itzer's heiße Backstube | Fielmann | Charisma MÄNNER MODE | Café Brömel | Eiscafé Aquila | Passerella mode | Paper-Shop | Apollo Optik | Fleicherei Büchner | Mieder-Moden | Quick-Schuh | Musikhaus Brömel | Verrücktes Kartoffelhaus | Zeitung-Lotto-Tabak

 

Mit 10 gesammelten Sommertheater Rubeln bekommen Sie beim Kauf einer Eintrittskarte für "Der Revisor" 20 % Rabatt auf den vollen Preis oder eine Freikarte für das Konzert mit SKAZKA ORCHESTRA am 9. Juli um 22 Uhr auf der Heidecksburg. Sie können den Sommertheater Rubel einlösen in der Saalfeld-Information, in der Theaterkasse in der KulTourDiele in Rudolstadt oder direkt an der Abendkasse. Viel Spaß auf der Jagd nach den rollenden Rubeln!

Achtung: Die Ermäßigungen können nicht kombiniert werden. 

Kantinengespräch mit Uschi Werner

25.05.2011

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".

Was haben Sie heute gemacht?
Ich war heute in Erfurt. Der Film „Wintertochter“, in dem ich mitgespielt habe, ist dort im Wettbewerb „Goldener Spatz“ gelaufen. Und im Anschluss an die Diskussion hat man mich nach Rudolstadt gefahren.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Komplizierte Frage – ich weiß es nicht. Als ich am Theater in Halle engagiert war, fuhren wir viel auf Gastspiele. Es kann also sein …

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Mir ist aufgefallen, dass das Gebäude, das neben dem Theater steht, also das Park-Restaurant, viel mehr wie ein Theater aussieht. Ich hatte ein bisschen den Eindruck, durch die Hintertür gehen zu müssen.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Wenn ich etwas lese. Manchmal darf ich die Zeit vergessen, wenn der Tag nichts mehr von mir fordert. Weil ich sie aber auch dann vergesse, wenn noch etwas anliegt, komme ich manchmal ins Schwitzen.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Mir platzt der Kragen, wenn ich immer wieder damit konfrontiert werde, dass so viele Menschen wenig haben und so wenige viel.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Ich hätte mich wahrscheinlich auf den Weg des Innenarchitekten begeben. Zur Möbelfacharbeiterin war ich auch schon ausgebildet worden, als ich durch gewisse Ereignisse dann doch zur Schauspielerei kam.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Sicherlich das Verstellen, das Hineinschlüpfen in andere Figuren mit ihren Biografien. Egal auch ob Hörspiel, Synchronsprechen … Ich mag es einfach, die Verstellungskunst zu praktizieren.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Schwere Frage. Es gibt Dinge, die ich ihm Nachhinein gerne anders gemacht hätte – ich denke da vor allem an meine Kinder. Aber dieser Beruf ist einfach zu verflixt. Man ist sehr auf die Hilfe der Großeltern und anderer angewiesen. Dabei hätte ich von ihnen gerne mehr mitbekommen. Zum Glück nehmen sie mir nicht übel, dass ich so viel unterwegs war.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich rechne mir als gute Tat an, dass ich immer bereit bin, Anfängern, die in die Schauspielerei einsteigen möchten, zu helfen. Da bin ich ganz uneigennützig. Die Förderung von jungen Menschen halte ich für ganz, ganz wichtig.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Raubt euch Wissen, Bildung, seid aufmerksam beim Lernen – das kann euch keiner mehr wegnehmen. Sucht euch eine Arbeit, die die Existenz sichert und ein größtmögliches Maß an Spaß hergibt. Lasst euch nicht reinreden.

Das Gespräch führte Friederike Lüdde.

Kantinengespräch mit Christine Errath

21.04.2011

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".

Was haben Sie heute gemacht?
Ich bin bei dem schönen Wetter im Zentrum von Rudolstadt spazieren gewesen, habe mir das Rathaus und das Schloss angeschaut und einfach die Sonne genossen.

