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»Was bin ich?« ging in eine neue Runde

15.09.2017

»MMM - Was bin ich?« ist zurück! Mit spannenden Gästen und interessanten Promis starten unser Erfolgsformat in die neue Spielzeit. Mit dabei ist wie immer unser heiteres Rateteam sowie Mary Lou und nciht zu vergessen, Roberto Lembke.

Sehen Sie hier die schönsten Bilder.

Ein neues Video ist online.

15.09.2017

Den Trailer zu »Die Wiedervereinigung der beiden Koreas« finden Sie hier.

Kantinengespräch mit Moderator Hans Meiser

14.09.2017

Zum MMM-Auftakt präsentierten wir unserem Publikum Stargast Hans Meiser. Was ihn derzeit so umtreibt, erfuhren wir in unserem Kantinengespräch.


Was haben Sie heute gemacht?

Ich durfte ja nichts machen, laut Ihrer Anweisung. Da ich mich nicht in der Stadt sehen lassen konnte, habe ich mich in meinem Wohnmobil aufgehalten. Ab und zu bin ich auch mit dem Hund spazieren gegangen.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Nein, es ist das erste Mal!

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Der Stellplatz für das Wohnmobil war schlecht ausgeschildert, so musste ich zunächst etwas suchen. Die Innenstadt scheint sehr schön zu sein, ich muss bei meiner Abreise unbedingt eine Runde drehen.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Ich rede am laufenden Band, da vergesse ich schon mal die Zeit.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Wenn Menschen Dinge behaupten, die nicht stimmen. Da blicke ich nur auf den Wahlkampf, egal auf welche Partei. Mir platzt vor allem die Hutschnur, wenn mein Gegenüber behauptet, etwas bereits gemacht zu haben und zu können und ich stelle nach 30 Sekunden fest, dass er keine Ahnung hat von dem, was er tut.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Ursprünglich wollte ich Zahnarzt werden, da mein Onkel diesen Beruf ausübte. Ich habe allerdings ein sehr kreatives Abitur gemacht. Vielleicht kennen Sie den Spruch: „Ein Pferd springt nie höher, als es muss.“ Mein anderer Onkel war Chefredakteur einer großen Zeitung in Norddeutschland. Das gab mir den nötigen Impuls. Zudem schrieb ich seit meinem 14. Lebensjahr in der Schülerzeitung und machte aktiv Radio.

Was lieben Sie an Ihrem Beruf?
Den Kontakt zu den Menschen. Ich liebe es, wenn ich mich mit anderen unterhalte und gute Antworten bekomme. Das Schönste ist, ich habe in meinem Beruf die ganze Welt bereisen können und habe damit auch noch Geld verdient.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Wenn ich heute noch einmal auf die Welt käme und das Wissen aus dem jetzigen Leben mitbekäme, würde ich wohl Kapitän werden.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich bin der Meinung, dass man gute Taten nicht bereden muss. Auch ich unterstütze gewisse Organisationen finanziell. Aber es ist doch keine gute Tat, wenn man sich damit rühmt.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Seid neugierig! Und fragt, so viel ihr könnt.

Wenn Sie eine Sache auf der Welt ändern könnten, was wäre das?
Ich würde die Waffen verbieten.

Wo finden Sie Frieden?
Nicht im Fernsehen und nicht in der Welt. Vor kurzem war ich mit meiner Frau an der nördlichsten Stelle Dänemarks, dort, wo man mit einem Fuß in der Nordsee und mit dem anderen in der Ostsee steht. Das sind Momente, die man nicht vergisst.

Das Gespräch führte Lisa Stern.

Das Theaterfest und "Rampenfieber. Die Zweite" in Bildern

11.09.2017

Es war ein teuflisch-aufregender Tag. Von den gestrigen Eröffnungsfeierlichkeiten haben wir die schönsten Eindrücke für Sie zusammengestellt. Hier kommen Sie zu unseren Bildergalerien.

Vorverkauf für Silvesterkonzert beginnt

07.09.2017

Zum Theaterfest am 10. September geht das große Silvesterkonzert der Thüringer Symphoniker in den Vorverkauf. Ab 15 Uhr sind die ersten Tickets an der Kasse im Theater im Stadthaus zu haben.

Die festliche Operettengala erklingt unter dem Titel „Wiener Feuerwerk“ am 31. Dezember, um 15 und 19.30 Uhr in der Stadthalle Bad Blankenburg. Auf dem Programm stehen Werke von Strauss, Lehár, Ziehrer und vielen mehr.

Zuwachs beim TheaterJugendClub

31.08.2017

Der TheaterJugenClub hat neue Mitspieler bekommen! Acht Kinder und Jugendliche, zwischen 9 und 15 Jahren alt, sind gestern bei der ersten Probe im theater tumult dazugestoßen. Auf sie und die alte Truppe warten spannende Projekte.

Der Höhepunkt des Theaterjahres wird die eigene Jugendclub-Inszenierung "Wann gehen die wieder?", die am 20. April in der Regie von Theaterpädagogin Ulrike Lenz Premiere feiert.

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Zoey, Rosalie, Ottilie, Katharina, Elisabeth, Victoria, Emmylou, Alyssa
(c) Ulrike Lenz

Ausgabe September/Oktober erhältlich!

29.08.2017

Natürlich gibt es zum Spielzeitauftakt wieder eine neue Ausgabe unseres Theatermagazins "Caroline". In spannenden Beiträgen, Interviews und mehr können Sie erfahren, was Sie im September und Oktober bei uns erwartet. Viel Freude beim Stöbern!

Auf unserer Website finden Sie das Heft unter der Rubrik Multimedia/Magazin. Zum Mitnehmen liegt die "Caroline" wie gewohnt in der Theaterkasse sowie in den nächsten Tagen auch in unseren Vorverkaufsstellen sowie bei Frisören und in Restaurants der Region aus.

Eine neue Bildergalerie ist online.

13.07.2017

»Was bin ich?« (64) mit Felix Meyer

Ein letztes Mal in dieser Spielzeit hieß es wieder »Was bin ich?«. Dieses Jahr waren wir mutig und sind auf der Burg geblieben, trotz der schlechten Prognose. Mit ein paar Regentropfen auf der Nase und viel Freude bei der Show geht auch diese Spielzeit langsam zu Ende. Mary Lou, Roberto Lembke und das ganze Rateteam waren trotz windiger Frische wieder unschlagbar.

Die  schönsten Bilder vom gestrigen Abend haben wir Ihnen hier zusammen getragen.

Kantinengespräch mit Felix Meyer

13.07.2017

Zur letzten MMM-Veranstaltung in dieser Spielzeit begrüßten wir den Sänger Felix Meyer. Vor seinem Auftritt trafen wir ihn zum Interview.

Was haben Sie heute gemacht?

Heute Morgen habe ich meine zwei Töchter in den Kindergarten und in die Schule gebracht. Anschließend bin ich in den Zug von Berlin nach Rudolstadt gestiegen. In Jena habe ich mir eine große Ballonmütze und eine rote Sonnenbrille aufgesetzt, um unerkannt in Rudolstadt einreisen zu können. Etwas später kam dann mein Gitarrist Erik Manouz dazu. Gemeinsam haben wir im Hotelzimmer ein kleines Studio eingerichtet und ein paar Ton-Aufnahmen gemacht.

 

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Sehr oft!

 

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Dass leider nicht so schönes Wetter ist, wie ich sonst in Rudolstadt gewohnt bin. Lustigerweise ist immer, wenn ich zum Rudolstadt-Festival gehe, strahlender Sonnenschein, fast zum Umfallen heiß.

 

Wobei vergessen Sie die Zeit?

Beim Nachdenken.

 

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Wenn mir der Kragen platzt, hat das in der Regel etwas mit Stress und Zeitdruck zu tun. Dann kann es schon passieren, dass ich sauer werde.

 

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Studiert habe ich eigentlich Fotografie. Wäre ich nicht zur Musik gekommen, würde ich wohl heute als Fotograf arbeiten.

 

Was lieben Sie an ihrem Beruf?

Dass ich durch die Musik mit so vielen Menschen zusammen sein kann. Als Fotograf ist man ja eher der einsame Wolf.

 

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Nein, ich glaube, das wäre für den weiteren Verlauf unkontrollierbar. Wenn ich in der Vergangenheit irgendetwas wegnehmen und hinzufügen würde, wäre das Folgende doch alles anders. Ändern würde ich also im Grunde nichts, denn ich bin mit meinem Leben sehr zufrieden.

 

Wofür sind Sie dankbar?

Dafür, dass es mir so gut geht. Ich bin so unendlich dankbar, dass ich manchmal daran verzweifle. Wir haben so ein Glück, in diese Welt, in dieses Land geboren zu sein.

 

Was war Ihre letzte gute Tat?

Ich weiß nicht, ob das eine gute Tat ist. Immer wenn ich mal einen Gast habe und ich mitbekomme, er hat kein Geld, um sich meine CD, die er gerne haben möchte, leisten zu können, dann schenke ich sie ihm gern.

 

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

„So lange du mich noch an siehst, erzähle ich einfach weiter. Von Gärten und Bäumen, von Früchten und Leitern. Vom Küssen und Flüstern, vom „Scheiße“-Schreien und auch davon, nur eines neben anderen zu sein.“ Das sind die letzten Zeilen eines meiner Lieder, ich denke, das fasst es ganz gut zusammen. „Nur eines neben anderen zu sein.“ – dieser Satz ist für mich essenziell für die Situation, in der wir uns mit dieser Welt gerade befinden. Man sollte sich einfach nicht als Einzelner über die Massen erheben und die eigenen Bedürfnisse über die der anderen stellen.

 

Haben Sie ein Vorbild?

Nein, viele. Bei Musikern nehme ich mir Menschen zum Vorbild, die Texte schreiben und Musik machen, die mit etwas erzählen wollen und nicht einfach nur die üblichen Liebeslieder singen. Ich muss auch nicht unbedingt die Texte komplett verstehen. Es geht einfach um die Gefühle, die mir ein Künstler übermitteln will. Um ein paar wenige namentlich zu nennen: Jacques Brel, Rio Reiser, …

 

Was war das schönste Kompliment, das Sie jemals bekommen haben?

Einmal wurde in unser Gästebuch geschrieben: „Spielt doch mal in meinem Traum.“

 

Wenn Sie eine Sache auf der Welt ändern könnten, was wäre das?

Dass niemand mehr Hunger leiden muss. Es ist das Wichtigste, dass kein Mensch verhungern oder verdursten muss.

 

Wo finden Sie Frieden?

In der Welt, in der ich bis jetzt leben durfte. Bisher habe ich 41 Jahre Frieden erleben dürfen.

 

Das Gespräch führte Lisa Stern

!!! MMM bleibt heute auf der Heidecksburg !!!

12.07.2017

Auch wenn die Wetterprognosen wenig rosig sind - wir bleiben heute mit dem "Heiteren Beruferaten" auf der Heidecksburg. Ziehen Sie sich warm an und packen Regenmäntel ein! Hoffen wir, der Wettergott ist uns gnädig.

MMM-Besucher, Achtung!

29.06.2017

Falls Sie unsere Veranstaltung am 12. Juli auf der Heidecksburg besuchen werden, dann zücken Sie bitte jetzt Ihre Eintrittskarte.

Und wenn sich dort, wo normalerweise die Sitzreihe und der Sitzplatz stehen müsste, eine gähnende Leere auftut, dann bitten wir Sie inständig, sich bei unserem Besucherservice unter 03672/422766 zu melden. Und noch eine dritte Bitte: Geben Sie diese Information auch an Ihre Bekannten weiter, damit vor dem Veranstaltungsabend schon möglichst viele Plätze zuweisen können. Vielen DANK!

NEU: Bus-Shuttle auf die Heidecksburg

28.06.2017

Das gibt's in diesem Jahr umsonst! Aufgrund der eingeschränkten Parkmöglichkeiten haben wir zum diesjährigen Sommertheater sowie zum "Heiteren Beruferaten", der Opern- und Operettengala und zum 3. Schlosskonzert (!) einen kostenlosen Bus-Shuttle eingerichtet.

Er pendelt vom Parkplatz Albert-Linder-Straße zur Heidecksburg und zurück. Abfahrt ist zu jeder Vorstellung jeweils eine Stunde bzw. 30 Minuten vor Beginn.

Caroline-Preis geht an "Die Nase"-Marcus Ostberg

26.06.2017

Der diesjährige Gewinner des »Caroline«-Preises heißt Marcus Ostberg. Ihn zeichnet bei weitem  mehr aus, als eine charakteristische Nase.

Für seine schauspielerischen Leistungen in Stücken wie »Die Bibel« oder »Dinner for One - Killer for Five« erhält er vom Theaterförderverein und der Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt gestifteten und mit 1000 Euro dotierten Preis. Wir gratulieren ihm recht herzlich.

Vertragsver- längerung bis 2021

21.06.2017

Steffen Mensching bleibt bis 2021 Intendant und Geschäftsführer der Thüringer Landestheater und Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt GmbH.

Heute setzte der seit 2008 amtierende Theaterleiter seine Unterschrift unter die Vertragsverlängerung, die zuvor vom Aufsichtsrat in einer nichtöffentlichen Sitzung beschlossen wurde.

Mit Beginn der Spielzeit 2008/9 übernahm er das Zwei-Sparten-Theater in Rudolstadt, wo er neben seiner Tätigkeit als Intendant und Geschäftsführer das Haus auch als Stückautor, Übersetzer, Regisseur und Schauspieler maßgeblich prägte.

Heute ist unser "Umsonst"-Tag

14.06.2017

Hat sich schon mal jemand gefragt, was es im Leben eigentlich so umsonst gibt? Nein, dann sollten Sie jetzt damit anfangen :-) Heute starten wir nämlich mit unserer Aktion anlässlich der Sommertheaterpremiere "Umsonst".

Nicht nur, dass man im Anschluss an jede Vorstellung einen von drei (!) Preisen gewinnen kann, die uns Rudolstädter und Saalfelder Unternehmen, natürlich umsonst, bereit gestellt haben, nein, auf Facebook verlosen wir auch noch fünf Freikarten für das diesjährige Sommertheater! Man muss nur ein bisschen kreativ werden. Beantworten Sie auf Facebook die Frage "Was ist denn hier umsonst?" oder posten ein Bild von unseren Umsonst-Tafeln, die wir heute in Rudolstad und Saalfeld anbringen, und schon sind Sie dabei! Bis zum 22. Juni können Sie noch Ihr Glück versuchen.


Wir danken: "Wollknäuel" Anita Matz Kurzwaren, Spielwaren Hauspurger, Sport Schart, Thalia Rudolstadt, Weyrich Schmuck, Bio Laden Rudolstadt, Pronto Pronto, Augenoptik Pilling, 21elf, Jeans Nicklas Geigerhilk GbR, Usta Döner, Das verrückte Kartoffelhaus, Fußpflege Eisold, Juwelier Rödel, Cestino - Young Fashion, TheaterSpielLaden, Samen Zimmermann, Igel-Apotheke Saalfeld, Apotheke von Hirschhausen, Saalfelder Feengrotten
und Tourismus GmbH, Daniela Gwosdz Kosmetik, "Keramik-im-Tor" Rosi Binder-Kagerer, Liebeshaar Frisöre Saalfeld, Kosmetik & Visagistik Johanna Schieferdecker

„Streiten, ja, aber richtig“ ...

12.06.2017

... ist Thema der diesjährigen Spiel.Art, die heute und morgen im theater tumult ausgetragen wird. In zwei Gruppen haben sich Schüler der 1.-4. Klasse aus den Grundschulen Jena und Rudolstadt, sowie der Chor der Grundschule Schwarza am ersten Tag in zwei unterschiedlichen Workshops spielerisch das "Dampf-Ablassen" geprobt.

Sie haben Schiffe gebastelt und „Slowmotion“-Kämpfe ausgetragen, wobei die Schüler Geschicklichkeit, Reaktionsgeschwindigkeit, Konzentration und Kreativität vorweisen mussten. Besonders viel Spaß hatten sie bei einem spielerischen Beleidigungswettbewerb, bei welchem am Ende eine Siegermannschaft gekürt wurde.
Zum Abschluss des Tages wurde den Schülern eine Szene aus dem Stück „Ein König zu viel“ vorgestellt, die sie mit farbenfrohen Kostümen und strahlenden Gesichtern aufführten.

Text und Foto: Selma-Luise Müller

Ein neues Video ist online.

22.05.2017

Den Trailer zu »Die Wiedervereinigung der beiden Koreas« finden Sie hier.

Die neuen Spielzeithefte sind da!

19.05.2017

Schon lange kribbelte es uns in den Fingern, heute ist es endlich so weit! Die neuen Spielzeithefte sind druckfrisch bei uns eingetroffen. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und Durchblättern.

Erhältlich ist die Broschüre mit allen großen Vorhaben der Saison 2017/18  in der Theaterkasse, bei uns im Theater, zum Durchblättern auf yumpu und auch im Downloadbereich auf unserer Website.

Am 24. Mai überreichen wir Ihnen auch gern Ihr persönliches Exemplar bei unserer alljährlichen Verteilaktion auf dem Rudolstädter und Saalfelder Markt.

Eine neue Bildergalerie ist online.

18.05.2017

»Was bin ich?« (63) mit Chris Doerk

Die 63. Show von »MMM - Was bin ich?« fand am 17. Mai statt. Hier finden Sie die schönsten Bilder. Steffen Mensching moderierte wie immer alias Roberto Lembke und Mary Lou assistierte ihm fleißig.

Mit Chris Doerk in der Theaterbar

18.05.2017

Unser Stargast zur 63. Ausgabe von »Was bin ich?« war die Sängerin Chris Doerk. Wir trafen Sie in der Theaterbar zum Interview.

 

Was haben Sie heute gemacht?
Nach einer unmenschlich langen Autofahrt kam ich heute in Rudolstadt an. Wir sind schon sehr zeitig losgefahren, was aber nicht viel nützte, denn durch Staus, Umleitungen und Sperrungen verzögerte sich die Fahrt sehr. Und das alles bei der Hitze!

Wo kommen Sie gerade her?
Von zu Hause.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Wir waren sicherlich schon hier, vor vielen Jahren. Damals tourte ich mit meiner eigenen Band oft in dieser Gegend.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
In der Mauerstraße, auf dem Weg zum Hotel, sah die Einfahrt aus, als wäre ein Stück Mauer herausgebrochen. Das fand ich lustig.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Beim Musikhören und Lesen. Ich lese so gern richtige Bücher, Ebooks sind nichts für mich. Seitdem ich neun Jahre alt wurde, lese ich unwahrscheinlich viel.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Wenn Menschen blödes Zeug reden.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Das kann ich so gar nicht sagen. Einen Beruf habe ich damals ja gelernt. Ich habe eine Ausbildung zur Gebrauchswerberin gemacht. Im Alter von zehn oder elf Jahren wollte ich noch unbedingt Balletttänzerin oder Prinzessin werden.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Ich liebe Musik! Durch meinen Beruf kann ich die Musik leben. Das ist einfach schön. Auf der Bühne zu stehen, das gibt mir ein Gefühl von Sicherheit, da fühle ich mich wohl.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Nichts!

Was war Ihre letzte gute Tat?
Wenn man über gute Taten etwas schreibt, sind es keine gute Taten mehr.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Das ist schwer. Was zählen die Werte, mit denen ich aufgewachsen bin, heute noch? Die Erziehung hat sich so verändert, da ist es schwierig, jemandem einen guten Rat zu geben.

 

Das Gespräch führte Lisa Stern

Neue "Caroline" ist erschienen!

01.05.2017

Ab sofort können Sie unser brandneues Theatermagazin (Mai/Juni/Juli) online auf unserer Website lesen. Unsere großen Themen sind: Mit Puder und Perücke. Sommertheater entfacht Verwechslungsreigen auf der Heidecksburg // Mitten ins Herz. Von den Geheimnissen der Liebe oder »Die Wiedervereinigung ...

... der beiden Koreas« // Poetischer Dialog mit Tönen. Violine und Cello harmonieren im 8. Sinfoniekonzert // Preisrätsel und vieles mehr!

Zum Mitnehmen finden Sie die "Caroline" wie gewohnt in der Theaterkasse, unseren Vorverkaufsstellen sowie bei Frisören und in Restaurants der Region.

Spielzeit 2017/18 vorgestellt

06.04.2017

Heute haben wir vor der versammelten Presse unseren Spielplan der Saison 2017/18 vorgestellt. Geplant sind unter dem Schiller-Motto "Wir könnten viel, wenn wir zusammenstünden" 20 Premieren in den Sparten Schauspiel, Oper und Ballett sowie zahlreiche Konzerte unterschiedlichster Couleur.

Es ist ein Spielplan, der nicht nur aus den Vollen schöpft, Stücke wie "Iphigenie auf Tauris" und "Meister und Margarita" neben "Elvis first!" oder der Oper "The Rake's Progress" stellt - er richtet sich auch nach den besonderen Gegebenheiten der Interimsspielstätten Theater im Stadthaus und Meininger Hof Saalfeld, die bisher vom Publikum sehr gut angenommen wurden. Zudem werden wir erstmals seit 2003 im Landestheater Eisenach wieder zu Gast sein und von dort im Gegenzug Kinder- und Jugendtheaterproduktionen bekommen.

Für alle, die sich schon vor dem Erscheinen des Spielzeitheftes Mitte Mai  über unsere Neuinszenierungen informieren wollen, haben wir die Premieren- und Konzertübersicht als PDF online gestellt.

Eine neue Bildergalerie ist online.

30.03.2017

»Was bin ich?« (62) mit Dagmar Frederic

Die 62. Show von »MMM - Was bin ich?« fand am 29. März im Theater im Stadthaus statt. Steffen Mensching moderierte wie immer als Roberto Lembke und Mary Lou assistierte ihm fleißig, wenn sie nicht gerade versuchte, unsere historischen Gäste anzuknabbern. Hier finden Sie die schönsten Bilder.

Mit Dagmar Frederic in der Theaterbar

30.03.2017

Die deutsche Sängerin Dagmar Frederic war am gestrigen Abend zu Gast bei »Was bin ich?«. Vor ihrem Auftritt trafen wir sie zum Interview in der Theaterbar.

Was haben Sie heute gemacht?
Der Tag begann heute schon sehr früh. Nachdem ich halb sieben aufgestanden bin, habe ich meinen Mann und Hund versorgt und bin Einkaufen gegangen. Anschließend habe ich eine Strecke von gut 300km und mit etlichen Staus hinter mich gebracht.

Wo kommen Sie gerade her?
Von zu Hause, aus Berlin.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Meine Nichte hat hier von einiger Zeit gewohnt, und so bin ich auf privatem Wege schon in Rudolstadt gewesen.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Dass der Marktplatz wunderschön ist. Außerdem fällt einem als Autofahrer sofort auf, dass hier viele Einbahnstraßen sind. Das Hotel Adler ist auch ganz entzückend.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Ich bin eine Kerze, die an beiden Enden brennt. Pausen kenne ich nicht.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Von Sternzeichen bin ich Widder, das geht also sehr schnell. Dann bin ich sehr laut und dann ist es wieder gut. Nachtragend bin ich dann nicht mehr.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Gelernt habe ich Apothekenhelferin. Wäre ich nicht durch einen großen Zufall entdeckt worden, würde ich in diesem Beruf wohl noch arbeiten. In der damaligen DDR habe ich Gesangsunterricht genommen, und das brachte den Stein ins Rollen. Das macht mich sehr glücklich.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Alles!

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Ich würde alles wieder so machen. Fehler habe ich natürlich auch gemacht, aber das gehört einfach dazu.

Was war Ihre letzte gute Tat?
So gesehen vollbringe ich jeden Tag eine gute Tat. Als Schirmherrin unterstütze ich zwei große Projekte in Berlin und eins in Cottbus, unter anderem die Ronald McDonald Stiftung und ein Wohnprojekt für Obdachlose.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Nicht den Kindern, sondern den Eltern würde ich etwas auf den Weg geben. Sie sollten darauf achten, dass die Kinder nicht so desinfiziert leben, sondern auch mal im Dreck spielen dürfen. Wir waren auch immer in der Natur. Ich hatte stets zerschundene Knie. Das gehört einfach dazu!

Das Gespräch führte Lisa Stern

Ein neues Video ist online.

28.03.2017

Den Trailer zu »Dinner for One - Killer for Five« finden Sie hier.

Filmreihe zur Inszenierung "Das muss ein Stück vom Himmel sein"

22.03.2017

Im Kino in den Rudolstädter Saalgärten läuft ab dem 22. März eine Filmreihe mit Klassikern, zu denen Werner Richard Heymann die Musik begesteuert hat.

Heymann gilt als DER Filmkomponist der UFA in den Goldenen Zwanzigern und wurde mit Songs wie "Ein Freund, ein guter Freund" oder "Irgendwo auf der Welt" international berühmt.

Den Aufakt geben heute, um 20 Uhr "Die Drei von der Tankstelle". Weitere Infos zur Filmreihe finden Sie hier.

Tag der Berufe

15.03.2017

Am heutigen Tag der Berufe öffneten auch wir unsere Türen für interessierte Schülerinnen und Schüler, die sich näher über die Tätigkeiten eines Theatermitarbeiters informieren wollten.

Insbesondere wurden die Arbeitsfelder eines Schauspielers /in, eines Maskenbildners /in und des Veranstaltungstechnikers /in unter die Lupe genommen und von unserem Fachpersonal vorgestellt. Die Möglichkeit hinter die Kulissen zu schauen, gehörte da natürlich auch dazu. Wir sind gespannt, ob wir den ein oder anderen Jugendlichen bei uns als Azubi in Zukunft begrüßen dürfen.

Neue Ausgabe der "CAROLINE" ist da!

01.03.2017

Pünktlich zum 1. März ist druckfrisch die neue Ausgabe unseres Theatermagazins eingetroffen!

Die Schwerpunkte: Zeig' mir, was du fühlst. Eine Familientherapeutin im Gespräch zu »Szenen einer Ehe« // Grenzenlose Virtuosität. Multitalent Roman Kim wetteifert als Violinist und Komponist mit Paganini // Vorgestellt. Zwei unsichtbare Männer und ihre Mission - unsere Orchesterwarte // Preisrätsel und vieles mehr

Online ist sie hier zu lesen.

Ein neues Video ist online.

24.02.2017

Den Trailer zu »Die Bibel« finden Sie hier.

Eine neue Bildergalerie ist online.

02.02.2017

»Was bin ich?« (61) mit Sebastian Krumbiegel

Die erste Ausgabe von »Was bin ich?« im Theater im Stadthaus war ein voller Erfolg. Grandiose Gäste und ein tolles Rate- und Moderationsteam machten den Abend unvergesslich. Für Charlotte Ronas sprang die charmante Annika Rioux ganz spontan ein.

Die schönsten Bilder sehen Sie hier.

Mit Sebastian Krumbiegel in der Theaterbar

02.02.2017

In der ersten Ausgabe von »Was bin ich?« trafen wir den »Die Prinzen«-Sänger Sebastian Krumbiegel in der Theaterbar im Stadthaus zum Interview.

Was haben Sie heute gemacht?
Mein Tag begann, nach dem ich heute ausschlafen konnte, mit Klavierspielen. Das ist mir sehr wichtig. Später bin ich dann nach Rudolstadt gefahren. Hier hatte ich noch etwas Zeit auszuruhen, habe ferngesehen und mich auf den Abend vorbereitet.

Wo kommen Sie gerade her?
Aus meiner Heimat Leipzig.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Ich bin mir nicht ganz sicher, denke aber ja. Vor gut 20 Jahren war ich während einer Tournee in Saalfeld.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Der Marienturm natürlich. Vom Hotel aus hat man einen tollen Blick auf die Stadt. Rudolstadt wirft ja schon seine Schatten voraus. Das Folkfestival kennen wir Musiker alle.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Bei allem, was mir Spaß macht: Wenn ich Konzerte spiele, bemerke ich gar nicht, wie plötzlich zwei oder drei Stunden vorüber sind. Wenn ich allerdings ans Rauchen denke, womit ich vor mittlerweile acht Tagen aufgehört habe, will sie überhaupt nicht vergehen. In diesem Punkt fällt es mir im Moment sehr schwer, die Zeit außer Acht zu lassen.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Manchmal platzt er mir meinetwegen, vor allem, wenn ich ungeduldig bin.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Das sind Fragen, die man immer wieder hört und man versucht, sich originelle Antworten zu überlegen, wie Turmspringer oder so etwas. Ich wollte als Kind zunächst Förster werden. Mein Vater war viel mit mir im Wald und das faszinierte mich immer sehr. Später war mein Wunsch Tierarzt zu werden, bis mir mein Onkel erzählte, wie es bei den Veterinärmedizinern tatsächlich läuft.
Zur Musik selbst kam ich ja schon als Kind, weshalb sich der Wunsch dann auch festigte. So gesehen wollte ich eigentlich schon immer Musiker sein.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Ich darf das machen, was mir Spaß macht. Das Schöne ist, ich darf kreativ sein, meine Meinung sagen, mir einfach auch etwas ausdenken. Musik ist das Allerschönste, was es gibt auf der Welt.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Nicht mehr mit dem Rauchen anfangen. Man ist auf dem eigenen Weg sicher manchmal falsch abgebogen, aber das sind alles Erfahrungen, die man machen muss. Deshalb würde ich grundsätzlich nichts ändern wollen.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Wir sind wieder beim Rauchen, aber das bewegt mich diese Tage einfach sehr. Ich habe einem Obdachlosen meine fast volle Packung Zigaretten geschenkt. Das war gewissermaßen eine gute Tat, für beide Seiten.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Kinder müssen sagen, wenn sie etwas nicht möchten. Das Selbstbewusstsein ist ganz wichtig für Kinder. Ich habe immer versucht, meinen Kindern zu sagen: „ Ihr seid die intelligentesten, hübschesten, schlausten und allerbesten Kinder, die es gibt.“. Ich denke, das ist das Beste, was man vermitteln kann.

 

Das Gespräch führte Lisa Stern

Maskenbildner/in gesucht

30.01.2017

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Maskenbildner/in zur Verstärkung unseres Teams. Weitere Informationen finden Sie hier.

Im Gespräch mit Niklas Rådström

25.01.2017

Anlässlich der deutschsprachigen Erstaufführung seines Stückes »Die Bibel« reist der schwedische Autor nach Rudolstadt.

Niklas Rådström ist Autor zahlreicher Romane, Gedichtsammlungen und Essays und verfasste mehrere Drehbücher sowie Theaterstücke. Ins Deutsche übersetzt wurde zuletzt sein historischer Roman »Der Librettist« über das Leben von Mozarts Leib- und Magen-Texter Lorenzo da Ponte.
Im Schminkkasten bekommt man am Sonntag, dem 29. Januar, ab 16 Uhr die Gelegenheit, persönlich mit dem Autor ins Gespräch zu kommen. Auf dem Podium sitzen außerdem Steffen Mensching (Intendant) sowie der ehemalige Superintendent Peter Taeger.

Eine neue Bildergalerie ist online.

23.01.2017

»Hereinspaziert!« - Eröffnungsfeier im Stadthaus

Nach vielen aufregenden Monaten der Renovierung öffneten wir zum ersten Mal für Sie die Türen des Stadthauses. Mit einem unterhaltsamen Estradenprogramm und kleinen Gaumenfreuden begingen wir das großer Eröffnungsfest. Hier sehen Sie die schönsten Bilder.

+++ Apfelkuchen +++

18.01.2017

Nicht Brot und Salz, nein, einen Apfelkuchen (!) wünschen wir uns von allen Besuchern als Begrüßungsgabe zum Einzugsfest am 22. Januar. Ab 16 Uhr wird das Theater im Stadthaus offiziell eingeweiht.

Alle Kuchen werden hoffentlich ein üppiges, leckeres Buffet ergeben, das uns auf jeden Fall den bunten Nachmittag versüßt! Warum eigentlich ausgerechnet einen Apfelkuchen? Angesichts der großen "Bibel"-Premiere dürfte sich diese Frage erübrigt haben ... Ansonsten sagen wir schon einmal allen Kuchenbäckern DANKE!

Die erste »Caroline« des Jahres!

04.01.2017

Erfahren Sie in unserem Theatermagazin die aktuellsten Neuigkeiten.

Die Zeitung können Sie hier bereits online durchblättern. Bald liegt sie auch wieder in allen Vorverkaufsstellen und in vielen Geschäften kostenlos zum Mitnehmen aus.

Die Schwerpunkte der aktuellen Ausgabe sind:

Straffes Programm. Internationales Opernstudio aus Weimar zeigt Rossinis Aschenputtel-Oper / Greller Blick auf die Menschheitsgeschichte. Regisseur Alejandro Quintana im Gespräch zu »Die Bibel«/ Vorgestellt. Am Theater sind alle ein bisschen verrückter - Mathias Werner ist Ausstattungsleiter / Gewinnspiel. Gewinnen Sie 2 Freikarten

Bildergalerie zum Silvesterkonzert

02.01.2017

Glamourös verabschiedeten wir das Jahr 2016 in der Stadthalle Bad Blankenburg. Eine Bildergalerie von dem Silvesterkonzert finden Sie hier.

Fotos: Pressebüro Bähring

Bustransfer zum Silvesterkonzert

31.12.2016

Besucher unseres Silvesterkonzerts in der Stadthalle Bad Blankenburg, die den Bustransfer mitgebucht haben, nutzen bitte die Linien des Städtedreiecks ab Saalfeld, Rudolstadt oder Königsee. 

Die Tickets gelten ab zwei Stunden vor der Veranstaltung bis 5 Uhr des Folgetages. 

Wir wünschen ein schönes Konzert und kommen Sie gut ins neue Jahr!

Öffnungszeiten der Theaterkasse

23.12.2016

Liebe Theater-Besucher! Die Theaterkasse in der KulTourDiele hat zu folgenden Zeiten geöffnet:

24.12. von 10 Uhr - 12 Uhr
27.12. - 29.12. von 9.30 Uhr - 12 Uhr und 13 Uhr - 17 Uhr
30.12. von 9.30 Uhr - 12 Uhr und 13 Uhr - 15 Uhr
31.12. geschlossen

An Sonn- und Feiertagen geschlossen

Heute: Vorstellungsausfall

20.12.2016

Angesichts des mutmaßlichen Terroranschlags in Berlin haben wir uns entschlossen, die Aufführung der Komödie "Das Glas Wasser" am heutigen Tag abzusagen.

Wir tun dies aus Respekt vor den Opfern und Verletzten und im Mitgefühl mit den Familien der Betroffenen. Der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Charlottenburg setzt die Serie brutaler Gewaltakte in aller Welt fort, die 2016 zu einem Schreckensjahr werden ließen. Es scheint uns richtig, die Tagesordnung für einen Augenblick zu unterbrechen, um Zeit zum Nachdenken zu ermöglichen. Was geschieht mit uns, unserer Gesellschaft, dieser Welt? Es wäre fatal, wenn es Gewalttäter schafften, die Dynamik und Vielfalt unseres Lebens zu begrenzen. Aber auch ein besinnungsloses "Weiter-so" wäre eine ungenügende Antwort.

Steffen Mensching, Intendant


Bereits gekaufte Karten können an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben oder umgetauscht werden.

Weihnachtliche Lesung

15.12.2016

Die Weihnachtsgans Auguste will der Bratenröhre entfliehen! Zur Zeit hat sie Unterschlupf im Theater Rudolstadt bei Theaterpädagogin Ulrike Lenz gefunden.

Am Montag, den 19. Dezember unternehmen die Beiden einen Ausflug zur Freien Integrativen Gemeinschaftsschule Rudolstadt in der Großen Allee. Gustje wird den Kindern erzählen, wie sie bereits im November gekauft und im Kartoffelkeller einquartiert wurde. Diese weihnachtliche Lesung ist ein Dankeschön an die engagierten Lehrerinnen, Frau Haake und Frau Böhm, die so oft wie möglich mit ihren Schützlingen das Theater Rudolstadt besuchen.

DDR-Radprofi Täve Schur zu Gast

08.12.2016

Zur 60. Ausgabe von »Was bin ich?« am gestrigen Abend begrüßten wir den ehemaligen Radsportstar Täve Schur. Er stand uns für ein Interview gern Rede und Antwort.

Was haben Sie heute gemacht?

Ich habe mich herumgetrieben, wenn man es so will. Mit meiner Frau bin ich für Weihnachtsbesorgungen in der Stadt gewesen. Denn für unsere vier Kinder und sieben Enkel muss man sich schon in die Spur machen.

 

Wo kommen Sie gerade her?

Aus meiner Heimat Heyrothsberge, bei Magdeburg. Es ist ein sehr schöner Ort. Dort kam ich auch auf die Welt.

 

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Mir ist es nicht bewusst, jemals hier gewesen zu sein.

 

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Dass ich dank meines Navigationsgerätes trotz einer sehr kurvenreichen Strecke gut angekommen bin.

 

Wobei vergessen Sie die Zeit?

Wenn ich spannende Dinge in Büchern oder in der Zeitung lese. Meine Frau und ich sitzen immer am Frühstückstisch und reichen uns zwei Zeitungen hin und her.

 

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Wenn meine Frau nicht funktioniert. (lacht)

 

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Ich bin ja gelernter Maschinenmechaniker. Ursprünglich wollte ich in Leipzig Maschinenbau studieren. Diese Möglichkeit wurde mir verwehrt. Aber Sport durfte ich studieren und so kam eins zum anderen.

 

Was lieben Sie an ihrem Beruf?

Das Schöne am Sport war, dass man spüren konnte, was man geschafft hat. Für den Erfolg bekam man viel Lob. Meine Arbeit im Sport aber auch dem erlernten Beruf war sehr vielfältig. Ich habe viel und gern gearbeitet.

 

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Ich würde alles unter den gleichen Bedingungen noch einmal so machen. Mir geht es gut.

 

Was war Ihre letzte gute Tat?

Es war wohl eher eine gute Tat für mich. Die Kurbelwelle meines Rasenmähers ist kaputt gewesen und ich wollte ihn nicht unnötig für eine Reparatur umherfahren. So habe ich mir etwas aus dem Freilauf eines Fahrrades gebaut, das ersatzweise wunderbar funktioniert. Da bin ich stolz drauf.

 

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Bewegt euch!

 

 

Das Gespräch führte Lisa Stern

Finanzierung unseres Theaters bis 2024 gesichert

28.11.2016

Lesen Sie hier die Pressemitteilung, die das Landratsamt anlässlich der Unterzeichung des Finanzierungsvertrages veröffentlich hat.


Der Vertrag zur Finanzierung des Thüringer Landestheaters Rudolstadt ist unter Dach und Fach: vergangene Woche unterzeichneten Landrat Marko Wolfram, Rudolstadts Bürgermeister Jörg Reichl und Saalfelds Bürgermeister Matthias Graul als Vertreter des kommunalen Theaterzweckverbandes die Vereinbarung. Zuvor hatten der Kreistag und die beiden Stadträte mit großer Mehrheit dem Finanzierungsvertrag zugestimmt.

Die Vereinbarung zwischen der Landesregierung und dem Zweckverband sichert die Finanzierung des Theaters für die Jahre 2017 bis 2024. Der Freistaat erhöht bis 2021 seinen Zuschuss zum Theater schrittweise auf 3,625 Millionen Euro, gut 1,2 Millionen Euro mehr als in der vorherigen Finanzierungsphase. Der kommunale Zweckverband erhöht seinen eigenen Beitrag um 40.000 Euro. Fast zwei Jahre hatten Wolfram, Reichl, Graul und Theaterintendant Steffen Mensching mit der Thüringer Staatskanzlei verhandelt, bis der Vertrag unterschriftsreif war. Der Anteil des Landes an der Theaterfinanzierung steigt von derzeit 37 Prozent auf dann 47 Prozent. Eine angestrebte 50/50 Finanzierung konnte in den Verhandlungen nicht durchgesetzt werden.
Zur bewährten Kooperation des Rudolstädter Theaters mit dem Theater Nordhausen kommt eine neue Zusammenarbeit mit dem Theater Eisenach hinzu. Rudolstadt liefert 24 Schauspielvorstellungen nach Eisenach und erhält dafür 25 Kinder- und Jugendtheatervorstellungen.

Durch die Erhöhung der Zuschüsse kann die tarifliche Situation der Beschäftigten am Rudolstädter Theater leicht verbessert werden. Dennoch bleibt ein großer Abstand zum Flächentarifvertrag. Der Kreistag hatte dem Vertrag am 8. November mit großer Mehrheit zugestimmt. Am 9. November folgte der Stadtrat Saalfeld, am 10. der Stadtrat Rudolstadt. Im Zweckverband "Thüringer Landestheater Rudolstadt – Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt" hält der Landkreis 50 Prozent der Anteile, die Stadt Rudolstadt 38 Prozent und die Stadt Saalfeld 12 Prozent. Der Zweckverband zahlt jährlich 4,157 Millionen Euro Zuschuss für den Betrieb des Theaters mit Orchester.

Quelle: Presse- und Kulturamt Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt, Peter Lahann

"Danke für das Geräusch!" gleich zweimal im Großen Haus

28.11.2016

Am 27. und 29. November zeigen wir anstelle von "Das Glas Wasser" unseren Schminkkasten-Hit "Danke für das Geräusch!" im Großen Haus.

Für den sonst stets ausverkauften Heinz-Erhardt-Abend gibt es deshalb noch Karten unter 03672/422766 oder per Mail an service@theater-rudolstadt.de. Grund für die kurzfristige Spielplanänderung ist eine Erkrankung im Ensemble.

Ein außergewöhnliches Zusammentreffen im tumult

25.11.2016

Zu einem besonderen Abend hatten wir gestern eingeladen. Die Theatergruppe „KlatschMond“ vom Lebenshilfewerk e. V. und der TheaterJugendClub sowie 30 Schüler des Gymnasiums „Fridericianum“ Rudolstadt schauten sich den Film der Theatergruppe „Harald Töpfer 9³/4 oder Einer fällt übern Dachboden“ und das dazugehörige Theaterstück an.

Die acht Schauspieler mit speziellen Fähigkeiten wurden für ihre Aufführungen im theater tumult gefeiert. Nach einer kurzen Pause konnte das Publikum an einem offenen Workshop beider Theatergruppen teilnehmen. Ein Abend, bei dem sich Menschen begegneten, die sonst im täglichen Leben sehr unterschiedliche Wege gehen. Glückliche Gesichter bei allen und das Versprechen der beiden Spielleiterinnen Charlotte Ronas und Ulrike Lenz an die Nachwuchsschauspieler, sich bald wieder auf der Bühne zu treffen.

Hier gelangen Sie zur Bildergalerie.

Bedrückende Realität

08.11.2016

Großen Zuspruch gab es für unsere szenische Lesung und Diskussion zum NSU-Komplex.

Am vergangenen Freitag wurde Tugsal Moguls „Auch Deutsche unter den Opfern“ im Großen Haus als szenische Lesung aufgeführt – ein Dokumentarstück, das die rassistische Attentatserie des „NSU“ aufarbeitet und dabei vor allem dem Versagen der Behörden nachgeht, dessen Ausmaß ins Absurde reicht. Beim Publikum der einmaligen Veranstaltung – die Plätze im Großen Haus waren restlos belegt – hinterließ dieser stimmungsmäßige Balanceakt einen starken Eindruck. Das zeigte auch die Diskussion, die sich an die Aufführung anschloss.

Zu dieser waren drei Experten nach Rudolstadt gekommen: Rainer Nübel (Journalist und Sachverständiger im baden-württembergischen Untersuchungsausschuss), Steffen Dittes (MdL Thüringen, DIE LINKE, Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss) und Sebastian Jende (Sozialpädagoge aus Jena, tätig im Bereich Gewaltprävention und Ausstieg aus dem Rechtsextremismus). Ebenfalls auf dem Podium war Intendant Steffen Mensching. Schauspieldramaturg Johannes Frohnsdorf bezog als Moderator immer wieder Fragen und Beiträge aus dem Publikum ein, das sich mit großem Engagement an der Diskussion beteiligte.

Speed-Info im Klassenzimmer

28.10.2016

Schauspieldramaturg Johannes Frohnsdorf und Theaterpädagogin Ulrike Lenz haben am 26., 27. und 28. Oktober vier verschiedene Gymnasien besucht, um den Schülern ein besonderes Projekt vorzustellen.

"Auch Deutsche unter den Opfern" ist ein Dokumentarstück von Tugsal Mogul, das ein hochaktuelles, brisantes Thema, den NSU-Komplex, behandelt. Drei Schauspieler führen es als szenische Lesung auf. Sie begeben sich auf die Spur der Polizeiermittler, der Verfassungsschützer und des rechten Terrortrios. Was ist wirklich passiert bei der Serie rassistischer Anschläge und Morde? Was wissen die Behörden? Wird die Wahrheit restlos aufgeklärt werden, wie die Kanzlerin 2012 versprach?
Es gibt viele drängende Fragen zu diesem Thema, denen im Anschluss an die Lesung eine Diskussion nachgehen wird. Dazu stehen drei Experten zur Verfügung: Steffen Dittes (MdL, DIE LINKE, Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss), Rainer Nübel (Journalist und Sachverständiger) und Sebastian Jende aus Jena (Sozialpädagoge im Bereich Gewaltprävention und Ausstieg aus der rechten Szene).

Nicht alle Schüler wussten mit dem Begriff "NSU" etwas anzufangen, doch ihr Interesse war groß. Mit einem Szenenausschnitt aus dem Stück gab es einen Vorgeschmack auf die Aufführung, bei der die Schauspieler Anne Kies, Johannes Arpe und Tino Kühn mitwirken.

Szenische Lesung und Diskussion am Freitag, dem 4. November, 19.30 Uhr im Großen Haus. Der Eintritt ist frei, wir bitten um Ihre Reservierung unter der Telefonnummer 03672/422766. 

Die neue »Caroline« ist da!

27.10.2016

Schon jetzt zum online Durchblättern und auch bald an allen Vorverkaufsstellen sowie vielen Frisören und Ärzten zum Mitnehmen - das neue Theatermagazin »Caroline« für November und Dezember. Verpassen Sie nicht die aktuellsten Neuigkeiten rund um Ihr Theater Rudolstadt!

Schwerpunkte dieser Ausgabe sind: Das Glas Wasser. Ein Lustspiel von Eugène Scribe über kleine Ursachen und große Wirkungen // Brodelnder Broadway. Silvestergala bringt Glanz und Glamour in die Stadthalle Bad Blankenburg  // Kantinengespräch. MMM-Stargast Bata Illic über seine Liebe zu Beruf und Publikum // Preisrätsel und vieles mehr

Eine neue Bildergalerie ist online.

20.10.2016

»Was bin ich?« (59) mit Michaela Koschak

Die 59. Show von »MMM - Was bin ich?« fand am 19. Oktober statt. Hier finden Sie die schönsten Bilder. Steffen Mensching moderierte wie immer alias Roberto Lembke und Mary Lou assistierte ihm fleißig.

Kantinengespräch mit Michaela Koschak

20.10.2016

Zur 59. MMM begrüßten wir die MDR Wetterfee Michaela Koschak bei uns im Theater. Wir trafen sie zum Interview in unserer Theaterkantine.

Was haben Sie heute gemacht?
Heute habe ich die Koffer meiner Familie gepackt, weil ich mit meinen Kindern morgen nach Barcelona fliege.

Wo kommen Sie gerade her?
Von zu Hause, aus Leipzig.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Ja! Wir haben uns ein Wohnmobil gekauft und sind diesen Sommer durch Thüringen gereist. Dabei sind wir auch nach Rudolstadt gekommen. Und da sagte ich zu meinem Mann: „Hey, hier habe ich doch im Herbst diese Veranstaltung.“

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Die Stadt zieht sich etwas. Man sieht das Eingangsschild und dann fährt und fährt man. Was ich heute im Dunkeln von der Altstadt sehen konnte, war sehr schön.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Bei Joggen, Klavierspielen und Häkeln. Derzeit bin ich sehr häkelwütig. Meine Kinder freuen sich über jede Mütze, sie lieben es.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Sehr spät, denn ich habe eine hohe Toleranzgrenze. Aber manchmal, bei zwei lauten Kindern, die nicht hören wollen und ich unter Zeitdruck stehe, da kann mir auch mal der Kragen platzen. Ich hasse es, zu spät zu kommen.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Das hört sich vielleicht makaber an, aber seitdem ich meine Kinder habe, wäre ich wohl auch gern Hebamme geworden. Ich finde den Beruf so beeindruckend.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Es ist jeden Tag eine Herausforderung. Das Wetter ist einfach immer anders. Der große Vorteil ist ja auch, dass ich sehr flexibel agieren kann und so viel Zeit für meine Familie finde. Meine Kollegen richten sich immer sehr nach mir, das ist schon schön.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Nein, absolut nicht.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Meine Nachbarn sind in den Urlaub gefahren und das Fenster vom Gäste-WC stand offen. Ich wollte immer hin, um das Fenster zu schließen. Nun kam ein Paket für die besagte Familie an, was mich bewog, nun auch endlich das Fenster zu schließen. Es roch ganz komisch, als ich das Haus betrat. Es brannte eine Kerze, und das Glas in dem diese stand war schon zersprungen und der Doch fast abgebrannt. Kurz vor knapp habe ich die Kerze ausgemacht. Wer weiß, was sonst passiert wäre. Als ich meine Nachbarin anrief, meinte sie auch, dass sie an diesem Tag schon die ganze Zeit so ein komisches Gefühl hatte.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Probiert ganz viel aus! Und die Ehrlichkeit ist wichtig.


Das Gespräch führte Lisa Stern

Junge Folkwangelite zu Gast

13.10.2016

Aus dem Orchesterprobenraum sind bereits vielversprechende Melodien und Gesänge zu vernehmen, denn gegenwärtig probt Orchesterdirektor Oliver Weder mit ausgewählten Solisten der renommierten Folkwang Universität der Künste Essen für das morgige Konzert im Großen Haus.

Für diesen außergewöhnlichen und einmaligen Konzertabend gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen noch Karten.

Der Trailer zu »Das muss ein Stück vom Himmel sein« ist da!

12.10.2016

Bei diesen Melodien möchte man prompt mit einstimmen. Der Stücktrailer zum neuen Schlagerabend von Steffen Mensching ist ab sofort hier zu sehen.

Nach 16 Jahren wieder auf der Bühne - Wenzel & Mensching

04.10.2016

Das Kultduo erobert wieder die deutschen Bühnen! Nach jahrelanger Abstinenz sind unser Theaterintendant Steffen Mensching und der Liedermacher Hans-Eckardt Wenzel als die Clowns Weh&Meh zu erleben.

Mit einer Mischung aus Altbewährtem und neuen Liedern melden sie sich für zunächst fünf Auftritte zurück. Alle Neugierigen sind am 5. Oktober, um 20 Uhr zur öffentlichen Probe im "Haus des Volkes" in Probstzella eingeladen.

Da ist er endlich! - Unser Spielzeittrailer

27.09.2016

Sehnsüchtig wurde er erwartet, der Spielzeittrailer für 2016/17.

Gemäß dem diesjährigen Motto "Mich ruft die Weltgeschichte!", dreht sich alles um genau diese. Unser Schauspielensemble präsentiert das kommende Programm.

Hier kommen Sie direkt zum Trailer.

Eine neue Bildergalerie ist online.

15.09.2016

»Was bin ich?« (58) mit Bata Illic

Die schönsten Bilder der 58. Veranstaltung »MMM - Ein heiteres Beruferaten« finden Sie in der neuen Bildergalerie. Als Stargast begrüßten wir den Schlagersänger Bata Illic. Natürlich moderierte Roberto Lembke alias Steffen Mensching die Show.

Kantinengespräch mit Bata Illic

15.09.2016

Zur ersten MMM dieser Spielzeit begrüßten wir den Schlagerstar Bata Illic bei uns im Theater. Wir trafen ihn zum Interview in unserer Theaterkantine.

Was haben Sie heute gemacht?

Eigentlich bin ich den ganzen Tag im Auto gewesen, um hierher zu kommen. Etwa halb elf bin ich von zu Hause abgefahren. Es gab unterwegs leider viele Staus und Baustellen. Aber das war nicht so schlimm, weil ich Musik gehört habe. Das macht mir Spaß. In meinem Leben bin ich sicher um die drei Millionen Kilometer selbst im Auto gefahren. Dazu kommen noch etliche Kilometer mit dem Flugzeug und der Bahn. Durch meinen Beruf habe ich fast die ganze Welt gesehen.

 

Wo kommen Sie gerade her?

Ich wohne im Südwesten von München, das ist ein ruhiger Stadtteil, eher dörflich anmutend. Der Starnberger See ist auch nicht weit entfernt.

 

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Nein. Aber ich war bereits für einen gemeinsamen Auftritt mit Fips Fleischer in Saalfeld.

 

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Die vielen Einbahnstraßen – nirgendwo darf man langfahren. Aber sonst sind die Stadt und Gegend sehr schön anzusehen. Ich liebe es, in der Natur zu sein, hier ist es auch so schön grün.

 

Wobei vergessen Sie die Zeit?

Bei der Musik natürlich. Außerdem wenn ich in Erinnerungen schwelgen kann. Ich habe so viele schöne Dinge erleben dürfen, daran zurückzudenken, das ist der wahre Reichtum des Lebens. Der liebe Gott hat es gut mit mir gemeint.

 

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Wenn jemand lügt, das kann ich nicht ertragen. Er platzt mir auch, wenn jemand dumm ist.

 

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Ich habe ein halbes Jahr als Lehrer gearbeitet.

 

Was lieben Sie an ihrem Beruf?

Die Musik und das Publikum liebe ich. Das Publikum ist für mich das Wichtigste. Es ist schön, dass ich diesen Beruf schon so lange ausführen darf und das hoffentlich auch noch lange kann.

 

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Nichts.

 

Was war Ihre letzte gute Tat?

Ich habe für ein kleines Dorf zwei Feuerwehrwagen und einen Krankenwagen organisiert. Denn in diesem Ort ist ein Unglück passiert, bei dem drei Kinder in einem brennenden Haus ihr Leben lassen mussten. Ich möchte nicht, dass dort so etwas noch einmal passiert.

 

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Kinder sollten sich die Zehn Gebote durchlesen, da steht alles Wichtige festgeschrieben. Mehr muss man nicht wissen.

 

 

Das Gespräch führte Lisa Stern

Wir danken unseren Besuchern!

14.09.2016

Seit Jahren spenden wir die Erlöse vom Theaterfest an soziale Einrichtungen im Landkreis. Auch am vergangenen Samstag kam dank unserer zahlreichen Besucher eine ordentliche Summe zusammen.

Insgesamt ca. 1500 Euro konnten wir über den Kuchenbasar, die Cocktailbar, die Versteigerung von Kostümen und Requisiten sowie über die Bücherkiste einnehmen. Das ist mehr als im letzten Jahr!

Neue Gesichter zur gestrigen Bücherbühne

14.09.2016

Auch die Bücherbühne in der Stadtbibliothek gab ihren Spielzeitauftakt, denn die nächste Premiere steht kurz bevor. Das Jugendstück »35 Kilo Hoffnung« nach dem gleichnamigen Roman von Anna Gavalda ist ab dem 15. September im theater tumult zu erleben.

Die neue FKJ'lerin Maria Wötzel interviewte den Jungschauspieler Andreas Mittermeier, der seit dieser Spielzeit Teil des Schauspielensembles ist und bereits die Hauptrolle in der neuen Inszenierung übernimmt. In dem Gespräch erfuhren die jungen Gäste Spannendes zum Stück und zu Andreas Mittermeier persönlich. 
Theaterpädagogin Ulrike Lenz und Bibliothekarin Petra Wittekind gaben einen ersten Einblick, was die Zuschauer erwarten dürfen, ohne zu viel zu verraten.

Für folgende Termine gibt es noch Restkarten:

19. September, 12 Uhr, theater tumult
26. September, 12 Uhr, theater tumult
27. September, 12 Uhr, theater tumult

MITSPIELER GESUCHT!

13.09.2016

Unser TheaterJugenClub sucht für seine beiden neuen Inszenierungen ("Leonce und Lena" und "Plötzlich Monster") noch Mitspieler.

Wer Lust hat, kann in diesen Tagen noch bei den Proben reinschnuppern, am Donnerstag um 16 Uhr für alle zwischen 10 und 14 Jahren, und ab nächster Woche dienstags um 16 Uhr für alle ab 15 Jahren, jeweils im theater tumult. Kontakt zur Theaterpädagogin Ulrike Lenz ist 0174/9614387

Rampenfieber!

12.09.2016

Die schönsten Bilder unserer Estrade sind in der Bildergalerie zu finden.

Das war ein ganz besonderer Spielzeitauftakt. Alle Theatermitarbeiter wurden dazu aufgerufen, einmal auf der Bühne zu stehen und darzubieten, was sie schon immer zeigen wollten - ganz gesittet versteht sich. Das Resultat war ein kunterbunter und immer wieder überraschender Theaterabend in Form einer Estrade. Hier sehen Sie die schönsten Bilder einer unvergesslichen Veranstaltung.

Silvesterkonzert im Vorverkauf

12.09.2016

Zum Theaterfest am vergangenen Samstag ist auch unsere Silvestergala in der Stadthalle Bad Blankenburg in den Vorverkauf gegangen. Karten sind ab sofort an den bekannten Stellen und in unserer Theaterkasse erhältlich!

"American Songbook" versammelt die größten Hits aus den Anfängen des Musicals und der amerikanischen Operette. Nähere Informationen finden sie hier.

Die Karten kosten in diesem Jahr 57,00 / 52,00 / 47,00 / 42,00 / 37,00 €, jeweils inklusive einem Glas Sekt. Ein Bustransfer kann optional für 3,-€ dazugebucht werden.

Startschuss für die neue Spielzeit

09.09.2016

Bevor wir mit den ersten Vorstellungen und Premieren in den alltäglichen Theaterbetrieb übergehen, möchten wir den Auftakt der neuen Spielzeit mit unserem Publikum feiern.

Am Samstag, dem 10. September eröffnen wir ab 15 Uhr den Theatervorplatz, der viele Höhepunkt für seine Gäste bereit hält. Neben der Vorstellung der neuen Spielzeit, wird das Orchester wieder das ein oder andere musikalische Stück zum Besten geben. Außerdem ist für Spaß und Spiel der kleinen Besucher, sowie das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Am Abend erwartet das Publikum dann eine ganz außergewöhnliche Vorstellung im Großen Haus. »Rampenfieber!« heißt es für viele Theatermitarbeiter, die um 19.30 Uhr zeigen, was sie können. In dem Estradenprogramm wird es die ein oder andere Überraschung geben. Karten sind an allen Vorverkaufsstellen oder an der Abendkasse erhältlich.

Adam gegen Eva - die Quizshow zum ewigen Duell - gewinnen Sie ein Wahlabo!

09.09.2016

Unsere Schauspieler raten, und Sie fiebern mit bei unserer Quizshow zur neuen Spielzeit. Wer wird gewinnen – Team "Eva" oder Team "Adam"? Alles was Sie tun müssen, ist für eines der beiden Teams zu wetten.

Zu Beginn der Show ziehen wir aus allen Teilnehmern je eine Person, die auf "Eva" und eine, die auf "Adam" gesetzt hat. Die beiden Rateteams aus drei Schauspielerinnen oder Schauspielern kämpfen jeweils für einen dieser beiden Wett-Kandidaten. Das Wahlabo gewinnt der Kandidat, dessen Team aus dem Spiel als Sieger hervorgeht.

Sie möchten mitwetten? Das geht ganz einfach: Schreiben Sie unten Ihren Namen auf und werfen Sie Ihren Wettschein am Infostand in das Säckchen des Teams, auf das Sie setzen möchten. Die Quizshow beginnt 15:40 auf der Showbühne. Teilnehmer, die während des Gewinnspiels nicht vor Ort sind, können leider keine Wettkandidaten werden.

»Mich ruft die Weltgeschichte!«

02.09.2016

Getreu dem Motto Schillers beginnen wir unsere neue Spielzeit und haben gleich anfangs besondere Höhepunkte für Sie in unserem Spielplan.

Den Auftakt zum sommerlichen Wochenende machen die Thüringer Symphonioker mit ihrem  1. Schlosskonzert der Saison. Hören Sie im barocken Ambiente Werke von Glinka, Haydn und Mozart.

Den wahren Startschuss wird aber erst das alljährliche Theaterfest am 10. September geben, das sich ebenfalls am Spielzeitmotto orientiert. Mit vielen Attraktionen und musikalischen Einlagen wird für jeden Besucher etwas geboten.
Im Anschluss daran erwartet Sie nicht etwa die erste Premiere - in diesem Jahr haben wir uns etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Mit dem abendlichen Estradenprogramm RAMPENFIEBER bekommt eine Vielzahl unserer Theatermitarbeiter die wahrscheinlich lang ersehnte Gelegenheit, die Bühne zu erstürmen und sein wahres Können unter Beweis zu stellen. Mit kurzen, improvisierten Darstellungen wird dieser Spielzeitauftakt eine echte Sensation.

 

Spielzeit 2016/17 ab 18. Juli im Verkauf

15.07.2016

Am Montag, dem 18. Juli startet der Vorverkauf für die neue Spielzeit! Die Karten sind an den Vorverkaufsstellen des Theaters (außer Theaterkasse) erhältlich.

Freigeschaltet sind die Monate September und Oktober 2016 sowie eine ganze Reihe weiterer Veranstaltungen der Spielzeit 2016/17.

Eine neue Bildergalerie ist online.

14.07.2016

»Was bin ich?« (57) mit Axel Prahl

Die letzte Veranstaltung dieser Spielzeit von »Was bin ich?« wurde durch spannende Berufskandidaten, einem fitten Rateteam, dem sprachgewandten Moderator und, nicht zu vergessen, dem großartigen Axel Prahl zu einem wahren Höhepunkt.

Die schönsten Fotos des Abends sehen Sie hier.

Axel Prahl im Interview

14.07.2016

Der Saal tobte als der Stargast des Abends, der Schauspieler Axel Prahl, die Bühne betrat. Neben seinem unverwechselbaren Gesang begeisterte er das Publikum mit viel Witz und Charme. Wir trafen ihn vor seinem Auftritt zum Interview.

Was haben Sie heute gemacht?

Bevor ich nach Saalfeld fuhr, habe ich noch in Berlin gedreht. Wir arbeiten an einem Film von Lars Beck, „Das Gelbe vom Ei“. In diesem Film spiele ich einen Kindermörder.

 

Wo kommen Sie gerade her?

Vom Set in Berlin.

 

Waren Sie schon einmal in Saalfeld?

Nein, definitiv nicht. Ich war schon in vielen kleinen Städten, beispielsweise für einen Auftritt mit meiner Band in Schmalkalden. Das ist ja nicht sonderlich weit entfernt von Saalfeld.

 

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Dass viele Menschen vor dem Meininger Hof standen. Es war ja auch noch Pause, als ich angekommen bin. Da war ich nun als Stargast nicht gerade unsichtbar, aber ich denke, dass ich mich ganz gut mit meinen Armen verdecken konnte. Ich habe getan, als wäre ich gar nicht da.

 

Wobei vergessen Sie die Zeit?

Die Zeit vergesse ich eigentlich nie, zumindest nicht wirklich. Zeit ist doch das Wichtigste, das man im Leben hat. Gedanken schweifen lassen, die Zeit aus dem Blick verlieren, das gibt es bei mir sehr selten. Selbst wenn ich im Ruhemodus bin, denke ich immer über irgendetwas nach.
Die Zeit vergessen – das könnten Momente sein, wenn ich mit dem Inselorchester zusammensitze, nachdem wir ein Konzert gegeben haben und man irgendwann denkt: „Huch! Es wird ja schon wieder hell.“

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Wenn ich merke, dass jemand ungerecht behandelt wird. Dann kann ich schon aus der Haut fahren. Das braucht aber erfahrungsgemäß sehr lange. Als kleines Beispiel hätte ich das Fußballspiel Deutschland gegen Frankreich. Da wäre ich dem Schiedsrichter am liebsten an den Hals gesprungen. Das waren permanent Entscheidungen, die ungerecht gewesen sind.

 

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Ich glaube, ich wäre Innenarchitekt oder Architekt überhaupt geworden. Das ist etwas, das mir neben der Kunst irrsinnig viel Spaß bereitet. Ich liebe es, Häuser zu gestalten und zu renovieren. Beispielsweise habe ich in Berlin ein Stück einer alten Lagerhalle erworben. Dort war früher eine Munitionsfabrik. Aus dieser Halle habe ich ein Loft gemacht, das nun vermietet wird.

 

Was lieben Sie an ihrem Beruf?

Die Abwechslung und das Zusammentreffen der Menschen. Ich liebe es, im Team zu arbeiten und auf die unterschiedlichsten Leute zu treffen.

 

Würden Sie rückblickend etwas an Ihrem Leben ändern?

Das sind ja jetzt Fragen hier, halleluja! Es ist schwer zu sagen, dies oder das hätte man anders gemacht. Dann hätte man es ja nicht erlebt. Das Scheitern gehört für mich zu den wertvollen Erfahrungen des Lebens dazu und ist ebenso wichtig und auch notwendig. Man würde wahrscheinlich nur andere Fehler machen, wenn man die Fehler der Vergangenheit rückgängig machen könnte.

 

Was war Ihre letzte gute Tat?

Letztens hat sich ein Vogeljunges bei uns in die Garage verirrt. Es war flügge, konnte aber wohl noch nicht so gut fliegen. Wir setzten es dann in einen Busch, denn Rotkehlchen sind ja meinem Wissen nach Bodenbrüter. Die Mutter schien es sehr zu danken. Es fühlt sich so an, dass diese Tiere seitdem unsere Nähe suchen, denn sie kommen immer ganz nah an uns vorbeigeflogen.

 

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Moral.

 

Das Gespräch führte Lisa Stern

MMM heute im Meininger Hof Saalfeld!

13.07.2016

Die Entscheidung ist gefallen - wir weichen mit der heutigen MMM-Veranstaltung in den Meininger Hof nach Saalfeld aus.

Kostenfreie Bus-Shuttles nach Saalfeld starten für unsere Besucher um 19 und 19.20 Uhr ab Heidecksburg. Nach der Veranstaltung fährt der Bus wieder zurück.

Heutiges MMM

13.07.2016

Ob das "Heitere Beruferaten" angesichts der Wetterprognosen heute auf der Heidecksburg wie geplant stattfinden kann? Um 14 Uhr fällen wir die Entscheidung, ob wir auf eine Ersatzspielstätte ausweichen müssen. Wir werden Sie darüber informieren!

Caroline-Preis 2016 geht an Lisa Klabunde

28.06.2016

Die Mitglieder des Theater-Fördervereins haben gewählt - der mit 1000 Euro dotierte Caroline-Preis für die beste schauspielerische Leistung in dieser Spielzeit geht an Lisa Klabunde. Wir gratulieren herzlich! Sie ist damit die 10. Preisträgerin.

Lisa Klabunde, 1990 in Leipzig geboren, kam nach Stationen an der Vorpommerschen Landesbühne Anklam, der Freilichtbühne Zinnowitz, der Komödie Dresden und an der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz mit der Spielzeit 2014/15 zu uns ans Theater Rudolstadt. Hier war sie bereits in zahlreichen Rollen zu erleben, darunter als Gretchen im "Faust_Eins", als Hermina im "Sommernachtstraum" oder als Brooke Ashton in "Der nackte Wahnsinn".

Ferienzeit für die Kinder des TheaterJugendClubs

27.06.2016

Mit einem Picknick und vielen Spielen im Schlosspark der Heidecksburg ließ der TheaterJugendClub die Spielzeit 2015/16 ausklingen.

Mehr als zwanzig Kinder und Jugendlichen, die in dieser Saison in insgesamt drei Stücken auf der Bühne gestanden hatten, brachten neben Leckereien und guter Laune auch Eltern und Geschwister mit.
Spielleiterin Ulrike Lenz bedankte bei den Spielern für ihr Engagement und ihre Leidenschaft. Ebenso wurde ein herzliches "Danke" an die anwesenden Eltern für deren Unterstützung ausgesprochen, denn ohne ihre „Taxidienste“ könnten einige Kinder ihrer Spielleidenschaft nicht frönen. Immerhin kommen einige von weiter her z.B. aus Teichweiden, Leutenberg oder Pößneck.
Nun ist aber erst einmal Erholung angesagt, bevor am 1. September um 16.00 Uhr mit der ersten Probe im theater tumult die Theatersaison für unseren Nachwuchs losgeht. Neue Gesichter sind jederzeit willkommen und sehr gern gesehen!

SpielArt tauchte in die Unterwasserwelt

23.06.2016

Anfang der Woche luden wir einmal mehr Kinder und Jugendliche ein, um mit ihnen Theater zu spielen, Requisiten zu basteln und vieles mehr. Unter dem Motto von „Atlantis bis Vineta“ brachten am Ende die Jüngeren zwei Unterwasser-Geschichten auf die Bühnen im theater tumult und die Älteren die Sage von Poseidon.

Angeleitet von Theaterpädagogin Ulrike Lenz und der FSJ-lerin Nele Pagenkopf, unterstützt von unserer Schülerpraktikatin Franziska Fischer, entstanden Fische, Seegras und – der absolute Hit – sogar selbstgemachte Riesenseifenblasen (nach einem Geheimrezept von unserer Werbegrafikerin Hermine Wange). Während letzteres leider nicht für die Bühne taugte, kamen alle anderen Requisiten bei den Proben für die kurzen Geschichten „Die drei Zauberfische“ – ein tschechisches Märchen – und „Der blaue Hai“, eine Geschichte von Heinz Janisch auch zum Einsatz. Zu Akkordeonklängen, live gespielt von Franziska, wurden schließlich noch Schiffe gebastelt und der Donauwellenwalzer einstudiert.

Mit von der Partie waren am Montag die rund 30 Kinder von der „SteinmalEins“ Schule aus Jena, die seit vielen Jahren bei SpielArt dabei sind, und der Freien Integrativen Gesamtschule aus Rudolstadt. Tags darauf kamen Jugendliche von der Regelschule Königsee und von der Regelschule „Friedrich Schiller“ aus Rudolstadt.

Publikumsgespräch mit Regisseurin

08.06.2016

Im Anschluss an die "Räuber"-Vorstellung am Freitag, 10. Juni um 19.30 Uhr laden die Regisseurin Ulrike Müller und Schauspieler herzlich zum Publikumsgespräch ein.

Die neuen Spielzeithefte sind da!

01.06.2016

Einen knappen Monat später als sonst, sind unsere neuen Spielzeithefte endlich eingetroffen! Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Erhältlich ist die Broschüre mit allen großen Vorhaben der Saison 2016/17  in der Theaterkasse, bei uns im Theater, zum Durchblättern auf yumpu und auch im Downloadbereich auf unserer Website.

Bildergalerie: Unser TheaterJugendClub im Probenlager

30.05.2016

Zwei Wochen vor der Premiere des neuen Stückes „Doch einen Schmetterling hab ich hier nicht gesehen“ unseres  TheaterJugendClubs reisten die 18 Kinder und Jugendlichen am vergangenen Wochenende ins Probenlager nach Schwarzburg.

In der dortigen Jugendherberge wurde nicht nur intensiv an der Inszenierung gearbeitet, sondern auch viel Gemeinsames erlebt. Hier geht's zur Bildergalerie.

»Was bin ich?« (56) mit Jaecki Schwarz - die schönsten Bilder

26.05.2016

Die 56. Show von »MMM - Was bin ich?« fand am 25. Mai statt. Hier finden Sie die schönsten Bilder. Steffen Mensching moderierte wie immer alias Roberto Lembke und Mary Lou assistierte ihm fleißig.

Unser Kantinengespräch mit Jaecki Schwarz

26.05.2016

Viele kennen den Schauspieler noch aus der Serie »Polizeiruf 110«. Jaecki Schwarz war Stargast der 56. Ausgabe von »MMM - Was bin ich?« am 25. Mai. Wir trafen uns zum Interview in der Kantine.

Was haben Sie heute gemacht?
Heute bin ich nach Rudolstadt gereist, habe mich im Hotel erfrischt und harre nun an diesem Abend der Dinge, die da kommen mögen.

Wo kommen Sie gerade her?
Aus Berlin.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Das kann ich leider nicht genau sagen. Ich vermute aber, dass ich hier schon durchgefahren bin. In Ihrem Theater war ich auf jeden Fall noch nie. Mein Lehrer aus der Schauspielschule und ein Mitstudent, die sind schon hier am Haus gewesen. Aber das ist lange her.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Es ist sehr ruhig in der Stadt.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Beim Dösen und Schlafen.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Das passiert relativ selten. Mit dem Alter gewinnt man deutlich an Ruhe.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
In meiner Kindheit wollte ich immer Pianist werden, Konzertpianist.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Mein Beruf ist mein Hobby.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Ich kann es ja nicht mehr. Aber zum jetzigen Zeitpunkt würde ich kein Schauspieler mehr werden. Es wird einfach immer stressiger, und es ist so unsicher an den Theatern.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich habe Kosmetikartikel für Flüchtlinge gekauft und diese persönlich abgegeben. Sie haben sich gefreut.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Es ist wichtig, dass man den falschen Leuten nicht »auf den Leim geht«. Die Kinder sollen vorsichtig sein und alles genau prüfen, bevor sie sich auf etwas oder jemanden einlassen.

 

Das Gespräch führte Lisa Stern

Trailer zu »Ein Sommernachtstraum«

20.05.2016

»Die Inszenierung ist ein Spiel mit Farben, Formen, Gesten und Klängen.«, Michael Plote vom Freien Wort hatte viel Lob für Jens Schmidls Inszenierung »Ein Sommernachtstraum« übrig.

Machen Sie sich einen eigenen, ersten Eindruck von dem skurril, wunderbar lostvollen Traum nach William Shakespeare. Der neue Trailer zum Stück lockt Sie einen wahren Fantasiewald voller Tücken und Geheimnisse.

Für die Vorstellung am 7. Juni um 15 Uhr gibt es noch Restkarten. Hier geht's zum Trailer ...

Tag der Städtebauförderung

20.05.2016

Am 21. Mai besprechen Vertreter aus Institutionen und Vereinen ihre Ideen und Vorstellungen zur Umgestaltung der Flächen rund um das Theater.

Denn nicht nur das Theater selbst befindet sich ab 2017 im Umbau, auch die Außenanlagen sollen ein neues Erscheinungsbild erhalten.

Geschenktipp zum Muttertag!

04.05.2016

Ein Glas Sekt zum Empfang gibt's für alle Mütter am Sonntag, 8. Mai um 20 Uhr im Schminkkasten! Da zeigen wir die Komödie "Anderthalb Stunden zu spät".

An diesem Theaterabend kommt einer ganz schön ins Schwitzen: Pierre. Er ist mit seiner Frau zu einem Dinner eingeladen, doch kurz bevor sie das Haus verlassen wollen, verweigert sie plötzlich das Mitkommen und möchte über ihre Ehe reden! Das Essen kann ruhig warten ...
Karten sind an den Vorverkaufsstellen und unter (0 36 72) 42 27 66 erhältlich.

Unsere CAROLINE Mai/Juni/Juli 2016 ist da!

03.05.2016

Eine durch und durch sommerliche Ausgabe unseres Theatermagzins liegt ab sofort kostenlos an unseren Spielstätten, der Theaterkasse, in Gaststätten sowie bei Frisören und Ärzten in Rudolstadt, Saalfeld und Bad Blankenburg aus.

Schwerpunkte dieser Ausgabe sind: Ein Sommernachtstraum. Trip ins Reich des wilden Denkens. Interview mit Jens Schmidl und Frank Hänig // Sommerliche Konzert-Highlights. Thüringer Symphoniker spielen Open-Air und außer Haus – Zukunftsmusik, Schwimmbadkonzert & Co. // Vorgestellt. Unverzichtbar hinter der Bühne. Beim Inspizienten Jakob Köhn laufen die Fäden zusammen // Gewinnspiel

Online ist das Magazin hier zu lesen.

Lehrerstammtisch zum „Sommer- nachtstraum“ verschoben!

02.05.2016

Der für den 3. Mai geplante Lehrerstammtisch zu Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ mit anschließendem Probenbesuch muss leider entfallen. Grund ist eine kurzfristige Erkrankung im Schauspielensemble. Interessierte Lehrer können auf zwei Ersatztermine ausweichen.

Sowohl am Donnerstag, dem 19. Mai, um 17.30 Uhr als auch am Dienstag, dem 7. Juni, um 14.30 Uhr wird Theaterpädagogin Ulrike Lenz über die Inszenierung informieren. Es schließt sich jeweils ein Aufführungsbesuch an. Der Treffpunkt ist vor dem Großen Haus. Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich bei Ulrike Lenz unter der Tel. 0174/9614387 oder per Mail an theaterpaedagogik@theater-rudolstadt.de.

Die sieben Raben beim 3käsehoch

29.04.2016

Welches Kind verkleidet sich nicht gern und spielt allerlei Märchen nach? Eine perfekte Gelegenheit bietet sich für die kleinen Akteuere beim 3käsehoch, wenn es heißt:»Bühne frei!«. Kinder ab fünf Jahren dürfen an den Sonntagvormittagen beim Mitmachtheater altbekannte Märchen nachspielen und ganz neu erfinden.

Vergangenen Sonntag öffneten sich die Türen im theater tumult und Ulrike Lenz lud zum Spiel mit den sieben Raben ein. Zahlreiche Kinder bastelten Rabenmasken und erfuhren spielerisch, was es mit den geflügelten Brüdern auf sich hat.

Heute Nachmittag um 16 Uhr haben die Flüchtlingskinder in der Gemeinschaftsunterkunft die Möglichkeit, das Märchen der Brüder Grimm kennenzulernen und spielerisch umzusetzen.


Nächster Termin im Theater:
22. Mai, um 11 Uhr, Schminkkasten (»Hase und Igel«)

Eine neue Bildergalerie ist online.

28.04.2016

»Was bin ich?« (55) mit Bodo Ramelow

Die schönsten Bilder von der 55. Veranstaltung »MMM - Ein heiteres Beruferaten« finden sie in der neuen Bildergalerie. Als Stargast beehrte Ministerpräsident Bodo Ramelow in Begleitung seines Hundes Attila das Rudolstädter Publikum. Wie gewohnt, leitete Roberto Lembke alias Steffen Mensching durch den Abend.

In der Theaterkantine mit Bodo Ramelow

28.04.2016

Zur 55. Ausgabe von »Was bin ich?« begrüßten wir den Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow nebst tierischer Begleitung in Form seines Hundes Attila bei uns im Theater. Auch wenn Attila ein begeisterndes Wesen mit sich brachte, haben wir uns zum Interview lieber mit seinem Herrchen unterhalten.

 

Was haben Sie heute gemacht?

Den heutigen Tag habe ich im Krankenbett verbracht.

Wo kommen Sie gerade her?

Aus selbigem. Aber ich bin dennoch erschienen, weil ich die Veranstaltung nicht platzen lassen wollte.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Beruflich wie auch privat bin ich schon sehr oft und gern in Rudolstadt gewesen.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Die Silhouette des Schlosses Heidecksburg. Es hat ein wunderschönes Gepräge, wenn man die Stadt auf sich wirken lässt. Die Altstadt und auch das Theater in seiner einmaligen Form sind echte Hingucker.

Wobei vergessen Sie die Zeit?

Am liebsten beim Wandern, wenn ich Ruhe habe und die Natur genießen kann.

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Solche Situationen kann es geben, insbesondere wenn es sich um Kränkungen und tiefe Ungerechtigkeiten handelt.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Aus der familiären Tradition heraus sollte ich den Beruf eines Bäckers ergreifen, sollte die heimische Bäckerei übernehmen, was jedoch eine Mehlstauballergie verhinderte. Ein gehegter Kinderwunsch war es, einmal ein Lokomotivführer zu sein, denn ich wuchs direkt neben der Haupteisenbahnstrecke Bremen-Bremerhaven auf und konnte täglich die vorbeifahrenden Güterzüge beobachten. Am beeindrucktesten waren die Zirkuslokomotiven. Das bedeutete für uns immer eine große Aufregung. Unser Spaß bestand dann darin, ein Geldstück auf die Schienen zu legen, damit der Zug dieses überfährt.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?

Mein Beruf und meine Aufgabe sind zwei verschiedene Sachen. Mit viel Freude habe ich den Beruf des Kaufmanns gelernt. In meiner zweiten Ausbildung widmete ich mich dem Weinbau. Das sind beides sehr praktische Ausbildungen.

Meine jetzige Tätigkeit als Ministerpräsident ist eine Wahlfunktion, die ich mit besonderer Freude ausübe. Ich möchte gern für dieses Land Dinge bewegen, es erbaut mich, dass ich das darf.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Eigentlich nicht. Ich bin mit meinem Leben, mit all seinen Höhen und Tiefen, einverstanden. Das ist das Leben.

Was war Ihre letzte gute Tat?

Bei einer solchen Frage zucke ich immer etwas zusammen, denn was ist eine gute Tat? Dass man jemandem hilft, ein Signal gibt.

Vor kurzem hatte ich ein besonderes Erlebnis, was aber nicht als gute Tat einzuordnen wäre. Das war die Vierlingstaufe in Jena-Winzerla, bei der ich das albanische Mädchen als Taufpate mit zum Taufbecken begleiten durfte. Wenn man dann weiß, dass diese vier Kinder vor der Abschiebung stehen, weil die Eltern abgeschoben werden sollen, dann würde ich gern eine gute Tat vollbringen und einen Weg finden, dass diese Familie mit uns und bei uns aufwachsen darf.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Nutzt alle Chancen, die die heutige Zeit bieten. Lasst euch darauf ein, immer experimentierfreudig und neugierig zu sein. Es gibt nichts mehr, das für ein Leben lang gleich ist. Das Spannende sind die Richtungswechsel, die wir durchleben.

 

Das Gespräch führte Lisa Stern

Eine neue Bildergalerie ist online.

25.04.2016

»Frühlingsrauschen« - Festlicher Orchesterball der Thüringer Symphoniker

Viel Glanz und Glamour zogen am vergangenen Samstag in die Stadthalle Bad Blankenburg.

Die schönsten Eindrücke finden Sie hier.

Wir haben viel vor! - Der Spielplan für 2016/17

12.04.2016

Zur heutigen Pressekonferenz gab sich die Leitung getreu dem neuen Motto: »Mich ruft die Weltgeschichte!« kämpferisch. Das kommt nicht von ungefähr, denn es stehen große Veränderungen auf dem Plan.

21 Premieren, 8 Sinfoniekonzerte, 1 Sanierung, 1 Umzug sowie zahlreiche Angebote für Kinder und Jugendliche sind das Vorhaben für die Spielzeit 2016/17. Bis zum Umzug im Januar 2017 vom Großen Haus, das im Rahmen umfangreicher Sanierungsarbeiten pausieren muss, in das Theater im Stadthaus, stehen herausragende Premieren auf dem Spielplan. So planen wir u. a. die Uraufführung zum Saisonauftakt von »Das muss ein Stück vom Himmel sein«, ein großes Gemeinschaftsprojekt von Schauspiel und Orchester. Zum Wechsel ins Theater im Stadthaus werden wir zum Reformations-Jubiläumsjahr die Deutschsprachige Erstaufführung des Schauspiels »Die Bibel« zeigen. 

Im Konzertbereich erwarten Sie hochkarätige Solisten sowie eine exquisite Werkauswahl. Besondere Höhepunkte sind u.a. eine Tango-Show, das alljährliche Silvesterkonzert und der zweite festliche Orchesterball.

Die genaue Premieren- und Konzertübersicht finden Sie hier.

Wir suchen Sie!

06.04.2016

Für Shakespeares großen Klassiker »Ein Sommernachtstraum« (Premiere am 7. Mai) suchen wir ab sofort Statistinnen, die Lust darauf haben, freizügig bekleidet bei der Inszenierung mitzuwirken. 

Nach dem Konzept von Regisseur Jens Schmidl und Ausstatter Frank Hänig geht es in dem wohl erotischsten Werk Shakespeares um Macht und Begehren in den unterschiedlichen »Liebes«-Beziehungen. Ein Casting findet dazu am 11. und 12. April, um 18 Uhr im Schminkkasten statt. Interessentinnen können sich bis zum 11. April in der Dramaturgie des Theaters bei Johannes Frohnsdorf unter 03672/450-2402 bzw. per Mail unter schauspieldramaturg@theater-rudolstadt.com melden. Die Statistinnen werden bei den Aufführungen anonym bleiben.

25. Bücherbühne in der Stadtbibliothek

30.03.2016

Gestern feierte die »Bücherbühne« mit der Vorschau auf das Puppenspiel »Guten Tag, kleines Schweinchen« ihr 25. Jubiläum.

Mit viel Begeisterung machen die Theaterpädagogin Ulrike Lenz und Bibliothekarin Petra Wittekind den Kindern und Erwachsenen bereits seit fünf Jahren Lust auf kommende Premieren. In einer kurzen Lesung berichteten sie von der Geschichte einer Freundschaft, die auf eine harte Probe gestellt wird. Mit tollen Bastelideen, Mitmachtänzen, Kuchen und jeder Menge Spaß hatten die Kinder einen schönen Nachmittag.

Premiere feiert das Kinderstück am 3. April, um 15 Uhr im Schminkkasten. Es gibt noch Karten!

Ein neuer Trailer ist online!

29.03.2016

Sehen Sie hier den Trailer zu Schillers Schauspiel »Die Räuber«.

Die nächsten Vorstellungen finden statt am:

1. April, 19.30 Uhr im Großen Haus
18. und 19. April, um jeweils 11 Uhr im Großen Haus
1. Mai, 15 Uhr im Großen Haus

Eine neue Bildergalerie ist online.

24.03.2016

»Was bin ich?« (54) mit Uschi Brüning

Die 54. Ausgabe von »Was bin ich?« fand am 23. März im Großen Haus statt. Neben spannenden Berufskandidaten, begrüßte Moderator Roberto Lembke alias Steffen Mensching die Sängerin Uschi Brüning. Usrula Amberger wurde wieder gebührend von Beate Burkia vertreten, die direkt 3 Kandidaten erraten hat. Sehen Sie hier alle Bilder.

In der Kantine mit Uschi Brüning

24.03.2016

Wir trafen die Jazz-Sängerin Uschi Brüning kurz vor ihrem Auftritt zur 54. Ausgabe von »Was bin ich?« in der Theaterkantine zum Interview.

Was haben Sie heute gemacht?

Ich bin Auto gefahren, um nach Rudolstadt in das Theater zu kommen.

 

 

Wo kommen Sie gerade her?

Aus Berlin-Ost.