Wo kommen Sie gerade her?
Vor zwei Tagen war ich noch in Rom, wo ich mir mit 10.000 anderen Menschen die Palmsonntagsrede vom Papst anhören konnte. Es war schon sehr hektisch. Hier in Rudolstadt ist es doch viel entspannter.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Ja. Ich weiß nicht mehr genau wann, aber für „Außenseiter-Spitzenreiter“ haben wir auf dem Schloss gedreht.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Ich war sehr erstaunt, aber auch erfreut, dass der Bahnhof so nah am Stadtzentrum liegt.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Wenn ich mich bei schönem Wetter in der Natur bewegen kann. Da kriege ich den Kopf frei.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Bei rücksichtslosen Autofahrern. Überhaupt bei unzuverlässigen und rücksichtslosen Menschen.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Ich wollte schon mit neun Jahren Journalistin werden. Das war also fast vorgegeben.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Man muss sagen liebte, denn 2007 habe ich ja bei „Außenseiter-Spitzenreiter“ aufgehört. Ich liebte es, mit so vielen Menschen zu tun zu haben. Mich haben immer die Lebensgeschichten verschiedener Menschen interessiert.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Ich würde gern gelassener werden. Ich bin 15 Jahre lang Eisgelaufen, dann war ich 15 Jahre lang im Fernsehen. Ich führte ein Leben auf der Überholspur. Ich habe nie gelernt, die Notbremse zu ziehen. Aber seit einigen Jahren arbeite ich daran.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich bin noch dabei: Meine Mutter wohnt in Zeuthen im Seniorenstift und die Menschen dort haben keine Möglichkeit, sicher über die große Verkehrsstraße zu gehen. Jetzt nutze ich meine Bekanntheit, um beim Landrat, bei der Bürgermeisterin und der Presse auf das Problem aufmerksam zu machen, dass endlich was passiert.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Sie sollten früh herausfinden, was ihnen Spaß macht und sich dafür einsetzen. Je eher sie herausfinden, was für sie richtig ist, umso besser. Es ist nicht gut, zu lange herumzutrödeln.

Das Gespräch führte Claudia Leutemann.

Kantinengespräch mit Peter Escher

10.03.2011

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".

Was haben Sie heute gemacht?
Tägliche Redaktionsarbeit. Dass heißt im heutigen Fall, Themen recherchieren und Briefe lesen.

Wo kommen Sie gerade her?
Aus Leipzig.


Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Ja. Mehrmals sogar. Bis heute aber ausschließlich beruflich, um Fälle zu bearbeiten.


Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Dass die Straßen völlig leer waren.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Wenn ich am Meer sitze, in die Wellen schaue und dabei Muscheln sammle und einfach meine Freizeit genieße.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Wenn Richter völlig realitätsfern ihr Urteil sprechen.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Das, was ich mache, ist mein Traumberuf. Schon als Kind wollte ich für die Medien arbeiten, damals vor allem fürs Radio, was ich ja dann auch gemacht habe.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Ich mag, dass ich immer mit Menschen zu tun habe und helfen kann.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Ja. Ich würde gern mehr Freizeit haben und Zeit für meine Familie.

Was war Ihre letzte gute Tat?

Eigentlich mache ich ja mit meiner Sendung jede Woche etwas. Aber eine Geschichte möchte ich hervorheben: Ich war in den USA und wir haben Meißner Porzellan im Wert von einer Million US-Dollar, das im Krieg gestohlen wurde, wieder zurück holen können. Am 24. März wird es den Dresdner Porzellansammlungen übergeben.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Lernt einen gescheiten Beruf, der euch Spaß macht und euch ernährt.

Das Interview führte Claudia Leutemann.

Erster Theatergottesdienst am 13. Februar

04.02.2011

Theater und Kirche sind eigentlich gar nicht so weit voneinander entfernt. Das hat man sich mancherorts gedacht und Theatergottesdienste ins Leben gerufen. Wir ziehen nach und laden am Sonntag, 13. Februar, 10 Uhr, zum ersten Mal ...

in die Schlosskapelle nach Saalfeld ein. Dort wird unser Schauspiel "Der gute Tod" Thema sein und mit Texten und Musik den Gottesdienst begleiten. Neben Pfarrer Christian Sparsbrod und Superintendent Peter Taeger werden die Schauspieler Laura Göttner, Charlotte Ronas und Joachim Brunner sowie Dramaturg Thorsten Bihegue mit dabei sein.

Kantinengespräch mit Heide Simonis

20.01.2011

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".


Was haben Sie heute gemacht?

Ich bin siebeneinhalb Stunden Zug gefahren, damit mir dann der letzte Anschlusszug vor der Nase wegfährt. Aber sonst war es ein netter Tag.

Wo kommen Sie gerade her?
Aus Kiel.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Nein. Ich hätte es auch beinahe nicht gefunden.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Es war dunkel … Der Bahnhof war ja ganz nett so klein, aber sonst habe ich bisher nicht viel gesehen.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Beim Quilten und im Kino.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Wenn mir Leute so richtig blöd kommen.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Callas. Maria Callas. Aber die Rolle war schon besetzt.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Man muss gute Nerven haben und ein Elefantengehirn. Außerdem sollte man immer genau wissen, wann nett sein angesagt ist und wann weniger. Dieses Fingerspitzengefühl im Umgang mit Menschen, das mag ich sehr gern.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Nein. Ich finde, man soll nicht ständig sagen, „Ach hätte ich nur das oder jenes gemacht“. Jeder steht vor Entscheidungen und sollte dann mit seiner Wahl auch leben.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich habe Geld gesammelt für die Frauengruppen in Schleswig-Holstein. Und ich habe beim Scratch mitgesungen. Da treffen sich morgens wildfremde Leute, um gemeinsam in einem Chor zu singen. Auf dem Programm stand Mahlers zweite Sinfonie.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Mut zu zeigen und Mut zu haben. Und, ohne die Empfindsamkeitsgrenzen zu überschreiten, auch ein Stück weit hart zu werden. Man sollte nicht immer gleich wegrennen.

Weihnachtsgeschenk für Saalfelder Tafel

28.12.2010

Kurz vor Weihnachten überreichte Verwaltungsdirektor Mathias Moersch erneut einen Spendenscheck an den Vorstand der Saalfelder Tafel e. V. Die 642,51 Euro konnten wir für den bedürftigen Verein während der letzten Veranstaltungen "MMM - Heiteres Beruferaten" sammeln. Wir bedanken uns bei unserem großzügigen Publikum!

Bereits zu Beginn der Spielzeit erhielt die Saalfelder Tafel insgesamt 843,61 Euro aus Erlösen des diesjährigen Theaterfestes.

Senioren für Theaterprojekt gesucht

25.11.2010

Für ein neues Theaterprojekt suchen wir aufgeschlossene und interessierte Menschen ab 60 Jahren. Geprobt wird ab Januar 2011.

Warum bin ich der geworden, der ich bin? Wie kann ich mein Leben erinnern? Wie viele meiner Erlebnisse habe ich schon vergessen? Wer Lust und Neugier mitbringt, sich mit solchen Fragen auseinanderzusetzen ist bei dem Theaterprojekt „Entfaltungen“ genau richtig. Bei der Inszenierung sollen persönliche Gedanken, Erfahrungen und Erinnerungen der Mitwirkenden spielerisch umgesetzt werden.

Idee und Konzept für „Entfaltungen“ stammen von dem Regisseur Matthias Spaniel und der Theaterpädagogin Thea Kneisel. Beide haben bereits mit Theatergruppen gearbeitet, die nicht professionell auf einer Bühne stehen. Die ersten Aufführungen sind im Rahmen von „Ruhestörung“, dem 1. Thüringer Theaterfestival 60plus vom 29. September bis 2. Oktober 2011 geplant. Als besonderer Aufführungsort dienen die leer stehenden Räume des ehemaligen Rudolstädter Krankenhauses.