 

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Ja, vor vielen, vielen Jahren, aber das ist schon nicht mehr wahr. Ich hatte hier einen Auftritt.

 

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Diese wunderschöne Stadt mit den alten Gebäuden und dem fast mittelalterlichen Ambiente. Da möchte man direkt den Urlaubsplan ändern und von der Ostsee Abstand nehmen, um lieber einmal nach Rudolstadt zu fahren.

 

Wobei vergessen Sie die Zeit?

Beim Singen.

 

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Das geht mal schneller, mal dauert es länger. Das hängt von der Tagesform ab und wie mein Nervenkostüm beschaffen ist.

 

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Sängerin. Das wollte ich schon immer machen.

 

Was lieben Sie an ihrem Beruf?

Dieses Losgelöstsein für wenige Sekunden, wenn man mit der Band Eins ist. Man darf gemeinsam ein Musikstück gestalten und alles ist in einer gewissen Harmonie. Das ist einfach wunderbar.

 

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Ich möchte etwas mehr „Beißwut“ haben, weil ich eine ausgeprägte „Beißhemmung“ habe. In manchen Dingen des Lebens würde ich gerne mutiger sein.

 

Was war Ihre letzte gute Tat?

Es sind so viele große und kleine, dass mir direkt gar nichts einfällt. Ich habe meinem Mann zuletzt über die Straße geholfen.

 

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Lernen, lernen, lernen. 

 

 

Das Gespräch führte Lisa Stern

 

Lehrerstammtisch zum Probenbesuch bei den »Räubern«

18.03.2016

Schillers Schauspiel »Die Räuber« zählt auch heute noch zu einer der Pflichtlektüren der Schülerinnen und Schüler.  Die Thematik eindrucksvoll zu vertiefen, ermöglichen die kommenden Vorstellungstermine für ebendiese.

Zur gestrigen Hauptprobe konnten die Lehrer der Region einen ersten Eindruck der neuen Inszenierung »Die Räuber« gewinnen, die morgen, dem 19. März um 19.30 Uhr im Großen Haus in der Regie von Ulrike Müller Premiere feiert. Zahlreiche Interessierte folgten der Stückeinführung durch den betreuenden Dramaturgen Udo Eidinger und Theaterpädagogin Ulrike Lenz.

Es gibt noch Karten für folgende Vorstellungstermine:

Mo. 21. März, um 18 Uhr
Di., 22. März, um 15 Uhr
Fr. 1. April, um 19.30 Uhr

Große Probe für »Zukunftsmusik«

10.03.2016

Musikschüler aus Rudolstadt, Saalfeld und Pößneck proben für ihren großen Auftritt im Juni.

Gemeinsam mit den Thüringer Symphonikern probten gestern Kinder und Erwachsene zum zweiten Mal als großes Orchester. Mit viel Freude wird der 17. und 18. Juni erwartet, wenn die Nachwuchsmusiker die Gelegenheit bekommen, in »Zukunftsmusik« ihr Können unter Beweis zu stellen. Auch der Rudolstädter Gymnasialchor wird bei der nächsten großen Probe mit dabei sein und mit Gesangseinlagen die einstudierten Kompositionen unterstreichen.

Haben Sie die Neue schon entdeckt?

03.03.2016

Die neue »Caroline« liegt druckfrisch in den Vorverkaufsstellen, bei Ärzten, Friseuren und anderen Geschäften im Städtedreieck zum Mitnehmen aus. Das kostenlose Magazin ist gespickt mit spannenden Themen rund um das Theater Rudolstadt.

Online kann das aktuelle Theatermagazin hier gelesen werden.

Schwerpunkte der März/April-Ausgabe sind: Die Räuber. Über den Anspruch auf persönliches Glück oder Wenn alles Handeln im Chaos endet /// Sinfoniekonzert. Echo-Klassik-Preisträgerin Olga Scheps spielt Klavierkonzert von Dvorák /// Vorgestellt. Wenn das Licht Leben ins Bühnenbild bringt. Die Beleuchtungsabteilung /// Gewinnspiel

Jubel für die TheaterJugendClubs aus Rudolstadt und Nordhausen zur Doppelpremiere

08.02.2016

Vor drei Monaten fiel der Startschuss für das Projekt „Aus dem Koffer“ mit folgender Idee: Aus Requisiten, die in einen Koffer passen und der jeweils anderen Gruppe zugesandt werden, wird unabhänig voneinander eine Bühnengeschichte entwickelt. Am Samstag war in Nordhausen Premiere.

Acht Spieler des Rudolstädter TheaterJugendClubs zeigten dort im „Theater unterm Dach“ ihr Stück „frei.drehen“, ein Mix aus eigenen Texten, der um Auszüge u. a. aus Büchners „Leonce und Lena“ und mit Musik von Händel oder „Zweiraumwohnung“ ergänzt wurde. In jeder Minute waren die Rudolstädter nah dran an den Fragen, die Jugendliche haben, wenn sie – je älter sie werden – die Erwartungen erfüllen sollen, aber oft das Gefühl haben, ihre Träume zu verlieren.

Nach einer Stunde lagen sich die jungen Schauspieler in den Armen: Es hatte (fast!) alles so geklappt, wie sie es sich mit ihrer Regisseurin Christin Trommer vorgenommen hatten. Während die Rudolstädter schon jubelten, hieß es nun für die sieben Darsteller aus Nordhausen: „Bühne frei!“. Unter dem Titel „Pflicht oder Wahrheit“ gestalteten sie den zweiten Teil dieses ungewöhnlichen doppelten Premierenabends, der vom Publikum mit langem Applaus gefeiert wurde. Am Freitag, 19. Februar, um 20 Uhr findet die zweite Premiere statt, dann in unserem theater tumult.

CD-Tipp: Lassens »Faust«-Musik mit den Thüringer Symphonikern

07.02.2016

Anfang 2016 kam unsere opulente Faust_Eins-Inszenierung mit Orchester auf die Bühne. Im April brachten dann die Thüringer Symphoniker Eduard Lassens so gut wie vergessene Schauspielmusik im Rahmen eines Sinfoniekonzertes unter Leitung von Oliver Weder mit Chor, Gesangssolisten und Schauspielern unseres Theaters zur Aufführung.

Zum Ende des Jahres erschien ein Mitschnitt dieses Konzerts als Welt-Ersteinspielung auf CD ... Für alle Faust-Fans, Goetheliebhaber und unsere treuen Theaterbesucher ein absolutes Muss.

Erhältlich ist die CD ab sofort an der Abendkasse im Großen Haus und in der Theaterkasse in der KulTourDiele. Preis: 24,90€

Eine Hörprobe finden Sie hier:

Eine neue Bildergalerie ist online.

01.02.2016

Hinter den Kulissen der Thüringer Symphoniker

Meistens erlebt man die Musiker der Thüringer Symphoniker in schwarzer Konzertkleidung. Ganz anders zeigen sie sich bei Proben, den Kinderliederkonzerten, auf Gastspielreisen oder auch bei muki mobil. Was sich abseits von den großen Sinfoniekonzerten im Alltag unserer Musiker abspielt, davon erzählen ein paar Bilder »Hinter den Kulissen«.
Die Bildergalerie finden Sie hier.

Ein neues Video ist online.

01.02.2016

Den Trailer zu »Delila oder Der Liebestest« finden Sie hier.

Lauschen, verkleiden und spielen

01.02.2016

Im theater tumult eroberten am gestrigen Sonntag Kinder beim »3käsehoch« die Bühne. 

Bei diesem zweisprachigen »3käsehoch« stand bereits zum dritten Mal in dieser Spielzeit das russische Wappentier, der Bär, im Mittelpunkt des Geschehens. »Goldlöckchen und die drei Bären« zählt zu den beliebtesten Märchen Russlands, wenngleich es eigentlich ursprünglich aus England stammt. Dort hatte es der Dichter Robert Southye Mitte des 19. Jahrhunderts erstmals aufgezeichnet.

Zum Mitmachtheater hatten sich mehr als dreißig Gäste auf den Weg ins theater tumult gemacht. Die Zwei- bis Neunjährigen zeigten sich in wahrer Spiellaune. Da aber jeweils nur fünf kleine Schauspieler gebraucht wurden, um die Geschichte mit Leben zu erfüllen, gab es zur Freude der Kinder und der anwesenden Eltern und Großeltern zwei Wiederholungen des Märchenspiels. Nachdem die Kinder von den beiden Spielleiterinnen Galina Gluschkov und Ulrike Lenz die Geschichte in russischer und deutscher Sprache gehört hatten, bauten sie sich ihre Bühne auf. Da wurden Kartons zu einem Haus gestapelt und Pilze auf dem Bühnenboden als Weg im finsteren Wald verteilt. Problemlos  tauschten die kleinen Spieler die Kostüme und trauten sich, mal mehr und mal weniger zu improvisieren, Texte zu erfinden oder laut zu schnarchen, wenn es die Rolle verlangte. Schön, dass auch wieder neue Besucher zum beliebten Mitspieltheater kamen. So begaben sich die fünf und zwei Jahre alten Geschwister Enya und Charlyce aus Rückersdorf erstmals ins Scheinwerferlicht.

Das nächste Mal heißt es wieder am Sonntag, dem 13. März »Bühne frei!« für Kinder.

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28.01.2016

»Was bin ich?« (53) mit Caroline Beil

Hier finden Sie die schönsten Bilder des Abends vom 27. Januar 2016. Steffen Mensching moderierte wie immer alias Roberto Lembke und Mary Lou assistierte ihm fleißig. Im Rateteam wurde Uschi Amberger durch Beate Burkia gebührend vertreten.

Kantinengespräch mit Caroline Beil

28.01.2016

Stargast der 53. Veranstaltung von »Was bin ich?« war die Moderatorin Caroline Beil. Zum Interview trafen wir uns mit ihr in der Theaterkantine.


Was haben Sie heute gemacht?

Der Tag begann sehr sportlich. Ich bin erst Joggen gegangen und habe dann noch 250 Crunches zum Training meiner Bauchmuskeln gemacht. Anschließend war ich beim Frisör und habe meinen Sohn von der Schule abgeholt. Dann bin ich in Richtung Rudolstadt aufgebrochen.

 

Wo kommen Sie gerade her?

Aus dem Hotel.

 

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Noch nie. Gehört habe ich schon davon, aber hier bin ich noch nicht gewesen.

 

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Mein Hunger war so groß und da ich nicht sofort ein Restaurant entdeckt habe, da war ich etwas unsicher, ob es etwas gibt. Aber dann war direkt neben dem Hotel eine süße Pizzeria. Es ist sehr schön hier, die Leute sind freundlich und die Gassen sind so hübsch.

 

Wobei vergessen Sie die Zeit?

Wenn ich mit meinem Sohn Zeit verbringe und mit ihm spiele. Ich vergesse sie aber auch, wenn ich auf der Bühne stehe. Außerdem mache ich Yoga, da kann man sehr gut abschalten. Was aber auch gut funktioniert, ist telefonieren. Manchmal telefoniere ich stundenlang.

 

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Bei Dummheit, Intoleranz und Inkompetenz.

 

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Auf der Bühne wollte ich schon immer stehen. Als ich fünf oder sechs Jahre alt gewesen bin, habe ich ein Bild gemalt von einer Frau auf der Bühne mit einem Mikrofon in der Hand und darunter steht „Caroline Beil“. Das Bild hängt jetzt im Zimmer meines Sohnes, der nun auch in diesem Alter ist.

Ich glaube, dass man alles schaffen kann, was man wirklich will. Das durchzieht sich durch alle Lebensbereiche. Man kann ganz viel schaffen, wenn man sich selbst glaubt und sich Ziele steckt.

 

Was lieben Sie an ihrem Beruf?

In meinem Beruf kann ich das erleben, was sich viele Leute wünschen. Ich empfinde das „Jetzt“ ganz bewusst, wenn ich auf der Bühne bin. Man ist da voller Energie und Kreativität. Das ist das große Glück wenn man Künstler ist.

 

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Ich finde mein Leben eigentlich ganz gut.

 

Was war Ihre letzte gute Tat?

Ob das jetzt eine gute Tat war, weiß ich nicht so recht. Aber ich habe mit meinem Sohn ein Häuschen nur aus Papier für die Schule gebaut. Dort gibt es ein Mädchen, in das er verliebt ist und dem er gern imponieren wollte. Dabei habe ich ihn unterstützt.

 

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Wichtig für mich ist, dass Kinder Respekt, Offenheit und Humor lernen. Aber auch Verständnis für gewisse Regeln und Strukturen. Viele Leute sagen, mein Kind sei sehr höflich, aber da kann ich nur erwidern, dass ich das als normal ansehe. Und ich finde, so muss es auch einfach sein. Außerdem finde ich, dass Bildung das A und O ist. Neben all der Regeln muss ein Kind auch unbedingt Kind sein dürfen. Es muss einfach eine gute Balance haben zwischen Spiel und traditionellen Werten.

Das Gespräch führte Lisa Stern

VERSCHOBEN: Podiumsdiskussion zur Theaterdebatte!!!!

22.01.2016

Nachdem die für Ende heute geplante Diskussionsrunde zur Zukunft des Theaters Rudolstadt kurzfristig abgesagt werden musste, steht nun der Ersatztermin fest. Das Podiumsgespräch wird am Montag, dem 15. Februar, um 19.30 Uhr im Großen Haus nachgeholt.

Als Redner sind unter anderem der Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Benjamin-Immanuel Hoff, Landrat Marko Wolfram sowie die beiden Bürgermeister Jörg Reichl (Rudolstadt) und Matthias Graul (Saalfeld) und Intendant Steffen Mensching geladen.

Grundlage des Gesprächs ist das bereits vielerorts diskutierte Strukturpapier der Thüringer Staatskanzlei »Perspektive 2025«. Welche Vorschläge darin für die Rudolstädter Bühne ausgearbeitet wurden und ob es Auswirkungen auf den Spielplan geben wird, erfährt man an diesem informativen Abend.

Das Publikum bekommt die Gelegenheit, sich an dieser Runde aktiv zu beteiligen und Fragen zu stellen oder Anregungen zu geben.

Der Eintritt ist frei.

Stimmen Sie für uns ab!

21.01.2016

Unser »Faust_Eins« zählt zu den besten Inszenierungen 2015. Jetzt haben Sie die Gelegenheit, das Theater Rudolstadt aktiv zu unterstützen.

Das unabhängige und überregionale Theaterfeuilleton im Internet - Nachtkritik - hat 47 Inszenierungen aus dem vergangenen Jahr als ihre Favoriten für das virtuelle nachtkritik-Theatertreffen nominiert. Darunter die Erfolgsproduktion »Faust_Eins« in der Regie von Steffen Mensching und Michael Kliefert, die deutschlandweit auf Aufmerksamkeit stieß.

Die Begründung:

Eine Inszenierung mit Urfaust-Rustikalität, einem einzigartigen (und zum Teil eigens komponierten) Orchester-Soundtrack von Alfred Schnittke und Hannes Pohlit, mit einem grandios bösen Gentleman-Mephisto (Matthias Winde) und einem sehr selbstbewussten Gretchen (Lisa Klabunde), dem aber die Rettung versagt bleibt – denn bei allem Humor ist diese Inszenierung auch ganz schön herb und spielt den »Faust« mit allen bitteren Konsequenzen durch.

Liebe Theaterfreunde, Sie haben nun Ihrerseits die Möglichkeit, Ihre Stimme für 1 bis 10 Inszenierungen dieser Liste abzugeben (dazu einfach 1 bis 10 Inszenierungen anklicken). Die zehn am häufigsten gewählten Produktionen werden gelobt und gepriesen und bilden die Auswahl des virtuellen nachtkritik-Theatertreffens 2016.

Folgen Sie bitte diesem Link und unterstützen Sie Ihr Theater!

Die neue Caroline ist da!

06.01.2016

Die neueste Ausgabe unseres Theatermagazins »Caroline« ist eingetroffen.

Die Zeitung können Sie hier online durchblättern. In allen Vorverkaufsstellen und in vielen Geschäften liegt sie kostenlos zum Mitnehmen aus.

Die Schwerpunkte dieser Ausgabe sind: Geliebte Clara. Premiere /// Delila oder Der Liebestest. Über einen großen Lottogewinn und die Wandelbarkeit der Gefühle /// Sinfoniekonzert. Das musikalische Erbe eines kleinen Landes mit bedeutender Geschichte: Armenien // / Vorgestellt. Zwei neue Gesichter bei den Thüringer Symphonikern geben den Ton vor /// Gewinnspiel

Weihnachtliche Bescherung

20.12.2015

Am 4. Adventssonntag hatten wir  ins Theater eingeladen - Kinder der Saalfelder Tafel zum Mitspieltheater "Die Weihnachtsgans Auguste" und Flüchtlingskinder zum Weihnachtsmärchen.

Während sich die Kinder vormittags im theater tumult mit der Puppen-Gans selbst spielerisch ausprobieren konnten - unter Anleitung unserer Theaterpädagogin Ulrike Lenz und der FSJ-lerin Nele Pagenkopf (rechts im Bild) -, verfolgten am späteren Nachmittag zahlreiche Flüchtlingskinder und ihre Eltern gebannt das Märchen vom "Gestiefelten Kater".

Eine neue Bildergalerie ist online.

10.12.2015

»Was bin ich?« (52) mit Dolly Buster

Die schönsten Bilder der 52. Veranstaltung »MMM - Ein heiteres Beruferaten« finden Sie in der neuen Bildergalerie (Siehe Multimedia). Als Stargast begrüßten wir das ehemalige Erotiksternchen Dolly Buster. Natürlich moderierte Roberto Lembke alias Steffen Mensching die Show.

In der Kantine mit Dolly Buster

10.12.2015

Stargast der 52. Veranstaltung von »Was bin ich?« war Dolly Buster. Zum Interview trafen wir uns mit ihr in der Theaterkantine.

Was haben Sie heute gemacht?
Ich hatte heute eine ziemlich lange Anreise, über fast 500 Kilometer. Unterwegs war ich gute sechs Stunden, aber es ging erstaunlich gut.

Wo kommen Sie gerade her?
Von zu Hause – Wesel.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Das ist mir so nicht geläufig. Ich dachte die ganze Zeit im Auto darüber nach. Im weiteren Umland war ich schon, aber in Rudolstadt selbst nicht.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Der steile Weg nach oben zum Hotel Marienturm. Dort ist mir dann sofort ein bildschöner Hund ins Auge gefallen, der zum Hotel gehört.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Beim Schminken und Malen.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Wenn ich sehe, dass einem Kind oder Tier, das selbst keine Macht hat, Ungerechtigkeit widerfährt. Aber auch bei Unhöflichkeit anderer Menschen platzt mir schnell der Kragen. Ich bin eigentlich ein sehr freundlicher Mensch, aber auch nur solange mir selbst Freundlichkeit entgegengebracht wird. Das kann bei mir also sehr schnell und unerwartet umschwenken.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Ich wäre wahrscheinlich Ärztin geworden.

Was lieben Sie an Ihrem Beruf?
Ich schätze sehr, dass ich bestimmen kann, wann ich schlafen gehe und wieder aufstehe. Mein Beruf ermöglicht mir, ein Freigeist zu sein.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Grundsätzlich nicht, nein. An meinem Leben würde ich nichts ändern wollen, aber das ganze Drumherum würde ich ganz gern ändern.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich finde immer, gute Taten muss man vollbringen und nicht darüber sprechen. Damit muss ich mich nicht brüsten, das finde ich unangenehm. Für den Tierschutz mache ich sehr viel, was ich aber nicht an die große Glocke hänge. Mir geht es um die Sache an sich.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Bleibt individualistisch! Die Kinder sind heutzutage so vielen Einflüssen ausgesetzt, sei es das Internet oder Fernsehen. Es verbreiten sich Meinungen, die nichts mit Wahrheit zu tun haben. Den Kindern wird so viel Blödsinn suggeriert. Auf diese Weise wird ihnen die eigene Meinungsbildung genommen.

 

Das Gespräch führte Lisa Stern

Ausstellung in der KulTourDiele »Weihnachtszeit – Märchenzeit«

07.12.2015

An Aktualität und Faszination haben die Märchenklassiker noch lange nicht verloren. Mit viel Spannung wird auch in diesem Jahr die Geschichte vom "Gestiefelten Kater" von großen Kinderaugen verfolgt. Neben den lustigen Märchenfiguren, heben sich fantasievolle Bühnenbilder heraus, die die Kinder in fremde Welten entführen.

Ohne die liebevollen und farbenfrohen Ausstattungen der Kostüm- und Bühnenbildner und Regisseure hätten die Inszenierungen nur halb so viel Zauber inne. Sie Jung und Alt zu präsentieren, ist Anliegen der neuen Ausstellung »Weihnachtszeit – Märchenzeit« in der KulTourDiele.

Gezeigt werden vor allem Fotografien sowie für die Kinder einzelne Kostüme, Masken und Requisiten zum Anfassen. Und so kann ein Wiedersehen gefeiert werden mit dem tapferen Schneiderlein, dem schönen Schneewittchen, Rotkäppchen, mit den Pinguinen von Noahs Arche oder etwa dem frechen Pinocchio. Die Ausstellung lädt nicht nur dazu ein, erlebte Aufführungen gemeinsam mit Eltern oder Großeltern in Erinnerung zu bringen, sondern genauso die Märchen und Geschichten nachzuerzählen. Hier darf sogar in die bereitgestellte Verkleidekiste gegriffen werden, um selbst einmal Ritter oder Prinzessin zu sein.

Die Ausstellung ist bis zum 16. Januar 2016 während der regulären Öffnungszeiten der Theaterkasse geöffnet.

Video zu "Eine heikle Sache, die Seele"

02.12.2015

Vor einer guten Woche feierten wir eine umjubelte deutsche Erstaufführung von Dimitré Dinevs "Eine heikle Sache, die Seele". Kritik und Publikum waren begeistert. Der Stücktrailer ist nun online! Sie finden ihn hier.

Weihnachtsgeschenk für Saalfelder Tafel

27.11.2015

Die alljährlichen Spenden an den Saalfelder Tafel e. V. gehören für uns bereits zur schönen Tradition. Soeben übergaben Steffen Mensching und Mathias Moersch an den Vereinsvorsitzenden Jürgen Brengel und zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen einen Scheck über insgesamt 1370 Euro.

Sie werden der Ausgabestelle in Schwarza zugutekommen. Dort soll das Geld für dringend nötige Renovierungsarbeiten und zur Tilgung von Betriebskosten eingesetzt werden.

Die Summe setzt sich aus Spendeneinnahmen des diesjährigen Theaterfestes und der Veranstaltung „Heiteres Beruferaten“ zusammen, wo sich sowohl Besucher als auch Theatermitarbeiter engagierten. Vielen Dank!

Wer direkt spenden möchte kann das an:

Saalfelder Tafel e. V. 
Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt
IBAN DE85 8305 0303 0011 0179 45

Aus dem Koffer (2)

05.11.2015

Ein Koffer voller Requisiten reiste in der vergangenen Woche vom Theater Nordhausen zum Theater Rudolstadt. Am Donnerstag, 29. Oktober, war es dann soweit: Zur Probe des TheaterJugendClubs öffneten ihn die Spieler.

Sie fanden jede Menge Dinge, die Anstoß für ihr Stück geben sollen.

Dieser Brief von den Nordhäusern ist Startpunkt des gemeinsamen Projektes, das am 6. in Nordhausen und 19. Februar in Rudolstadt zu sehen sein wird:

Lieber TheaterJugendClub,

wir haben uns sehr über eure Koffer gefreut, und es sind schon viele Ideen entstanden aus den Dingen, die ihr uns geschickt habt.

Wir hoffen, ihr könnt auch etwas mit unseren Requisiten anfangen. Vielleicht findet ja die nächste Kostümparty im Badezimmer statt? Oder der Verlobungsring findet sich in der Netzstrumpfhose? Improvisiert bis der Arzt kommt!

Wir freuen uns auf eine Frau mit Schnurrbart und einen feinen Herrn mit Lippenstift – und darauf, euch bald kennenzulernen!

Lena und Lea, Madleine und Jonas, Anny und Aleksandra, Xhoana und Theresa, Alexandra und Anika.

Die neue CAROLINE ist da!

30.10.2015

Werfen Sie einen ersten Blick in die November-Dezember-Ausgabe unserer Theaterzeitung.

Sie können ganz bequem online blättern oder das komplette Magazin downloaden.

Die Schwerpunkte dieser Ausgabe sind: Silvesterkonzert. Stars und Sternchen der Filmmusik: Mit den Thüringer Symphonikern glamourös ins Neue Jahr  /// Weihnachtsmärchen. »Der gestiefelte Kater – Sieben Leben!« Ein gewitztes Märchen für die ganze Familie  /// Vorgestellt. Über Berufsrisiko, Leidenschaft und dicke Luft: die Schneiderinnen des Theaters /// Premiere. Deutsche Erstaufführung von »Eine heikle Sache, die Seele« /// Gewinnspiel

Spielzeittrailer 2015/16 ist online!

28.10.2015

Gut Ding braucht gut Weil, heißt es so schön. Wir freuen uns, endlich den neuen Spielzeittrailer präsentieren zu können.

In dem gut "Zehnminüter" erleben Sie unsere Schauspieler und Musiker, wie sie Ihnen das Programm der Saison 2015/16 vorstellen. Hier geht's zum Film.

Kantinengespräch mit Peter Schilling

23.10.2015

Als Stargast der 51. Ausgabe von »MMM - Was bin ich?« begrüßten wir am 21. Oktober den Sänger Peter Schilling. Im Kantinengespräch stellte er sich unseren Fragen.

Was haben Sie heute gemacht?
Ich war heute bereits beim Bayerischen Rundfunk, der ein Porträt von mir machen möchte. Anschließend bin ich direkt hier nach Rudolstadt gefahren.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Ja, hier habe ich kurz nach der Wendezeit ein Konzert gegeben. Vor der Veranstaltung heute war ich beim Griechen essen und ich meine, dass ich damals auch schon dort gewesen bin.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Der Weg zum Hotel ist sehr schmal. Viel habe ich nicht sehen können, da ich direkt von der Landstraße zum Hotel gefahren bin und es schon dunkel war.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Wenn ich Musik mache, ist es wie eine Zeitmaschine. Raum und Zeit sind quasi wie weggeblasen.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Ungerechtigkeiten und falsche Behauptungen kann ich nicht hinnehmen.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Mein Beruf als Musiker war eigentlich alternativlos für mich. Das war es schon immer und ist es auch bis heute geblieben. Damit bin ich glücklich. Es musste einfach funktionieren, und das hat es ja auch. Wer einen Plan B hat, ist nicht hundertprozentig bei der Sache, deshalb macht es nur so Sinn.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Die Freiheit, die man durch seinen Beruf als Künstler hat. Man empfindet Arbeit nicht als Arbeit. Ich arbeite gefühlt eigentlich nie, obwohl ich immer am Agieren bin. Das ist schon ein großer Luxus, seine Leidenschaft leben zu können.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Ich bin heute der, der ich bin, weil ich mein Leben bis hierher so gelebt habe. Deshalb würde ich grundlegend nichts ändern. Sicher hätte ich das ein oder andere aus heutiger Sicht anders gemacht, aber dann wäre ich ja nicht zu diesem Menschen geworden. Außerdem kann man es sowieso nicht mehr ändern.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich engagiere mich sehr viel im sozialen Bereich, weshalb jeder Tag eine kleine gute Tat ist. Derzeit arbeite ich mit einem Burnout-Verband zusammen, um Betroffenen zu helfen. Ich selbst litt auch unter einem Burnout und weiß, wovon ich rede. Ich unterstütze diese Menschen mit Rat und Tat. Viele fühlen sich allein. Doch wenn sie sehen, anderen geht es genauso, auch bekannten Personen wie mir – der dazu noch ein Buch über diese Problematik schreibt –, das vermittelt diesen Menschen ein gutes Gefühl. Vielleicht bringt es sie dazu, sich Unterstützung zu holen.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Das ist eine sehr pauschale Frage, die man so einfach gar nicht beantworten kann. Ich habe in meinem Leben sehr viele Erfahrungen gesammelt, die ich nun weiter geben möchte. In naher Zukunft bin ich an der Stuttgarter Popakademie als Dozent tätig. Die jungen Menschen werden von mir erfahren, wie das Showgeschäft läuft, denn es ist ein knallhartes Business. Es erfordert unheimlich viel Disziplin, denn alles, was man tut, muss aus eigenem Antrieb passieren.

 

Das Gespräch führte Lisa Stern

Eine neue Bildergalerie ist online.

22.10.2015

»Was bin ich?« (51) mit Peter Schilling

Die 51. Show von »MMM - Was bin ich?« fand am 21. Oktober statt. Hier finden Sie die schönsten Bilder. Steffen Mensching moderierte wie immer alias Roberto Lembke und Mary Lou assistierte ihm fleißig.

Aus dem Koffer (1)

09.10.2015

Die beiden TheaterJugendClubs aus Nordhausen und Rudolstadt starten ein gemeinsames Projekt. 17 Jugendliche werden erstmals zusammen auf der Bühne stehen. Ausgangspunkt sind Requisiten des jeweils anderen Theaters, aus denen die Bühnengeschichte entwickelt wird.

Die Premieren sind für den 6. Februar in Nordhausen und für den 19. Februar in Rudolstadt geplant. Nächsten Dienstag schicken die Rudolstädter Spieler ihren gepackten Koffer nach Nordhausen. Mit dabei, dieser Brief:       

                                                                                            Rudolstadt, den 8.10.2015

Liebe Spieler aus Nordhausen,

Wir packen Euren Koffer und packen ein: Utensilien für einen gut oder schlecht organisierten Mord, Gegenstände für ein romantisches Dinner oder einen Abend der Trennung. Passend dazu Musik von Joe Cocker oder ist die Platte doch besser für eine Beerdigung geeignet? Ob eine alte Dame aus Nordhausen Spaß an einer Peitsche hat?

Bitte erschießt  Euch mit der beiliegenden Pistole nicht selbst!

Bei Risiken und Nebenwirkungen lest die Packungsbeilage oder fragt Euren Arzt oder Eure Leiterin des TheaterJugendClubs Bianca Sue – Henne.

Wir freuen uns auf ein cooles Projekt mit Euch, bei dem erstmals unsere beiden Spielgruppen gemeinsam auf der Bühne stehen werden.

Eure Rebecca, Stefan, Joana, Lilli, Amelie, Jule, Nele!

PS. Zu unserer nächsten Probe am 29. Oktober wollen wir Euren Koffer auspacken. Wir sind gespannt!

So haben Sie ihn noch nie gesehen!

07.10.2015

Goethes „Faust“ als einzigartiges Musik-Theater-Schauspiel mit großem Orchester kommt am 9. ,10. und 11. Oktober wieder auf die Bühne im Großen Haus.

Die lang verschüttgegangene Aufführungstradition, Musik als tragendes Element in die "Faust_Eins"-Inszenierung einfließen zu lassen, wird am Rudolstädter Theater neu belebt. Die Vertonungen des wohl meist aufgeführten Stückes spielen eine bedeutende Rolle. Die Musiken kommen von den Thüringer Symphonikern aus dem Orchestergraben und begleiten die Tragödie um den gescheiterten Wissenschaftler auf der Suche nach dem ultimativen Glücksmoment, den ihm Mephisto und später auch Gretchen verschaffen sollen.

 

Restkarten für die Aufführungen im Großen Haus am 9. und 10. Oktober, jeweils 19.30 Uhr sowie am 11. Oktober, 18 Uhr, sind noch an den bekannten Vorverkaufsstellen und unter 03672/422766 erhältlich. Danach steht diese Inszenierung erst wieder im Februar 2016 auf dem Spielplan.

Eine neue Bildergalerie ist online.

25.09.2015

Unser Theaterfest in Bildern

Am Anfang – oder fast am Anfang, stand traditionell unser Theaterfest! Auch zum Spielzeitauftakt 2015/16 waren wir versessen darauf, Sie mit buntem Treiben auf dem Theatervorplatz begrüßen zu dürfen!

Hier kommen Sie direkt zu den Bildern.

Bauer, Bär und Fuchs beim 3käsehoch

22.09.2015

Viele Kinder, die schon seit einigen Jahren zum 3käsehoch auf Deutsch und Russisch kommen, aber auch viele neue Gesichter konnten Ulrike Lenz und Galina Gluschkov am vergangenen Sonntag zum ersten Mitmachtheater nach der Sommerpause im Schminkkasten begrüßen.

Los ging es gleich für Groß und Klein mit einem gemeinsamen Lied »Ich bin ein dicker Tanzbär« und einem dazu passenden Tanz. Wie im Eröffnungslied wird der Bär zu allen vier Vorstellungen der Kindermatinee im Mittelpunkt stehen. Weil keines der Kinder das Märchen »Bauer, Bär und Fuchs« kannte, wurde es von den Kindern mit ganz besonderem Interesse verfolgt und schauspielerisch umgesetzt.

Das nächste Mal gibt es 3käsehoch am 25. Oktober, dann mit Steffen Mensching.

Wir laden zum Theaterfest ein!

18.09.2015

Mit einem bunten Treiben auf mehreren Bühnen beginnt das Theater Rudolstadt traditionell eine jede Saison. Platzkonzerte, bunte Kostüme, Aktionen für Kinder und vieles mehr werden ab 15 Uhr rund um das Große Haus geboten. Den Höhepunkt bildet wie immer die Eröffnungspremiere am Abend.

Nicht nur die Theaterleute, sondern auch die Besucher sind dazu aufgerufen, im Kostüm zu erscheinen. Ein abschließendes Gruppenfoto mit allen seltsamen Gestalten wird schließlich von der allgemeinen Verrücktheit Zeugnis ablegen.

Um 19.30 Uhr öffnet sich erstmalig der Vorhang für die Komödie »Der nackte Wahnsinn« von Michael Frayn. Nach dem Schlussapplaus geht es weiter mit einer kleinen musikalischen Einlage im Foyer. Wer dann noch Durchhaltekraft beweisen kann, darf auf der Premierenfeier im Schminkkasten sein Tanzbein schwingen.

Der Eintritt für das Theaterfest ist frei.

Schon entdeckt?

03.09.2015

Druckfrisch liegt unser Theatermagazin »Caroline« für Sie in den Vorverkaufsstellen und ausgewählten Geschäften kostenlos zum Mitnehmen aus.

Die Schwerpunkte der aktuellen Ausgabe sind:

Theaterfest. Willkommen zur neuen Spielzeit und im »Tollhaus Theater« / Konzert. 1. Sinfoniekonzert der Thüringer Symphoniker mit Klaviervirtuose Lev Vinocour / Im Gespräch. Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender des Theaters Rudolstadt Jörg Reichl

Einen ersten Einblick können Sie hier bereits online bekommen.

Wir sind wieder für Sie da!

02.09.2015

Mit Beginn der neuen Spielzeit haben sich die Öffnungszeiten des Besucherservices geändert.

Unsere freundlichen Damen sind ab sofort von 9.30-12 und von 13-17 Uhr in der KulTourDiele, Marktstraße 57 in Rudolstadt für Sie da. Wenn Sie keine Gelegenheit haben, selbst vorbeizuschauen, können Sie die Theaterkasse auch unter 03672-42 27 66 erreichen.

Eine neue Bildergalerie ist online.

09.07.2015

»Was bin ich?« (50) mit Maria Simon

Am 8. Juli feierten wir 50. Ausgabe der Erfolgsshow »Was bin ich?« open air auf Schloss Heidecksburg. In der Kulisse der Sommertheaterbühne traf Moderator Roberto Lembke alias Steffen Mensching auf sein Ebenbild. Als Stargast wurde Schauspielerin Maria Simon begrüßt, die einige Titel mit ihrer Band zum Ausklang spielte. Zum krönenden Abschluss gab es für alle Besucher eine große Torte und ein Glas Sekt. Die Bilder sehen Sie hier.

Im Interview mit Maria Simon

09.07.2015

In der letzten und zugleich 50. Ausgabe der beliebten Rateshow »MMM-Was bin ich?« für diese Spielzeit trafen wir im Interview auf die Schauspielerin Maria Simon.


Was haben Sie heute gemacht?

Ich habe mich heute früh leider mit einigen männlichen Mitgliedern meiner Familie gestritten. Früh ist es bei uns immer ziemlich kritisch – wir leben schließlich auch zu sechst. Das beschäftigt mich schon den ganzen Tag.

Wo kommen Sie gerade her?
Aus dem schönen Hotel Marienturm, das im Hügel versteckt liegt. Man hat einen wundervollen Blick auf die Stadt. Das Essen ist auch sehr gut dort.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Nein.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Frau Stern.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Ich begrüße jeden Moment, in dem ich die Zeit vergessen kann, denn diese sind selten. Man lebt immer in einer festen zeitlichen Struktur. Diese kann ich beispielsweise beim Schlafen, Aikido, der Musik oder Arbeit hinter mir lassen.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Das geht schnell, vor allem zu Hause. Meine Jungs und mein Mann können mich – besonders morgens – ganz schön ärgern. Daran muss ich definitiv noch weiter arbeiten.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Hebamme.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Es geht dabei für mich um Wahrhaftigkeit und danach strebe ich. Ich liebe an meinem Beruf, wenn er gut läuft. Meine Arbeit ermöglicht es mir viel zu philosophieren und Dinge in Frage zu stellen. Allerdings liebe ich es auch, Zeit mit meinen Kindern zu verbringen.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Ich würde zunächst alle Spiegel abschaffen, damit man sich nicht ständig im Spiegel anschaut. Es wäre auch schön, mehr aus dem Moment heraus zu leben, denn das geht derzeit leider nicht. Meinen Garten würde ich auch gern voran bringen und anstatt drei Zucchini zwanzig ernten. Ich hätte auch gern ein großes Sprachrohr und die Kraft, viele Menschen dazu bewegen zu können, sich mehr gemeinschaftlich zu bewegen.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Man versucht immer Gutes zu tun, doch das gelingt nicht immer. Ich habe das Gefühl, wenn ich unsere Musik spiele, trage ich einen kleinen Teil zum Weltfrieden bei.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Kinder in der heutigen Zeit haben andere Aufgaben, als wir es hatten. In der Schule werden sie nicht gut genug auf das Leben danach vorbereitet. Ich finde es wichtig, dass sie in der Lage sein sollten, sich auch allein zu versorgen.

 

Das Gespräch führte Lisa Stern

»Der falsche Don Juan« begeistert in Bad Lobenstein

08.07.2015

Am vergangenen Wochenende sind auch die Bad Lobensteiner in den Genuss unseres Sommertheaters »Der falsche Don Juan« gekommen und die ausverkaufte Vorstellung im Kurpark begeisterte das Publikum. 

Eine Besonderheit hatte das Gastspiel – Johannes Geißer, der die Titelfigur »Don Juan« spielt, fiel kurzfristig aus und so schlüpfte Steffen Mensching in die schrille Rolle des spanischen Edelmanns. Lesen Sie hier den Artikel der Ostthüringer Zeitung zum Gastspiel.

Auch die letzen Vorstellungen auf der Heidecksburg werden mit einer Umbesetzung stattfinden. Am 10. und 11. Juli ist Romy Marienfeld in der Rolle des Don Juan zu sehen.

Hotel Hoffnung

07.07.2015

Das diesjährige Schillerprojekt verbindet Lebensgeschichten, Träume und Hoffnungen von 29 Jugendlichen aus Rudolstadt und der Gemeinschaftsunterkunft Saalfeld-Beulwitz und lässt sie in einen kreativen Dialog treten.

Wäre ich ein anderer, wenn ich nicht in Rudolstadt aufgewachsen wäre, sondern in Kabul, Aleppo oder Skopje? Werde ich zu jemand anderem, wenn mein Bett plötzlich in einem Land steht, dessen Sprache ich nicht spreche? Und was heißt es überhaupt, heutzutage in einer Welt aufzuwachsen, die gleichzeitig immer enger zusammenwächst und weiter auseinanderdriftet?

Im den ehemaligen Einzimmerwohnungen eines Wohnblocks im Erich-Correns-Ring in Rudolstadt-Volkstedt-West errichten Schüler*innen aus vier Nationen einen Transit-Ort, der sich mit den Themen Flucht und Ankommen auf unterschiedliche künstlerische Weise auseinandersetzt. Mit kurzen theatralen Interventionen, Monologen, Filmen und Hörbeispielen wird die jeweilige Lebenswirklichkeit der Jugendlichen und der Zuschauer auf den Kopf gestellt. Ergänzt durch Passagen zum Thema Flucht aus Friedrich Schillers Gesamtwerk, vermischt sich die Rudolstädter Realität mit den Geschichten und Erfahrungen der jugendlichen Flüchtlinge zu einer Neu-Erzählung unserer Gegenwart. Hoffnungen treffen auf Klischees, Stereotype vom jeweils „anderen“ auf Träume von einer gemeinsamen Zukunft.

Was kann ich vom anderen wissen? Was passt alles in einen Koffer, wenn ich nur fünf Minuten Zeit habe, meine Sachen zu packen? Sprechen Jugendliche von heute nicht eigentlich alle dieselbe Sprache?

Den Abschluss der Vorstellungen bildet ein gemeinsames Essen aller Beteiligten sowie interessierter Anwohnerinnen und Anwohner. Als Geste der Offenheit soll so ein Raum für Begegnung und Austausch entstehen – ganz im Sinne Schillers, der 1799 in seinem „Wallenstein“ schrieb: „Wer nichts waget, der darf nichts hoffen.“

 

TERMINE:

7. Juli, um 19 Uhr
8. Juli, um 19 Uhr
9. Juli, um 11 Uhr

Die Veranstaltung findet im Erich-Correns-Ring 2, Rudolstadt-Volkstedt statt.

 

Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung wird gebeten unter 0 36 72 – 48 64 00 oder kultur@rudolstadt.de

Ein Projekt der AWO Rudolstadt in Kooperation mit der Stadt Rudolstadt, der  Friedrich-Adolf-Richter-Schule der AWO Rudolstadt, dem Theater Rudolstadt und dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt 

Konzert zum TFF

02.07.2015

Auch zum diesjährigen TFF geben die Thüringer Symphoniker wieder ein Konzert. Zusammen mit dem sizilianischen Sänger Pippo Pollina am Piano werden sie morgen, den 3. Juli, um 22 Uhr auf der Heidecksburg zu erleben sein.

Bekannt wurde der Liedermacher in Deutschland mit Musik gegen Rassismus, die er gemeinsam mit Konstantin Wecker sang. Überhaupt scheut Pippo Pollina keine konkreten Aussagen: Er wendet sich gegen die Mafia, unterstützt den Kampf gegen AIDS oder veröffentlicht ein Album mit »Liedern über die Heimat in der Fremde«.

Hier erfahren Sie mehr zum Konzert.

Caroline Preis 2015 für Matthias Winde

22.06.2015

»Endlich wieder ein juveniler Preisträger. Er ist männlich, taktil, robust – bei einer Kartoffel würde man sagen: festkochend – aber von federleichter Statur.«, so beginnt Steffen Menschings Laudation für den diesjährigen Caroline-Preisträger.

Am Freitag Abend, direkt nach der Premiere von »Der falsche Don Juan«, wurde das Geheimnis um den Gewinner gelüftet. Die Mitglieder des Theater-Fördervereins hatten sich für Matthias Winde entschieden, der die Auszeichnung für seine besonderen schauspielerischen Leistungen in der zurückliegenden Spielzeit erhält. Er war unter anderem als englischer Ministerpräsident (»König der Herzen«), alternder Opernstar (»Quartetto«) und Mephisto (»Faust_Eins«) zu erleben.