Interessierte können sich bis zum 31. Dezember bei Thorsten Bihegue, Theater Rudolstadt, Anger 1, 07407 Rudolstadt, oder telefonisch unter 03672/450-2402 anmelden. Theatererfahrungen sind nicht notwendig.

Kantinengespräch mit Dirk Michaelis

25.11.2010

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".

Was haben Sie heute gemacht?

Ich bin Auto gefahren. Hierher. Das war eine Odyssee.

 

Wo kommen Sie gerade her?

Aus Berlin.

 

Waren Sie schon einmal in Saalfeld?

Ganz bestimmt, aber ich weiß nicht mehr, wann.

 

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Es war dunkel. Die Baustellen in Pößneck aber, die treiben einen in den Wahnsinn. Gottseidank kenne ich einen buddhistischen Spruch, der mir hilft: „Aller Ärger kommt nur aus dir selbst.“

 

Wobei vergessen Sie die Zeit?

Beim Musizieren.

 

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Eigentlich dauert das eine ganze Weile. Aber wenn man einen Termin hat, so wie heute …

 

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Dann wäre ich wahrscheinlich Indianer geworden. Oder Matrose. Das hat so viel von Freiheit.

 

Was lieben Sie an ihrem Beruf?

Dass ich mein eigenes Leben reflektieren und das von Anderen in meine Songs einbeziehen kann. Alles selbst zu erleben ist ja kaum möglich. Aber wenn die Geschichte von einer nahen Person stammt, dann ist man auch authentisch. Diese Reflektion bereitet mir Freude. Sie in Musik zu fassen und andere Menschen damit zu erreichen, das bestärkt mich.

 

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Nö.

 

Was war Ihre letzte gute Tat?

Das ist schwer zu beantworten. Ich bin ja von José Carreras zum Botschafter seiner Leukämiestiftung ernannt worden. Aber noch wichtiger finde ich, dass ich heute bei meinem Musikerfreund im Krankenhaus war, der an Krebs erkrankt ist und sehr gern heute Abend dabei gewesen wäre.

 

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Bleibt neugierig. Und vor allem: Hinterfragt immer. Glaubt nicht alles!

 

Das Gespräch führte Claudia Leutemann.

Uschi Amberger ist Preisträgerin

15.11.2010

Bei der gestrigen Gala zu ihrem 70. Geburtstag wurde Uschi Amberger mit der Ehren-Caroline ausgezeichnet.

Landrätin Marion Philipp und Matthias Biskupek, der Vorsitzende des Theaterfördervereins, überreichten ihr den, von der Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt gestifteten, Preis.

Weitere Eindrücke von dem Abend finden Sie in der Bildergalerie.

Kultursäule in Saalfeld

25.10.2010

Am vergangenen Freitag haben wir die neue Litfaßsäule in der Saalfelder Fußgängerzone eingeweiht. Dank der Unterstützung der CallSokrates GmbH können wir dort zusammen mit anderen Kulturinstitutionen für unsere Veranstaltungen werben.

Ihr Standort ist zwar noch nicht optimal, aber sobald die Baustelle gegenüber abgeschlossen ist, wird die Säule noch einmal verrückt, betonte Saalfelds Bürgermeister Matthias Graul, der zusammen mit Theaterintendant Steffen Mensching, Musikdirektor Oliver Weder und Michael Bönig von der CallSokrates GmbH zur Einweihung erschien.

Der Unternehmer Bönig setzt sich ebenfalls bereits auf anderen Wegen für die Kultur ein, sponsert Jugendlichen bis 18 Jahren freien Eintritt zu den Sinfoniekonzerten im Meininger Hof in Saalfeld.

843 Euro für Saalfelder Tafel

15.10.2010

Vielleicht wird es sogar zu einer richtigen Tradition. Auch beim diesjährigen Theaterfest zur Saisoneröffnung sammelten unsere Theaterbesucher und -mitarbeiter wieder fleißig für Bedürftige.