Die vollständige Laudatio von Steffen Mensching finden Sie hier.

Das Jugendspielzeitheft 2015/16 ist da!

18.06.2015

Auch das junge Publikum kommt in der neuen Spielzeit nicht zu kurz. Im aktuellen Jugendheft können sich Kinder, Eltern und Pädagogen einen Überblick über das kommende Programm verschaffen.

Schauspiel, Konzerte sowie Puppenspiel für Kinder und Jugendliche stehen auch im Theaterjahr 2015/16 auf dem Spielplan. Neben dem Weihnachtsmärchen, das in diesem Jahr »Der gestiefelte Kater – Sieben Leben!« sein wird, ist für jede Altersgruppe in der kommenden Saison etwas dabei.  

Werfen Sie hier einen Blick in das Spielzeitheft 2015/16 für Kinder und Jugendliche.

Karten für unser Weihnachtsmärchen erhalten Sie vom 29. Juni bis 10. Juli und in der neuen Spielzeit wieder ab 31. August in der KulTourDiele und an allen anderen Vorverkaufsstellen.

Ich komme!

12.06.2015

Nicht vergessen - diesen Samstag »Sommer, Sonne, scharfe Stellen« - die »Rote Laterne« wagt den Schritt ins Freie.

Am Samstag, den 13.06. um 21 Uhr suchen Schauspieler des Ensembles sowie Thomas Voigt am Klavier auf dem »Parcour der Liebe« nach beliebten und wiederentdeckten Anzüglichkeiten vom Minnesang bis zur SMS von letzter Nacht. In einer unterhaltsam-erotischen Lesung mit Musik, Käse und Wein nehmen wir kein Feigenblatt vor den Mund. Seien Sie dabei, wenn wir beim Anbruch der Nacht die »Beziehungskiste der Pandora« öffnen und mit Texten voll Feuer und Leidenschaft den Theatervorplatz zum Glühen bringen…

 

Zum ersten Mal - Das Festival »Theaterwelten«

11.06.2015

In diesem Jahr veranstaltet der Bund Deutsche Amateurtheater zusammen mit dem Thüringer Theaterverband in Rudolstadt erstmalig das weltweit einzigartige Amateurtheaterprojekt »Theaterwelten«.

Den Auftakt machen sieben internationale Workshops, in denen Theaterexperten praktische Einblicke in theatrale Erzählformen und Spieltechniken ihrer Regionen geben. Ergänzt wird das Programm durch Gastspiele und Podiumsdiskussionen zu internationalen und kulturpolitischen Themen.

Hier erfahren Sie mehr zum Festival.

Beim letzten 3käsehoch dieser Spielzeit wurde gefeiert!

08.06.2015

»Ende gut, alles gut!«, hieß es beim 3käsehoch am Sonntag im theater tumult. Zum vierten und letzten Mal schlüpften die kleinen Besucher in die Rollen des russischen Märchens »Das buckelige Pferdchen«.

Viele Abenteuer hat Iwan in den letzten Monaten bestanden und auch die letzte Aufgabe des Zaren konnte unser Held Iwan mit Hilfe seines Zauberpferdchens lösen.

Die Spielleiterinnen verabschiedeten ihr Publikum in die dreimonatige Sommerpause. Nun heißt es warten und Märchen lesen, bevor sich in der neuen Spielzeit die vier »3käsehoch«-Veranstaltungen mit Galina Gluschkow und Ulrike Lenz ganz dem Bären als russisches Wappentier widmen. Los geht es am Sonntag, dem 20. September mit dem Märchen »Bauer, Bär und Fuchs« im theater tumult.

Große Klassik auf kleiner Bühne

02.06.2015

Auch vier Monate nach der Premiere ist unsere »Faust_Eins« Inszenierung noch Thema in den Fachzeitschriften.

In der aktuellen Ausgabe der Bühnentechnischen Rundschau spricht Chefdramaturg Michael Kliefert auf zwei Doppelseiten über die Bearbeitung des Faust-Stoffes und die Maßgeblichkeit des Bühnenraumes. Auch Bühnenbildner Frank Hänig kommt zu Wort und erzählt von seinen Gedanken zum Stück sowie dessen Umsetzung auf der Rudolstädter Bühne. Den ganzen Bericht können Sie hier nachlesen.

Das Wochenende am Theater Rudolstadt

29.05.2015

In den nächsten Tagen ist unser Spielplan gut gefüllt. Erleben Sie eine musikalische Reise nach Spanien, einen Mann, der für sein Recht alles tut und gealterte Opernstars, die ihre Karriere noch nicht als beendet ansehen.

Der »Staatsfeind Kohlhaas« kämpft heute, um 19.30 Uhr im Großen Haus ein letztes Mal für Gerechtigkeit. Im Meininger Hof können Sie sich heute um 19.30 Uhr von den feurigen Klängen Spaniens beim  8. Sinfoniekonzert in den Sommer tragen lassen. Am Samstag um 20 Uhr erlebt ein Paar in »Glück - Le Bonheur« im Schminkkasten, dass es für die Liebe nie zu spät ist. Zu spät ist es auch noch nicht für das Gesangsquartett im gleichnamigen Stück »Quartetto«, das am Sonntag um 15 Uhr im Großen Haus noch ein Mal auf der Bühne stehen will. In »Unwiderstehlich« sehen Sie am Sonntag um 20 Uhr im Schminkkasten eine spannungsgeladene Beziehung.

Karten gibt es für alle Veranstaltungen an den Abendkassen in Ihrem Theater.

Eine neue Bildergalerie ist online.

27.05.2015

»Was bin ich?« (49) mit Gaby Seyfert

Die vorletzte Ausgabe von »Was bin ich?« fand am 20. Mai im Großen Haus statt. Neben spannenden Berufskandidaten, begrüßte Moderator Roberto Lembke alias Steffen Mensching Eislaufikone Gaby Seyfert. Sehen Sie hier alle Bilder.

In der Kantine mit Gaby Seyfert

21.05.2015

Die ehemalige Weltmeisterin und Eiskunstlaufikone Gabriele Seyfert war unser Stargast der 49. Ausgabe von »Was bin ich?«. Wir trafen Sie zum Interview in der Theaterkantine.

Was haben Sie heute gemacht?
Mein Mann und ich sind heute erst einmal in Rudolstadt angereist. Die Gegend ist uns nicht neu, vor allem ihm nicht. Er hat eine Zeit lang in Bad Blankenburg gelebt. Bereits vor zwei Jahren waren wir hier und haben uns die Gegend etwas angeschaut.
Heute sind wir dann, nachdem wir eingecheckt haben, noch etwas spazieren gegangen. Ich wollte mir eigentlich ein paar neue Schuhe kaufen, aber das hat nicht geklappt. Trotz der hübschen Geschäfte, habe ich nichts gefunden.

Wo kommen Sie gerade her?
Direkt aus Berlin, wo wir auch wohnen.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Es waren sehr wenig Menschen im Zentrum unterwegs. Vielleicht war das Wetter auch ein wenig daran schuld, denn es hat ein bisschen geregnet. Das Hotel Adler ist ein sehr schönes und altes Gebäude. Es soll wohl schon vor 400 Jahren gebaut worden sein. Es ist sehr anheimelnd und klein, das ist mir positiv aufgefallen.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Ich bin mittlerweile Rentnerin. Mein Mann und ich reisen eine ganze Menge. Für die Vorbereitung der Reise bin ich verantwortlich. Ich bin in unserer Ehe die Eventmanagerin. Nach den Reisen mache ich dann große Alben. Ich schneide dafür zum Beispiel Zeitungsartikel oder Prospekte aus und gestalte diese damit. Mit den Fotos und allem breite ich mich dann so richtig zu Hause aus und sitze dann auch gut und gerne mal bis Nachts um eins. Dabei vergesse ich wirklich die Zeit.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Die Zeit in der wir leben, ist nicht so einfach. Wenn man die Medien betrachtet, hat man auch unangenehme Nachrichten zu verkraften. Aber viele lassen sich dann so hängen, das widerstrebt mir sehr.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Schauspielerin. Doch durch meinen beruflichen Weg habe ich die Kurve in diese Richtung nicht gekriegt. Das Eiskunstlaufen ist auch Kunst. Man verkleidet und verwandelt sich in eine andere Person.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Meinen Garten von Unkraut zu befreien, doch ich bin noch nicht damit fertig.

 

Das Gespräch führte Lisa Stern

Das soll's gewesen sein?

20.05.2015

In der tiefsinnigen Komödie voller Witz und Wehmut, »Quartetto«, reißen alte Wunden auf, und doch glänzt zum Schluss das Quartett wie in alten Tagen. Ab sofort können Sie den Trailer zum Stück HIER sehen.

Die nächste Vorstellung ist am Sonntag, den 31. Mai um 15 Uhr im Großen Haus.

Druckfrisch - das neue Spielzeitheft

11.05.2015

»O meines Lebens goldne Zeit?« - Schillers Zitat ist das Motto für das Theaterjahr 2015/16. Das neue Heft liefert alle wichtigen Informationen rund um die kommende Spielzeit.  Lesen Sie, auf welche Premieren und Konzerte Sie sich in der nächsten Saison freuen können.

Der wichtigste Ratgeber für das Theaterjahr liegt ab sofort kostenlos an allen bekannten Vorverkaufsstellen aus. Zudem wird es demnächst auch wieder unsere traditionelle Verteilaktion in Rudolstadt und Saalfeld geben – wir halten Sie auf dem Laufenden!

HIER haben Sie die Möglichkeit einen direkten Blick in unser Jahresheft für 2015/16 zu werfen.

Theaterkomödie »Quartetto« - ein leichter, vergnüglicher Abend

11.05.2015

»... das Publikum dankte mit lang anhaltendem Applaus für eine starke Premiere.« - so schreibt Frauke Adrians, Kritikerin für die Thüringer Landeszeitung, über die gefeierte »Quartetto«-Premiere vom vergangenen Samstag.

Lesen Sie HIER diese und weitere Kritiken zum Stück.

Die nächste Vorstellung ist am Sonntag, den 17. Mai um 18 Uhr im Großen Haus.

Feierliche Briefübergabe zur Premiere

06.05.2015

Anlässlich der heutigen Premiere von »Das Katzenhaus« – nach dem Kinderbuch von Samuil Marschak mit Musik von Joachim Thurm – wurde dem Hochschularchiv Weimar eine umfangreiche Sammlung von Originalbriefen Joachim Thurms (1927-1995) übergeben.

Damit erhält das Thüringische Landesmusikarchiv eine wichtige Ergänzung für den Nachlass des Komponisten, der seit 2001 in Weimar aufbewahrt wird.

Die feierliche Übergabe fand durch Frau Hannelore Gerlach (Berlin) im Meininger Hof statt.

Die Frage nach der Finanzierung

05.05.2015

Die Verhandlungen über neue Verträge laufen. Was das Ergebnis sein wird, erfährt man im kommenden Herbst.

Thüringer Allgemeine Redakteur Michael Helbing war im Erfurter Landtag zugegen und konnte einen ersten Eindruck gewinnen. Was Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff am Landtagspult in Erfurt zur Zukunft des Theaters zu sagen hatte, können Sie hier nachlesen.

Gerichtet! - Der Faust in der TAZ

04.05.2015

Am Osterwochenende machten sich zwei TAZ-Redakteure auf die Reise in das beschauliche Rudolstadt. Ziel war die abendliche "Faust_Eins"-Vorstellung im Großen Haus.

Lesen Sie hier den dazugehörigen Artikel von Jan Feddersen, der neben einem unterhaltsamen Theaterbesuch eine Führung durch das ganze Haus bekam.

Das 1.-Mai-Wochenende an Ihrem Theater

01.05.2015

Ein vielfältiges Programm finden Sie in den kommenden Tagen in unserem Spielplan.

Heute haben Sie die Gelegenheit, zwei Menschen im besten Alter zu erleben, die sich von tiefen Gefühlen noch einmal übermannen lassen. Die Komödie "Glück - Le Bonheur" beginnt um 20 Uhr im Schminkkasten. Am Sonntag um 10 Uhr können Sie sich im Schillerhaus mit dem "Theaterfrühstück" Appetit auf die kommende Premiere, die Komödie "Quartetto" von Ronald Harwood, holen. An die Kinder haben wir natürlich auch gedacht. Um 15 Uhr können sich die kleinen Zuschauer auf einen musikalischen Besuch auf Old McDonald's Farm beim 2. Kinderlieferkonzert "Auf dem Bauernhof" in der Saalfelder Musikschule freuen. Ausklingen lassen wir den Sonntag mit Glücksgefühlen, die neben der Liebe wohl auch ein Lottogewinn mit sich bringen könnte. Sehen Sie die Diseuse Uschi Amberger in ihrem neuen Programm "Wie ein Fünfer mit Superzahl" um 18 Uhr im Schminkkasten.

Karten sind noch an den Abendkassen erhältlich.

Die zwei Neuen sind da!

30.04.2015

Ein letztes Mal in dieser Spielzeit erscheint unser Theatermagazin »Caroline« und der Vorstellungsplan. Erfahren Sie, welch vielfältiges Sommerprogramm Sie noch erwarten dürfen.

Sie möchten sofort wissen, was die nächsten zwei Monate an Ihrem Theater passiert? Dann können Sie direkt die »Caroline« hier online lesen oder auch hier downloaden.

Den Leporello für die Monate Juni und Juli finden Sie hier.

Wir wünschen weiterhin unterhaltsame Stunden!

MDR zu Besuch beim TheaterJugendClub

24.04.2015

Am Dienstag war wohl eine der spannendsten Proben für die jungen Akteure des TheaterJugendClubs. Der MDR begleitete einen ganzen Nachmittag die Jugendlichen, die kurz vor ihrer Premiere von »Der Herr der Fliegen« standen.

Die erste Aufführung ging gestern Abend vor ausverkauftem Haus erfolgreich über die Bühne. Passend dazu gibt es auch einen Beitrag des MDR THÜRINGEN JOURNALS hier zum Nachhören und -sehen.

Die nächste Vorstellung findet am Dienstag, den 28. April, um 17 Uhr im theater tumult statt. Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Ein glückliches Wochenende

24.04.2015

Für die Liebe ist es nie zu spät! Das erfahren auch Louise und Alexandre in der Komödie "Glück -Le Bonheur", die am kommenden Samstag und Sonntag im Schminkkasten wieder zu erleben ist. Beginn ist jeweils um 20 Uhr.

Aber auch an die Kleinen haben wir dieses Wochenende gedacht. Am Sonntag um 11 Uhr findet das alljährliche Kinderliederkonzert in der Musikschule Saalfeld statt. Begleiten Sie die Musikdramaturgin Johanna Muschong und Musiker unseres Orchesters auf ihrer Reise zu Old McDonald's Farm. Ein Mitmach-Konzert für Groß und Klein.

Markus Seidensticker liest für Kinder

23.04.2015

Der Schauspieler Markus Seidensticker nahm den heutigen Welttag des Buches zum Anlass, an unserer Kooperationsschule - dem Heinrich-Böll Gymnasium Saalfeld - eine kleine Lesung zu halten.

Fast 100 Schülerinnen und Schüler  der fünften Klassen lauschten gespannt der Geschichte vom »Fliegenden Klassenzimmer« dem Roman von Erich Kästner. Es ist zur guten Tradition geworden, dass unsere Schauspieler den jungen Zuhörern aus den Kinderbuchklassikern am Tag des Buches vorlesen.

Faust-Musik von Eduard Lassen - Ein Rückblick

22.04.2015

Die Zuhörer des 7. Sinfoniekonzerts vom vergangenen Wochenende haben einen historischen Augenblick der Musikgeschichte erleben dürfen. Nach über 80 Jahren wurde die vergessene »Faust«-Komposition des Weimarer Hofkapellmeisters Eduard Lassen erstmals aufgeführt.

Nicht nur die wiederentdeckte Musik machte die zwei Aufführungen zu einem Erlebnis, sondern ebenso das Zusammenwirken von kräftigen Rezitationen der »Faust«-Darsteller, gepaart mit den Gesängen von Solisten und einem herausragenden Chor. Über diesen stimmigen Abend sprach auch das MDR Thüringen Journal. Den Beitrag dazu können Sie hier nachhören.

Das Märchen vom König Drosselbart

20.04.2015

Das altbekannte Märchen der Brüder Grimm stand beim gestrigen 3käsehoch mit Steffen Mensching auf dem Plan.

Die heiratswilligen Prinzen mussten singen, tanzen und musizieren. Doch der eitlen Prinzessin war keiner gut genug. Auch bei der improvisierten Version von den Kindern blieb der König hart und sie musste einen Bettelmann ehelichen. Bis zum glücklichen Ende schaffte es die spielwütige Truppe nicht, denn jeder wollte es dem König Drosselbart gleichtun und einmal die Töpfe der armen Prinzessin umwerfen.

Noch ein letztes Mal in dieser Spielzeit können die Kleinen ganz groß sein und beim nächsten 3käsehoch am Sonntag, den 7. Juni um 11 Uhr im Schminkkasten selbst auf der Bühne stehen.

Vorhaben für die Spielzeit 2015/16 wurden vorgestellt

16.04.2015

Gestern haben wir in einer Pressekonferenz unser Programm für die kommende Saison bekannt gegeben.

Neben 19 Premieren in den unterschiedlichen Sparten Schauspiel, Musiktheater, Ballett, Kinder- und Jugendtheater sowie Puppentheater warten auch wieder die Thüringer Symphoniker mit spannenden Höhepunkten auf. Unter dem Motto »O meines Lebens goldne Zeit?« werden beliebte Stücke wie Schillers »Die Räuber«, Shakespears »Ein Sommernachtstraum«, aber auch die wiederentdeckte Urfassung der Komödie »Delila oder Der Liebestest« von Franz Molnár zu erleben sein. Die Programmpunkte der Thüringer Symphoniker versprechen ihren Zuschauern ebenfalls spannende Konzerterlebnisse. Neben dem geschätzten Klaviervirtuosen Lev Vinocour und anderen herausragenden Solisten wird es erstmals einen Orchesterball geben.

Lesen Sie heute in den Zeitungen und HIER ausführlicher auf unserer Website, was sie außerdem von der neuen Spielzeit erwarten dürfen.

7. Sinfoniekonzert »Sie ist gerichtet! - Ist gerettet!«

15.04.2015

Faust – und kein Ende. Am Freitag, den 17. April und Samstag, den 18. April wird die Schauspielmusik zu Goethes »Faust. Der Tragödie erster Teil« von Eduard Lassen zum ersten Mal seit über 80 Jahren wieder aufgeführt.

Sechs Schauspieler der »Faust_Eins«-Inszenierung schaffen gemeinsam mit den Thüringer Symphonikern, einem Chor und Gesangssolisten, die von Chefdirigent Oliver Weder dirigiert werden, ein ganz besonderes Konzerterlebnis.

Für die Vorstellung am Freitag, dem 17. April im Meininger Hof und Samstag, dem 18. April im Großen Haus sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter 03672 - 422 766 Karten erhältlich. Beginn ist jeweils 19.30 Uhr.

Eine Stunde vor Beginn (18.30 Uhr) findet ein Einführungsvortrag zum 7. Sinfoniekonzert statt.

Umjubelte Premiere von »Singin' in the Rain«

13.04.2015

Das Publikum verließ am Samstagabend sichtlich begeistert das Große Haus unseres Theaters. Grund dafür war die erste Aufführung eines Musical-Klassikers.

In Kooperation mit dem Theater Nordhausen feierte »Singin' in the Rain« eine schillernde Premiere. Die ersten Pressestimmen spiegeln diese Begeisterung gleichermaßen wieder. »Sie unterhalten prächtig und machen Lust auf eine Tanzstunde Swing. Eine fliegende Torte, wilde Tänze und eine gefeierte Zugabe im Friesenerz machen den Abend unvergesslich.« so schreibt Peter Cott, Redakteur der Ostthüringer Zeitung. Die ganze Kritik können Sie hier nachlesen.

 

Eine neue Bildergalerie ist online.

02.04.2015

»Was bin ich?« (48) mit Rainer Langhans

Hier finden Sie die Bilder der 48. Veranstaltung »Was bin ich?« vom 1. April 2015. Moderiert, wie immer, von Steffen Mensching alias Roberto Lembke. Als Stargast überraschte Kommune 1-Gründer Rainer Langhans das Publikum. Hier finden Sie die schönsten Bilder dieser Ausgabe...

Kantinengespräch mit Rainer Langhans

02.04.2015

Stargast der 48. Veranstaltung »Was bin ich?« war Kommune 1-Gründer Rainer Langhans. Wir trafen ihn zum Interview in der Kantine.

 

Was haben Sie heute gemacht?
Heute Morgen war ich in einem Park spazieren. Da war es sehr dramatisch – ein ständiger Wechsel von Schnee und Sonne– ganz toll.

Wo kommen Sie gerade her?
Ich komme direkt von München.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Ich bin in Jena aufgewachsen. Als Kind hat man von Rudolstadt sicher schon gehört. Aber ,dass ich einmal hier war, das muss schon lange her sein.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Rudolstadt ist eine kleine, etwas altmodische Stadt, das ist schön. Man bekommt ein merkwürdiges Kleinstadtgefühl.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Wenn ich nach innen gehe und in mich selbst schaue. Das mache ich täglich, weil ich es hier sonst gar nicht aushalten würde.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Mir platzt der Kragen nicht mehr. Das letzte Mal ist schon lange her, weil ich mich inzwischen sehr beruhigt habe.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Ich mache mein Leben lang konsequent nichts.

Was lieben Sie an ihrem Beruf/ am Nichts-Tun?
Es ermöglicht mir, in dieser verrückten Welt zu sein. Es half und hilft mir, dies auch mittlerweile ganz schön zu finden. Das ist nicht schon immer so. Als ich in Jena aufwuchs, ist mir das sehr schwer gefallen. Ich habe nicht gewusst was ich hier soll, da ich die Menschen nicht verstanden habe. Selbst meine Eltern nicht. Es hat lange gedauert, bis ich sagen konnte: »Hier kann ich sein.«

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Ja natürlich, dauernd. Man versucht ja jeden Tag etwas voran zu bringen.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich habe gerade mit meiner Freundin gesprochen und ihr einfach zugehört.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Du kannst glücklich werden, das geht tatsächlich.

 

Das Gespräch führte Lisa Stern

Die »Drei Schwestern« feierten am Samstag Premiere

01.04.2015

»So überzeugend, so wahrhaftig, so facettenreich hat man das Rudolstädter Ensemble selten gesehen.«

Ulrike Merkel von der Ostthüringer Zeitung resumierte so über die Inzenierung »Drei Schwestern«, die am vergangenen Samstag Premiere feierte. Lesen Sie hier die ganze Kritik.

Die Inszenierung des modernen Klassikers, der die berührende Suche der Geschwister Olga, Mascha und Irina nach einem sinnerfüllten Dasein erzählt, ist wieder am Freitag, den 10. April, um 19.30 Uhr im Großen Haus zu sehen. Karten dafür gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter 03672 - 422 766.

Unwiderstehliche Premiere zum Welttheatertag

27.03.2015

Wie könnte man den Welttheatertag besser begehen, als mit einer feurigen Premiere? »Unwiderstehlich« – inszeniert von Katka Schroth – ist eine stürmische Liebeskomödie über Vertrauen, Verlangen und die gefährlichen Freiheiten in einer Beziehung.

Was tun, wenn man in seiner glücklichen Ehe auf einmal das Gefühl hat, dass die Partnerin jemand anderen mehr liebt als einen selbst? Vertraut man der Lebensgefährtin, dass sie der Versuchung widersteht? Fabrice Roger-Lacans Stück mit einer guten Prise Humor und fast verzweifelter Absurdität, lotet die Gefühle eines Paares aus, dessen Beziehung auf der Kippe steht. Mit überraschenden Wendungen beginnt ein intensives Spiel ums Festhalten und Loslassenkönnen. Beginn ist heute, um 20 Uhr im Schminkkasten.
Für die darauffolgende Vorstellung am 3. April, um 20 Uhr im Schminkkasten gibt es noch Karten.

Intergalaktische Abenteuer bei SPIEL.ART X

24.03.2015

In den letzten zwei Tagen waren theaterbegeisterte Grundschüler beim Workshop SPIEL.ART X an unserem Haus zu Gast.

Theaterpädagogin Ulrike Lenz studierte mit ihren Gruppen eine abenteuerliche Reise in ferne Galaxien ein. Die Hobbyastronauten erkundeten den Himmelskörper »Plastik« und trafen dabei auf merkwürdige Lebewesen.
Christian Schröter leitete unterdessen den Pantomime-Workshop. Diese Gruppe befasste sich ebenfalls mit der Reise ins Weltall. Eindrucksvoll zeigten die Kinder, wie man ganz ohne Worte eine spannende Geschichte erzählen kann.
In unserer Bildergalerie zeigen wir einen kleinen Eindruck dieser zwei Tage.
Auch im nächsten Jahr haben Theatergruppen von Grundschulen wieder die Gelegenheit, an diesem Workshop teilzunehmen.

Heute ist Welttag des Theaters für Kinder und Jugendliche

20.03.2015

»Theater ist wichtig für jedes Kind von frühester Kindheit an.«, so lautet die heutig Botschaft der Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai und UNESCO Friedensbotschafterin Guila Clara Kessous zum Welttag des Kinder- und Jugendtheaters.

Das Theaterspiel ist für die Entwicklung der Kinder ein entscheidender Entwicklungsschritt, denn sie können »So tun als ob«. Nicht nur die Vorstellungskraft wird beim eigenen Probieren geschult, auch der Gemeinschaftssinn in einer Gruppe. Zum heutigen Welttag des Theaters für Kinder und Jugendliche möchte die ASSITEJ - Die internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche die Botschaft in die Welt tragen: »Take a child to the theater today«. In diesem Sinne möchten wir Ihnen unseren Veranstaltungstipp für Jugendliche am Theater Rudolstadt nicht vorenthalten. 

Morgen, den 21. März kommt das kluge und humorvolle Jugendstück »Patricks Trick«, um 18 Uhr auf die Bühne des theater tumult. Die Karten für diese Vorstellung erhalten Sie an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter (03672) 422 766.

 

Illustration: Silke Schmidt 

Poesie und Musik

19.03.2015

Ganz im Zeichen der Dichtkunst steht das 6. Sinfoniekonzert mit dem anmutenden Titel »Die Gesänge der Dichter«, das die Zuhörer am 20. und 21. März erwartet. Als Gäste sind die Sopranistin Katrin Kapplusch und der Bariton Kai Günther geladen, die unter anderem Höhepunkte aus Richard Strauss' Oper »Sinfonische Fantasie« darbieten werden.

Beim 6. Sinfoniekonzert der Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt am 20. März im Meininger Hof Saalfeld und am 21. März im Theater Rudolstadt, jeweils um 19.30 Uhr, steht das 1919 uraufgeführte Werk »Sinfonische Fantasie« im Mittelpunkt.
Für beide Veranstaltungen gibt es noch Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter (03672) 422 766.

Theatertag mit »Dinner für Spinner«

13.03.2015

Zu unserem Theatertag am Samstag, dem 14. März gibt es einen komödiantischen Leckerbissen zu sehen. 

»Greif bärmelt und brüllt, vor Schmerzen oder herrschsüchtig, wie es steinreiche Verleger gemeinhin tun, Griebel verlockt das Publikum zum Juchzen; alles ein großer Spaß mit genügend tieferer Bedeutung.« urteilte Matthias Biskupek in der Thüringischen Landeszeitung.

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit kommt »Dinner für Spinner« auf die Bühne im Großen Haus. Für diesen unvergesslichen Theaterabend gibt es noch Restkarten für je 9€. Die Reservierung können Sie unter 03672-422766 vornehmen.

Modernes Design trifft Porzellan

10.03.2015

Am vergangenen Freitag eröffnete eine neue Ausstellung in der KulTourDiele. Vier junge Künstler stellten ihr Gemeinschaftsprojekt »Wildbrett« vor.

Hinter dem Label »Wildbrett« verbergen sich Antje Reinhardt, Grit Wolf, Alexander Bernhardt und Jens Pfotenhauer. Sie entwerfen Alltagsporzellan mit dem besonderen Etwas. Die Designs der »Brettchen«, allesamt aus feinstem Porzellan, reichen vom neu aufgelegten Zwiebelmuster, zarten Vögeln, bis hin zu geometrisch angeordneten Insekten. Neben Frühstücksbrettchen kann man dazu passende Becher und Schalen entdecken. Natürlich können diese Liebhaberstücke auch direkt vor Ort in der KulTourDiele erworben werden.

Die Ausstellung ist noch bis zum 11. April geöffnet. Einen Einblick in die Arbeit der Künstler können Sie hier gewinnen: www.formwesen.eu

Die neue Caroline ist da!

09.03.2015

Die neueste Ausgabe unseres Theatermagazins "Caroline" ist eingetroffen.

Die Zeitung können Sie hier bereits online durchblättern. Bald liegt sie auch wieder in allen Vorverkaufsstellen und in vielen Geschäften kostenlos zum Mitnehmen aus.

Die Schwerpunkte der aktuellen Ausgabe sind:

Premierenvorschau. Hoffnung ist, was uns am Ende geblieben - Tschechows Klassiker "Drei Schwestern" feiert im März Premiere / Im Gespräch. Diseuse Uschi Amberger über ihr Leben und das neue Stück "Wie ein Fünfer mit Superzahl" / Vorgestellt. Charlotte Keck und Stephanie Georgi erzählen über ihre Arbeit im Künstlerischen Betriebsbüro des Theaters / Gewinnspiel. Gewinnen Sie 2 Freikarten

Die Suche nach der schönen Jungfrau

27.02.2015

Iwan und sein buckliges Pferdchen werden am Sonntag, dem 1. März, um 11 Uhr im Schminkkasten beim nächsten 3käsehoch wieder vor fast unlösbare Aufgaben gestellt.

Dieses Mal müssen sie neben einer schönen Jungfrau für den Zaren, einen ganz besonderen Ring finden. Dabei treffen sie gemeinsam mit den Kindern auf einen Wal und reisen zur Sonne. Ulrike Lenz und Galina Gluschkov laden zum Mitspielen ein!

Diese Damen lassen sich das nicht bieten!

27.02.2015

Sir John Falstaff, ein Lebemann wie er im Buche steht, möchte gleich zwei Damen verführen. Doch diese wittern das böse Spiel und treiben den Trunkenbold in die Enge.

Otto Nicolais komisch-fantastische Oper »Die Lustigen Weiber von Windsor« feiert als Kooperation mit dem »Lyric Opera Studio Weimar« am Samstag, dem 28. Februar, um 19.30 Uhr im Großen Haus Premiere. Lassen Sie sich von dem feinen Humor des volkstümlich-eleganten Verwirrspiels begeistern.

Ein Wagnis, das sich lohnt

26.02.2015

Die Zeit, eine der renommiertesten Wochenzeitungen in Deutschland, hat einen großen Artikel zu unserer »Faust« – Inszenierung veröffentlicht. Auch das Kulturmagazin Perlentaucher spricht in seiner Kulturrundschau über die Tragödie mit »teuflischer Struktur«.

»Die kleine Thüringer Landesbühne macht großes Theater in der Provinz. Ihre ›Faust‹-Inszenierung erzählt viel über den Reichtum der deutschen Kulturlandschaft und ihre Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt« urteilt Zeit-Rezensent Christoph Dieckmann. Sein abschließendes Résumé des Abends lautet: »Rudolstadt ... trumpft mit Hochkultur und stemmt ›Faust‹ – spektakulär, mit Musik.« Die vollständige Kritik können Sie hier nachlesen.
Was Chefdramaturg Michael Kliefert nachts um drei in der Premierennacht noch über den Mephisto zu sagen weiß, erfahren Sie hier.

Wer sich einen ersten Eindruck des Musik_Theater_Schauspiels verschaffen möchte, sollte sich unseren neuen Trailer ansehen.

Die nächste Vorstellung findet am Samstag, dem 4. April, um 19.30 Uhr im Großen Haus statt.

Von Liebe, Lust und Leidenschaft

24.02.2015

»Ich möchte, dass Du hier bei mir bist - glücklich oder unglücklich, das ist mir egal.«

Am vergangenen Samstag feierte »Glück - Le Bonheur« eine umjubelte Premiere im Schminkkasten. »Ein bisschen wie eine Paartheraphie«, schlussfolgerte Sylvia Obst von der Ostthüringer Zeitung. »Geboten wird ein köstliches Kammerspiel, leicht vom Boulevard angehaucht.« Lesen Sie die ganze Rezension hier.

Die nächsten Vorstellungen finden am 21. März und 4. April, jeweils 20 Uhr im Schminkkasten statt.

5. Sinfoniekonzert »Spätwerk und Reife«

20.02.2015

Beim 5. Sinfoniekonzert heute im Meininger Hof in Saalfeld und morgen, den 21. Februar, im Großen Haus des Theaters Rudolstadt feiern die Thüringer Symphoniker zusammen mit dem Pianisten Peter Rösel dessen 70. Geburtstag.

Die Zuhörer erleben eine Zusammenstellung von Musiken, die unter anderem Bezüge zur aktuellen »Faust«-Inszenierung von Schauspiel und Orchester aufnehmen. Angefangen mit Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert in B-Dur wird der Abend unter dem Titel »Spätwerk und Reife« mit Stücken der Komponisten Robert Schumann und Johannes Brahms abgerundet.

Für die heutige Veranstaltung im Meininger Hof gibt es noch Karten.

Eine neue Bildergalerie ist online.

20.02.2015

»Was bin ich?« (47) mit Jörg Kachelmann

Die schönsten Bilder der 47. Veranstaltung »MMM - Ein heiteres Beruferaten« finden Sie in der neuen Bildergalerie. Als Stargast begrüßten wir Moderator und Meteorologe Jörg Kachelmann. Natürlich moderierte Roberto Lembke alias Steffen Mensching die Show.

Kantinengespräch mit Jörg Kachelmann

19.02.2015

Stargast der 47. Ausgabe unserer Erfolgsveranstaltung »Was bin ich?« war Meteorologe und Moderator Jörg Kachelmann. Wir trafen ihn in der Kantine des Theaters zum Interview.

Was hast du heute gemacht?

Ich war heute in Frankfurt am Main und habe eine Vollmacht für meinen geschätzten Anwalt Johann Schwenn unterschrieben. Dann bin ich nach Rudolstadt gefahren und das war es eigentlich.

Bist du schon einmal in Rudolstadt gewesen?

Ja, ich habe hier eine Wetterstation im Schwimmbad eingeweiht. Das ist aber schon länger her.

Was ist dir bei deiner Ankunft als Erstes aufgefallen?

Ich habe nichts Dramatisches entdeckt. Bei meinem ersten Besuch fiel mir auf, dass Rudolstadt eine ganz normale Stadt ist. Ich mache mir keine tierschürfenden Gedanken über die Schönheit von Städten. Das habe ich noch nie verstanden, wenn Leute sagten: »Dresden ist schöner als Leipzig, Köln schöner als Düsseldorf…« Ich verstehe diese Stadt-Chauvinisten nicht, die meinen, sie könnten nur dort oder dort wohnen.

Wann platzt dir der Kragen?

Nie.

Welchen Beruf hättest du ergriffen, wenn du nicht das geworden wärest, was du jetzt bist?

Ich hatte immer darüber nachgedacht, dass Politiker sein doch eine tolle Sache ist. Da ich schon immer gern versucht habe, andere von meiner Meinung zu überzeugen, wäre das eine gute Gelegenheit gewesen. Vielleicht schlage ich diesen Weg ein, wenn ich älter bin und mir langweilig geworden ist.

Was liebst du an deinem Beruf?

Man weiß direkt am nächsten Tag, ob man gut gearbeitet hat. Das hat man in den wenigsten Berufen, dass man so schnell weiß, ob man gut war oder nicht.

Was würdest du an deinem Leben ändern, wenn du könntest?

Das wüsste ich nicht. Eigentlich bin ich rundum zufrieden.

Was war deine letzte gute Tat?

Die findet oft statt, denn ich gebe immer ein genügend großes Trinkgeld. Ich weiß, was vor allem in Deutschland in der Gastronomie verdient wird, furchtbarerweise. In der Schweiz ist es ein Vielfaches. Deshalb ist mir wichtig, dass ich den ausgebeuteten Menschen, ein entsprechendes Trinkgeld zurücklasse. Ob das eine gute Tat ist, weiß ich nicht, aber es ist eine kleine menschliche Tat.

 

Das Interview führte Lisa Stern.

Der »Faust« im Interview bei »Marlene«

16.02.2015

Regisseur, Schauspieler und Intendant Steffen Mensching war in der Sendung »Marlene« des MDR Radio Thüringen zu Gast.

Als Studiogast erzählt er von den Herausforderungen der Inszenierung und warum der »Faust« in Rudolstadt zur Aufführung kommen sollte. Nachhören können Sie den Beitrag unter diesem Link.

Theaterkritikerin Frauke Adrians schreibt im »Freien Wort« zur »Faust«-Inszenierung: »Endlich wieder ein ›Faust‹ in Thüringen, der das Hinfahren - auch aus außer-thüringischer Entfernung - lohnt und bei dem das Hinsehen große Freude macht

Für die Aufführung am Dienstag, den 17. Februar, um 15 Uhr gibt es noch Restkarten, die Sie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erstehen können.

"Allerlei Lust" zum Valentinstag

14.02.2015

Was passt besser zum Valentinstag als erotische Literatur? 

Steffen Mensching empfängt Sie zur nächsten »Roten Laterne« in den Schminkkasten. Die Lesung beginnt heute, dem 14. Februar, um 21 Uhr. Literarische Meisterwerke quer durch die Jahrhunderte haben an diesem Abend eines gemeinsam: Sie reichen von empfindsam-schön bis anzüglich-obszön, von galant bis drastisch.

Der »Zupfgeigenhansel« und die Romantik

13.02.2015

Das Urgestein der deutschen Folk-Szene Erich Schmeckenbecher ist heute Abend zu Gast.

Bereits an dem Revueabend »Deutschlandlieder« war er bei uns zu Gast und begeisterte die Zuschauer mit seiner Musik. Wir freuen uns, ihn heute, den 13. Februar, um 19.30 Uhr erneut bei uns im Großen Haus begrüßen zu dürfen. Er steht mit seinem aktuellen Programm »Der Vogel Sehnsucht« auf der Bühne und wird von seiner geheimen Leidenschaft, der Romantik, singen. Wer seine legendären Texte und Melodien erleben möchte, kann noch an allen bekannten Vorverkaufsstellen Karten erstehen oder unter 03672/422766 reservieren.

»Grandiose Gretchen-Tragödie«

09.02.2015

Am vergangenen Samstag feierte das Musik_Theater_Schauspiel eine umjubelte Premiere im Großen Haus.

Die Stimmen der Presse wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten. Lesen Sie hier die aktuellen Kritiken. Wenn Sie einen ersten Blick auf den »Faust« werfen möchten, können Sie sich hier den Beitrag des MDR Thüringen Journals ansehen.

Die nächste Vorstellung, für die noch Karten zu haben sind, ist am 5. April, um 19.30 Uhr, im Großen Haus.

Was nun, kleiner Bruder?

05.02.2015

Als der 11-jährige Patrick erfährt, dass er einen Bruder bekommt, ist die Freude groß. Doch diese trübt sich schnell, denn das Geschwisterchen wird mit dem Down-Syndrom (Trisomie 21) geboren werden.

Kristo Šagors preisgekröntes Jugendstück »Patricks Trick« setzt sich mit dieser brisanten Thematik klug und humorvoll auseinander. Die Inszenierung in der Regie von Anne-Kathrin Bartholomäus feiert heute, den 5. Februar, um 18 Uhr im theater tumult Premiere. Die nächsten Vorstellungen sind am Donnerstag, dem 12. Februar, um 10 und 12 Uhr.

Es ist ein Schnee gefallen ...

04.02.2015

Denn es ist noch nicht Zeit,
Dass von den Blümlein allen,
Dass von den Blümlein allen
Wir werden hoch erfreut.

So sprach einst Johann Wolfgang von Goethe über den März, und so ist es wohl auch. Doch wir lassen uns nicht betrüben und sehen erwartungsvoll in den Spielplan für den kommenden, ersten Frühlingsmonat. Die Höhepunkte im März-Spielplan sind: PREMIERE Drei Schwestern | Faust_Eins | PREMIERE Unwiderstehlich | Glück - Le Bonheur | THEATERTAG Dinner für Spinner | 6. Sinfoniekonzert

Den druckfrischen Leporello können Sie sich hier online anschauen.

Ich bin wie du

30.01.2015

Die Fotoausstellung »Leben braucht Vielfalt!« der Stuttgarter Fotografin Conny Wenk ist ab sofort in der KulTourDiele zu bestaunen.

Matthias Biskupek, Vorsitzender des Theaterfördervereins, Simone Hübner aus dem Vorstand der Lebenshilfe Saalfeld-Rudolstadt sowie Ulrike Lenz, Theaterpädagogin und Dramaturgin, eröffneten am heutigen Abend die Schau. Auf eindrucksvollen Portraits werden Menschen gezeigt, die wie alle anderen sind und doch unterscheidet sie eine Kleinigkeit: Die Kinder auf den Bildern haben das Down-Syndrom (Trisomie 21).

Nur wenige Tage nach der Ausstellungseröffnung feiert am 5. Februar um 18 Uhr »Patricks Trick« Premiere im theater tumult. Das Jugendstück erzählt die Geschichte des 11-jährigen Patrick, der erfährt, dass sein noch ungeborener Bruder Trisomie 21 haben wird. Trotz aller Schwere des Themas räumt das Stück dabei humorvoll mit manch einem Klischee auf und wirft einen mutigen Blick auf das Leben mit Handicaps.

Vom fleißigen und faulen Mariechen

26.01.2015

Das gestrige 3käsehoch im Großen Haus kann man gut und gerne als ausverkauft bezeichnen. Zahlreiche Kinder sind gekommen, um mit Steffen Mensching das Märchen der Frau Holle spielerisch nachzuerzählen.

Mit tollen Requisiten und einem fast echten Apfelbaum fühlten sich die Kinder schnell ins Reich der Frau mit den langen Zähnen versetzt. Das Goldmariechen wollte natürlich jedes kleine Mädchen gern sein. Doch auch die Rolle der Frau Holle war beliebt. Eine neue Gelegenheit bekommen Kinder ab 5 Jahren am 1. März, wenn es wieder heißt "Bühne frei!" zum nächsten 3käsehoch

Solist Enrico Casazza im Interview

17.01.2015

Der Violinist des Abends ließ es sich nicht nehmen, uns ebenfalls ein Interview zu geben.

Die Musikdramaturgin Johanna Muschong traf ihn gestern kurz vor der ersten Aufführung des 4. Sinfoniekonzertes »Harmonische Launen«.