Und so kamen durch die „Theaterbäckerei“, bei der Mitarbeiter selbstgebackenen Kuchen verkauften, die Tombola und den Förderverein des Theaters stolze 843,61 Euro zusammen. Gespendet wurden sie jetzt an den Saalfelder Tafel e. V. Verwaltungsdirektor Mathias Moersch überreichte den Spendenscheck an den Vorsitzenden der Saalfelder Tafel, Jürgen Brengel, der zusammen mit seinen ehrenamtlichen Mitarbeitern erschien. Der Verein wird das Geld für den dringend benötigten Kühltransporter verwenden.

Ein Bär entdeckt bundesweit die Theaterwelt

14.10.2010

Was passiert eigentlich hinter den Kulissen eines Theaters? Um das zu erfahren, tourt ein Bär, ein Plüschtier, derzeit quer durch Deutschland und macht Station an verschiedenen Bühnen. Nun ist er in Rudolstadt angekommen!

Seine Reiseerlebnisse werden im Internet mit Foto und Text auf einem Blog unter www.blogigo.de/derbaeristlos veröffentlicht. Seit Dienstag gesterb ist HerrBärT nun in Rudolstadt zu Gast, wo er an unserer Seite die abwechslungsreiche Arbeitswelt erkundet. Mit dieser Aktion nimmt das Theater Rudolstadt an der bundesweiten Kampagne „Der Bär ist los“ teil, die auf die Vielfalt und Kreativität der Theaterlandschaft aufmerksam machen möchte.

Die Idee für den plüschigen Theaterkorrespondenten wurde am Theater Bielefeld geboren. Dort war man der Meinung, dass sich die Diskussionen in Zeiten knapper öffentlicher Kassen viel zu selten darum drehten, was Theater eigentlich leisten. Und da sie mit dieser Ansicht nicht alleine dastehen, fanden sich schnell Gleichgesinnte, die den Vermittler bei sich aufnehmen wollten. So führt die große Teddy-Tournee, die Ende September in Bielefeld begonnen hat und noch bis zum Juni nächsten Jahres gehen wird, u. a. an die Theater in Leipzig, Köln, Hannover, Essen, Meiningen u. a. Jeweils für zwei Wochen ist er vor Ort und bekommt seltene Einblicke in die verschiedensten Arbeitsbereiche eines Theaters. Aus der Sicht eines Plüschtiers wird er tagebuchartig von seinen Erlebnissen auf dem eigens dafür eingerichteten Web-Log berichten. Bis zum 23. Oktober ist er noch hier im Theater Rudolstadt unterwegs.

!!! "Drunter und Drüber" jetzt im Fernsehen !!!

27.09.2010

Die Erstausstrahlung unserer Anti-Depressionsrevue möchten wir gemeinsam mit Ihnen am Bildschirm verfolgen. Und laden dazu am kommenden Sonntag punkt 16.15 Uhr in den Schminkkasten ein! Eintritt ist frei!

Ende Juni war der MDR in unserem Theater zu Gast. Während zwei Vorstellungen wurde "Drunter und Drüber" vor Publikum gedreht. Eine sicherlich einmalige Chance für ein Theater unserer Größe. Am 3. Oktober wird nun auf ARTE gesendet. Seien auch Sie mit dabei und sagen es Freunden und Bekannten weiter! (Wiederholung auf ARTE: 11.10.2010, 10.20 Uhr)

Kantinengespräch mit Andreas Kieling

23.09.2010

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".

Was haben Sie heute gemacht?
Eben habe ich ein bisschen Theater gespielt (lacht), und heute Morgen hatte ich eine große Fernsehsendung beim WDR, „Planet Wissen“.


Wo kommen Sie gerade her?

Mein letzter großer Dreh war im Amazonasbecken.


Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Ja. Ich hab’s sofort wiedererkannt! Als Fünfjähriger bin ich hier gewesen, zusammen mit meinem Vater. Das muss so 1965 gewesen sein. Ich kann mich noch an die Ruine der Heidecksburg erinnern.


Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Tiefstehende Sonne und die Heidecksburg. Eigentlich aber ist mir eine sehr schöne Frau mit Kinderwagen ins Auge gestochen. Sie stand an der Straße und hatte leider ein Handy am Ohr, völlig unsexy.


Wobei vergessen Sie die Zeit?

Bei der Tierfilmerei.


Wann platzt Ihnen der Kragen?

Mir platzt nie der Kragen. Ist mir im Leben noch nie passiert.


Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Dann wäre ich Förster geblieben.


Was lieben Sie an ihrem Beruf?

Mein Beruf ist gleichzeitig meine große Leidenschaft. Ich kann in der Natur und mit Tieren arbeiten!


Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Ich bin sicherlich einer der wenigen Menschen, die mit nem 6er im Lotto kaum etwas anfangen könnten. Vielleicht würde ich mir eine neue Filmkamera kaufen. Ansonsten finde ich mein Leben toll.


Was war Ihre letzte gute Tat?

Dass ich in einer Indianersiedlung im Amazonasbecken meine ganze Reiseapotheke dagelassen habe. Als ich kurz darauf natürlich selbst krank wurde, hatte ich nicht einmal mehr eine Aspirin dabei.


Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Mal wieder in den Wald gehen. Mobiltelefone ausschalten und in die Natur hinein hören. Und erstaunt sein, was da alles kreucht und fleucht.

Das Gespräch führte Friederike Lüdde.

Ewa Rataj als beste Nachwuchs-schauspielerin nominiert

30.08.2010

Kritiker benannten in der Fachzeitschrift Theaterheute Höhepunkte der Spielzeit 2009/10.

Für ihre Rolle als Antigone am Theater Rudolstadt in der gleichnamigen Tragödie von Sophokles wurde Ewa Rataj als beste Nachwuchsschauspielerin nominiert. Die Stimme bekam sie im Jahrbuch der Fachzeitschrift Theaterheute von der Theaterkritikerin Erika Stephan. Insgesamt 42 Kritiker benannten darin die Höhepunkte der Saison. Bedacht wurden Nachwuchskünstler auch noch in den Kategorien bester Autor, Regisseur und Schauspieler. Ewa Rataj beeindruckte mit ihrer Fähigkeit, „sich in wechselnden Situationen mit angenehmer Reaktionsfähigkeit zu verhalten, den Situationen und dem jeweiligen Partner mit Intelligenz und einer schönen, eindrucksvollen spielerischen Geschmeidigkeit gerecht zu werden“, so die Begründung.

Wer sie als Antigone erleben möchte, hat am 7. September um 15 Uhr, am 10. September um 19.30 Uhr und nochmals am 27. September die Möglichkeit. Derzeit probt Ewa Rataj für „Augenblick der Schwäche“, eine Komödie, die am 25. September im Schminkkasten ihre Deutsche Erstaufführung feiern wird.

Kantinengespräch mit Ulla Meinecke

24.06.2010

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".

Was haben Sie heute gemacht?
Ich bin drei Stunden Zug gefahren, dann habe ich mir Rudolstadt angeschaut und einen Kaffee getrunken. Und bevor ich auf die Heidecksburg gefahren bin, habe ich mich noch kurz hingelegt.


Wo kommen Sie gerade her?

Aus Berlin.


Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Ich glaube nicht.


Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Dass es schön ist hier. Ich mag Thüringen sehr.


Wobei vergessen Sie die Zeit?

Beim Schreiben und mit Freunden.


Wann platzt Ihnen der Kragen?

Bei der Kombination von Blödheit und Nicht-Zuhören im Alltag.


Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Ärztin.


Was lieben Sie an ihrem Beruf?

Ich liebe alles außer das Business.


Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Das, was ich ändern kann, ändere ich. Was vorbei ist, ist vorbei.


Was war Ihre letzte gute Tat?

Die war privat. Letzte Woche habe ich jemandem bei einer Sache geholfen, die er sonst nicht so gut hinbekommen hätte.


Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Liebe und Unterstützung. Ein normales Sozialverhalten und Zeit.


Das Gespräch führte Friederike Lüdde.