 

Herr Casazza, wir sind sehr froh, Sie als Solist unseres 4. Sinfoniekonzert hier am Theater Rudolstadt begrüßen zu dürfen. Sie spielen auf einer Barockgeige - was ist das für ein Instrument? Von wem wurde es gebaut und was ist das Besondere daran?
Meine Geige wurde von Vincenzo Sannino, einem berühmten italienischen Geigenbauer des letzten Jahrhunderts erbaut, der nicht nur für die Klangqualität, sondern auch für die Qualität und Schönheit der verwendeten Materialien berühmt war. Für den Entwurf der Geige ließ er sich von den Instrumenten Antonio Stradivaris inspirieren. Die Geige ist mit blanken Darmsaiten bespannt. Auch der Bogen ist ein spezieller Barockbogen: er ist leichter als ein moderner Bogen.
Der besondere Klang der Barockgeige entsteht durch die Darmsaiten: diese sind weicher als die bei modernen Geigen verwendeten Stahlsaiten und sorgen für einen süßeren, zarteren Klang. Der leichte Barockbogen ermöglicht eine größere Artikulation in der Phrasierung. Der wichtigste Unterschied aber wird von dem Musiker selbst produziert, in dem er mit seinem Instrument das Augenmerk besonders auf die Artikulation und den mäßigen Einsatz von Vibrato richtet. 

 

Wie würden Sie den Klang einer Barockvioline beschreiben?

Ich stelle mir den Klang der Barockvioline hell und schön gerahmt vor, wie ein Gemälde von Caravaggio, wobei jedes Objekt durch die Form, das Licht und die Farben festgelegt wird.

Merkt man auch als Laie den Unterschied zu einer modernen Geige?
Der Zuhörer kann die verschiedenen Klangnuancen, die Klarheit der Artikulierungen und die Linearität des Klangs sicherlich durch das Vergleichen verschiedener Interpretationen oder Aufnahmen desselben Musikstückes hören und erfassen.

 

Wann haben Sie Ihre Leidenschaft für »Alte Musik« entdeckt?

Schon immer. Ich war immer fasziniert von der Kraft der Harmonien, der starken Einbeziehung des Rhythmus und von der Möglichkeit, sich in die Launen und Stimmungen der »Alten Musik« einzufühlen.

Die Auseinandersetzung mit der historischen Aufführung- spraxis hat sich nach und nach entwickelt. Durch die Zusammenarbeit mit Musikern wie Goebel, Alessandrini, Biondi, Hogwood oder Dantone wurde ich zu einer immer intensiveren Beschäftigung damit angeregt. 

 

Sie haben die Konzerte Vivaldis schon viele Male gespielt, sowohl bei Aufnahmen als auch im Konzert – entdecken Sie trotzdem immer noch neue Facetten an den Werken?
Diese Werke enthalten immer noch all die Energie, die Kraft und das Überraschende, wie zu der Zeit, in der der Komponist sie geschrieben hat.

Es ist unsere Aufgabe, sie dem Publikum anzubieten, welches wiederum nach neuen Emotionen und Überraschungen sucht. Jedes Mal, wenn ich diese Werke spiele, ist es so, als ob sie etwas Neues wären, weil die Emotionen, die dabei entstehen, wieder neu sind.

 

Wie würden Sie das Konzert »Il favorito« RV 277 von Antonio Vivaldi beschreiben, das Sie bei uns spielen? Was ist das für eine Klangwelt? Gibt es den typischen »Vivaldi-Sound«?
Ja, ich denke, es gibt einen »Vivaldi-Sound«.

Und es ist leichter, sich diesen Sound vorzustellen, wenn wir uns das tägliche Leben in Venedig im achtzehnten Jahrhundert vorstellen, das von edlen und wichtigen Geschäftsleuten mit glitzernden und bunten Kleidern bevölkert ist, die durch die venezianischen Gassen spazieren. Auch die Musik von Vivaldi spielt mit luxuriöser Raffinesse und intensiver Leidenschaft. Herzzerreißende Momente und dramatische Erleichterung existieren nebeneinander, aber auch Ruhe und Frieden. 

Und am Ende beschließt Vivaldi sein Werk mit einem Gefühl der Akzeptanz von allem, was war. Ich identifiziere mich mit diesem Gedanken: Ich rufe mir Gefühle wieder ins Gedächtnis und versuche, meine Geschichte zu erzählen.

Dirigieren wird bei unserem Sinfoniekonzert ihr italienischer Kollege Gianluca Capuano – arbeiten Sie öfter zusammen? Gianluca Capuano ist ein fantastischer Musiker. Ich kenne ihn seit vielen Jahren und teile eine Menge aufregender Konzerterlebnisse mit ihm. Ich bewundere ihn für seine Leidenschaft, seine Vielseitigkeit und seine Kompetenz, die von der Musik des sechzehnten Jahrhun- derts bis zu zeitgenössischer Musik reicht.

 

Wohin geht Ihre Reise nach den beiden Konzerten in Rudolstadt?

Im Februar werde ich einige neue Entdeckungen Vivaldis aufführen und aufnehmen. Danach spiele ich in Mailand und Paris Werke von Hasse, Pergolesi und selbstverständlich – Vivaldi!

 

Ich bedanke mich ganz herzlich für das Interview und wünsche alles Gute für Ihre nächsten Konzerte!

 

Das Interview führte Johanna Muschong. 

 

 

4. Sinfoniekonzert »Harmonische Launen«

16.01.2015

Heute beginnt der musikalische Auftakt zum neuen Jahr mit einem Konzert der »Alten Musik«.

Die fachkundige Leitung übernimmt der Dirigent und Cembalist Gianluca Capuano, der als ausgewiesener Interpret »Alter Musik« gilt. Erleben Sie außerdem den italienischen Solisten Enrico Casazza an der Violine. Das 4. Sinfoniekonzert findet heute, den 16. Januar, um 19.30 Uhr im Meininger Hof statt.

Johanna Muschong, die Musikdramaturgin unseres Hauses, hatte das Vergnügen, ein Interview mit dem Gastdirigigenten Gianluca Capuano zu führen.

Herr Capuano, Sie sprechen deutsch - verraten Sie uns, wo Sie so gut Deutsch gelernt haben?

Schon als Kind habe ich deutsche Literatur und Musik geliebt. Obwohl ich in der Schule nur Englisch und Französisch hatte, habe ich auch nebenbei immer Deutsch gelernt und gelesen. Als ich erwachsen war und meinen Abschluss in Philosophie an der Universität Mailand gemacht hatte, hatte ich vor, in Deutschland zu promovieren. Deshalb habe ich zwei Jahre lang Philosophie-Seminare in Freiburg im Breisgau belegt. Dies konnte ich jedoch nicht zu Ende bringen, da ich immer mehr musikalische Verpflichtungen bekam.

Aufgrund Ihrer Sprachkenntnisse nehme ich an, dass das nicht Ihr erster Konzertauftritt in Deutschland ist…?

Ja, das ist richtig! Ich arbeite seit einigen Jahren regelmäßig in Deutschland, zum Beispiel mit dem bekannten Barockorchester Concerto Köln. Im Jahr 2014 war ich unter anderem bei den Schwetzinger Festspielen engagiert und an der Oper Köln habe ich eine Oper von J. A. Hasse dirigiert.

Sie haben Orgel, Komposition und Orchesterdirigieren studiert, kennen den Musikerberuf sozusagen von jeder Warte aus betrachtet. In Mailand gründeten Sie das Vokal- und Instrumentalensemble »Il canto di Orfeo«, das auf alten Instrumenten spielt – seit wann besteht Ihre Leidenschaft für »Alte Musik« und historische Aufführungspraxis?

Es war eine Art Eingebung nach Abschluss meines Orgelstudiums. Angeregt von den Begegnungen mit herausragenden Musikerpersönlichkeiten, begann ich, Literatur über Fragen der historischen Aufführungspraxis zu studieren. Dann hatte ich das Glück, in Mailand auf einer Orgel des großen deutschen Orgelbauers Jürgen Ahrend zu spielen – eine »Bach-Orgel«, die einzige in Italien. Schließlich hat meine Leidenschaft für Stimmen und Vokalmusik zur Gründung des Ensembles „Il canto di Orfeo“ geführt, mit welchem ich Musik von Monteverdi bis Mozart und auch zeitgenössische Werke aufführen. Erst letzte Woche hat mein Ensemble an der Mailänder Scala bei der Aufführung des Monumentalwerks »Die Soldaten« von Bernd Alois Zimmermann mitgewirkt.

Ihr italienischer Musikerkollege Enrico Casazza wird in unserem 4. Sinfoniekonzert als Solist an der Violine zu erleben sein. Auch er spielt auf einem besonderen Instrument, nämlich einer Barockgeige; inwiefern verändert sich für den Zuhörer die Musik beziehungsweise das Hörerlebnis, wenn auf historischen Instrumenten gespielt wird?

Ich bin froh, in Rudolstadt mit Enrico musizieren zu können. Er ist ein außergewöhnlicher Musiker, mit dem ich seit vielen Jahren zusammenarbeite.
Wenn die Musik vergangener Jahrhunderte auf »historischen« Instrumenten gespielt wird, verändert sich, würde ich sagen, die »Sprechweise« hin zu mehr Rhetorik. Alle Werke der vergangenen Jahrhunderte beruhen auf der Tatsache, dass sich die Instrumentalmusik auch an der Vokalmusik orientiert. Darmsaiten haben im Vergleich zu Stahlseiten bei Streichinstrumenten viele Nachteile. Sie verstimmen leicht und reagieren sehr empfindlich auf Temperatur und Feuchtigkeit. Aber sicher produzieren die Darmsaiten einen Klang, der näher an der menschlichen Stimme ist. Darüber hinaus klingen die alten Instrumente transparenter, so dass sie die Singstimme dynamisch ausgewogen begleiten können. Aber ich muss auch sagen, dass heute mehr und mehr moderne Orchester mit Neugier, Offenheit und Intelligenz einen »philologischen« Ansatz verfolgen und dies auch ohne den Einsatz von historischen Instrumenten gelingt.

Zusätzlich zu Ihrem Musikstudium haben Sie noch Philosophie studiert. Was hat Sie dazu bewogen?

Die Philosophie war schon immer meine zweite große Leidenschaft neben der Musik. Bis ich 25 war, war ich sehr unentschlossen, ob ich eine akademische Laufbahn einschlagen oder Musiker werden wollte. Schließlich hat die Musik sich durchgesetzt, aber ich lerne und schreibe weiterhin in meiner Freizeit. Ich durfte auch Seminare über Musikphilosophie halten.

Würden Sie sagen, dass Ihnen die Philosophie beim Verstehen oder Ergründen von Musik hilft?

Natürlich haben meine philosophischen Studien auch großen Einfluss auf meine Auseinandersetzung mit der Musik, aber das würde jetzt zu weit führen... (lacht)

Unser Publikum wird in unserem 4. Sinfoniekonzert drei Werke berühmter italienischer Barockkomponisten und nach der Pause ein großes Werk der Klassik eines deutschen Komponisten, nämlich Beethovens 1. Sinfonie, zu hören bekommen. Wenn Sie dieses Programm kurz beschreiben sollten, was würden Sie sagen, was erwartet unser Publikum an diesem Konzertabend, und auf was freuen Sie sich persönlich besonders?

Im ersten Teil des Konzerts begegnen wir drei Giganten des italienischen Barock. Man kann sagen, dass die Instrumentalmusik des 18. Jahrhunderts mit Corelli geboren wurde. Sie wurde zum beliebtesten Nachahmungsmodell der Komponisten dieser Epoche. Geminiani, sein Schüler, geht so weit, diese neu zu schreiben - und es ist nicht etwa ein Korrigieren, sondern eine Huldigung! Er arbeitete die Musik des Meisters so um, dass er zum Beispiel ein Stück für Violine zu einem durchgehenden Concerto grosso formte. Auch die Musik Vivaldis ist eine Weiterentwicklung dessen, was mit Corelli begann. Die Geige, die der unbestrittene Star der Musik des 18. Jahrhunderts ist, erreicht mit Vivaldi, dem „roten Priester“, ihren Höhepunkt in Technik und Ausdruck.

Ich freue mich sehr darauf, mit den Thüringer Symphonikern Beethovens 1. Sinfonie spielen zu dürfen. Natürlich wird meine Lesart auch hier wieder von meinem philologischen Ansatz beeinflusst werden. In diesem Meisterwerk gibt es viele Anklänge an Haydn, Mozart und die Mannheimer Schule. Doch diese Musik war bereits zukunftsweisend und überrascht uns wie schon damals seine Zeitgenossen hinsichtlich ihrer Modernität.
Gleichzeitig möchte ich dem Publikum eine vielleicht etwas „italienischere“ Interpretation des großen deutschen Repertoires bieten. Die Beurteilung des Ergebnisses überlasse ich dann dem Zuhörer!

 

Ich bedanke mich ganz herzlich für das Interview und freue mich auf das Konzert!

 

Das Interview führte und übersetzte aus dem Italienischen Johanna Muschong.

Das Idealbild einer Primaballerina

12.01.2015

Am vergangenen Samstag feierte das zauberhafte Ballett "Giselle" bei uns seine Premiere.

Schon morgen, den 13. Januar, um 15 Uhr haben Sie die nächste Möglichkeit, das Stück über eine leidenschaftlichen Liebe, die über den Tod hinausgeht, zu sehen. Um sich ein wenig Appetit zu holen, können Sie hier und hier die grandiosen Kritiken nachlesen.

Ein frohes neues Jahr!

02.01.2015

Wir freuen uns auf die Gäste der kommenden Woche in Ihrem Theater Rudolstadt.

Starten Sie mit viel Witz und dem Kabarett »Fettnäppchen« aus Gera in das neue Jahr. Am Samstag, dem 3. Januar, um 19.30 Uhr heißt es: »Frieda, Freude, Eierkuchen«.

Am Montag, dem 5. Januar, um 18 Uhr sehen Sie mit dem Gastspiel »Tschick« des DNT Weimar zwei jugendliche Ausreißer auf dem abenteuerlichen Weg zum Erwachsenwerden.

Die erste Premiere des Jahres feiern wir am Samstag, dem 10. Janaur, um 19.30 Uhr im Großen Haus mit dem Ballett »Giselle«, in Kooperation mit dem Theater Nordhausen.

Die neue CAROLINE ist da!

29.12.2014

Werfen Sie einen ersten Blick in die Januar-Februar-Ausgabe unserer Theaterzeitung.

Sie können ganz bequem online blättern oder das komplette Magazin downloaden.

Schwerpunkte: Premierenvorschau »Faust_Eins« / Kostüm- und Bühnenbildner Frank Hänig über seine Arbeit am »Faust« / Geht nicht, gibt's nicht! Chefmaskenbildnerin Caroline Höpfner stellt ihren Arbeitsplatz vor/ Es tanzt und singt »Giselle« und »Die lustigen Weiber von Windsor« / RADIO_AKTIV stellt sich vor

Eine neue Bildergalerie ist online.

19.12.2014

»Was bin ich?« (46) mit Reiner Schöne

Die beliebte Rateshow ging nun bereits in die 46. Runde. Die schönsten Bilder der vergangenen Veranstaltung mit Stargast Reiner Schöne finden Sie in der Bildergalerie.

Kantinengespräch mit Reiner Schöne

18.12.2014

Zur 46. Veranstaltung von "MMM-Was bin ich?" begrüßten wir den Schauspieler und Sänger Reiner Schöne bei uns. Wir trafen ihn zum Interview in der Kantine.

 

Was haben Sie heute gemacht?

Auf der Fahrt nach Rudolstadt habe ich im Zug viel telefoniert. Unter anderem mit meiner Agentur, da derzeit einige Anfragen für meine Musik, aber auch in Sachen Schauspiel, eintreffen. Dann habe ich ein Drehbuch für eine Kinderserie gelesen. Natürlich habe ich mich auch auf den Abend gefreut.

Wo kommen Sie gerade her?

Aus dem Hotelbett.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Ich bin in Weimar aufgewachsen. Als Kind bin ich mit Freunden von Weimar nach Rudolstadt mit dem Fahrrad gefahren. Dort haben wir uns die Porzellanmanufaktur Volkstedt angesehen.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Rudolstadt erscheint mir größer, als ich es in Erinnerung hatte. Die Häuser wurden liebevoll restauriert, das ist sehr schön. Ich habe mich auch direkt an die Heidecksburg erinnert, denn dort war ich auch als Kind mit meinen Eltern.

Wobei vergessen Sie die Zeit?

Wenn ich schreibe, ob Bücher, Musik oder Songtexte. Bei kreativer Arbeit denkt man einfach nicht mehr an die Zeit.

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Bei unfreundlichen und rücksichtlosen Auto- oder auch Radfahrern flippe ich aus. Das gefällt meiner Frau leider gar nicht. Vor allem, wenn die Kinder mit im Auto sitzen.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Ich wollte bis ins Jugendalter immer Seemann werden. Aber meine damalige Liebe meinte, dass sie dann Strohwitwe wäre und da sagte ich: „stimmt!“ und habe den Wunsch abgelegt. Ich stand eines Tages vor dem DNT in Weimar und dachte: „Das ist sicher geil da drin!“. So kam ich auf die Idee, Schauspieler zu werden.

Was lieben Sie an Ihrem Beruf?

Die Kreativität, aber vor allem das Lachen der Besucher. Es ist unglaublich, dass ich Menschen mit meiner eigenen Kunst begeistern kann.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Nein. Na gut, vielleicht, dass es alles ein bisschen weniger chaotisch liefe. Und dass ich bewusster mit meinem Geld umginge.

Was war Ihre letzte gute Tat?

Im vergangenen Sommer habe ich einem Mann, der offensichtlich nichts hatte, mein Hemd geschenkt und ihn auf ein Essen eingeladen.

Was würden Sie Kindern heute mit auf den Weg geben?

Always share! Meinen Kindern präge ich immer wieder ein, dass sie alles teilen sollen. Egoistische Züge kann ich nicht ertragen.

 

Das Gespräch führte Lisa Stern

Ein neues Video ist online.

17.12.2014

Den Trailer zu »Staatsfeind Kohlhaas« finden Sie hier.

Der Feuervogel beim 3käsehoch

15.12.2014

Mit Spannung lauschten Kinder, Eltern und Großeltern dem zweiten Teil des russischen Märchens „Das buckelige Pferdchen“.

Im Zentrum der 3käsehoch-Veranstaltung am vergangenen Sonntag stand der Feuervogel. Nach einer kleinen Tanzeinlage zur Ballettmusik von Igor Strawinsky verwandelte sich das theater tumult in eine Bastelwerkstatt. Aus Kartons, vielen Papierschlangen und bunten Folien zauberten die Kinder ihren Feuervogel, den sie am Ende mit vereinten Kräften einfingen.

Am 1. März 2015 folgt Teil 3 des russischen Märchens, um Iwan und das bucklige Pferdchen.

Theater und Orchester auf Liste des immateriellen Kulturerbes Deutschlands

12.12.2014

Die deutsche Theater- und Orchesterlandschaft zählt ab sofort offiziell zum immateriellen Kulturerbe Deutschlands.

"In der Vielfalt künstlerischer Angebote und Darstellungsformen eröffnen Theater und Orchester jene, immer rarer werdenden Räume der Teilhabe eines gemeinsamen Erlebens und lebendigen Austauschs. Theater- und Orchesterkunst agieren jenseits der Notwendigkeit rationalen Handelns und Verhandelns, der Bestimmung kausalen und zielgerichteten Denkens auf einem gesellschaftlichen Feld, das sich auszeichnet durch emotionale Erfahrung, durch das wiederkehrende und immer gegenwärtige Spiel mit dem Unerwarteten, Experimentellen, dem noch nicht Gedachten", lautet die Beschreibung der Deutschen Unesco-Kommission. Der Deutsche Bühnenverein hatte sich für eine Aufnahme der Theater und Orchester in die Weltkulturerbe-Liste eingesetzt, was über die jetzt beschlossene Aufnahme auf nationaler Ebene noch hinaus gehen würde.

Über das Verzeichnis entschied eine unabhängige Expertenkommission; es ging aus insgesamt 83 Vorschlägen hervor. Alle 27 Gruppen auf der Liste dürfen für ihre nicht-kommerzielle Arbeit nun ein Logo nutzen, das für das Motto der Unesco-Konvention in Deutschland steht: "Wissen. Können. Weitergeben."

Überdies wurde die Genossenschaftsidee für die internationale Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit (Weltkulturerbe) nominiert und wird im März 2015 als erster deutscher Vorschlag eingereicht. 

(Quelle: www.unesco.de / ape)

Adventskalender

05.12.2014

Die knarzende 5. Tür unseres Weihnachtskalenders öffnet sich … 

... dahinter verbergen sich 2 Karten für das Weihnachtskonzert am 7. Dezember, um 17 Uhr in der Schlosskapelle Saalfeld. Wir laden Sie zu stimmungsvoller Musik und nordischen Geschichten.

Beantworten Sie uns folgende Frage: Wann wurde Edvard Grieg geboren?
Ihre Antwort schicken Sie einfach an presse@theater-rudolstadt.de oder als persönliche Facebook-Nachricht. Viel Glück!

Grandiose Kohlhaas-Premiere

01.12.2014

Am vergangenen Samstag feierten wir die erfolgreiche Premiere des »Staatsfeind Kohlhaas« im Großen Haus.

Nicht nur das Publikum war vom Stück begeistert - sondern auch die Presse. Den Link zur Kritik der Ostthüringer Zeitung finden Sie hier. Schon morgen, um 15 Uhr, gibt es eine neue Gelegenheit, die mitreißende Inszenierung zu erleben.

Haben Sie schon unseren Weihnachtskalender entdeckt?

01.12.2014

Advent, Advent bereits ein Lichtlein brennt. Haben Sie heute schon Ihren Weihnachtskalender geöffnet?

Schauen Sie doch mal, was sich hinter unserem 1. Türchen verbirgt und gewinnen Sie täglich tolle Preise rund um Ihr Theater Rudolstadt. Hier gelangen Sie direkt zu unserem Kalender.

Es geht ums Prinzip

27.11.2014

Nicht jedes Gesetz schafft Gerechtigkeit – das ist die Meinung vom Rosshändler Michael Kohlhaas. Um seiner Überzeugung Nachdruck zu verleihen, lehnt er sich gegen die Obrigkeit auf und wird zum »Staatsfeind Kohlhaas«.

Am kommenden Samstag, den 29. November wird in der Premiere von »Staatsfeind Kohlhaas« deutlich, wie unnachgiebig ein einzelner Mensch sein kann, der sich gegen die Staatsmacht auflehnt.
Für alle Kurzentschlossenen und Neugierigen gibt es für die Vorstellung im Großen Haus noch Restkarten. Beginn ist 19.30 Uhr. Anschließend werden alle Premierenbesucher zur heiteren Feier in den Schminkkasten eingeladen. Unser Stückpate RSB Rudolstädter Systembau GmbH sponsert jedem Gast ein Freigetränk.
Karten sind an der Theaterkasse unter Telefon 03672/422766 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Flüchtlinge willkommen!

27.11.2014

Gestern übergab Intendant Steffen Mensching gemeinsam mit den Schauspielern Johannes Geißer, Tino Kühn und Markus Seidensticker eine Spende in Höhe von 600,-€ an das Asylbewerberheim in Saalfeld.

Der Betrag wurde von dem Theater und dem Theaterförderverein gesammelt, um Weihnachtsgeschenke für die dort lebenden Kinder zu finanzieren.
Auch im MDR waren die Flüchtlingsunterkünfte wieder ein Thema. Dazu interviewte man auch Steffen Mensching, der sich für ein gemeinsames und tolerantes Leben mit den Asylbewerbern aussprach. Den Link zu dem Beitrag finden Sie hier.

Das Lächeln ist in aller Munde

26.11.2014

Am vergangenen Sonntag war der Schminkkasten wieder restlos ausverkauft. Grund dafür: »Das Lächeln der Frauen«. Parallel zur laufenden Vorstellung wurde die Verfilmung der Liebesgeschichte auf dem Fernsehsender ZDF ausgestrahlt.

Nach der Uraufführung von Nicolas Barreaus Erfolgsroman zu Beginn der aktuellen Spielzeit erfreut sich die Inszenierung größter Beliebtheit. Bis in den Januar sind bereits alle Karten vergriffen. Deshalb wird es am 25. Januar 2015, um 20 Uhr eine zusätzliche Vorstellung im Schminkkasten geben. Karten sind an der Theaterkasse unter Telefon 03672/422766 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Dieses Wochenende in Ihrem Theater

21.11.2014

Erleben Sie einen musikalisch hochkarätigen Abend mit dem Gastdirigenten James P. Liu, der heute, um 19.30 Uhr im Meininger Hof das 3. Sinfoniekonzert »Aufbruch in andere Welten« mit einer europäischen Erstaufführung eröffnet.

Außerdem kommt der musikalisch-heitere Wanderabend »www.wir wandern wieder« ebenfalls heute, um 19.30 Uhr auf die Bühne des Großen Hauses. Vergessen Sie dabei nicht, dass THEATERTAG ist und jede Karte nur 9,-EUR kostet!

Am Sonntag, den 23. November laden wir Sie um 10 Uhr zu unserer Premierenmatinee mit Frühstück in das Schillerhaus ein. Die Schauspieler der kommenden Inszenierung »Staatsfeind Kohlhaas« Johannes Geißer und Burkhard Wolf werden gemeinsam mit dem Regieteam ergründen, wie aus einem rechtschaffenen Bürger ein Feind der staatlichen Ordnung werden kann. Am Samstag, den 29. November, um 19.30 Uhr feiert das Stück unter der Regie von Maya Fanke Premiere.

Auch die Kinder kommen an diesem Wochenende auf ihre Kosten. Gemeinsam mit Steffen Mensching gehen sie beim »3käsehoch« am Sonntag, den 23. November, um 11 Uhr im Großen Haus dem Geheimnis eines Wunderbeutels auf den Grund.

Zudem können Sie sich am Sonntag, den 23. November, um 15 Uhr von Verdis weltbekannter Oper »Rigoletto« im Großen Haus begeistern lassen.

Heute war bundesweiter Vorlesetag

21.11.2014

60 Schülerinnen und Schüler lauschten heute gespannt dem Roman »Tschick« von Wolfgang Herrndorf.

Schauspieler Tino Kühn war heute zu Gast in der Regelschule »Friedrich Schiller« in Rudolstadt und las zum bundesweiten Vorlesetag den 8. Klassen aus dem aktuellen Roman »Tschick« vor. Die Schüler tauchten in ihrer Aula in die Welt von Maik und Tschick ein und begleiteten sie beim Beginn ihrer abenteuerlichen Reise. Die jungen Zuhörer waren sehr gespannt, wie die Geschichte wohl enden wird. Daher kommen die Schüler am 6. Januar 2015 in das Theater Rudolstadt, wenn das Gastspiel »Tschick« vom DNT Weimar zu Gast ist. Und vielleicht hat bis dahin der ein oder andere, weil er nicht solange warten wollte, das Buch gelesen.  

Am Freitag ist Theatertag!

19.11.2014

Was für ein Angebot!

Am Freitag, dem 21. November, ist Theatertag im Theater Rudolstadt. Geladen wird zum heiter-musikalischen Wanderabend um 19.30 Uhr ins Große Haus. Alle Karten für "www.wir wandern wieder" kosten nur 9,- EUR und sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter 03672/422766 erhältlich.

Eine neue Bildergalerie ist online.

14.11.2014

»Was bin ich?« (45) mit Winfried Glatzeder

Hier finden Sie die schönsten Bilder der 45. Ausgabe von »MMM - Was bin ich?«. Steffen Mensching moderierte wie immer alias Roberto Lembke und Mary Lou assistierte ihm fleißig. Dieses Mal musste Ursula Amberger vertreten werden, was Anna Oussankina vortrefflich gelang.

Feuer, Wort und Wein im Schillergarten

10.11.2014

Auch in diesem Jahr lud das Schillerhaus gemeinsam mit dem Theater Rudolstadt zu einem gemütlichen Lyrik-Abend unter den Sternen ein.

Anlässlich des heutigen 255. Geburtstages von Friedrich Schiller lasen Schauspieler des Theaters ausgewählte Gedichte, die von den Klängen einer Trompete untermalt wurden. Zum stimmungsvollen Ambiente trugen neben dem hell scheinenden Mond auch Feuerstellen und heiße Getränke bei.

Werfen Sie einen Blick auf die Neue!

04.11.2014

Das aktuelle Heft unseres Theatermagazins »Caroline« steht ab sofort zum Download zur Verfügung.

Verpassen Sie nicht Johannes Geißer in der Titelrolle des »Staatsfeind Kohlhaas«, das am 29. November Premiere feiert. Im Gespräch verriet uns Intendant Steffen Mensching Persönliches aus der Wendezeit. Natürlich erfahren Sie alle Neuigkeiten rund um Ihr Theater Rudolstadt. Nutzen Sie die Gewinnchance auf zwei Freikarten in unserem Gewinnspiel.

Das Heft zum Downloaden finden Sie hier.
Die »Caroline« können Sie auch in der KulTourDiele, Arztpraxen und Friseursalons im Städtedreieck mitnehmen.

Wir sind Zwerge, wir sind froh!

03.11.2014

Bei strahlender Novembersonne feierte gestern unser Weihnachtsmärchen »Schneewittchen & die zwei Zwerge« im Großen Haus seine Premiere.

Ein Schneewittchen mit nur zwei Zwergen – das gab es hierzulande zum ersten Mal. Der dänische Autor Thomas Howalt war extra nach Rudolstadt gereist, um sein Stück zu sehen und zeigte sich hocherfreut über die spielfreudige Inszenierung. Einen kleinen Vorgeschmack bekommen Sie in dem Beitrag des MDR unter folgendem Link: Schneewittchen.

Es war einmal ...

30.10.2014

Auf die wohlbekannte Weise beginnt auch das diesjährige Weihnachtsmärchen »Schneewittchen & die zwei Zwerge«, das am Sonntag, 2. November, um 16 Uhr im Großen Haus seine deutschsprachige Erstaufführung feiert.

Der dänische Autor Thomas Howalt entfacht den Zauber des beliebten Märchenklassikers mit verrücktem Humor und viel Musik ganz neu. Um die turbulente Geschichte zu beleben, reichen ihm zwei Zwerge mit einer Rechenschwäche, ein paar Lieder und ein Frosch. Die heimtückische Stiefmutter, die ihren Zauberspiegel prüfend »Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?« befragt, darf in dieser heiteren Inszenierung natürlich nicht fehlen.
Umrahmt wird das Märchen von einem opulenten und zugleich verspielten Bühnenbild, das die jungen Zuschauer in diese zauberhafte Welt entführt.

Gefiederte Freunde zu Gast bei der Bücherbühne

29.10.2014

Gestern war volles Haus in der Stadtbibliothek, als Theaterpädagogin Ulrike Lenz gemeinsam mit Kindern des TheaterJugendClubs das Weihnachtsmärchen »Schneewittchen & die zwei Zwerge« vorstellte, das am kommenden Sonntag, 2. November, um 16 Uhr im Großen Haus Premiere feiert.

Bibliothekarin Petra Wittekind führte die jungen Besucher in die Welt der Märchen und las einen Teil des Klassikers vor. Danach hieß es: mitmachen! Die sieben Zwergen waren schnell gefunden und so konnten die Kinder Szenen aus Schneewittchen spielerisch nachempfinden. Die zwei Krähen (die Originalpuppen aus der Inszenierung) wurden von den kleinen Gästen bestaunt und ausprobiert. 

Drei Tage bis zur Ewigkeit ...

28.10.2014

Passend zum Reformationstag beschäftigt sich Schauspieler Christian Klischat mit der Schlüsselszene des Christentums in einem spannungsreichen Monolog von Götz Brand.

Unter Spott und Hohn wurde Jesus ans Kreuz genagelt und als »König« lächerlich gemacht. Doch nach seinem Tod geschehen unerklärliche Dinge. Am 31. Oktober, um 20 Uhr erleben die Besucher der Stadtkirche in »Der König der Himmel« eine Auseinandersetzung mit dem Glauben und Unglauben, der Mittäterschaft und der Rolle des Einzelnen. Bereits in »Judas« zeigte Christian Klischat am Theater Rudolstadt ein eindrucksvolles Soloprogramm, bei dem er sich mit theologisch geprägten Stoffen auseinandersetzte.

Zum Trailer ...

Dieses Wochenende im Großen Haus

24.10.2014

In den kommenden Tagen sind zwei unserer beliebtesten Inszenierungen erneut auf der Bühne zu sehen.

In der großartigen Komödie »Dinner für Spinner« gilt es, den peinlichsten Gast im Schlepptau zu haben. Je ausgefallener die Type ist, umso besser. Die wohlhabende Gesellschaft amüsiert sich auf Kosten der anderen, doch wer ist hier eigentlich der Trottel? Heute, um 19.30 Uhr im Großen Haus finden Sie darauf eine Antwort, bei der herzlich gelacht werden darf.

Heiter geht es auch am Samstag, 25. Oktober um 19.30 Uhr mit dem Publikumsliebling »Die Schicksalssinfonie« zu. Der Dirigent steht am Scheideweg, denn ein bedeutendes Konzert muss geprobt werden, doch ein falscher Ton erklingt und der Auftritt droht zu scheitern. Gemeinsam mit den Thüringer Symphonikern gehen die Schauspieler aufs Ganze.

Der neue Leporello im weihnachtlichen Gewand

23.10.2014

Hier können Sie den neuen Spielplan für Dezember 2014 herunterladen.

Das ist wahre Liebe!

20.10.2014

Gestern gastierte die fantastische »femme de cathédrale« - Lilo Wanders in unserem Haus.

Mit ihrem Programm »Sex ist ihr Hobby« weihte sie die Zuschauer in allerlei interessante Fakten rund um das Thema Sex ein. Nicht nur mit erstaunlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen zog sie das Publikum in ihren Bann, auch mit urkomischen Geschichten aus ihrer jahrelangen Tätigkeit als (S)expertin und dem ein oder anderen Mitbringsel in signifikanter Form.

Der brilliante Pianist Lev Vinocour beim 2. Sinfoniekonzert

17.10.2014

Die Thüringer Symphoniker widmen dem Ausnahmekünstler Franz Liszt unter dem Titel »Wegbereiter der Moderne« das 2. Sinfoniekonzert. 

Er war nicht nur ein großer Pianist, sondern einer der produktivsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Neben Liszt werden dessen Weggefährten, wie Franz Schubert, Adolf von Henselt und Joachim Raff, zur Aufführung gebracht. Den Höhepunkt des Sinfoniekonzerts bildet zweifellos das 2. Klavierkonzert von Liszt, bei dem sich die Musikfreunde auf den beliebten Starpianisten Lev Vinocour freuen können.
Restkarten für das Konzert heute Abend mit dem unverwechselbaren Klaviervirtuosen im Meininger Hof, um 19.30 Uhr , sind noch an der Abendkasse erhältlich. Das morgige Sinfoniekonzert in Rudolstadt ist bereits ausverkauft.

»Sesam öffne dich« - Eine Turnhalle wird zur Räuberhöhle

16.10.2014

Schüler der drei Saalfelder Grundschulen begaben sich am Mittwoch gemeinsam mit der Theaterpädagogin Ulrike Lenz in der Turnhalle der »Caspar Aquila« Grundschule auf die Reise ins Morgenland. 

Gespannt lauschten sie dem orientalischen Märchen aus »1001 Nacht« »Ali Baba und die 40 Räuber«. Geführt von der Erzählerin Scheherazade, dargestellt von der 9 jährigen Selena, spielten die anderen Kinder die Geschichte mit viel Begeisterung nach. Mit Tüchern, Turbanen und Schleiern verkleidet, ersetzten sie die fehlende Kulisse und die nicht vorhandenen Requisiten durch ihre Phantasie. Dieses kostenlose Mitmachangebot in den Ferien ist ein Dankeschön des Theaters Rudolstadt für den Hort der »Marco Polo Grundschule«, denn die Hortnerin Frau Gladek organisiert außergewöhnlich oft Theater – und Konzertbesuche für ihre kleinen Schützlinge.

Alle Kinder auf die Bühne!

14.10.2014

Die Kinderschuhe sind den Jugendlichen mittlerweile zu klein geworden. Theaterpädagogin Ulrike Lenz sucht deshalb nach neugierigen Kids zwischen 10 und 12 Jahren, die Lust haben, immer dienstags, um 16 Uhr Theater zu spielen. 

Es wird gemeinsam gesungen, getanzt, gelacht, verkleidet und natürlich gespielt. Eine Bühne wird den jungen Amateuren auch regelmäßig geboten, um ihr Können vor einem richtigen Publikum unter Beweis zu stellen. Das erste Treffen für alle Neueinsteiger findet am Dienstag, 21. Oktober im theater tumult ab 16 Uhr statt. Für Fragen kann man sich natürlich auch direkt an Ulrike Lenz unter 0174-9614387 wenden.

Musikalische Sahnestücke aus aller Welt

13.10.2014

Am vergangenen Wochenende gaben die Thüringer Symphoniker ein auserlesenes Salonkonzert für Menschen mit altersbedingten Beeinträchtigungen.

Zu Kaffee und Kuchen konnten die Bewohner des AWO-Pflegeheims in Saalfeld und auch die Besucher im Schminkkasten die beschwingte Musik aus Zeiten des Schlagers und Chansons in gemütlicher Atmosphäre genießen. Schon Johann Sebastian Bach wusste: »Ey! wie schmeckt der Coffee süße, Lieblicher als tausend Küsse!«.

Eine neue Bildergalerie ist online.

10.10.2014

Die Fotos von »Was bin ich?« (44) mit Ute Freudenberg finden Sie hier.

Ein neues Video ist online.

09.10.2014

Den Trailer zu »König der Herzen« finden Sie hier.

Ein neues Video ist online.

09.10.2014

Den Spielzeittrailer 2014/15 finden Sie hier.

Königlicher Theatertag

08.10.2014

Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Die vom Publikum und Kritikern viel gelobte Inszenierung »König der Herzen« steht am 12. Oktober, um 18 Uhr wieder auf dem Spielplan des Theaters Rudolstadt.

Tumult im britischen Königshaus, der König liegt im Sterben und eine Muslimin soll auf den Thron. Das lässt sich die politische Elite nicht gefallen und versucht den Skandal zu verhindern. Das liefert viel Stoff für Diskussionen, deshalb wird im Anschluss an die Vorstellung mit den Darstellern Anna Oussankina und Tino Kühn die Möglichkeit gegeben, über das Stück zu reden. Geleitet wird das Publikumsgespräch von Dramaturg Johannes Frohnsdorf.

Der 12. Oktober ist zudem Theatertag in Rudolstadt, das heißt alle Karte für die Vorstellung kosten nur 9€

Karten für die Vorstellung sind an der Theaterkasse unter Telefon 03672/422766 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Türen auf ...

26.09.2014

Die jungen Zuhörer hatten heute die Gelegenheit, der Generalprobe des Orchesters für das 1. Sinfoniekonzert der neuen Spielzeit beizuwohnen.

Aufmerksam wurde den Musiken von Tschaikowsky, Prokofjew und Kabalewski gelauscht. Heute Abend erklingen diese Werke um 19.30 Uhr für ein großes Publikum im Meininger Hof Saalfeld und am 27. September, um 19.30 Uhr im Großen Haus des Theaters Rudolstadt.

Ein König in aller Munde

24.09.2014

Nach einer gelungenen Premiere am 20. September möchten wir Ihnen die positiven Kritiken und den Beitrag aus dem MDR Thüringen Journal nicht vorenthalten.

Die Einschätzungen der Tageszeitungen finden Sie hier. Den Beitrag des MDR zu Alistair Beatons »König der Herzen« können Sie sich hier ansehen.

Der Neue ist da!

23.09.2014

Hier können Sie den neuen Spielplan für November herunterladen.

Steffen Mensching wandert mit ...

23.09.2014

Für die Vorstellung »www.wir wandern wieder« am 26. September um 19.30 Uhr findet eine Umbesetzung statt.

Aufgrund der Erkrankung des Schauspielers Jörg Schlüter, wird erneut Intendant und Regisseur der Inszenierung Steffen Mensching die Rolle übernehmen.

Eine neue Bildergalerie ist online.

23.09.2014

Die Fotos von »Very British« - das Theaterfest 2014 finden Sie hier.

Zwischen Shortbread und Earl Grey...

19.09.2014

Am 20. September wird es »Very British« im und um das Theater. Wie wäre es mit einer Kutschfahrt mit der Queen, verwunschenen Geschichten mit Alice und dem weißen Kaninchen zu lauschen oder eine Runde Crocket auf englischem Rasen zu spielen.


Ab 15 Uhr feiern wir ein britisches Spektakel zur Eröffnung der neuen Spielzeit.
Im Anschluss daran wird zur königlichen Premiere von Alistair Beatons »König der Herzen« ins Große Haus ab 19.30 Uhr geladen. In diesem Sinne: Lang lebe die Königin!

»Das Lächeln der Frauen« feiert in Rudolstadt Uraufführung

18.09.2014

Man liest ein Buch und stellt fest, dass die darin beschriebene Hauptrolle einem zum verwechseln ähnelt. Wie reagiert man in dieser Situation? In Nicolas Barreaus »Das Lächeln der Frauen« erlebt eine junge Frau genau das.

Noch vor der festlichen Spielzeiteröffnung feiert die Bestsellerkomödie in der Bühnenfassung von Gunnar Dreßler, am Freitag, 19. September um 20 Uhr seine Uraufführung im Schminkkasten. Lassen Sie sich nach Paris in eine Geschichte voller unerwarteter Wendungen entführen.

Welchen Hut tragen Sie?

16.09.2014

Zum diesjährigen Theaterfest suchen wir den schönsten Hut. Je ausgefallener das getragene Exemplar ist, umso besser!

Für alle, die keine passende Kopfbedeckung finden können, gibt es einen Hutstand mit aufgepeppten Hüten aus dem Fundus. In den Händen unserer Regieassistentin Romy Marienfeld sind aus ihnen richtige Schmuckstücke geworden.

Es geht endlich wieder los im Theater!

11.09.2014

Das Große Haus öffnet eine Woche vor dem Theaterfest seine Türen für die erste Vorstellung in der Spielzeit 2014/15. Am 12. September begrüßen wir die Gäste mit »www.wir wandern wieder«.

Zu erleben ist die fröhliche Wandergruppe, die unterschiedlicher nicht sein kann. Begleitet wird diese auf der Suche nach dem richtigen Weg von der Berliner Band »Schnaftl Ufftschik« mit ihrem unverwechselbaren musikalischen Charakter. Eine Wanderung mit viel Witz, Liedern und überraschenden Naturbetrachtungen.
Aufgrund der Erkrankung des Schauspieler Jörg Schlüter, wird Intendant und Regisseur der Inszenierung Steffen Mensching die Rolle übernehmen.

Nur noch 11 Tage ...

08.09.2014

André: Egal, wie eine Geschichte anfängt, egal welche verschlungenen Wendungen und Wege sie nimmt, am Ende ist nur das Ende wichtig!

Am 19. September feiern wir unsere erste Premiere der neuen Spielzeit mit der Uraufführung von Gunnar Dreßlers »Das Lächeln der Frauen« nach dem gleichnamigen Bestseller von Nicolas Barreau.

Prinzessinnen auf dem Prüfstand

08.09.2014

Im Bühnenbild von »König der Herzen«, welches am 20. September Premiere feiert, lud Intendant Steffen Mensching nun im 6. Jahr in Folge zum Mitspieltheater. Die Kinder spielten, passend zum »königlichen« Bühnenbild »Die Prinzessin auf der Erbse« von Hans Christian Andersen.