Caroline-Preis geht an Anne Kies

20.06.2010

Im Anschluss an die Sommertheater-Premiere wurde die diesjährige Gewinnerin des „Caroline“-Theaterpreises bekannt gegeben.

Die Schauspielerin Anne Kies erhält den vom Theaterförderverein und der Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt gestifteten und mit 1000 Euro dotierten Preis für ihre hervorragende und vielseitige Gesamtleistung. Sie war in dieser Spielzeit in den unterschiedlichsten Rollen zu erleben - spielte die Titelrolle in "Maria Stuart", die Johnna in "Eine Familie", in "Die Schicksalssinfonie" und in "Drunter und Drüber" sowie die Recha in "Nathans Kinder".

Die Gewinner der Vorjahre waren Gabriel Kemmether (2006/07), Verena Blankenburg (2007/08) und Simon Keel (2008/09).

Samstag, 15. Mai: Auf die Plätze! Theater! Los!

11.05.2010

Glücklich ist die Stadt, die ein Orchester hat! Mit unserem neuen Stück beteiligen wir uns ebenfalls an der Thüringenweiten Aktion des Bühnenvereins „Auf die Plätze! Theater! Los!“.

Am Samstag, 15. Mai um 11 Uhr gibt es nach einer kleinen öffentlichen Kundgebung auf dem Theatervorplatz erste Einblicke in die Vorbereitungen zu „Die Schicksalssinfonie“. In dem Theaterstück mit Orchester, das am 29. Mai uraufgeführt wird, spielen die beiden Autoren Steffen Mensching und Michael Kliefert direkt auf die kulturpolitische Situation der Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt an. Die Finanzierung des Orchesters ist nur bis 2012 gesichert, danach droht dem seit 1635 bestehenden Klangkörper das Aus.
Zeitgleich präsentieren sich noch weitere Thüringer Theater mit öffentlichen Aktionen. In Nordhausen, Altenburg, Gera, Erfurt, Weimar, Meiningen und Eisenach wollen sie auf ihre Angebote aufmerksam machen und für die Erhaltung der Kulturlandschaft Thüringens werben.

Kantinengespräch mit Daniela Anschütz-Thoms

05.05.2010

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".

Was haben Sie heute gemacht?
Trainiert und mich um meinen Hund gekümmert. Ich habe seit zwei Wochen einen Welpen …

Wo kommen Sie gerade her?
Von Zuhause.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Ich bin sicherlich mit dem Fahrrad schon mal durchgefahren, beim Radtraining.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Dass ich das Theater nicht gleich gefunden habe und deshalb dreimal drum herum gefahren bin.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Beim Faulenzen, weil ich das so selten kann, und beim Surfen im Internet.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Das ist eine gute Frage. Wenn mir nicht das gelingt, was ich mir vorgenommen habe.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Rechtspflegerin.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Für mich ist das nicht wirklich ein Beruf, sondern eher ein Hobby, mit dem ich mein Geld verdienen kann. Ich liebe an meinem „Beruf“ mich zu quälen, weil das zum Erfolg führt.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Nein.


Was war Ihre letzte gute Tat?

Mein Olympiasieg!


Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Durchhalten. Geduld haben und durchhalten.


Das Gespräch führte Friederike Lüdde.

Beim Welttheatertag in Wuppertal

26.03.2010

Drohende Kulturkürzungen haben die Theaterschaffenden Deutschlands aufgebracht. Den Wuppertaler Bühnen und anderen wird das Aus prophezeit. Um Zusammenhalt und Stärke zu demonstrieren versammeln sich am 27. März ...

... nun mehr als 50 Theater für die bislang größte gemeinsame Aktion: Auf zahlreichen Bühnen spielen sie für die Vielfalt, den Reichtum und für den Erhalt ihrer Kunst. Auch wir sind mit dabei und reihen uns in den Aufführungsreigen ein.