Die Prinzessinnen mussten sich den Aufgaben der Königin, des Königs und des Prinzen stellen. Da wurde gelacht, gesungen, getanzt, gereimt, ein Kopfstand gemacht und auf der Erbse geschlafen, um das Herz das Prinzen zu erobern. Doch letztendlich hat nicht der Test entschieden, sondern die Gefühle. Bereits am 5. Oktober um 11 Uhr öffnet das Theater Rudolstadt seine Theatertüren für das nächste sonntägliche  Mitspieltheater mit Galina Gluschkov und Ulrike Lenz im Schminkkasten.

Kamera an!

03.09.2014

In den vergangenen zwei Tagen wurden die Aufnahmen für den neuen Theatertrailer gemacht. Hier ein kleiner Einblick hinter die Kulissen.

Mit dabei waren alle neuen (im Bild: Günther Sturmlechner) und alten Mitglieder des Schauspiels und natürlich die Thüringer Symphoniker.
Wir freuen uns, bald das Ergebnis im Foyer des Großen Hauses und natürlich online auf unserer Webseite präsentieren zu können.

»Klappe, die Erste!« für die neue FSJ-lerin Christin Trommer

02.09.2014

Gleich am ersten Schultag trafen sich die ehemaligen Schüler der Klasse 10b noch einmal mit ihrer Klassenleiterin Gaby Hiltscher und der Theaterpädagogin Ulrike Lenz, um das Ergebnis ihrer Theater-Projekttage vom Juli filmisch zu dokumentieren.

Drei Szenen aus dem Stück »Die Welle« hatten sie vor den Sommerferien einstudiert und es nicht mehr geschafft »alles in den Kasten!« zu bekommen. Mit Hilfe des Videomitschnitts soll in den nächsten Wochen eine DVD entstehen, anhand der sich interessierte Besucher am 27. September zum Abschluss der Schulfestwoche, die anlässlich des 350-jährigen Bestehens des Rudolstädter Gymnasiums stattfinden wird, über die Früchte der Schultheaterarbeit informieren können. Für Christin Trommer, die ab 1. September ein »Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur« am Theater Rudolstadt absolviert, gestaltete sich gleich ihr erster Arbeitstag vielfältig, denn von der Probe zum neuen Kinderstück »Der Blaue Stuhl«, wo sie souffliert, ging es direkt mit Videokamera und Scheinwerfern in die Schule.

Eine neue Bildergalerie ist online.

01.09.2014

Die Fotos von »Was bin ich?« (43) mit Roberto Blanco finden Sie hier.

Theatermagazin »Caroline« online!

01.09.2014

Das aktuelle Heft unseres Theatermagazins »Caroline« steht ab sofort zum Download zur Verfügung.

Das dürfen Sie nicht verpassen: Die Premierenvorschau auf »König der Herzen« und das diesjährige Theaterfest. Natürlich alle Neuigkeiten rund um Ihr Theater Rudolstadt und es gibt auch wieder Freikarten zu gewinnen. Für die Kinder gibt es ebenfalls etwas zum Knobeln und Lesen.

Das Heft zum Downloaden finden Sie hier.

Schließzeiten Theaterkasse

14.07.2014

Die Theaterkasse ist vom 14. Juli bis 26. August in der Sommerpause.

Karten für die Vorstellungen im September erhalten Sie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Kantinengespräch mit Roberto Blanco

10.07.2014

Zur 43. Veranstaltung »MMM-Was bin ich?« luden wir Entertainer Roberto Blanco zum Kantinengespräch. Was ihm an Rudolstadt besonders gefallen hat, erfahren Sie in der Rubrik »Prominente in der Kantine«.

 

Was haben Sie heute gemacht?
Nach einem ausgiebigen Frühstück mit meiner Frau, bin ich hier her nach Rudolstadt gefahren.

Wo kommen Sie gerade her?
Von einem Gastspiel in Kassel.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Nein, in Rudolstadt bin ich noch nicht gewesen. Dafür war ich schon in Weimar, Erfurt und Jena. Aber es gibt immer ein erstes Mal. Ich freue mich hier sein zu dürfen.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Die schön renovierten Gebäude sind mir direkt ins Auge gefallen. Und die Straßen sind sehr gut, das ist nicht überall in Deutschland der Fall.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Beim Arbeiten.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Wenn die Medien eine falsche Berichterstattung über mich verfolgen. Leider war das in letzter Zeit häufiger so.

 

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Mein Vater wollte immer, dass ich Arzt werde. Daraufhin habe ich auch begonnen Medizin in Madrid zu studieren, was ich aber nicht abgeschlossen habe. Ich wollte immer berühmt werden.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Die Musik, das Reisen. Es ist immer wieder schön, vor Menschen zu singen und ihre glücklichen Gesichter dabei zu sehen.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Beruflich, nichts. Ich bin wie ich bin. Eine Charaktereigenschaft, die ich gern ändern würde ist, dass ich zu schnell Vertrauen aufbaue. Leider wird man dadurch oft enttäuscht.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Vor nicht einmal 5 Minuten habe ich meiner Frau einen liebevollen Kuss gegeben und sie hat sich darüber gefreut.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Habt Respekt vor euren Eltern und Lehrern und seid immer fleißig. Leben und leben lassen.

 

Das Gespräch führte Lisa Stern

MMM HEUTE NICHT AUF DEM SCHLOSS!

09.07.2014

Die heutige MMM Veranstaltung wird aufgrund der Wetterlage in die Stadthalle Bad Blankenburg verlegt. Beginn der Show wird gegen 19.30 Uhr sein.

Mit Ihrem Theaterticket haben Sie die Möglichkeit, an dem Busbahnhof Rudolstadt zum Veranstaltungsort zu fahren. Abfahrten sind 18.45 Uhr und 19.00 Uhr. Die Gäste, die mit dem PKW anreisen, finden vor Ort ausreichend Parkmöglichkeiten.

03.07.2014

Wer hat nicht Lust zum Tanz- und Folkfest Rudolstadt die Hüfte schwingen zu lassen!

Gelegenheiten gibt es zahlreiche und natürlich auch mit den Thüringer Symphonikern, die gemeinsam mit dem britischen Trio »The Puppini Sisters«, den Swing-Pop am Freitag, 4. Juli um 22 Uhr auf die Heidecksburg holen. Es ist ein Abend, der den Look und die Musik der 30er und 40er Jahre des letzten Jahrhunderts neu auferstehen lässt..

Die Gewinner sind ...

27.06.2014

Das Preisausschreiben der 10x2 Freikarten für das Sommertheater haben gewonnen:

Annett Lautenschläger aus Rudolstadt
Bernd Grießmann aus Rudolstadt
Wolfgang Winkler aus Rudolstadt
Sandra Nicolai aus Saalfeld
Daniela Korn aus Rudolstadt
Nadine Porubek aus Rudolstadt
Gabriela Brömel aus Rudolstadt
Frank Duphorn aus Uhlstädt-Kirchhasel
Erika Heilmann aus Großeutersdorf
Tina Hellwig aus München

Allen Gewinnern herzlichen Glückwunsch und viel Freude beim Sommertheater!
Die Freikarten für die Vorstellung am 29. Juni um 15 Uhr auf der Heidecksburg können in der KulTourDiele abgeholt werden. Für Fragen kontaktieren Sie bitte Lisa Stern unter 03672-4502200.

Theaterkasse in der KulTourDiele | Marktstraße 57 | 07407 Rudolstadt |
Tel. (0 36 72) 42 27 66 | Mo-Fr 10 – 12 Uhr und 12.30 – 17 Uhr, Sa 10 – 12 Uhr

Es wird spannend ...

24.06.2014

Die Mitglieder des TheaterJugendClubs sind bereits mitten in den Endproben für das  Jugendstück »Zebraland«.

Unter der Regie von Theaterpädagogin Ulrike Lenz kommt das Stück am 27. Juni zur Premiere. Karten sind noch für Donnerstag, den 3. Juli jeweils 10 und 18 Uhr, Donnerstag, den 10. Juli ebenso 10 und 18 Uhr und am Samstag, 12. Juli 20 Uhr im theater tumult an den Vorverkaufsstellen erhältlich.

Caroline-Preisverleihung

23.06.2014

Der diesjährige Caroline-Preisträger hat ein paar so vorzügliche Marotten, dass seine Schauspielkollegen schnell wissen werden, wem die Ehre gebührt.

Er lebt wie ein asiatischer Waldelefant, das heißt: ohne natürliche Feinde, obwohl er wie dieser eine stattliche Erscheinung einbringt und sich Platz zu verschaffen weiß. (Auszug aus der Laudatio von Steffen Mensching)
Markus Seidensticker hat nach Abstimmung durch das Publikum den Caroline-Preis 2014 für seine schauspielerischen Leistungen erhalten.

Die vollständige Laudatio finden Sie hier.

ZUSATZVORSTELLUNG »Viel Lärm um nichts«

17.06.2014

Kurz vor der anstehenden Premiere des Sommertheaters »Viel Lärm um nichts« sind schon fast alle Karten ausverkauft.

Für diejenigen, die auch in den Genuss kommen wollen, eine der schönsten Liebeskomödien Shakespeares zu erleben, bietet sich nun eine weitere Gelegenheit. Am 12. Juli um 15 Uhr findet das Spektakel auf der Schlossterrasse der Heidecksburg statt. Karten sind an den Vorverkaufsstellen und unter 03672/422766 erhältlich.

Caroline Gewinnspiel

12.06.2014

Nur noch bis zum 20. Juni läuft das Gewinnspiel aus unserem Theatermagazin Caroline.

Also schnell mitmachen und 1 mal 2 Freikarten für einen Besuch in unserem Theater gewinnen. Die Caroline zum online durchblättern gibt es hier.

Start des »Avant Art Festival«

12.06.2014

Zum „Avant Art Festival“ begrüßen wir ab heute viele Künstler und Besucher. Das Treffen der freien Thüringer Theaterszene und Gästen findet bis zum 14. auf den verschiedenen Bühnen unseres Hauses statt.

Karten gibt es nur noch für folgende Veranstaltungen am Freitag: „Kamelions“, 14:30 Uhr, „Die Bahnhofskathedrale“, 18 Uhr und „Sternhagel“, 20:30 Uhr. Für die „Blaue Stunde“ am Samstag um 20:30 Uhr gibt es auch noch Tickets. Das große Finale des Festivals bildet die Verleihung des Thüringer Theaterpreises am Samstag um 22 Uhr (Eintritt frei). Vorbeikommen lohnt sich!

Eine neue Bildergalerie ist online.

05.06.2014

Die Fotos von »Was bin ich?« (42) mit Jürgen Walter finden Sie hier.

Kantinengespräch mit Jürgen Walter

05.06.2014

Was unsere Stargäste von »MMM-Was bin ich?« so beschäftigt, erfahren Sie in der Rubrik »Prominente in der Kantine«. Bei der 42. Veranstaltung stellte sich Chansonier Jürgen Walter, unseren Fragen.

Was haben Sie heute gemacht?

Nach meiner Ankunft in Rudolstadt habe ich mir ein wenig die Stadt angeschaut und bin über den Boulevard geschlendert. Besonders die Altbauten, welche liebevoll saniert wurden, haben meinen Blick auf sich gezogen. Nach einem guten Kaffee habe ich die Zeit mit einem Buch auf meinem Hotelzimmer verbracht.

 

Wo kommen Sie gerade her?

Aus Berlin. Dort wohne und produziere ich derzeit mein neues Album, mit dem ich ab Herbst auf Tour gehen werde.

 

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Ja, das muss aber mindestens 20, wenn nicht sogar 30 Jahre her sein. Ich habe hier ein Konzert mit meiner damaligen Liveband gegeben.

 

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Natürlich die Heidecksburg. Ich bin aus der Richtung von Jena gekommen und da sticht sie einem direkt ins Auge, sobald man in die Stadt fährt.

 

Wobei vergessen Sie die Zeit?

Mit Musik und einem guten Buch.

 

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Bei Menschen wie Hoeneß, die so abgehoben sind und meinen, sich über allen Regeln hinwegsetzen zu können.

 

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Für mich war es immer das Ziel, Musiker zu sein. Schon als Junge sang ich im Kirchenchor, was mir immer große Freude bereitete. Mein Studium in Romanistik und Germanistik war für mich bedeutsam, um den Umgang mit Gedichten und Literatur zu erlernen.

 

Was lieben Sie an ihrem Beruf?

Lieder zu erschaffen und zu entwickeln – das liebe ich an meinem Beruf. Es bereitet mir großes Vergnügen, neue Texte für eine Liedidee zu schreiben. Wenn dann das Publikum positiv auf meine Musik reagiert, ist das für mich das Schönste an meinem Beruf.

 

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Nein, ich liebe mein Leben. Ich bin ein ewiger Optimist, das Glas ist immer halb voll.

 

Was war Ihre letzte gute Tat?

Meiner Autorin ging es lange Zeit sehr schlecht. Ich habe ihr geholfen, neuen Lebensmut zu schöpfen. Sie nennt mich scherzhaft immer „ihren Lanzelot“.

 

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Lernen, lernen, lernen. Verwirklicht euch und verliert nie die Achtung vor euch selbst.

 

 

Das Gespräch führte Lisa Stern

Verteilaktion Spielzeithefte 14/15

04.06.2014

Heute haben wir mindestens 287 Menschen mit unserem neuen Spielzeitheft 14/15 glücklich machen können. Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen des Theaters haben die Hefte auf dem Rudolstädter Markt unters Volk gebracht.

Wer diese Gelegenheit verpasst hat, kann sich das druckfrische Programm in der  Stadtinformation und der Theaterkasse in der KulTourDiele Rudolstadt mitnehmen. Natürlich kann man das Heft auch online durchblättern, und zwar hier.

Wer spielt in Zukunft die Musik?

04.06.2014

In unserer neusten Radioshow spricht Moderator Thomas Grysko mit Musikdirektor Oliver Weder über das kommende Konzert in Kooperation mit den Musikschulen Saalfeld und Rudolstadt.

Fragen rund um die Entstehung und Zusammenarbeit mit den jungen Musikern für den Konzertabend der »Zukunftsmusik« werden in unserer aktuellen Sendung näher beleuchtet.
Außerdem stellt das Radioteam unseren neuen Mitarbeiter Tim Bartholomäus vor, welcher die Elternzeitvertretung als Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Kürze übernehmen wird.

Premierenklasse im "Zebraland"

27.05.2014

Die Klasse 9b vom Gymnasium Fridericianum Rudolstadt stand zu den 21. Schülertheatertagen am vergangenen Dienstag mit ihrem Stück „Freitag der Dreizehnte“ selbst auf der Bühne. Beim Projekt Premiere(n)klasse beschäftigen sie sich nun mit dem Jugendstück „Zebraland“, das am 27. Juni im theater tumult Premiere hat.

Nachdem die Schüler das Stück mit der Theaterpädagogin Ulrike Lenz in verteilten Rollen gelesen und szenisch erprobt haben, sollen die Schüller nun im Rahmen des Kunstunterrichtes Ideen für das Bühnenbild entwickeln. Zwei Wochen vor der Premieren besuchen die Neuntklässler dann am 12. Juni eine Probe des TheaterJugendClubs im tumult.

Eintritt frei zum Kindertag!

26.05.2014

Anlässlich des internationalen Kindertages lädt unser Förderverein zu dem Puppentheater-Gastspiel „Die Hirtin und der Schornsteinfeger“ ein und spendiert allen Kindern freien Eintritt.

Hans Christian Andersens Märchen ist eine fantasievolle Abenteuergeschichte über eine starke Liebe und den Mut, eingefahrene Lebensbahnen zu verlassen. Das Puppenspiel in der Inszenierung des Theaters Waidspeicher Erfurt ist für Kinder ab fünf Jahren geeignet.
Karten für die Aufführung am 1. Juni, 16 Uhr im Großen Haus können über unsere Vorverkaufsstellen und unter 03672/422766 reserviert werden.

Soeben eingetroffen: Spielzeithefte 2014/2015!

22.05.2014

Soeben im Großen Haus und in der Theaterkasse angekommen, in den nächsten Tagen auch an den Vorverkaufsstellen erhältlich ist unser Spielzeitheft von der kommenden Saison!

Wer online schon einen Blick riskieren will kann das hier.

»Toi, Toi, Toi« für Schulprojekt, unterstützt von unserer Theaterpädagogin

22.05.2014

Drei mal fünf Stunden Theater haben die Schüler der Regelschule „Geschwister Scholl“ Bad Blankenburg in ihrer derzeitigen Projektwoche bereits absolviert. Unter Leitung von Theaterpädagogin Ulrike Lenz und Praktikantin Antonia Zapfe arbeiten sie an dem Märchenstück „Das kalte Herz“ nach Wilhelm Hauff.

Das besondere daran: Sie werden es als Schatten- und Figurentheater auf die Bühne bringen. Nach dem Bau von Figuren und Kulissen in Miniformat stellen sie sich nun selbst ins Scheinwerferlicht und lernen, wie man sich ausdrucksstark bewegt und spricht. Denn ihr eigener Schatten und der Schatten der kleinen Figuren erzählen im Wechsel die Geschichte vom Köhlerjungen Peter, der von Reichtum träumt, deshalb sein Herz verkauft und gerade noch rechtzeitig vom guten Schatzhauser erlöst werden kann. Wir wünschen noch zwei gute Probentage am Donnerstag und Freitag und sagen: „Toi, Toi, Toi“ für die beiden Aufführungen am Sonnabend um 10 und 12 Uhr auf dem Theaterdachboden der Schule. (Alle Neugierigen sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei!)

Wegkürzen geht nicht!

21.05.2014

Die anstehenden Wahlen in Thüringen werfen ihren Schatten voraus. Grund genug für unseren Intendanten Steffen Mensching mit Guy Montavon vom Theater Erfurt und Hasko Weber vom Deutschen Nationaltheater Weimar mit der TLZ über die Zukunft ihrer Häuser zu reden.

Das Thema des Gespräches liegt auf der Hand, die Thüringer Kulturpolitik. Und auch das Problem ist klar, wenn die Theaterlandschaft in Thüringen in seiner Form erhalten werden soll, muss mehr Geld von der Landeregierung investiert werden. Vor allem eine größere Gerechtigkeit bei der Vergabe der öffentlichen Mittel wurde von unserem Intendanten angemahnt. Das ganze Interview gibt es hier.

Theater in der Aula der Schillerschule

15.05.2014

Kräftig ins Zeug legen sich derzeit Schüler der 7. Klasse der Regelschule "Friedrich Schiller". Fast täglich proben sie mit ihrer Deutsch- und Musiklehrerin Frau Praetorius, denn zu ihrem großen Theaterauftritt anlässlich der traditionellen Schiller-Festveranstaltung am Donnerstag, 22. Mai, in der Aula wollen sie zeigen, was schauspielerisch in ihnen steckt.

Schwarzlichttheater, Puppenspiel, Pantomime und kleine Schauspielszenen mixen sie zu einem unterhaltsamen Theaterprogramm. Tipps erhalten sie von Theaterpädagogin Ulrike Lenz, die sich jetzt in der heißen Probenphase drei Vormittage Zeit genommen hat, um nicht nur neue Impulse in die Schultheatergruppe zu geben, sondern auch die ein oder andere hilfreiche Spielanweisung. Wir wünschen für den Autritt in der nächsten Woche allen viel Erfolg!

Gemeinsam gegen Rechts!

14.05.2014

An unserem Haus sind Mitarbeiter aus vielen verschiedenen Nationen zuhause. Daher ist es keine Frage, dass wir gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus auf die Straße gehen. Am gestrigen Dienstag haben wird das getan und zusammen mit vielen Bürgern der Stadt gegen eine Wahlkampfveranstaltung der NPD demonstriert.

Kurz vor neun Uhr ging es los. Eine große Gruppe von uns Theaterleuten zog zum Güntherbrunnen in die Innenstadt von Rudolstadt.Anlass war eine friedliche Demonstration gegen eine Kundgebung der NPD. Auch einen Banner mit der Aufschrift "Hier arbeiten Menschen aus 13 Nationen - für eine weltoffene Stadt" hatten wir dabei. Steffen Mensching rezitierte bei der Gegenveranstaltung „Der Fremde“ von Karl Valentin  und betonte zudem die schützenswerte Vielfältigkeit der Stadt sowie ihrer Bewohner. Aufgerufen zur Veranstaltung hatte das „Aktionsbündnis für Tolerenz und Menschlichkeit Rudolstadt“. Das Spruchband umhüllt jetzt das Bouche und soll die Vielfälltigkeit unseres Hauses betonen.

Zu den Fotos...

Nah dran am neuen Jugendstück "Zebraland"

13.05.2014

Rund ein Monat ist es nun her, dass die Schüler der Klasse 8c der Rudolstädter "Schiller"-Schule ihre Ideen für ein Plakat zum neuen Jugendstück "Zebraland" zu Papier brachten. Heute ...

... nun lasen sie im Rahmen des Deutschunterrichtes in verteilten Rollen das Stück und machten sich Gedanken zum Bühnenbild. Wie bringt man die kurzen Szenen auf die Bühne des theater tumult, ohne durch lange Umbauten das Spiel zu unterbrechen. Die Schüler der PREMIERE(N)Klasse! suchen sich nun eine Szene aus, die sie morgen gemeinsam mit der Theaterpädagogin spielerisch umsetzen wollen. Ob sich alle trauen, selbst zu spielen? Bevor sie im Juli als Zuschauer das fertige Stück erleben, werden sie am 19. Juni noch bei einer Probe dabei sein.

THEATERTAG mit »Orpheus steigt herab«

30.04.2014

Das packende Stück »Orpheus steigt herab« mit Carola Sigg und Tino Kühn in den Hauptrollen ist am 3. Mai, 19.30 Uhr im Großen Haus zum letzten Mal zu erleben.

In Tennessee Williams‘ „großartig auf die Bühne gebrachtem“ (OTZ) Schauspiel sprengt die Liebe die Fesseln von Unterdrückung und Feindlichkeit in einer Kleinstadt. Für ihre Leidenschaft zu dem Vagabunden und Musiker Val Xavier und die Hoffnung auf eine gemeinsame, bessere Zukunft ist Lady Torrance bereit, alles aufs Spiel zu setzen. Anlässlich des Theatertages kosten alle Karten 8,-€. Erhältlich an allen Vorverkaufsstellen des Theaters und unter 03672/422766.

Mehr...

Dieter Birr im Interview mit Gunter Linke

30.04.2014

Nach einem unterhaltsamen Abend mit Dieter Birr in unserem Theater hatte Gunter Linke die Gelegenheit, ein Interview mit dem Puhdys-Sänger zu führen.

Nachzuhören ist das Gespräch auf dem SRB. Das Bürgerradio im Städtedreieck am 1. Mai, ab 21:05 Uhr.

Gunter Linke berichtete zudem in »Mein Anzeiger« über sein Treffen mit der Musiklegende.

Zum Artikel...

Hinter der Bühne von »Orpheus steigt herab«

29.04.2014

Wer will nicht wissen, was sich während einer Vorstellung hinter den Kulissen abspielt? Anlässlich der letzten Vorstellung am 3. Mai geben wir Ihnen einen kleinen Einblick in das bunte Treiben, das sich abspielt, wenn die Akteure gerade nicht im Rampenlicht stehen.

Mitspieler Dietrich Höhne begleitete das Ensemble von »Orpheus steigt herab« zu der Aufführung am 7. März in Nordhausen mit der Kamera.
Es entstanden schöne Bilder, die einen kleinen Einblick in die Welt hinter dem Theatervorhang geben.
Zu den Fotos...

Eine neue Bildergalerie ist online.

24.04.2014

Zur 41. Ausgabe von »MMM – Ein heiteres Beruferaten« erfreute Entertainerin Lilo Wanders das Rudolstädter Publikum. Markus Seidensticker mimte den historischen Gast Gilbert Bécaud und glänzte mit einem Ständchen.

Es moderierte Roberto Lembke alias steffen Mensching. In der Bildergalerie finden Sie die schönsten Schnappschüsse der vergangenen Ausgabe.
Die Fotos von »Was bin ich?« (41) mit Lilo Wanders finden Sie hier.

KANTINENGESPRÄCH MIT LILO WANDERS

24.04.2014

Was unsere Stargäste von »MMM-Was bin ich?« so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik »Prominente in der Kantine«. Bei der 41. Veranstaltung stellte sich Entertainerin Lilo Wanders, unseren Fragen.

 

Was haben Sie heute gemacht?
Ich kam mit dem Auto aus Northeim. Bei längeren Strecken über 400km fahre ich gern früher los, da ich Angst habe, zu spät zu kommen. In Rudolstadt eingetroffen, hätte ich mich fast mit einer Marktfrau angelegt. Ich suchte den Parkplatz meines Hotels, als ich plötzlich mit dem Auto auf dem Martplatz stand, was die besagte Dame  nicht dulden wollte. Nach dieser kleinen Begebenheit erfreute ich mich am Wetter und schlenderte durch die Straßen. Dabei durfte eine Thüringer Bratwurst mit anschließendem Eis nicht fehlen.

Wo kommen Sie gerade her?
Über die Ostertage hatte ich ein paar freie Tage, welche ich sehr genoss. Seit Januar bin ich mit meinem neuen Programm unterwegs, was mich zuletzt nach Wittenberg und Zürich führte.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Ehrlich gesagt bin ich mir da etwas unsicher. Ich dachte eigentlich ja, kann es aber nicht mit Gewissheit sagen.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Die imposanten roten Backsteingebäude am Ortseingang – das Ankerwerk, wie mir gesagt wurde.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Lesen, Sex, Garten – aber nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Bei Ungerechtigkeiten und Unfreundlichkeit. Mal ganz abgesehen von Rechtsüberholern auf den Autobahnen.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Ich denke, ich wäre im Bibliothekswesen gelandet, der Bücher wegen.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Früher befriedigte es meinen Narzissmus. Heute genieße ich den Kontakt zum Publikum. Man trifft so viele verschiedene Menschen. Es ist schön, diese zum Lachen und Nachdenken zu bewegen.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Nichts. Niederlagen waren genauso wichtig  wie die Höhepunkte.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Vor dem Supermarkt meines Wohnsitzes steht regelmäßig eine Migrantin und verkauft eine Obdachlosenzeitung. Immer  wenn ich sie sehe, gebe ich ihr Geld, aber ohne eine Zeitung dafür zu nehmen. Ich denke, so leiste ich regelmäßig eine kleine gute Tat.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Probiert alles aus! Immer in Verantwortung euch selbst und anderen gegenüber.


Das Gespräch führte Lisa Stern.

Trailer zu »www.wir wandern wieder« online

23.04.2014

Holen Sie sich einen ersten  Eindruck des Stückes »www.wir wandern wieder« in unserem neuen Vorschautrailer. Hier geht's zum Trailer...

Zu erleben ist die fröhliche Wandergruppe wieder am 26.04. um 19.30 Uhr und am 29.04. um 15.00 Uhr im Großen Haus.

 

Bildergalerie zur "Theaterwanderung" online

14.04.2014

Im Gäsemarsch über den Hain: Am 13. April fand anlässlich des neuen Stücks von Steffen Mensching »www.wir wandern wieder« eine kleine, aber feine Theaterwanderung statt. Die Fotos finden Sie hier.

Rund 140 Menschen kamen aus der Umgebung, sogar aus Weimar, darunter auch unsere Schauspieler, Musiker und andere Theatermitarbeiter. Die Fotos finden Sie hier.

Vorgestellt: der Spielplan für 2014/15!

11.04.2014

Auf der gestrigen Pressekonferenz haben wir unsere Vorhaben für die kommende Saison öffentlich gemacht. Insgesamt 21 Premieren sowie unzählige Konzerte für unterschiedlichste Zielgruppen versprechen ein gewohnt abwechslungsreiches Programm, das mit einigen Höhepunkten aufwarten kann.

So planen wir u. a. „Faust I“ als opulentes Gemeinschaftsprojekt von Orchester und Schauspiel, Anton Tschechows „Drei Schwestern“ und eine Revue mit dem Titel „Deutschlandlieder – ein heiterer Staatsakt“ anlässlich 25 Jahre Mauerfall. Im Konzertbereich künden nicht nur hochkarätige Solisten wie Michael Barenboim oder Lev Vinocour, sondern mindestens die ebenso spannende Werkauswahl der Sinfoniekonzerte – u. a. Eduard Lassens Schauspielmusik zu „Faust“ als drittes Gemeinschaftsprojekt beider Sparten – von einer vielversprechenden Konzertsaison.

Die genaue Premieren- und Konzertübersicht gibt es HIER.

Schon gewusst?

02.04.2014

Der Thüringer Kali-Fusionsvertrag ist derzeit in aller Munde. Noch immer unterliegt er der Geheimhaltungsklausel. Doch bei uns wurde das brisante Dokument bereits vor einem Jahr in Teilen öffentlich gemacht! Darauf wies gestern einer Artikel der Süddeutschen Zeitung hin.

In "Die hellen Haufen", einem Stück nach der Erzählung von Volker Braun, welches Intendant Steffen Mensching im Februar 2013 zur Uraufführung brachte, wurde bereits eine halbe Seite aus dem geheimen Dokument vorgetragen. "Als die Passage aus dem Vertrag vorgelesen wurde, sagt Braun, da hätten sich die Leute die Hände rotgeklascht", ist in der Süddeutschen Zeitung zu lesen. Und obwohl es mittlerweile um hohe finanzielle Beträge ginge, reagierten die Verantwortlichen von Seiten der K+S mit Verweis auf die Geheimhaltungsklausel nach wie vor gelassen. Wir sind gespannt, wie sich die Sache angesichts des Drucks aus Politik und Presse weiterentwickelt.

Botschaft zum Welttheatertag 2014

27.03.2014

Heute ist Welttheatertag! Rund um den Globus ist dieser Termin Anlass, die Bedeutung und Wirkung von Theaterarbeit zu reflektieren. In diesem Jahr stammt die weltweit publizierte und verlesene Botschaft von Brett Bailey.

Der südafrikanische Dramatiker, Bühnenbildner und Regisseur betont in seiner Schrift die unnachahmliche Qualität des Schauspiels, für die kulturelle Vielfalt des Lebens zu sensibilisieren und »die Grenzen aufzulösen«, die weltweit Menschen aufgrund unterschiedlicher Herkunft, sexueller Orientierung, Hautfarbe und Geschlecht voneinander trennen.

Botschaft zum Welttheatertag 2014 von Brett Bailey …

Theaterdebatte

21.03.2014

Äußerungen des Landrats Hartmut Holzhey über eine angeblich unverhältnismäßig hohe Subventionierung von Theaterkarten haben in der Presse eine rege Debatte angestoßen.

Pro- und Kontrameldungen zum Thema finden Sie in der OTZ als Reaktionen auf ein Statement des Theaterfördervereins. Wir laden Sie ein, sich an der Diskussion zu beteiligen. Hier der Link zum dem Beitrag.

Welttag des Theaters für Kinder und Jugendliche

20.03.2014

Den heutigen Tag will die internationale ASSITEJ nutzen - und wir schließen und ihr an -, um auf Theater für junges Publikum aufmerksam zu machen und Kinder, Jugendliche und Erwachsene in die Häuser einzuladen.

Um die Bedeutung von Theater gerade für junge Menschen hervorzuheben - hier ein paar Stimmen der ASSITEJ:

World Day Message des Präsidenten der ASSITEJ

World Day Message von John Kani

Postkarte zum heutigen Welttag

 

Konzertmitschnitt auf MDR Figaro

17.03.2014

Einen kompletten Konzertmitschnitt unserer Thüringer Symphoniker überträgt morgen, 18. März, um 20:05 Uhr MDR Figaro in der Reihe "Die Mitteldeutsche Orchesterandschaft"!

Auf dem Programm: Siegfried Matthus mit der Uraufführung von "Vier Wildsäue zerwühlen das Paradies", die 8. von Dvorak sowie eine Ausgrabung von Weinberg. Der Mitschnitt stammt vom Sinfoniekonzert im März 2012. Einschalten lohnt sich!

Eine neue Bildergalerie ist online.

06.03.2014

Zur 40. Ausgabe von »MMM – Ein heiteres Beruferaten« überraschte Skisprung-Legende Jens Weißflog das Rudolstädter Publikum. Tino Kühn mimte den historischen Gast Hans Albers. Es moderierte Roberto Lembke alias steffen Mensching. In der Bildergalerie finden Sie die schönsten Schnappschüsse der Jubiläumsausgabe. Die Fotos finden Sie hier.

Kantinengespräch mit Jens Weißflog

06.03.2014

Was unsere Stargäste von »MMM-Was bin ich?« so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik »Prominente in der Kantine«. Bei der 40. Veranstaltung stellte sich Skispringer Jens Weißflog, unseren Fragen.


Was haben Sie heute gemacht?

Ich habe den ganzen Tag in meinem Hotel verbracht, also Gäste betreut und Baumaßnahmen abgestimmt.

Wo kommen Sie gerade her?

Aus Oberwiesenthal.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Ich glaube, ich war schon einmal für eine Fernsehaufnahme des MDR auf der Heidecksburg. Damals sollten Prominente ihre liebsten Weihnachtsgeschichten vorstellen.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Es war leider schon dunkel. Aber die Heidecksburg, ihre Nähe zur Stadt und die vielen Schlossaufgänge sind mir trotzdem sofort ins Auge gefallen.

Wobei vergessen Sie die Zeit?

In sozialen Netzwerken.

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Meist in ganz alltäglichen Dingen, wie z. Bsp. im Straßenverkehr.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht Skispringer geworden wären?

Zu Beginn meiner Karriere habe ich parallel eine Ausbildung zum Elektroinstallateur abgeschlossen. Wenn der sportliche Erfolg ausgeblieben wäre, hätte ich auch beim Deutschen Skiverband als Sichtungstrainer arbeiten können. 

Was lieben Sie am Skispringen?

Für mich haben immer der Wettkampf mit den anderen Athleten und das Streben nach Erfolgen den Reiz ausgemacht.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Nein. Man wünscht sich zwar immer die Dinge, die man nicht hat, aber es hätte bei mir schlimmer kommen können.

Was war Ihre letzte gute Tat?

Ich habe heute der Putzfrau einen kaputten Korb abgenommen und damit einen zusätzlichen weg erspart.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Dass nicht alles, was man lernt, auch wichtig fürs Leben wird.

 

Das Gespräch führte Stefan Botz

Neues Theatermagazin ist online

01.03.2014

In der zweiten Ausgabe der CAROLINE geben wir eine Vorschau auf unsere nächsten Premieren und Konzerte im März und April. Vom großen Interview zum "Wanderabend" bis zur Frage nach echter Freundschaft und ...

... dem Charakter russischer Musik - auf nunmehr 12 Seiten gewinnen Sie wertvolle Hintergrundinformationen rund um unseren Spielplan. Viel Spaß beim Lesen!

Schüler begeistert von »lost in the supermarket«

14.02.2014

Sie heißen Celin, Viktoria und Tina, sind Schülerinnen der Klasse 9b in Königsee und empfingen genau eine Woche nach der Premiere von »lost in the supermarket« die Theaterpädagogin Ulrike Lenz in ihrem Klassenraum. Der Theaterbesuch im theater tumult entfachte eine lebendige Diskussion über die drei »Helden« des Stücks.

Vor allem die in der Inszenierung behandelte Frage »Was wollen wir mit unserem Leben anfangen« und die ästhetischen Mittel der Inszenierung riefen eine rege Gesprächsbeteiligung hervor. Die Nachgespräche zeigen, dass das Jugendstück von Christina Kettering den Nerv der Regelschüler trifft. Wie die Protagonisten Lale, David und Jorn suchen die jungen Leute nach einem eigenen Weg, um vielleicht reich aber nicht frustriert, vielleicht bedeutend, aber in jedem Fall glücklich zu werden.

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11.02.2014

Die Fotos von Werksbesichtigung Papierfabrik Adolf Jass finden Sie hier.

Die Papierfabrik Jass Schwarza ist der erste Stückpate einer Inszenierung des Theaters Rudolstadt. Im Rahmen dieser Kooperation besuchten unsere Schauspieler, Symphoniker und Mitarbeiter des Theaters die Paten und waren beeindruckt von der gewaltigen Papiermaschine. Hier gibt es Eindrücke von der Werksbesichtigung. (Fotos: Wolfgang Köhler)

Wilder Hexenritt beim »3käsehoch«

09.02.2014

Beim Mitspieltheater »3käsehoch«  am vergangenen Sonntag im theater tumult gab Galina Gluschkov, diesmal unterstützt von zwei Spielern des Theaterjugendclubs (Stefan Schmidt und Viktor Gluschkov), den jüngsten Theaterfans einen Einblick in das Märchen der Hexe Baba Jaga.

Die Kinder hörten schaurige Klangbeispiele passend zu dem deutschen Märchen »Hänsel und Gretel« und zur russischen Erzählung der »Baba Jaga«. Ausschnitte aus Engelbert Humperdincks gleichnamiger Oper oder dem Hexenritt aus Modest Mussorgskis »Bilder einer Ausstellung« stimmten Groß und Klein auf die gruslige Thematik ein. Vor allem die »Theaterknirbse« lauschten der Musik gespannt und konnten es kaum erwarten, die Flucht des braven Mädchens vor der bösen Hexe selbst zu nachzuspielen. Wie immer wurden die Teilnehmer am Ende mit frisch gebackenen russischen Bluschkis belohnt und verließen mit einem Lächeln die Mitspielbühne.

Trailer zu »Orpheus steigt herab«

31.01.2014

Alejandro Quintanas Inszenierung von »Orpheus steigt herab« erzählt von der Sehnsucht nach Liebe und Freiheit, aber auch von Fremdenhass und Intoleranz in einer Südstaaten-Kleinstadt der 50er-Jahre. Holen Sie sich im neuen Vorschautrailer einen Eindruck von dem Stück, das bei der Premiere mit überschwänglichem Applaus gefeiert wurde.


An diesem Wochenende ist das Stück von Tennessee Williams am Freitag (19.30 Uhr) und am Sonntag (18 Uhr) am Großen Haus jeweils mit Stückeinführung zu sehen. Hier geht´s zum Trailer …

Sprengt die Liebe alle Fesseln?

21.01.2014

Verheiratet mit einem Despoten. Eingeengt in der Provinz. Zu verlieren hat die frustrierte Lady Torrance eigentlich nicht viel. Doch ihr Liebesabenteuer mit dem jungen Frauenheld Val wird durch die Anwohner brutal beendet. »Orpheus steigt herab« ist eine Liebesgeschichte, die von jenen Widerständen erzählt, die entstehen, wenn man sein eigenes Leben in die Hand nimmt. Radio_aktiv stellt das Stück in dieser Woche vor.

Als Gäste nehmen sich, zwei Tage vor der Premiere, Regisseur Alejandro Quintana und Ausstattungsleiter Mathias Werner bei Radio_aktiv die Zeit, das Stück von Tennessee Williams zu besprechen. Steigt der junge Vagabund herab, um die Lady aus der engstirnigen Provinz zu befreien oder sind Fremdenhass und Intoleranz der Bevölkerung stärker? Hat die Liebe die Kraft, alles zu ändern? Möchten wir leben oder bloß überleben? Radio_aktiv, diesmal moderiert von Konzertdramaturg Thomas Grysko, wird sich diesen Fragen stellen. Außerdem blicken wir voraus auf das kommende virtuose Solistenkonzert »Viva la Musica«, bei dem u. a. Werke von Händel, Bach, Telemann auf dem Programm stehen.

Volle Ränge zur Generalprobe

20.01.2014

Großer Andrang herrschte am vergangenen Freitag im Meininger Hof in Saalfeld. Dort versammelten sich hunderte Schüler aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, von Rudolstadt, Saalfeld, Gorndorf bis Oppurg, um der öffentlichen Generalprobe der Thüringer Symphoniker zu lauschen.

Für viele war es ein erstes Kennenlernen mit den Instrumenten und dem Klang eines großen Sinfonieorchesters. Doch beeindruckt zeigten sich nicht nur die Schüler. Auch die Orchestermusiker waren überrascht und dankbar über die Stille, die während der Veranstaltung im Saal herrschte. Moderiert wurde die Generalprobe, bei der Werke von Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy auf dem Programm standen, locker und anschaulich von Oliver Weder, dem Chefdirigenten der Symphoniker.

Die nächste öffentliche Probe zu einem Sinfoniekonzert findet am 21. März, 11 Uhr im Meininger Hof statt. Dort stellen sich der Starpianist Lev Vinocour und der Solotrompeter der Thüringer Symphoniker, Evgeny Liatte, dem jungen Publikum vor.

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16.01.2014

Der ehemalige Tatort-Kommissar Peter Sodann beehrte uns bei der 39. Show von »MMM - Was bin ich?« als Stargast. Steffen Mensching moderierte wie immer alias Roberto Lembke und Mary Lou assistierte ihm fleißig. In der Bildergalerie sind die schönsten Schnappschüsse zusammengestellt. Die Fotos finden Sie hier.

Kantinengespräch mit Peter Sodann

16.01.2014

Was unsere Stargäste von »MMM-Was bin ich?« so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik »Prominente in der Kantine«. Bei der 39. Veranstaltung stellte sich Schauspieler Peter Sodann, unseren Fragen.


Was haben Sie heute gemacht?

Ich bin 5.30 Uhr aufgestanden. Ab 7.30 Uhr war ich in meiner Bibliothek und habe meinen Kollegen gesagt, wo es langgeht. Zudem habe ich Gäste empfangen und Verlagsfragen geklärt.

Wo kommen Sie gerade her?

Aus Staucha, einem kleinen Dorf mit 400 Einwohnern in der Nähe meines Geburtsortes Meißen.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Ja. Das erste Mal muss 1968 gewesen sein, als ich für eine Inszenierung am Theater arbeiten sollte. Ein anderes Mal habe ich die Heidecksburg besucht. Ich bin sehr gern in Thüringen. Oft in Weimar und Erfurt. Es ärgert mich, dass mir Rudolstadt bisher ein wenig durch die Finger gegangen ist.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Dass der Marktplatz mit dem Auto nur sehr schwer zu finden ist.

Wobei vergessen Sie die Zeit?

Die Ruhe, die in Staucha herrscht, entspannt mich sehr.

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Wenn Leute nicht begreifen, über was ich mit ihnen spreche.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Ich wollte schon als Kind immer Clown werden. Für mich kam also nur der Beruf des Schauspielers in Frage.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?

Dass ich mit vielen Menschen zusammenarbeiten kann und einen Beruf habe, mit dem ich die Welt verbessern kann.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Das hätte keinen Zweck. Ich bleibe bei dem, wie es ist.

Was war Ihre letzte gute Tat?

Ich mache ständig gute Taten. Ich kann das nicht an einer festmachen.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Sich kein E-Book anzuschaffen.


Das Gespräch führte Stefan Botz

 

Premiere für Theaterzeitung "Caroline"

08.01.2014

Ins neue Jahr starten wir mit der ersten Ausgabe unserer Theaterzeitung "Caroline"! Alle zwei Monate berichten wir ab sofort ausführlicher von anstehenden Premieren, Konzerten und anderen Highlights. Für alle, die noch näher "dran" sein wollen!

Wir bieten mit interessanten Interviews, einer Kinderseite, vielen Fotos, Preisrätseln und mehr einen tieferen Einblick in unsere Arbeit, den Spielplan und hinter die Kulissen.

Die "Caroline" steht kurz vor Erscheinen der gedruckten Ausgabe für die Leser online unter Multimedia auf unserer Website zur Verfügung. Ausliegen wird sie dann in der Theaterkasse in der KulTourDiele sowie bei Ärzten und Frisören in Saalfeld, Rudolstadt und Bad Blankenburg.