Informationen zum gesamten Programm finden Sie hier und unter www.wuppertaler-buehnen.de

"Drunter und Drüber" im Berliner Maxim Gorki Theater

18.12.2009

Das Theater Rudolstadt reist am 28. Februar mit seiner Anti-Depressionsrevue „Drunter und Drüber“ nach Berlin. Für zwei Aufführungen ist unsere erfolgreiche Gemeinschaftsproduktion von Schauspielensemble und Thüringer Symphonikern im Maxim Gorki Theater zu erleben.

Wir folgen damit einer Einladung des internationalen Festivals „Musik und Politik“, das seit 2000 jährlich mit einer ganzen Reihe von Konzerten, Diskussionen, Filmvorführungen und Ausstellungen in Berlin stattfindet. „Drunter und Drüber“, ein Stück zum deutschen Jubiläumswahn in Zeiten globaler Pleiten von Intendant Steffen Mensching und Chefdramaturg Michael Kliefert, wurde erst kürzlich, am 3. Oktober 2009 in unserem Theater uraufgeführt.

Während wir nach Berlin reisen, haben wir für einen Ersatz aus der Hauptstadt gesorgt: Am 27. Februar tritt im Theater Rudolstadt das Kabarett Theater „Distel“ auf mit ihrem Programm „Staatsratsvorsitzende küsst man nicht“. Karten für die Vorstellungen um 16 und um 19.30 Uhr sind unter 03672/422766 erhältlich.

MDR Schillergala in der Presse

13.11.2009

Am 10. November feierten der MDR und das Theater Rudolstadt den 250. Geburtstag von Friedrich Schiller. Etwas von dem, was man über die große Fernsehgala im Nachhinein in den Zeitungen lesen konnte, finden Sie hier als PDF.

 

Ostthüringer Zeitung, 11. November 09

Osthüringer Zeitung, 11. November 09 (Kommentar)

Thüringer Allgemeine Zeitung, 11. November 09

Thüringische Landeszeitung, 11. November

Thüringer Allgemeine Zeitung, 12. November 09

Freies Wort, 12. November 09

Ostthüringer Zeitung, 12. November 09

Kulturpolitische Positionen

08.06.2009

Am 3. Juni erschien in der Thüringer Allgemeinen ein Artikel von Henryk Goldberg zur derzeitigen Situation der Theater in Thüringen. Intendant Steffen Mensching nahm die darin vertretenen Positionen zum Anlass, eine Gegendarstellung zu verfassen. Lesen Sie beide Beiträge in voller Länge.

 

 

EINE LANZE FÜR DIE UNTERVERSORGUNG

VON STEFFEN MENSCHING

 

Henryk Goldberg hat – im Vorfeld kommender Wahlversprechen oder zu befürchtender Rechtfertigungen – die Theaterpraxis im Freistaat ins Visier genommen und gelangte zu einem traurigen Fazit. Die Sache läuft, so konstatierte der Feuilletonist, schief, die Struktur des Angebots sei nicht ausbalanciert, der Auftrag einer angemessenen Grundversorgung bleibe unerfüllt, von einigen paradiesischen Eilanden (Weimar, Altenburg-Gera, Meiningen) abgesehen, gingen ganze Regionen Zeiten kultureller Unterversorgung entgegen. Das klingt bedrohlich nach Notstand und passt sehr gut zum Sommerhit Luise, Luise, wir stecken in der Krise. (Beitrag in voller Länge)

 

GESTÖRTE BALANCE
Die Thüringer Theater können ihren Auftrag nur eingeschränkt erfüllen

VON HENRYK GOLDBERG


Wer in Erfurt im Monat Mai Schauspiel sehen wollte, hatte zwei Gelegenheiten, ein Jugendstück. Wer in Nordhausen am Abend Schauspieler sehen wollte, hatte dazu soviele Gelegenheiten wie der Opernfreund in Rudolstadt: keine. Das ist im Grundsatz nicht der Ignoranz von Intendanten geschuldet. Das sind die Folgen der Thüringer Kulturpolitik. Das ist die schleichende strukturelle Erosion einer kulturellen Qualität. (Beitrag in voller Länge)