Hier geht's direkt zur ersten Ausgabe! Viel Spaß beim Lesen!

(P.S.: Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Meinung mitteilen! Einfach anrufen unter 03672/450-2500 oder -2200 oder eine Mail schicken an presse@theater-rudolstadt.de)

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02.01.2014

Es war ein glamouröser Abschied vom alten Jahr. Die Thüringer Symphoniker präsentierten mit den Sängern Stefanie Dietrich und Gaines Hall beim Silvesterkonzert »Swinging Broadway« bekannte Musical-Klassiker. Die schönsten Bilder von dem unvergesslichen Abend finden Sie in der Bildergalerie.

die Bilder von der Silvestergala finden sie hier...

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20.12.2013

Ein winter-weihnachtliches 3käsehoch bescherten die Spielleiterinnen Ulrike Lenz und Galina Gluschkov den Kindern am 3. Advent. Wir haben ein paar schöne Augenblicke in der Bildergalerie eingefangen.

Zu den Bildern geht es hier.

AUCHTUNG! Geänderte Öffnungszeiten der Theaterkasse

20.12.2013

Unsere Theaterkasse in der KulTourDiele hat über die Feiertage wie folgt geöffnet:


24. - 26.12.
/ geschlossen
Fr, 27.12. / geöffnet von 10 - 12 Uhr und 12.30 - 17 Uhr
Mo, 30.12. / geöffnet von 10 - 12 Uhr und 12.30 - 15 Uhr
31.12. - 01.01. / geschlossen

Karten auch unter Tel.:  (0 36 72) 42 27 66 oder per Mail an: service@theater-rudolstadt.com

Bescherung für Saalfelder Tafel

19.12.2013

Unsere Zuschauer haben wieder gesammelt: 1000 Euro konnte unser Verwaltungsdirektor, Mathias Moersch, heute der Saalfelder Tafel übergeben. Eine schöne Weihnachtsüberraschung!

Wir sagen danke!

Eine neue Bildergalerie ist online.

06.12.2013

Die Fotos von Probenstart für "Orpheus steigt herab" von Tennessee Williams finden Sie hier.

Mit dabei beim Verkaufsoffenen Sonntag

05.12.2013

Tolle Geschenkideen für Theater- und Konzertfreunde bieten wir auch in diesem Jahr zum Weihnachtsfest an. Zu haben sind sie - und ein Glühweihn gratis dazu - beim Verkaufsoffenen Sonntag, am 8. Dezember, von 13-16 Uhr in der Theaterkasse in der KultTourDiele!

Für alle, die noch auf der Suche nach schönen Ideen sind, halten wir Geschenkgutscheine, Wahl-Abos, Theaterkalender oder die Theatercard 2 & 1 und mehr bereit. Schauen Sie bei uns vorbei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Hier gelangen Sie zu unseren Weihnachtsangeboten.

"Tango": Nachgespräch mit Schauspielern

04.12.2013

Im Anschluss an die nächste Vorstellung von "Tango" am Samstag, 7. Dezember, laden wir unsere Zuschauer zu einem informativen Nachgespräch ins Foyer ein! Mit dabei sind Schauspieler des Ensembles und Dramaturgin Antje Klahn.

Eine neue Bildergalerie ist online.

21.11.2013

Die schönsten Bilder von der 38. Veranstaltung »MMM - Ein heiteres Beruferaten« finden Sie in der neuen Bildergalerie. Als Stargast beehrte Moderator Alfred Biolek das Rudolstädter Publikum. Wie gewohnt leitete Roberto Lembke alias Steffen Mensching durch den Abend. zur Bildergalerie...

Kantinengespräch mit Alfred Biolek

21.11.2013

Was unsere Stargäste von »MMM-Was bin ich?« so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik »Prominente in der Kantine«. Bei der 38. Veranstaltung stellte sich Moderator Alfred Biolek, unseren Fragen.


Was haben Sie heute gemacht?

Zuhause habe ich mich auf die Reise nach Rudolstadt vorbereitet. Danach bin ich mit dem Zug gefahren und gerade habe ich sehr gut gegessen.

Wo kommen Sie gerade her?

Aus Köln, wo ich wohne.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Nein.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Auf der Fahrt hierher habe ich die schöne Landschaft genossen. Mir gefällt die Stimmung in Rudolstadt mit dem schönen Marktplatz und der immer über einem thronenden Heidecksburg.

Wobei vergessen Sie die Zeit?

Ich vergesse die Zeit nie.

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Wenn Leute unzuverlässig sind.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Ich kann mir nichts anderes vorstellen, weil ich genau den Beruf habe, den ich immer machen wollte.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?

Ich liebe die Möglichkeit, vor Menschen aufzutreten. Außerdem war es mir immer wichtig, Dinge zu machen, zu denen ich voll und ganz stehen kann.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Nein. Überhaupt nichts.

Was war Ihre letzte gute Tat?

Ich spende regelmäßig für verschiedene Zwecke.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Sie sollten so handeln, dass es für die Zeit, in der sie leben, einen Sinn hat.


Das Gespräch führte Stefan Botz

Bei uns zu Besuch: Flüchtlingskinder aus Beulwitz

18.11.2013

45 Flüchtlingskinder aus Syrien, dem Iran, aus Pakistan und anderen Ländern verfolgten gestern mit großen Augen die „Rotkäppchen“-Vorstellung. Ein Erlebnis, von dem sie noch auf dem Heimweg schwärmten.

„Theater kann keine Heimat ersetzen“, so unser Intendant Steffen Mensching, „aber wer im Theatersaal mit anderen lacht oder mitfiebert, ist gleichberechtigter Teil einer Gemeinschaft. Die im Landkreis lebenden Flüchtlinge sind unsere Gäste, willkommen und freundlich begrüßt.“ Wir freuen uns, dass das mit Unterstützung des Theaterfördervereins und der Verantwortlichen vom Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt möglich war! Es soll keine einmalige Aktion bleiben.

Foto: Norbert Kleinteich

Schauspieler beteiligen sich am Vorlesetag

15.11.2013

Mit dem »10. Bundesweiten Vorlesetag« am heutigen Freitag wollen die Initiatoren ein Zeichen für das Lesen setzen. An allen erdenklichen Orten konnten sich Interessierte an der Aktion beteiligen. Die Schauspieler Laura Göttner und Tino Kühn vom Theater Rudolstadt trugen im Rahmen der Leseaktion zu einer ganz besonderen Deutschstunde bei.


Zum zehnjährigen Jubiläum stellte der Vorlesetag einen neuen Teilnahmerekord auf: 80.000 ehrenamtliche Vorleserinnen und Vorleser meldeten sich auf der Internetseite des Projekts an. In Schulen, Kindergärten, Bibliotheken, sogar in Zügen und in der Fußgängerzone stellten sie ihre Lieblingsgeschichten vor.

Mit ihren Büchern im Gepäck machten sich heute Vormittag auch die Schauspieler Laura Göttner und Tino Kühn auf, um den Schülern der Regelschule »Friedrich Schiller« in Rudolstadt vorzulesen. Laura Göttner stellte in der 6. Klasse Erich Kästners Kinderromanklassiker »Das doppelte Lottchen« vor.  In der 8. Klasse las Tino Kühn aus »Asphalt Tribe – Kinder der Straße« von Morton Rhue. Die bundesweite Aktion setzt sich alljährlich zum Ziel, ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Lesen zu setzen und einen Beitrag für mehr Lesefreude und bessere Lesekompetenz zu leisten.

Gesucht: Rotkäppchen und Wölfe

30.10.2013

Liebe Kinder, bald ist es so weit: Unser Weihnachtsmärchen hat in knapp zwei Wochen, am 9. November Premiere. Und da haben wir uns gedacht, wie schön es wäre, wenn Ihr an diesem Tag alle kostümiert erscheinen würdet! Verkleidet als Rotkäppchen oder Wolf!

Nach der Aufführung wird es dann ein großes Gemeinschaftsgruppenbild mit den Schauspielern auf der Bühne geben, das Ihr mit nach Hause nehmen könnt.

Theaterjugendclub ausgezeichnet

28.10.2013

Am 1. November tritt unser Theaterjugendclub im Rahmen des 21. Treff: Junges Theater in Thüringen auf. Das Stück „Prinz und Bettelknabe“ zählt damit thüringenweit zu den sechs besten Produktionen der letzten Spielzeit.


Mit dem Stück „Prinz und Bettelknabe“ reisen die Spieler des Theaterjugendclubs am Theater Rudolstadt zum 21. Treff: Junges Theater in Thüringen. Ihre Inszenierung (Regie: Ulrike Lenz) wurde neben fünf anderen Arbeiten der vergangenen Spielzeit aus Erfurt, Weimar und Eisenach als herausragend befunden und ist am 1. November in der Erfurter „Schotte“ zu sehen. Bei dem Festival, das vom 31. Oktober bis 3. November stattfindet, stehen ausschließlich Kinder und Jugendliche auf der Bühne.

Ein neues Video ist online.

16.10.2013

Den Trailer zu "Weekend im Paradies" finden Sie hier.

Kantinengespräch mit Wolfgang Lippert

10.10.2013

Was unsere Stargäste von »MMM-Was bin ich?« so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik »Prominente in der Kantine«. Bei der 37. Veranstaltung stellte sich Entertainer Wolfgang Lippert, unseren Fragen.


Was haben Sie heute gemacht?

Heute war ein anstrengender Tag. Zunächst war ich in Leipzig, da ich mit Frank Schöbel und Johnny Logan eine Weihnachtssendung für den MDR produziere. Außerdem habe ich für einen Freund einen Filmbeitrag geschnitten.

Wo kommen Sie gerade her?

Den Sommer über verbringe ich aufgrund meines Engagements bei den Störtebeker Festspielen auf Rügen. Von dort komme ich gerade.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Ich find es hier so schön, dass ich das Gefühl habe, schon einmal hier gewesen zu sein. Ich denke, ich war wirklich einmal in Rudolstadt gemeinsam mit Herbert Köfer, als wir mit dem Programm „Man ist nur zwei Mal jung“ auf Tour gewesen sind.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Dass es hier sehr freundliche Garderobierinnen gibt.

Wobei vergessen Sie die Zeit?

In der Natur, beim Segeln und mit guten Freunden.

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Bei Arroganz, Ungerechtigkeit und Dummheit.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Mein Opa, der mir sehr wichtig war, meinte immer, ich werde Rechtsanwalt oder Redner. Früher hatte ich das Ziel, Fotograf zu werden.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?

Dass man immer in Kontakt mit Menschen ist.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Alles in Allem bin ich mit meinem Leben zufrieden. Manchmal habe ich die Tendenz, mir zu viel aufzuladen. Aber andererseits brauche ich auch ein wenig Stress.

Was war Ihre letzte gute Tat?

Ich habe vor Kurzem eine streunende Katze bei mir aufgenommen.

Was würden Sie Kindern heute mit auf den Weg geben?

Wissbegierig und großzügig zu sein, andere Menschen zu beobachten, die Finger von Drogen zu lassen und das Spielen nicht zu vergessen.

 

Das Gespräch führte Stefan Botz

Theatertag für "Iphigenie in Aulis" am 11. Oktober

10.10.2013

Am Freitag, 11. Oktober kosten alle Karten für die vorletzte Aufführung von "Iphigenie in Aulis" nur 8 Euro.

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10.10.2013

Zum ersten Mal in dieser Spielzeit und insgesamt zum 37. Mal: "MMM - Was bin ich? Ein heiteres Beruferaten". Moderiert, wie immer, von Steffen Mensching alias Roberto Lembke. Als Stargast überraschte Entertainer Wolfgang Lippert das Publikum.

Hier finden Sie die schönsten Bilder dieser Ausgabe...

Bildergalerie vom Festival "Ruhestörung"

04.10.2013

Unser Theaterfestival 60plus hat am Donnerstag erfolgreich begonnen. Die schönsten Eindrücke haben wir für Sie in einer Bildergalerie auf www.ruhestoerung-rudolstadt.de zusammengefasst.

Dort finden Sie täglich aktuelle Festival-Fotos!

Ein neues Video ist online.

02.10.2013

Den Spielzeittrailer 2013/14 finden Sie hier.

»Ruhestörung« bei facebook

30.09.2013

Am kommenden Wochenende geht die »Ruhestörung« in die zweite Runde. Ab sofort gibt es die Möglichkeit das Thüringer Theaterfestival auch über facebook zu verfolgen.

 

Werdet jetzt Mitglied auf der offiziellen Seite und erhaltet Zugang zu aktuellen Impressionen und allen Fakten rund um das Thüringer Theaterfestival 60plus.

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Bildergalerie zur Spielzeiteröffnung

24.09.2013

Am vergangenen Samstag wurde die neue Spielzeit am Theater Rudolstadt mit dem »Großen Theaterfest« eröffnet. Wir haben die schönsten Schnappschüsse von dem gelungenen Auftakt in einer Bildergalerie zusammengestellt.


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Gespräch mit Michele Riml

23.09.2013

Wenn das Liebesleben in Gefahr gerät, werden die Menschen oft erfinderisch! So auch in der Komödie »Sexy Laundry«. Einen Tag vor der deutschsprachigen Uraufführung, interviewte Antje Klahn die kandaische Autorin Michelle Riml, die sich bei den Endproben vor Ort ein Bild von der Inszenierung machte.


Frau Riml, Sie sind jetzt seit einigen Tagen in Rudolstadt – was für einen Eindruck haben Sie von der Stadt, ihrem Theater und den Menschen hier?

Die Menschen hier sind unglaublich gastfreundlich, herzlich und offen und Rudolstadt ist eine sehr hübsche Stadt! Überrascht hat mich, dass so ein kleiner Ort so ein großes Theater mit so vielen Mitarbeitern hat – das gibt es in Kanada nicht.

Das Theater Rudolstadt zeigt die deutschsprachige Erstaufführung Ihres Stückes „Sexy Laundry“, das mit großem Erfolg seit einigen Jahren in Kanada läuft. Ist es das erste Mal, dass eines Ihrer Stücke im Ausland gezeigt wird?

Nein, „Sexy Laundry“ zum Beispiel lief bereits in Amerika, Neuseeland, Island und seit einiger Zeit auch in Polen. Aber es ist das erste Mal, dass ich zu einer Aufführung außerhalb Kanadas gereist bin.

Sie haben schon in die Proben geschaut – wie würden Sie die Rudolstädter Produktion beschreiben?

Die Ausstattung ist sehr besonders – Isabel Graf hat auf sehr smarte Weise ein asiatisches Hotelzimmer nachempfunden. Es macht Spaß, den Schauspielern auf dieser Bühne zuzuschauen! Außerdem spürt man zwischen den  Darstellern von Henry und Alice eine tolle Chemie! Die Regisseurin Maya Fanke zeigt sehr sensibel die Widerstände und Brüche dieser Beziehung und die Verletzlichkeit der Figuren. Ihre gelungene Musikauswahl unterstützt das.

Verstehen Sie Ihr eigenes Stück, wenn Sie es in einer Sprache sehen, die Sie nicht sprechen?

Ich war überrascht, wieviel ich tatsächlich verstehe – nicht so sehr, was den Text anbelangt, eher die Emotionen. Und ich erkenne einzelne Wörter und Textstellen. Auf jeden Fall weiß ich immer, an welcher Stelle im Stück die Schauspieler gerade sind.

Welche Erwartungen haben Sie an die Premiere am Freitag?

Für mich ist es ein bisschen wie Achterbahn-Fahren: Ich freue mich riesig auf die Fahrt, aber ich selbst habe keine Kontrolle darüber. Die habe ich - sehr gern - an das Theater, die Regisseurin und die Schauspieler abgegeben. Ansonsten hoffe ich einfach sehr, dass es dem deutschen Publikum genauso gefällt wie dem kanadischen!

Schreiben Sie als Autorin ausschließlich für das Theater?

Ich komme ursprünglich aus der Werbung, aber seit ich als Schriftstellerin arbeite, schreibe ich tatsächlich nur für das Theater. Bisher sind 13 Stücke entstanden, darunter etwa die Hälfte für ein jüngeres Publikum.

Wie sind Sie auf die Idee zu „Sexy Laundry“ gekommen und wie haben Sie die Charaktere und ihre Beziehung zueinander entwickelt?

Naja, ich bin selbst verheiratet! (lacht) Aber im Ernst: Letztendlich sind die Phasen einer Beziehung ja immer ähnlich, und die Auseinandersetzungen gleichen sich. Ich habe versucht, diese Dynamiken zu beobachten und nachzuzeichnen. Alice zum Beispiel beschwert sich ständig über ihren Mann, erkennt aber schließlich, dass sie auch an sich selbst etwas ändern muss, um wieder glücklich sein zu können. Und Henry kann sehr verschlossen und sperrig sein, was Alice‘ Ideen und Wünsche angeht. Aber immerhin haben die beiden sich noch nicht ganz aufgegeben – sie kämpfen noch um ihre Beziehung. Wenn auch manchmal auf recht komische Weise…

Was meinen Sie, sollte man das Stück mit seinem Partner oder besser mit Freundin oder Freund ansehen?

Wer den Mut hat, sollte unbedingt als Paar reingehen! Dann können während der Aufführung so schön vielsagende Blicke hin- und hergeschickt werden. Einmal war auch eine Frau in einer Vorstellung, die am Ende weinte. Als ich sie daraufhin ansprach, sagte sie: Wenn ich das Stück vor zehn Jahren gesehen hätte, dann hätte ich mich nicht scheiden lassen …

Was möchten Sie dem Publikum mit Ihrem Stück auf den Weg geben?

Gar nichts, das wäre mir zu didaktisch. Ich versuche einfach, eine gute Geschichte zu erzählen!

Das Interview führte Antje Klahn, Schauspieldramaturgin am Theater Rudolstadt.

BB-Bücherbühne zu »Der Junge im Bus«

18.09.2013

Eine Woche vor der Premiere gab Theaterpädagogin Ulrike Lenz für Kinder und Eltern bei der BB-Bücherbühne die traditionelle Einführung in das Stück »Der Junge im Bus«.

Mit großen Fotoaufnahmen, die auf den Proben im Theaterbus entstanden sind, machte sie das Publikum neugierig auf das Jugendstückstück von Suzanne van Lohuizen. Unterstützt wurde Ulrike Lenz hierbei von Bibliothekarin Petra Wittekind, die wie immer passende Literatur zum Thema vorstellte. So unter anderem »Das war der Hirbel« von Peter Härtling und »Alice im Mongolenland« von Ulrike Kuckero. Klara  Herschmann , Victor Gluschkov und Hannah Pangert vom TheaterJugendClub lasen stellvertretend für die echten Profi-Schauspieler den Zuschauern eine Szene aus dem Stück vor. Der kleine TheaterJugendClub lud die Zuschauer zudem mit einer kurzen Improvisation zum Busfahren ein.

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17.09.2013

Der neue Schauspiel-Trailer wird erstmals am Wochenende zum »Großen Theaterfest« ab 15 Uhr im Foyer des Großen Hauses zu sehen sein. In der Bildergalerie gibt es vorab die schönsten Schnappschüsse von den Aufnahmen. Immer mittendrin: die Theatercouch.
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Probenbeginn für »Zebraland«

14.09.2013

Der Startschuss für die Proben zum Jugendstück »Zebraland« ist gefallen. Unter der Leitung von Theaterpädagogin Ulrike Lenz erschlossen sich die Schauspieler/innen des
TheaterJugendClubs bei der gemeinsamen Leseprobe zunächst den unbekannten Text.

Das Stück nach der Romanvorlage von Marlene Röder handelt von vier Jugendlichen, für die nach einem Autounfall mit tödlichen Folgen nichts so bleibt, wie es einmal war. Gemeinsam geraten die Freunde in einen Teufelskreis aus Schuld, Angst und Misstrauen. Einmal wöchentlich werden die Mitglieder des TheaterJugendClubs nun für die Premiere in neun Monaten proben. Anders als bei den Profi-Darstellern steht die Besetzung der einzelnen Rollen bei Aufnahme der Proben noch nicht fest. Wer also Spaß am szenischen Darstellen hat, sollte sich bei einer der nächsten »Zebraland«-Proben immer Donnerstag, 16 Uhr im theater tumult melden.

Fotowettbewerb - Einsendeschluss ist 15. September!

11.09.2013

Im Herbst 2013 findet unser Theaterfestival 60plus zum zweiten Mal statt. Aus diesem Anlass starten wir einen Fotowettbewerb, bei dem SIE, liebe Hobbyfotografen, gefragt sind. Schicken SIE uns Ihre Fotos zum Thema »Alt sein ist schön!«

Ganz egal, ob es sich um den ungewöhnlichen Schnappschuss einer Familienfeier, eine eindrucksvolle Naturaufnahme oder um eine klassische Porträtfotografie handelt – wir freuen uns auf Ihre Bilder und sind schon gespannt auf viele kreative Einsendungen! Die Siegerbilder und eine weitere Auswahl werden während des Festivalzeitraums vom 3. bis 6. Oktober 2013 im Foyer des Theaters präsentiert. Außerdem lockt jeweils eine Festival-Dauerkarte für die fünf besten Einsendungen.

Und so geht’s: Schicken Sie Ihre schönsten Fotos per Email an: schauspieldramaturg@theater-rudolstadt.com oder per Post an: Theater Rudolstadt, z H. Dr. Christian Engelbrecht, Anger 1, 07407 Rudolstadt. Bitte geben Sie als Betreff »Fotowettbewerb« an. Sie können bis zum 15.9.2013 mit maximal drei Beiträgen teilnehmen. Es gibt keine Altersbegrenzung. Bitte reichen Sie nur von Ihnen selbst angefertigte Fotografien ein, an denen Sie alle Urheber- und Nutzungsrechte besitzen.

Probenklasse bei »Der Junge im Bus«

06.09.2013

»Los, kommt! Alles einsteigen! Die Kinder nach vorne, die Erwachsenen nach hinten!« - so forderte Hauptdarsteller Tino Kühn am Donnerstag Schüler der Klasse 6b der Schillerschule Rudolstadt auf, in den Theaterbus einzusteigen, um an den Proben zu »Der Junge im Bus« teilzunehmen.

In Begleitung ihrer Lehrerin, Frau Karin Wienhold, waren 22 Schüler/innen als Probenklasse eingeladen, in das Kinderstück von Suzanne van Lohuizen schon vor der Premiere am 26. September hinein zu schnuppern. In der außergewöhnlichen Atmosphäre eines Theaterbusses als Spielort wurde unter anderem den spannenden Fragen nachgegangen »Wann ist man nur anders? Wann richtig verrückt?«
Am kommenden Montag besucht Theaterpädagogin Ulrike Lenz dann die Schüler/innen in ihrem Klassenraum, um Fragen zu beantworten und Anregungen für die weiteren Proben zu sammeln. Rund drei Wochen hat das Inszenierungsteam noch Zeit um neue Ideen umsetzen. Am 19. September erwarten die Theaterleute mit der 5. Klasse der AWO Gesamtschule ein zweites Mal ein Testpublikum im Theaterbus.

Mit der Theatercouch unterwegs

02.09.2013

Vergangenes Wochenende haben wir in rasantem Tempo den neuen Schauspiel-Trailer gedreht. Immer mit dabei: die rote Theatercouch. Mit ihr und den Schauspielern fuhren wir an markante Orte der Region. 

Stationen waren unter anderem das Gelände der Papierfabrik Jass, der Hohen Schwarm Saalfeld und Biobauer Knauer in Haufeld. Hoch hinaus ging es beim Dreh auf einer Rudolstädter Baustelle, bei der unser Sofa mit Hilfe eines Krans in schwindelerregende Höhe gehoben wurde. Die Thüringer Symphoniker traten im Vorfeld des 1. Schlosskonzert im Rokokosaal auf der Heidecksburg vor die Linse.
Wer sehen möchte, was unsere Schauspieler so alles mit der Theatercouch angestellt haben, kann sich den fertigen Spielzeit-Trailer demnächst auf unserer Homepage anschauen. Der Trailer läuft die gesamte Spielzeit über im Foyer des Großen Hauses sowie in der Theaterkasse in der KulTourDiele.

 

Weitere Bilder vom Filmdreh unter: facebook / Theater Rudolstadt

Interview mit Antje Klahn

30.08.2013

Seit Ende der vergangenen Spielzeit ist Antje Klahn am Theater Rudolstadt. Im Interview erzählt die neue Schauspieldramaturgin von Urlaub, Arbeit und warum das Theater für sie ein »magischer Ort« ist.


Du bist seit Ende der vergangenen Spielzeit in Rudolstadt. Wie hast du dich eingelebt?

Gut! Mein Büro im unteren Geschoß des Schminkkastens ist fertig eingerichtet, und ich habe viele nette und aufgeschlossene Kollegen kennengelernt.

Wie hast du die Sommerferien verbracht?

Ausnahmsweise ohne Computer und fast ohne Handy. Ich habe zwei Wochen Urlaub in Kärnten auf einem Bauernhof und eine Woche an der Ostsee gemacht. Den Rest haben wir gemütlich zuhause und mit Schulvorbereitungen meiner Kinder verbracht.

Du pendelst täglich mit dem Auto zwischen Weimar und Rudolstadt. Ändert sich das zur neuen Spielzeit?

Aufgrund meiner familiären Situation wird mein Hauptwohnsitz weiter in Weimar bleiben. Ich bin aber auf der Suche nach einer kleinen Wohnung oder einem Zimmer in Rudolstadt, für die Tage, an denen es spät wird, das kommt im Theater ja öfter vor.

An welchen Häusern hast du bislang gearbeitet?

Nach meinem Abschluss in Germanistik und Anglistik habe ich als Dramaturgie- und Regieassistentin am DNT Weimar gearbeitet. Später war ich Pressesprecherin am DNT und beim Kunstfest Weimar. Nach einer Beschäftigung als Pressereferentin an der Bauhaus Universität Weimar begann ich eine Ausbildung zur Theaterpädagogin (BuT). Die vergangenen zwei Jahre war ich freiberuflich als Theaterpädagogin tätig.  

Was begeistert dich am Theater und dem Beruf als Dramaturgin?

Für mich ist das Theater ein magischer Ort, an dem die großen Themen und Geschichten immer wieder neu verhandelt werden. Es ist ein sehr spezieller Kosmos, und man kommt immer wieder mit besonderen Menschen in Kontakt.

Was sind für dich die Höhepunkte der kommenden Spielzeit?

Ich freue mich sehr auf das Theaterfest. Als Dramaturgin werde ich u. a. »Tango« betreuen. Es ist ein tolles Stück, das auch nach fünfzig Jahren noch brandaktuelle Fragen stellt. Als Shakespeare-Liebhaberin wird das Sommertheater mein persönliches Highlight.

 

Rätsel für das "Sommerloch"

17.07.2013

Haben Sie schon Langeweile ohne uns? Dann kommt hier die richtige Gegenmaßnahme: Finden Sie heraus, was auf diesem Bild genau zu sehen ist!

Und schicken uns Ihre Antwort bis zum 28. August an presse@theater-rudolstadt.de. Unter den richtigen Antworten losen wir einen Gewinner aus. Er bekommt 2 Freikarten für das Gastspiel "Brenne!" am 8. September, 18 Uhr im Großen Haus, das im Rahmen der Schiller- und Goethefesttage gezeigt wird.

Kantinengespräch mit Guildo Horn

12.07.2013

Was unsere Stargäste von »MMM-Was bin ich?« so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik »Prominente in der Kantine«. Bei der 36. Veranstaltung des »Heiteren Beruferaten« war der Sänger und Entertainer Guildo Horn zu Gast.


Was haben Sie heute gemacht?

Viel im Auto gesessen, wie so oft!

 

Wo kommen Sie gerade her?

Aus meinem Zimmer Nr. 45. Sehr schön!

 

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Jetzt ja.

 

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Ich habe mich so erleuchtet gefühlt.

 

Wobei vergessen Sie die Zeit?

Auf der Bühne und beim Fußballgucken.

 

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Wenn man mir sagen will, was ich zu tun habe!

 

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Frisuren-Modell.

 

Was lieben Sie an Ihrem Beruf?

Einfach fast alles.

 

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Ich würde meine Brille schon früher bei Fielmann kaufen.

 

Was war Ihre letzte gute Tat?

Heute aufzustehen!

 

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Gesundes Essen.

 

 

Das Gespräch führte Stefan Botz.

 

Eine neue Bildergalerie ist online.

11.07.2013

Gott sei Dank war das Wetter auf unserer Seite, und nach einem Jahr Abstinenz konnten wir wieder auf der Heidecksburg raten. Als Stargast präsentierte sich Sänger und Entertainer Guildo Horn.

 

Die Bilder zu »MMM-Was bin ich?« finden Sie hier!

Förderpreis für Bad Blankenburger Theaterprojekt

08.07.2013

Für die Schüler der 8. und 9. Klasse der »Geschwister Scholl« Regelschule Bad Blankenburg hat sich das Theaterprojekt »Hans und Sophie Scholl - eine Annäherung« doppelt gelohnt ...

Nach der Premiere am 2. März auf dem Theaterdachboden ihrer Schule durften sie das Stück bei den Thüringer Schultheatertagen 2013 in Mühlhausen noch einmal präsentieren. Die Aufführung fand am vergangenen Donnerstag in einer leer stehenden Kapelle statt, sodass das Theater Rudolstadt kräftig mit geborgter Technik wie Scheinwerfer und Stativen aushelfen musste. Danke dafür! Komplettiert wurden die vier Theatertage mit jeder Menge Workshops, Gesprächen und einer großen Abschlussparty. Fazit der Schüler: »Es war total toll!«, obwohl Theaterpädagogin Ulrike Lenz erst Überzeugungsarbeit leisten musste, noch einmal für die Schultheatertage zu proben. Nebenbei gab es dafür auch noch den mit 1500 Euro dotierten Förderpreis der Sparkassenkulturstiftung Hessen-Thüringen. Gute Bedingungen also, um im neuen Schuljahr »theatral« weiterzumachen!

Projekttage mit der Kooperationsschule des Theaters

08.07.2013

Mit den zwei Projekttagen, die heute und morgen für die Klasse 9a des Gymnasiums Fridericianum im theater tumult stattfinden, neigen sich Spielzeit und Schuljahr dem Ende entgegen.

Das Wunschthema der Schüler: „Die Welle“. Vor rund einem Jahr haben sie den Morton-Rhue-Klassiker im Deutschunterricht mit ihrer Deutschlehrerin Gaby Hiltscher gelesen. Nun entwickeln sie Spielideen, um den brisanten Stoff mit theatralen Mitteln auf die Bühne zu bringen. Aber auch Übungen zu Stimme, chorischem Sprechen und Emotionstraining kommen nicht zu kurz. Vielleicht wird aus vielen Ideen, wenigen kleinen Szenen dann im neuen Schuljahr eine komplette Aufführung? Lust zum Theaterspielen haben jedenfalls alle dreiundzwanzig Schüler, die heute mit Theaterpädagogin Ulrike Lenz einen Anfang für „Die Welle“ gemacht haben.

Lehrerkonferenz im Theater

03.07.2013

Kritik äußern, Anregungen austauschen und ein Resümee ziehen: Intendant Steffen Mensching lud am Dienstag zu einer Lehrer-Konferenz in den Schminkkasten ein.

Rund 20 Pädagogen nahmen das Gesprächsangebot wahr und verständigten sich mit dem Intendanten über die Zusammenarbeit während des letzten Schuljahres. Was lief gut, was könnte besser sein? Was waren die Erwartungen beiderseits? Wo gingen Angebot und Nachfrage womöglich auseinander? Diese und mehrere Punkte sollten die Interessen von Theater und Schule noch stärker zusammenbringen und Angebote optimieren.

Das Ergebnis der Konferenz: Beide Seiten sind grundsätzlich sehr zufrieden. Ob Vorstellungs- oder Probenbesuche, Theaterführungen o. ä. alles wurde gern in Anspruch genommen. In Zukunft wolle man noch enger zusammenrücken, etwa Patenschaften zwischen einzelnen Schauspielern und Schulklassen ermöglichen, stärker fächerübergreifende Kontakte knüpfen und das Theater für das »Lernen am anderen Ort« nutzen. »Ich freue mich sehr über das konstruktive Zusammentreffen und die guten Vorschläge. Wir wollen die Konferenz in einem Jahr auf jeden Fall wiederholen«, resümierte der Intendant.

Ein neues Video ist online.

27.06.2013

Den Trailer zu "Weniger 2" finden Sie hier.

"Caroline"-Preis 2013 bekommt Hans Burkia

24.06.2013

Wir gratulieren ihm herzlich! Denn der mit 1000 Euro dotierte Preis wird vom Theaterförderverein e. V. für eine hervorragende schauspielerische Leistung vergeben.

Fast 20 Jahre war Hans Burkia in Rudolstadt engagiert. Letztens ist er in Rente gegangen, die Auszeichnung ist der krönende Abschluss seiner Karriere. Doch keine Sorge: Auch in seinem neuen Lebensabschnitt wird er seinem Publikum noch eine Weile erhalten bleiben!

Hier zur Laudatio (als PDF), die Intendant Steffen Mensching zur Verleihung im Anschluss an die Sommertheater-Premiere verlesen hat.

Die Gewinner der Vorjahre waren Gabriel Kemmether (2006/07), Verena Blankenburg (2007/08), Simon Keel (2008/09) und Anne Kies (2009/10), Marcus Ostberg (2010/11) und Benjamin Griebel (2011/12).

Projektpremiere: »Kinderheim? - Hilfe!« am 22. Juni

20.06.2013

Mit einem eigenen Flashmob-Theater-Projekt Spenden sammeln für das Kinderheim in Uhlstädt! Das will ...

... unsere FSJlerin Anja Cziommer gemeinsam mit Vera Mahler (Thüringer Theaterverband/TheaterSpielLaden) und dem Kinderheim. Premiere der außergewöhnlichen Darbietung ist am kommenden Samstag, 22. Juni um 10 Uhr in der Galeria Rudolstadt.

Doch die beiden Freiwilligen wollen nicht nur Spenden sammeln, sondern mit dem ausschließlich pantomimischen Stück über das Schicksal eines Heimkindes auch die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf dieses sehr sensible Thema lenken. Wer also eine theatrale Aufführung der etwas anderen Art sehen will, ist herzlich zu dem circa 15-minütigen Schauspiel eingeladen. Eine zweite Vorstellung findet um 12 Uhr statt.

Ein Bus von Kombus wird zum Theaterbus

14.06.2013

Für die erste Premiere der neuen Spielzeit laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Stefan Wolfram, der Regisseur und Ausstatter der Inszenierung "Der Junge im Bus" inspizierte heute zum Lokaltermin bei Kombus  "seinen Bus" und meldete gestalterische Wünsche an. Ein Teil der Sitze ist schon ausgebaut, nun werden als Nächstes die Scheiben farblich gestaltet. In rund drei Wochen starten die  Schauspieler in die Proben. Dann kann der Junge "Richard" ab 26. September vielen Kindern seine Geschichte erzählen; und das nicht nur in Rudolstadt! Mit dem neuen Kinderstück ist das Theater Rudolstadt mobil und rollt mit seiner neuen Spielstätte direkt auf die Schulhöfe in unserem und in benachbarten Landkreisen.

"Jugend" verabschiedet sich von unserer Bühne

06.06.2013

Abschied von "Jugend ohne Gott" nahmen auch Nina und Saskia, die mit ihrer 8. Klasse vom Leuchtenburg- Gymnasium Kahla heute Vormittag das Theater Rudolstadt besuchten. Zwei zehnte Klassen aus Hermsdorf hatten neben den Jugendlichen aus Arnstadt und Königsee die weiteste Anreise. Ihr Urteil: "Tolle Vorstellung, hat sich echt gelohnt!"

Wer die Erfolgsinszenierung immer noch nicht gesehen hat, der hat heute Abend um 18 Uhr und Freitagabend um 19.30 Uhr noch zwei allerletzte Chancen.

Abschied und Aufbruch: Wir wünschen Wilfried Buchholz alles Gute!

05.06.2013

Der Zug fuhr am Freitag, 31.5.2013 um 21.23 Uhr ab Rudolstadt Bahnhof. Ziel: Leipzig. Der Fahrgast: unser Ausstattungsleiter Wilfried Buchholz.

An unser kleines thüringisches Theater hatte es ihn für insgesamt vier Jahre verschlagen – nach Stationen in Salzburg, wo er Bühnenbild studierte, Hannover, München, Bremen, Berlin und Chemnitz. Seine letzte gute Tat am letzten Arbeitstag: die Ausstellungseröffnung „15 Jahre Kunstwerkstatt“ in der KulTouDiele. Die KulTourDiele ist seit einigen Monaten aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht, nicht zuletzt durch sein Engagement. Wir wünschen Wilfried Buchholz Glück und Erfolg bei den neuen spannenden Projekten rund um die Kunst.

Ruhestörungs-Jury hat entschieden

04.06.2013

Ruhestörung 2013

Die erste Hürde ist genommen! Die Inszenierungen für das Thüringer Theaterfestival 60plus stehen fest. Nach eingehender Sichtung und Beratung hat die Jury aus 39 Bewerbungen ihre zehn Favoriten gewählt.

Passend zum Festival-Motto »Anders Altern!« werden knapp 100 Profis und Amateure vom 3. bis 6. Oktober ihre Produktionen präsentieren, darunter Schauspiel, Varieté-Theater und Puppenspiel bis hin zur Tanzperformance.

Der Juryvorsitzende Michael Kliefert zeigte sich beeindruckt vom hohen Standard der eingereichten Bewerbungen und betonte: »Es kam uns bei der Auswahl nicht nur auf die Qualität der Stücke an, sondern auch darauf, ob die unterschiedlichen theatralischen Genres angemessen repräsentiert sind. Ebenso war es uns wichtig, dass auch neue Gruppen eine Chance erhalten, sich in Rudolstadt vorzustellen«. Derzeit nimmt das Festivalprogramm Konturen an: Das Junge Schauspielhaus Düsseldorf eröffnet am Donnerstagabend mit einer Inszenierung über die Jugend, das magische Alter 27 und alles, was danach kommt. Einen weiteren Höhepunkt liefert das Gastspiel des Dresdner Societätstheaters mit »Treffen am Nachmittag« von Henning Mankell. Die Inszenierung ist mit den Schauspielern Hermann Beyer und Irma Münch prominent besetzt. Für internationales Flair sorgt das Budapester Ensemble Tarka Szinpad. Aus Wien reist die AGE Company mit der zeitgenössischen Tanzperformance »Achtung Deadline« an. Erneut vertreten ist die Rudolstädter Seniorentheatergruppe Die Entfalter, die das selbst entwickelte Projekt »Kindheitsbilder« präsentiert. Mit »Weniger 2« wird auch eine Produktion des Theaters Rudolstadt bei der RUHESTÖRUNG zu sehen sein.

Bereits im August stimmen Filmvorführungen in den Saalgärten auf das Festival ein. Zusätzlich wird es noch ein Begleitprogramm und Nachgespräche geben. Weitere Informationen unter http://www.ruhestoerung-rudolstadt.de/

Glückwunsch zur Premiere, Anja!

03.06.2013

Was unsere FSJler in ihrer Freizeit so machen? Theater natürlich!

Für die neunzehnjährige Anja, die seit neun Monaten ihr freiwilliges kulturelles Jahr an unserem Theater absolviert, war der letzte Freitag ein ganz großer Tag. Im vergangenen Oktober hatte sie sich den „Heidecksburger Spöttern“, dem 2009 gegründeten Amateurkabarett um Holger Domhardt, angeschlossen – nun präsentierten die vier „Spötter“ (neben Anja Czimmer und Holger Domhardt sind auch Loreen Heinrich und Michael Grübler als Pianist mit von der Partie) ihr neues heiter-satirisches Programm in der Stadtbibliothek. Das Premierenpublikum war begeistert, so dass es am 15. Juni um 19.30 Uhr an gleicher Stelle eine Wiederholung gibt.

Kantinengespräch mit Dieter Birr

30.05.2013

Was unsere Stargäste von »MMM-Was bin ich?« so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik »Prominente in der Kantine«. Bei der 35. Veranstaltung stellte sich Dieter Birr, Sänger der "Puhdys", unseren Fragen.

 

Was haben Sie heute gemacht?

Ich bin mit dem Auto hergefahren. Nach einigen umleitungsbedingten Runden um Rudolstadt herum habe ich im Hotel eingecheckt und anschließend einen Flammkuchen, zwei Cappuccino und ein Bier getrunken.

 

Wo kommen Sie gerade her?

Aus Neuhagen bei Berlin.

 

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Ja. Wir haben schon öfter hier gespielt.

 

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Das Zimmer im Hotel ist sehr klein!

 

Wobei vergessen Sie die Zeit?

Wenn ich Musik mache.

 

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Wenn man Dinge eigentlich gut machen kann, und sie doch nichts werden. Sowohl bei mir selbst als auch bei anderen.

 

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Eigentlich wollte ich Schauspieler werden. Um berühmt zu werden. Aber nach einer kleinen Rolle in einem Film dachte ich: ‚Och nö, da muss man ja immer nur warten‘ …

 

Was lieben Sie an ihrem Beruf?

Die Kreativität. Und dass man die Menschen erreichen kann – nicht nur, wenn man auf der Bühne steht.

 

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Nö.

 

Was war Ihre letzte gute Tat?

Ich bemühe mich jeden Tag, nett und freundlich zu den Leuten zu sein. Ich geben gern die Offenheit zurück, die man mir entgegenbringt.

 

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Dass sie das machen, woran sie glauben. Darin unterstütze ich sie auch jederzeit. Aber sie sollten sich bewusst sein, dass sie dafür auch etwas leisten müssen!

 

 

Das Gespräch führte Claudia Leutemann

Neue Bildergalerie: TheaterJugendClub vor der Premiere

29.05.2013

Heute feiert der TheaterJugendClub mit "Nettes Zukunft" Premiere. Theaterpädagogin Ulrike Lenz hat bei den Proben im theater tumult fotografiert...

... hier geht's zur neuen Bildergalerie (alternativ auch auf unserer Facebook-Seite)

Schülertheatertage an unserem Theater

29.05.2013

Sie nennen sich "Kabelsalat" oder auch "Tessalino" - insgesamt zehn regionale Schülertheatergruppen präsentieren seit gestern im Schminkkasten ihre kleinen und größeren Theaterstücke.

Wie immer stehen die Profis der Theatertechnik den Lehrern und Schülern mit Rat und Tat zur Seite, setzen die jungen Mimen ins rechte Licht und sorgen für angenehme Klänge aus den Boxen. Übrigens ist es ein Jubiläum, denn bereits zum 20. Mal finden die Schülertheatertage in Rudolstadt statt. Für einen gelungenen Abschluss sorgt dann heute um 18.30 Uhr der TheaterJugendclub. Die Teilnehmer der Theatertage sind einen Tag vor der eigentlichen Premiere (zur sogenannten Voraufführung!) die allerersten Gäste des neuen Jugendstückes "Nettes Zukunft" im theater tumult.

Letzte Handgriffe vor der Vernissage: Neue Ausstellung in der KulTourDiele Rudolstadt

29.05.2013

Noch werkeln Johanna Fischer, Leiterin der Kunstwerkstatt Rudolstadt e.V., Wilfried Buchholz, (Ausstattungsleiter) und Hermine Wange (Werbegrafikerin - beide vom Theater Rudolstadt) mit Rahmen, Hammer und diversen Schnüren.

Am Freitag, dem 31. Mai um 18.00 Uhr ist es dann soweit: Die Ausstellung „WEGE ZUR KUNST“ wird eröffnet. Sieben Künstler, alles ehemalige Rudolstädter, geben sich anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Kunstwerkstatt die Ehre und präsentieren neuere und neueste Werke ihres sehr unterschiedlichen künstlerischen Schaffens. Bis zum 26. Juni werden die  Arbeiten aus Malerei, Modedesign, Fotografie, Grafik- und Produktdesign und Freie Kunst während der Öffnungszeiten des Besucherservice des Theaters gezeigt.

Bewerber/innen für FSJ-Kultur stellten sich vor

24.05.2013

Am Mittwoch führte Theaterpädagogin Ulrike Lenz die Bewerbungsgespräche für die Stelle im Freiwilligen Sozialen Jahr Kultur für die Spielzeit 2013/14.

Nach dem Besuch der Vormittagsvorstellung von »Verdeckter Aufschlag« im theater tumult stellten sich die sieben Bewerber/innen in einer lockeren Gesprächsrunde vor. Um ihre Fähigkeiten besser einschätzen zu können, sollten die Anwärter anschließend eine fiktive Kritik zum dem gesehenen Stück für eine Schülerzeitung verfassen. Genauso gehörte die Präsentation eines kurzen szenischen Stückes zum Auswahlverfahren. Die meisten Bewerber/innen hatten schon Erfahrungen an Theaterhäusern gesammelt und verfolgen das Ziel, einmal selbst auf der Bühne zu stehen oder hinter den Kulissen zu arbeiten.
Das FSJ Kultur am Theater Rudolstadt umfasst eine Dauer von 12 Monaten. Neben der vorrangigen Beschäftigung mit theaterpädagogischen Aufgaben, bekommen die FSJler einen Einblick in die Öffentlichkeitsarbeit und Schauspieldramaturgie. Außerdem  dürfen sie sich sechs Wochen lang  in einer anderen Abteilung des Theaters ausprobieren.

Licht, Leuchten und Lampenfieber

23.05.2013

Technische Einrichtung eine Woche vor der Premiere von »Nettes Zukunft«

Zum ersten Mal konnte man im theater tumult den überdimensionalen Pizzakarton und sein Mobiliar betrachten, welches dank der Beleuchtungseinrichtung zur vollen Geltung kam. Hierfür kreierte Bühnenbilder und Beleuchtungsmeister Hans-Joachim Wolf gemeinsam mit Regisseurin Ulrike Lenz, Beleuchter Steve Hoffmann und Regieassistentin Anja Cziommer unter vollem Körpereinsatz verschiedenste Lichtstimmungen. Am Montag können die fünf Jungschauspieler aus Saalfeld und Rudolstadt zum ersten Mal in dem originellen Bühnenbild proben, bevor die heiße Phase kurz vor der ersten Aufführung beginnt. Drücken wir die Daumen, das bei der Premiere am Donnerstag der TheaterJugendClub nicht nur im Licht, sondern auch im Lob glänzen kann!

TatortKultur in der KulTourdiele

11.05.2013

Eröffnung der neuen Ausstellung über die Projekte der FSJler unter dem Titel 'TatortKultur'.

 

Die Ausstellung ›TatortKultur‹, die die Projekte des »Freiwilligen Sozialen Jahres in der Kultur Thüringen« vom vergangenen Jahr vorstellt, wurde am Freitag, den 10. Mai, eröffnet. Frank Grünert, Vorsitzender des Thüringer Theaterverbandes e.V., begrüßte die Gäste, zu denen natürlich Dr. Michael Grisko von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen zählte. Er wünschte in seiner Rede den beiden FSJlerinnen aus Rudolstadt bei ihrem spannenden Projekt »Flashmob-Theater« viel Erfolg. Anja Cziommer (Theater Rudolstadt) und Vera Mahler (Thüringer Theaterverband e.V. / theater-spiel-laden) gehören mit ihrer Projektidee zu den Gewinnerinnen des diesjährigen TatortKultur-Preises. Mit farbenfrohen Kostümen und musikalischen Darbietungen sorgte der Theaterjugendclub für die fröhliche Untermalung der Vernissage. Währenddessen sammelte »Elch Björn«, das Maskottchen von Anja und Vera, bei den interessierten Ausstellungsbesuchern erste Spenden, die in die kulturelle Arbeit des Kinderheims Uhlstädt fließen werden.

Abschlusstreffen mit Premierenklasse

07.05.2013

Schauspielerin Miriam Gronau besuchte heute zusammen mit Dramaturgin Claudia Leutemann und Theaterpädagogin Ulrike Lenz die Klasse 9 des Gymnasiums Fridericianum Rudolstadt, unsere sogenannte »Premierenklasse«.

Nachdem die Schüler rund um die Inszenierung »Verdeckter Aufschlag« schon Proben und Werkstatt besucht hatten, nutzten sie heute in der 3. und 4. Stunde die Gelegenheit, vor allem Fragen zum Schauspielerberuf zu stellen. Miriam Gronau, die schon mit 15 wusste, dass Schauspielerin ihr Traumberuf ist, steckte die Jugendlichen an. Sie freuen sich auf eine Wiederbegegnung mit ihr am 6. Juni; dann nämlich wollen sie dabei sein, wenn noch einmal »Jugend ohne Gott« gezeigt wird.

Zum ersten Mal vor Publikum

06.05.2013

Zur dritten Vorstellung von "Prinz und Bettelknabe" am Freitag, 3. Mai, drückten wir für drei Spieler des TheaterJugendClubs besonders feste die Daumen:

Nadine Hayder (13 Jahre), Stine Steinbiss (11 Jahre) und Hannah Pangert - mit ihren zehn Jahren die jüngste Spielerin - konnten erstmals zeigen, welche Spiellust in ihnen steckt. Bei der Premiere hatten sie aufgrund von Reiseplänen noch nicht auf der Bühne des theaters tumult stehen können. Am begeisterten Schlussapplaus merkten alle: Die fleißigen Proben haben sich für unseren Schauspielnachwuchs gelohnt!

Druckfrisch: Das neue Spielzeitheft ist da!

02.05.2013

Nachdem wir wochenlang an unseren Texten gefeilt, Fotos geknipst und über das Design diskutiert haben, ist es endlich soweit: das Spielzeitheft 2013/14 des Theaters Rudolstadt kam Anfang der Woche aus dem Druck.

Wie jedes Jahr liefert das Heft alle wichtigen Informationen rund um die neue Spielzeit, beispielsweise zu Premieren, Konzerte, Theaterpädagogik. Passend zum Schillerschen Spielzeit-Motto »Wie reich werden wir durch einander seyn!« sind auf den Fotos die Künstler des Schauspiel- und Orchesterensembles sowie Mitarbeiter in Interaktion mit Freunden und Förderern unseres Hauses abgebildet.

Der wichtigste Ratgeber für das kommende Theaterjahr liegt ab sofort kostenlos an allen bekannten Vorverkaufsstellen aus! Demnächst ist auch wieder unsere traditionelle Verteilaktion in Rudolstadt und Saalfeld geplant – wir halten Sie auf dem Laufenden!

Viel Spaß bei 3Käsehoch!

29.04.2013

Tierisches Märchen aus Russland: Wie die Tiere über den Winter kamen

Passend zum Thema unseres Mitspieltheaters 3Käsehoch wollten sich am Sonntag fast noch einmal frostige Temperaturen einstellen. Gut, dass Groß und Klein gemeinsam "Winter ade" sangen – als Weltpremiere auch auf Russisch, nachgedichtet von Spielleiterin Galina Gluschkov.  Im (warmen!) Schminkkasten des Theaters schlüpften die Kinder mit Hilfe liebevoll gestalteter Papiermasken in die Rollen der fünf tierischen Freunde, die vom Bauernhof flüchten und gemeinsam überwintern. Erfolgreich konnten die Kinder ihr neues Zuhause gegen die Bösewichte Wolf und Bär verteidigen. Beim Fingerspiel mit Ulrike Lenz um den kleinen, frierenden Daumen machten sogar die "1Käsehoche" mit, noch ohne deutsche und russische Sprachkenntnisse... Unser nächstes 3Käsehoch findet am Sonntag,  2. Juni um 11.00 Uhr statt - dann heißt es ein letztes Mal in dieser Spielzeit "Bühne frei!" für Kinder.

»Verdeckter Aufschlag« getestet

19.04.2013

Lehrer aus der Region waren zur Generalprobe geladen - und begeistert!

 

Die Lehrerin Angela Schwarz vom Perthes-Gymnasium aus Friedrichroda brachte es nach der Generalprobe stellvertretend für die vielen anderen Kollegen auf den Punkt: »Das Stück müssen die Schüler mit ihren Eltern gemeinsam sehen!« Um eine Theaterfahrt dieser Art zu organisieren,  braucht sie allerdings Zeit zur Vorbereitung. Deshalb war sie froh, dass das Jugendstück »Verdeckter Aufschlag« auch in der nächsten Spielzeit noch gezeigt wird. Von der Regelschule »Friedrich Schiller« aus Rudolstadt waren gleich drei interessierte Pädagoginnen beim Lehrerstammtisch dabei. »Absolut sehenswert«, lautete das Fazit der Teilnehmer und auch das von FSJ-lerin Anja Cziommer erstellte Begleitmaterial zum neuen Stück stieß auf viel Lob.

Die Premiere am Tag danach lief übrigens sehr gut und auch dieses Publikum war sehr angetan von der Inszenierung von Johan Heß.

Kantinengespräch mit Prof. Ludwig Güttler

13.04.2013

Was unsere Stargäste von »MMM-Was bin ich?« so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik »Prominente in der Kantine«. Bei der 34. Veranstaltung stellte sich der Trompeter Prof. Ludwig Güttler unseren Fragen.

 

Was haben Sie heute gemacht?

Ich habe Gespräche mit meinen Mitarbeitern bezüglich anstehender Konzerte geführt und viel telefoniert. Dann habe ich Mittagessen gekocht und bin nach Rudolstadt gefahren.

 

Wo kommen Sie gerade her?

Aus Dresden.

 

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Ja, das muss zwischen 1965 und 1969 gewesen sein. Ich hatte einen solistischen Auftritt bei den Thüringer Symphonikern. Negativ in Erinnerung ist mir damals der Brikettgeruch geblieben, der über der Stadt lag.

 

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Die Umleitung, durch die ich eine halbe Stunde Umweg  auf mich nehmen musste.

 

Wobei vergessen Sie die Zeit?

Beim Schlafen.

 

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Heute nicht mehr so oft wie früher. Ich bin aber von Natur aus ungeduldig.

 

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Ich war drauf und dran Architekt zu werden. In meiner gesamten Jugend hatte ich im Baubetrieb meines Großvaters mitgearbeitet.

 

Was lieben Sie an Ihrem Beruf?

Ich liebe das Phänomen Musik selbst. Die europäische Tradition, die Vielfalt, der Variantenreichtum und die Wirkungskraft auf den Menschen begeistern mich immer wieder aufs Neue. Außerdem interessiere ich mich sehr für den Instrumentenbau und die Organisation des Orchesters. Ich empfinde es als Geschenk diesen Beruf auszuüben und es ist mir wichtig meine Erfahrungen weiterzugeben.

 

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Um diese Frage zu beantworten, müsste ich länger nachdenken, als Sie Zeit haben.

 

Was war Ihre letzte gute Tat?

Ich habe heute Mittag meine Katze gefüttert.

 

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Die Möglichkeit einer musischen Ausbildung, halte ich für die größte Bereicherung. Das Erlernen eines Instruments schafft eine Win-win-Situation: Die Lernenden bekommen ein feedback und verfolgen klare Ziele, gleichzeitig wird mit dieser Ausbildung die Grundlage für eine qualitativ hochwertige Wertschöpfung geschaffen.

 

Das Gespräch führte Stefan Botz

Theaterleitung präsentiert neuen Spielplan

12.04.2013

Spielzeit-Pressekonferenz am Theater Rudolstadt mit Verwaltungsdirektor Mathias Moersch, Oliver Weder, Steffen Mensching und Michael Kliefert (v.l.). Foto: Ulrike Kern

Am Mittwoch stellte die Leitung des Theaters Rudolstadt den Spielplan für die Saison 2013/14 vor. Die Spielzeit steht unter dem Motto einer intimen Beteuerung Friedrich Schillers gegenüber den Geschwister Lengefeld aus dem Jahr 1789: »Wie reich werden wir durch einander seyn«.

Intendant Steffen Mensching wollte keine der 20 Premieren, die in der kommenden Spielzeit im Schauspiel, Musiktheater, Ballett, Kinder- und Jugendtheater präsentiert werden, einzeln hervorheben. Besonderheit genießt für ihn das 10-jährige Jubiläum der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Theater Nordhausen. In der Spielzeit 13/14 wird in Kooperation der beiden Häuser Franz Lehárs Operette »Der Graf von Luxemburg« sowie »Shakespeare.Ein Ballett« zu sehen sein.
Nachdem der Bürgermeister der Stadt Rudolstadt und Aufsichtsratsmitglied des Theaterfördervereins Jörg Reichl, einleitend die überregionale Relevanz des Theaters Rudolstadt würdigte, gab Chefdramaturg Michael Kliefert einen Überblick über die Stücke der kommenden Spielzeit. Den Auftakt bildet im September die deutschsprachige Erstaufführung des kanadischen Stückes »Sexy Laundry« im Schminkkasten. Nur einen Tag später werden im Großen Haus die skandalumwitterten Machenschaften der politischen Elite in »Weekend im Paradies« parodiert. »Orpheus steigt herab« von Tennessee Williams zeigt eine bigotte amerikanische Kleinstadt, in der individuelle Hoffnungen und Liebe untergehen. Die famose Wanderslust der Thüringer ist ebenfalls Thema auf der Rudolstädter Bühne, das Stück »www.wir wandern wieder« stammt aus der bewährten Feder des Autorenduos Mensching/Kliefert. 1914 begann der 1. Weltkrieg – 100 Jahre später reflektiert das Theater mit Bertolt Brechts Komödie »Trommeln in der Nacht« dieses epochale Zeitereignis. Zum 450. Geburtstag William Shakespeares gibt es beim Sommertheater »Viel Lärm um Nichts« auf der Rudolstädter Heidecksburg zu sehen. Weitere Schauspiel-Premieren im Großen Haus sind »Tango« von Slawomir Mrozek und die Komödie »Dinner für Spinner« von Francis Veber. Im Schminkkasten steht außerdem mit »Ziemlich beste Freunde« eine Theaterversion des französischen Kinohits aus dem Jahre 2012 auf dem Programm.

Chefdirigent Oliver Weder freute sich auch in der nächsten Spielzeit die bewährte Kooperation mit der Musikhochschule Mainz fortzuführen: Mit »Die Welt auf dem Monde« gelangt die populärste Oper Joseph Haydns zur Aufführung. Außerdem wird an die erfolgreiche Gemeinschaftsarbeit mit dem Lyric Opera Studio Weimar angeknüpft: Bei der »Oper im Schlosspark« können internationale junge Sänger vor der Kulisse der Heidecksburg ihr Talent beweisen.
Nach dem erfolgreichen Gastspiel in St. Petersburg 2012 steht den Thüringer Symphonikern Saalfeld-Rudolstadt der Sinn nach Reisen: Internationale Kompositionen führen Musiker und Konzertbesucher in der kommenden Saison u. a. nach Frankreich, Israel, Russland und Griechenland. Kretische Lyra, Laute und Talando etwa werden beim 2. Sinfoniekonzert „Antike Helden“ erklingen. Im 6. Sinfoniekonzert, Russland gewidmet, sitzt mit Lev Vinocour ein erklärter Publikumsliebling am Klavier. Die diesjährige Auftragskomposition stammt von Manuel Durão. Auch Richard Wagner, 2013 ist „sein“ Jahr, wird im Konzertsaal noch einmal geehrt: Im Anschluss an das Gastspiel im Wagnerheiligtum Bayreuth werden die Thüringer Symphoniker mit einer besonderen Fassung des »Parsifal« auch in Saalfeld und Rudolstadt Großes wagen.
Insgesamt sechs Premieren werden in der kommenden Spielzeit für Kinder und Jugendliche angeboten: »Der Junge im Bus« von Suzanne von Lohuizen wird im eigens dafür erworbenen neuen Theaterbus gespielt, das Jugendstück »Lost in the supermarket« von Christina Kettering erlebt seine Uraufführung und der TheaterJugendClub wagt sich mit Marlene Röders »Zebraland« an ein Stück über den Umgang mit Schuld.
Auch einige Sonderprojekte richtet das Theater aus: Die Schiller- und Goethe-Festtage finden vom 3. bis 8. September 2013 statt. Anlass: die Erstbegegnung der beiden Klassiker in Rudolstadt vor 225 Jahren. Rudolstadt feiert das geniale Dichter-Tandem mit zahlreichen Veranstaltungen. Vom 3. bis 6. Oktober 2013 findet mit »Ruhestörung« das Thüringer Theaterfestival 60plus seine Fortsetzung, dieses Jahr unter dem Motto »Anders altern«.

Hier geht´s zur Spielplan-Übersicht 2013/14...  

Den Jungen, der nicht groß werden wollte, kannten sie alle

10.04.2013

Die BB-Bücherbühne am 9. April in der Stadtbibliothek.

 

Ohne Anton hätte diese Bücherbühne wieder nicht begonnen. Unser kleiner Stammgast wurde Teil von Peter Pans Bande und gemeinsam eroberten sie die Bühne der Stadtbibliothek. Kinderbibliothekarin Frau Wittekind leitete die Veranstaltung mit der Präsentation von verschiedensten alten und neuen Ausgaben des Kinderbuchklassikers von James Matthew Barrie ein, bevor Theaterpädagogin Ulrike Lenz das Ruder, in diesem Fall eher die Puppen, in die Hand nahm. Mit FSJ-lerin Anja Cziommer sowie Klara Sophie Herschmann und Joana Wolfram vom TheaterJugendClub animierte sie die kleinen Zuschauer in die Rollen von Peter Pan, den Piraten, Wendy und ihren Brüdern zu schlüpfen.

Nun sind alle mächtig gespannt. Wie werden die Puppenspieler vom Theater Waldspeicher Erfurt die abenteuerliche Reise ins Land Nirgendwo auf der großen Bühne des Rudolstädter Theaters bei ihren Gastspielauftritten ab 16.04.2013 in Szene setzen?

Spezielle Familienvorstellungen gibt es am Sonntag, dem 23.06.2013 um 15 und 18 Uhr!

TheaterJugendClub: Morgen ist Premiere!

03.04.2013

Die Nachwuchs-Schauspieler unseres TheaterJugendClubs feiern am Donnerstagabend eine doppelte Premiere, denn nach kleinen Auftritten z.B. zum Theaterfest oder in der Reihe BB-Bücherbühne spielt unser junges Ensemble mit "Prinz und Bettelknabe" erstmals ein komplettes Stück.

Bettlerjunge Tom und Prinz Edward könnten unterschiedlicher nicht sein: Der eine schlägt sich auf der Straße durch, der andere lebt in einem goldenen Käfig. Doch die beiden sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Daher beschließen sie, in die Haut des anderen zu schlüpfen. Sie tauschen ihre Kleider – und ihre Identität. Was als unüberlegter Knabenstreich beginnt, wird im Romanklassiker »Prinz und Bettelknabe«  von Mark Twain schnell bitterer Ernst. Ulrike Lenz und Hermine Wange haben die aktuelle Spielfassung ihren jungen Darstellern praktisch auf die Haut geschrieben. Hiermit wagen sich die 10- bis13-jährigen Nachwuchsschauspieler des TheaterJugendClubs nun erstmals vor Publikum. Am 4. April um 18 Uhr feiert das Stück im theater tumult unter der Regie von Ulrike Lenz Premiere. Die Premiere ist ausverkauft, für die Vorstellung am kommenden Sonntag, 7. April um 15 Uhr gibt es noch Karten!

Heute ist Welt-Theatertag!

27.03.2013

Wir begehen ihn hauptsächlich, indem wir unsere »Schicksalssinfonie« frisch gebrannt auf DVD präsentieren (um 20 Uhr in der KulTourDiele) - und Ihnen diese Botschaft von Dario Fo* übermitteln:

"Früher haben die Mächtigen das Problem mit den unliebsamen Komödianten dadurch gelöst, dass sie sie aus dem Lande jagten. Heute haben Schauspieler und Theatergruppen Schwierigkeiten, Aufführungsorte, Theater und Publikum zu finden, alles aufgrund der Krise. Die Regierenden haben also nicht mehr das Problem, diejenigen, die sich durch Ironie und Sarkasmus ausdrücken, kontrollieren zu müssen, weil die Schauspieler keinen Ort und auch kein Publikum haben, an das sie sich wenden können. Im Gegensatz dazu hatten die Machthaber in der Renaissance einige Mühe, die Komödianten in Schach zu halten, denn diese erfreuten sich eines enormen Zuspruchs beim Publikum. Bekanntlich fand der große Exodus der Commedia dell’Arte-Schauspieler im Jahrhundert der Gegenreformation statt. Diese ordnete die die Schließung sämtlicher Theater an, insbesondere in Rom, wo sie wegen Schmähung der Heiligen Stadt angeklagt waren. Unter dem hartnäckigen Druck des reaktionärsten Teils der Bourgeoisie und der höchsten Vertreter des Klerus hatte Papst Innozenz XII. 1697 die Schließung des Teatro di Tordinona befohlen, auf dessen Bühne es nach Ansicht der Moralisten die höchste Anzahl obszöner Aufführungen gegeben hatte.  (…)

Die einzige Lösung für die Krise ist deshalb die Hoffnung, dass auf uns, vor allem aber auf die Jungen, die die Kunst des Theaters erst noch erlernen wollen, eine große Jagd eröffnet wird: eine neue Diaspora der Komödianten, die aus dieser Zwangslage ganz sicher unvorstellbaren Nutzen für ein neues Theater ziehen wird." Aus dem Italienischen von Sabine Heymann

*Der italienische Satiriker, Schriftsteller, Theaterleiter, Schauspieler und Komponist arbeitet in seinem dramatischen Werk mit den komödiantischen Mitteln der Commedia dell’Arte. Gegenstand der Kritik in Fo’s Werk sind das organisierte Verbrechen, politische Korruption, politische Morde, die Doktrin der katholischen Kirche und der Nahostkonflikt.1997 erhielt er den Nobelpreis als ein Autor, der „in Nachfolge der mittelalterlichen Gaukler die Macht geißelt und die Würde der Schwachen und Gedemütigten wiederaufrichtet.“

»Schicksalssinfonie« fürs Heimkino

27.03.2013

Am Mittwoch - Welttheatertag - war es soweit: Das Theater Rudolstadt und der Förderverein präsentierten die DVD zur viel beachteten Inszenierung »Die Schicksalssinfonie«. In der KulTourDiele Rudolstadt wurden zum Verkaufsstart am Mittwochabend um 20 Uhr Filmausschnitte gezeigt und die Thematik des Stückes diskutiert.

Fast drei Jahre ist es her, dass die Autoren Steffen Mensching und Michael Kliefert mit der »Schicksalssinfonie« die bedrohliche Lage der Thüringer Symphoniker auf die Bühne brachten. Mit Witz und Ironie sagte das Stück der geplanten Abwicklung der Orchester-Sparte den Kampf an. Über Rudolstadts Grenzen hinaus bekam die satirische Auseinandersetzung mit der umgreifenden Kürzungspolitik und deren Konsequenzen für die Kulturlandschaft große Anerkennung. Im Jahr 2011 brachte der Gastspielauftritt in Berlin auch das Publikum im Gorki-Theater zum Jubeln. Auf Initiative des Theater-Fördervereins und des Fachdienstes Kultur der Stadt Rudolstadt wurde die Idee, das Stück auf DVD zu veröffentlichen, mit Hilfe zahlreicher Sponsoren umgesetzt. Das Theater Rudolstadt ist stolz, den Kampf für „die wunderbare Einmaligkeit offener und öffentlicher Kunstproduktion“ (Matthias Biskupek, Vorsitzender des Fördervereins) mit den Aufnahmen festhalten zu können.

Zur DVD-Premiere des Stücks lud der Förderverein alle Interessierten in die KulTourDiele ein. Neben den beiden Autoren konnten die Besucher mit dem Chefdirigenten Oliver Weder und den Mitgliedern des Schauspiel- sowie Orchesterensembles über die Entstehung und Rezeption des Theaterstücks diskutieren und Hintergründe über die Besonderheit der Filmproduktion erfahren. Außerdem waren ausgewählte Ausschnitte der filmischen Umsetzung zu sehen.

Leichtes Lampenfieber bei der Bücherbühne mit Prinz & Co

21.03.2013

Am Mittwoch zur Bücherbühne in der Stadtbibliothek gaben sie kleine schauspielerische Kostproben: Victor und Carl, die in zwei Wochen erstmals als "Prinz" und "Bettelknabe" im theater tumult auf der Bühne stehen.

Vorab stellte Petra Wittekind Bücher, CDs und Filme rund um den Schriftsteller Mark Twain und seine jugendlichen Helden vor. Tom Saywer und Huck Finn kannten die anwesenden Kinder natürlich alle,  lauschten deshalb aber noch gespannter, was die anderen nicht so bekannten Helden des amerikanischen Autors alles erleben: "Prinz und Bettelknabe" etwa handelt von Tom und Edward, die im 16. Jahrhundert ihre Rollen vertauschen. Wer nicht bis zur Premiere am 4. April um 17.00 Uhr warten will, kann ja schon mal im Roman über die zwillingsgleichen Jungs schmökern und sich dann zur Premiere überraschen lassen...

Bloß nicht zucken auf der 1 - Oliver Weder unterrichtet Nachwuchs-Dirigenten

19.03.2013

Wie übt eigentlich ein Dirigent? So: Er steht auf einem Podium, statt Orchester dirigiert er zwei Klaviere - und unser Chefdirigent Oliver Weder gibt Tipps wie "Meiner Meinung nach würden Sie ohne Taktstock besser dirigieren!"

Haben die Talente, die übrigens allesamt vom deutschen Musikrat gefördert werden, fertig "geübt", stehen sie vor einem echten Orchester: Sie dirigieren das 6. Sinfoniekonzert der Thüringer Symphoniker. Hier geht's zur Bildergalerie...

Volker Pfüller: Ausstellung in der KulTourDiele

15.03.2013

Fantasievolle Figurinen und zeichnerische "Fingerübungen" von Volker Pfüller sind seit dem 8. März in der KulTourDiele zu sehen. Anlässlich der Vernissage hielt Regisseur Alexander Stillmark, mit dem Pfüller aktuell für die Rudolstädter Inszenierung der "Iphigenie in Aulis" zusammenarbeitet, die Rede, die Sie in Auszügen hier nachlesen können.

Hier geht's zur Bildergalerie...


"Wir kennen uns seit 1964 vom Berliner Ensemble her, später sind wir uns zwar jahrelang im Deutschen Theater begegnet, aber erst 2003 in Heilbronn arbeiteten wir das erste Mal gemeinsam: an Goethes IPHIGENIE AUF TAURIS; der Fortsetzung der selbstopfernden „Iphigenie in Aulis“ von Euripides /Schiller. Volker Pfüller schuf damals den konträren Raum zu Aulis – keine luftiges  Segelgezelt der Griechen  auf dem Weg in den  trojanischen Krieg, sondern das Eiland der Erretteten im Lande der Barbaren - eine zerklüftete Insellandschaft , die die ganze Bühne einnahm, mit heiliger Grotte der Artemis und  blutrinnigem Opfersteine. Sehr konkret und  von starker Poesie. Es war eine Lust, in dieser Landschaft die Goethesprache zu hören, die Spieler in ihren “pfüllerfarbenen“ Kostümen zu sehen, bemalte Körper mit Zeichen geschmückt – eine erfundene Theaterwelt von ganz eigener Prägung.  Aber davor hatte er für schon mehrere Male an anderen Bühnen und mit anderen Stücken das „Land der Griechen mit der Seele gesucht“ und jedes Mal ein neues mit all seiner Schönheit gefunden. Seit 2003 hat es sich glücklich gefügt, dass  ich mehrmals mit Volker auf Entdeckung gehen konnte, das ist jetzt hier in Rudolstadt unsere 6. gemeinsame Arbeit.

(…)

Mich beeindruckt der ZEICHNER . und das in des Wortes eindeutigster Weise, bei gleichzeitiger poetischer Vieldeutigkeit der Zeichen, die er setzt. Er bezeichnet ständig alles, was sich ihm darbietet. Er beobachtet genau - ohne Hast  -  so,  wie jemand, der aus dem Fenster sieht, wer da wie die Straße herunterkommt.  Und es scheint, als würde dieser neugierige Beobachter, indem er seine Beobachtungen aufzeichnet, den so Gezeichneten eine verborgene neue Biografie anhängen, anzeichnen. Sein Strich ist von herausfordernder Klarheit und Präzision – und daran scheint ihm bis heute viel zu liegen, wenn er, gleich einem Pianisten, der seine Anschläge trainiert, täglich seine Augen und Finger fit hält und zeichnet. Da gibt es kein unentschlossenes diffuses „sich ranstricheln“  - so nach dem neudeutschen „da denk ich mal, schon auch ein bisschen, möglicherweise in dieser Richtung , die dann eventuell Sinn macht -  wenn Sie verstehen , was ich meine.“ Volker Pfüller ist da mehr lutherisch: deine Rede sei  JA und Nein, was darüber ist , ist von Übel!“

(…)

Mit der gleichen Lust, wie er zeichnet, arbeitet er auch mit den Schauspielern und deren Figuren.Er macht die Figuren kenntlich, indem er ihnen Hüllen gibt, und wir uns fragen, was verhüllt diese Figur? Entspricht das unseren Erwartungen?  Oder er malt direkt in Gesichter und auf Körper. Immer geht er ganz auf die Person des Schauspielers ein, ist im Dialog mit ihm, umspielt ihn mit seinen Zeichen und Farben. Manche verwirrt das, aber alle fühlen sich herausgefordert, geschmeichelt, ernst genommen,

(…)

Ich sitze im Schlosscafe, hoch über dem gastlichen Rudolstadt, wo wir während  der  Proben zu FREUNDE und BALLADENABEND manchmal saßen, und mich befällt ein Schreck, weil es über Volker Pfüller  noch so viel zu sagen gäbe. Denn Volker ist ja auch noch Maler, Linolschneider, Familienoberhaupt, Buchautor,  Tischler, Illustrator,  Maurer, Gärtner, Schachspieler, Koch, Juror,  Restaurator, Feinschmecker, Büchersammler, Professor und Lehrer, ICE-Fahrer, Holzschneider, Gastgeber, Plakatgestalter - um nur einige Professionen zu nennen.

Und außerdem ist er mein Freund.

In Dankbarkeit !"
Alexander Stillmark

 

Jugendliche stellen Masken fertig

13.03.2013

Ein unentbehrliches Ausstattungsstück für »Prinz und Bettelknabe« gestalteten interessierte »Nachwuchsdesigner« in der Kunstwerkstatt.

 

Am vierten und damit letzten Tag des Masken- und Kostümworkshops der Kunstwerkstatt Rudolstadt e.V. war gestern Endspurt mit Nadel, Faden, Klebstoff und Farbe. Nochmals legten sich im Atelier auf der Heidecksburg ein Dutzend Nachwuchsdesigner mit Anne Maschke (Designerin aus Erfurt) und Johanna Fischer (Leiterin Kunstwerkstatt) ins Zeug. Um 19.00 Uhr war es geschafft! Prinz, Bettelknabe, Diener, Wächter, Hofdamen – die Spieler des TheaterJugendclubs – konnten zur Anprobe erscheinen. Fast alles passte schon perfekt. Nun heißt es für die Jungschauspieler proben, proben, proben. Das Publikum muss sich noch rund drei Wochen gedulden, denn erst am 4. April kann man die kreativen Ergebnisse zur Premiere von »Prinz und Bettelknabe« im theater tumult bestaunen.

Schüler dürfen Probenprozess begleiten

11.03.2013

Für Projekt "Premierenklasse!" beim Jugendstück "Verdeckter Aufschlag" fiel Startschuss

Im Stück "Verdeckter Aufschlag" von Taki Papaconstantinou geht es um das Mädchen Maria, das zwischen Ausbildung und Weiterleben feststeckt. Das Verhältnis zum Tischtennislehrer ist dabei nur ein weiteres Puzzleteil, das Marias Alltag allmählich zum Albtraum werden lässt. Die Schüler des Fridericianums dürfen dem Inszenierungsteam exklusiv und kritisch über die Schulter blicken. Schließlich sind sie die Experten dieser Geschichte! 

 

Am Montag begann für die 26 Schüler der Klasse 9a die erste Phase der Probenbegleitung: Sie waren mit ihrer Deutschlehrerin Gaby Hiltscher vom Gymnasium Fridericianum zu Gast im Malsaal des Theaters. Anja Wendler, die Bühnen- und Kostümbildnerin für das Jugendstück „Verdeckter Aufschlag“ erläuterte das Konzept der Ausstattung und die Theatermaler zeigten Teile der bereits für dieses neue Jugendstück fertigen Bühnenelemente. Vier weitere Treffen vor der Premiere sind mit den Schülern geplant. So stellen Dramaturgin Claudia Leutemann und Theaterpädagogin Ulrike Lenz in der nächsten Woche im Rahmen des Unterrichts in der Schule den Stücktext und das Inszenierungskonzept vor. Außerdem soll der Besuch einer Arbeitsprobe und der Ausstattungsprobe  die Premierenklasse neugierig auf die Premiere am 18. April im theater tumult machen.

 

"tatort kultur" kommt nach Rudolstadt

07.03.2013

Unser FKJ-lerin Anja Cziommer hat einen Preis für ihre Projektidee bekommen!

Im Rahmen des freiwilligen sozialen Jahres Kultur haben Anja Cziommer (tätig am Theater Rudolstadt) und Vera Mahler (arbeitet für den Thüringer Theaterverband und den theater-spiel-laden) beim von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen finanzierten Wettbewerb „tatort kultur“ ein Projekt mit dem Titel „Das Flashmob-Theater“ eingereicht. Gestern haben sie dafür, wie noch sieben weitere Thüringer Jugendkulturprojekte, in Erfurt eine Auszeichnung nebst 1000 € Preisgeld erhalten. Nun kann das ungewöhnliche Theaterprojekt mit und für das Kinder- und Jugendheim Uhlstädt starten, damit im Juni erfolgreiche Auftritte in Rudolstadt, Jena, Gera und Weimar garantiert sind. Wir werden davon berichten!

Kunstwerkstatt Rudolstadt e.V. fertigt Theaterkostüme

06.03.2013

Für Kinder und Jugendliche aus Rudolstadt öffnete die Kunstwerkstatt e.V. am vergangenen Wochenende die Türen.

Für die nächste Produktion des TheaterJugendClub „Prinz und Bettelknabe“ (Premiere: 4. April)  entstehen im Atelier auf der Heidecksburg in den nächsten Wochen die Masken und Kostüme. Die Leiterin der Kunstwerkstatt Johanna Fischer und die Theaterpädagogin Ulrike Lenz sind ein eingespieltes Team, denn schon für „Die letzte Show“(2009), „Die Mädchen von Zimmer 28“ (2010) und „Des Kaisers neue Kleider“ (2011)  gab es die Kooperation zwischen der  Kunst- und der Theatergruppe. Designerin Anne Maschke aus Erfurt leitet das Projekt und freut sich auf Kinder und Jugendliche, die noch gestalterisch mitmachen wollen. Der Nächste Treff ist am Montag, 11. März von 16.00 bis 19.00 Uhr in der Kunstwerkstatt Rudolstadt. Einfach hingehen!

Kantinengespräch mit Landolf Scherzer

28.02.2013

Was unsere Stargäste von »MMM-Was bin ich?« so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik »Prominente in der Kantine«.

Was haben Sie heute gemacht?

In der Hoffnung, dass der Winter zu Ende geht, habe ich das Wasser aus der Regenrinne das erste Mal wieder in die Tonne laufen lassen, um es zum Gießen nutzen zu können. Hoffentlich gibt es keinen Frost mehr!

 

Wo kommen Sie gerade her?

Aus Dietzhausen bei Suhl.

 

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Ja, sehr oft. Hier lag der Beginn meines Schreibens, als mein Verlag noch auf der Heidecksburg ansässig war. Da bin ich immer mit meinem Moped, einem ‚Sperber‘, von Suhl nach Rudolstadt gefahren.

 

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Ich habe erfahren, dass man Rudolstadt nun durch einen Tunnel erreicht.

 

Wobei vergessen Sie die Zeit?

Regelmäßig, wenn ich Liebe mache.

 

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Im Alter immer weniger. Aber wenn, dann, wenn ich merke, wie verlogen die Politiker sind.

 

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Entweder Förster oder Naturheilkundler.

 

Was lieben Sie an ihrem Beruf?

Dass ich etwas schreiben kann, das die Wirklichkeit anders darstellt, als es in der heutigen Mainstreamgesellschaft gang und gäbe ist.

 

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Das hätten Sie mich vor 20 oder 30 Jahren fragen sollen. Heute nichts mehr.

  

Was war Ihre letzte gute Tat?

Dass ich den Vögeln, als der Schnee besonders hoch lag, zweimal am Tag Futter gegeben habe.

  

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Pflichten.

 

 

Das Gespräch führte Claudia Leutemann

 

Rückblick auf »spiel.artVIII« am 26. und 27. Februar

27.02.2013

Unsere Bildergalerie ist um dei Impressionen der achten Ausgabe von spiel.art reicher. Schauen Sie rein!

Fernsehen bei »spielArt«

26.02.2013

»spielArt 8«, die Workshoptage für Schulklassen am Theater Rudolstadt, erregten das Interesse des Mitteldeutschen Rundfunks.

Ein Fernsehteam des mdr war bei spielArt8, dem ersten der beiden Tage im theater tumult dabei. Die Workshops »Pantomime« mit Clown Hubert, alias Christian Schröter, »Rhythmus und Geräusche« mit Nancy Schlegel und »Theatersport« mit Anja Cziommer und Ulrike Lenz standen auf dem Theaterstundenplan. Wer mehr Impressionen von Spiel und Spaß sehen möchte, der sollte beim Thüringen Journal heute am 26.2. um 19.00 Uhr reinschauen!

Vorurteilsfrei in den Dialog treten

07.02.2013

Mit diesem Anspruch wollte das Theater Rudolstadt über das Stück "Jugend ohne Gott" eine Diskussion entfachen.

Daher besuchten Theaterleute am Donnerstag, 7. Februar, eine Unterrichtsstunde im Böll-Gymnasium Saalfeld. Schon beim Besuch der Hauptprobe durch Lehrer der Region hatten die Deutschlehrerin Carola Biehl und die Theaterpädagogin Ulrike Lenz vereinbart, dass es eine Diskussion mit Schülern der 12. Klasse nach dem Theaterbesuch geben sollte. Dr. Christian Engelbrecht setzte mit wenigen Fragen eine Diskussion in Gang, „die unter die Haut“ ging, so etwa: „Was verbirgt sich hinter der Maske aus Coolness?“. Die Monologe zweier Figuren aus dem Stück waren der Aufhänger: Gemeinsam dachte man über die Gründe für den Mord im Stück nach –  und darüber, wer mit Schuld trägt an der tragischen Entladung des Gewaltpotentials der Jugend. Dass nicht alle Fragen beantwortet werden konnten, war kein Manko, sondern entspricht der Absicht der Inszenierung:  gesellschaftliche Probleme benennen und in den Dialog darüber treten. Am 6. Juni um 11 und 18 Uhr stehen weitere Vorstellungen von „Jugend ohne Gott“ auf dem Spielplan des Theaters.  

Kindergartenkinder erleben Theaterführung

05.02.2013

Aufregung für die 22 Kinder des Sebastian-Kneipp-Kindergartens Bad Blankenburg...

Seit ihrem Besuch der Aufführung vom "Tapferen Schneiderlein" im Dezember hatten sie dem Blick hinter den Kulissen entgegengefiebert. Bei ihrer Theaterführung trafen sie zwar nicht das „Tapfere Schneiderlein“, aber sie konnten schon in die nächsten Produktionen reinschnuppern. Die fleißigen Damen aus der Theaterschneiderei zeigten den fast fertigen prächtigen Mantel der „Nachtfee“, die in einem Monat beim Kinderkonzert die Geschichte von „Peterchens Mondfahrt“ erzählen wird. Kristin Münsberg aus dem Malsaal des Theaters arbeitet gerade an einem großen Wolkenhimmel. Dass die blaue Farbe nicht mit einem kleinen Pinsel aufgetragen, sondern gespritzt wird, durften Lukas, Hugo und die anderen selbst ausprobieren. Und weil die Kinder wissen wollten, wo eigentlich die Musiker mit ihren vielen Instrumenten Platz nehmen, ging es zum Schluss noch in den Orchestergraben. So musikalisch eingestimmt kommen die Bad Blankenburger Kinder mit ihrer Erzieherin Frau Baumann bereits nächste Woche gern wieder ins Theater, dann zum Kinderliederkonzert in den Schminkkasten.

Glück auf!

01.02.2013

Das Ensemble der "Hellen Haufen" auf großer Recherchefahrt.

31. Januar 2013. Ein besonderer Ausflug für das Ensemble der Inszenierung »Die hellen Haufen«: Am Mittwoch stand statt Proben ein Ausflug in das Bergwerk »Glück auf« in Sondershausen auf dem Tagesplan. Denn wer einen Bergarbeiter spielen soll, muss auch einmal gesehen haben, wo dieser arbeitet.

Mit einem Förderkorb ging es also zunächst mit etwa 4 m/s in 680 Meter in die Tiefe. Direkt vor Ort informierte sich das Team um den Intendanten Steffen Mensching über die Tradition und Zukunft des Bergbaus in Ostdeutschland. Erstaunlich: Das »Erlebnisbergwerk« wird mittlerweile auch für Mountain-Bike-Touren genutzt; sogar einen Festsaal und eine Kegelbahn gibt es unter Tage. Um das weitere Absinken der Stadt zu verhindern, werden die Hohlräume mit Industriemüll zugeschüttet. Ein besonderes Highlight für die mutigen Besucher war die Salzrutsche (Gefälle: 40%) mit einem sogenannten »Arschleder« zum Schutz des schauspielerisch-bergmännischen Gesäßes.

Unser TheaterJugendClub ON TOUR

29.01.2013

Es war eine lange Fahrt, denn mit dem Zug waren die vier Mitglieder vom Rudolstädter Theaterjugendclub zur Jugendgala "Stückwerk 10" am Theater Nordhausen gereist.

Maria Mooz, Jennifer Jahn, Sarah Heinrich und Anja Cziommer waren bei dem Gastspiel am 26. Januar um 19.30 Uhr dabei. Nicht alle Spieler konnten mitfahren und so haben sich "Die Blindgänger" etwas einfallen lassen, um ihr Stück trotz weniger Szenenausschnitte verständlich zu machen. Sie zeigten die Eingangs- und Schlussszene als Videoeinspiel und zwischen den gespielten Szenen moderierte Jugendclubleiterin Ulrike Lenz. Aufregend war es, denn die Jugendgala „Stückwerk 10“ fand auf der Großen Bühne in Nordhausen statt, so dass die jungen Schauspieler, die sonst im theater tumult vor einem eher kleinen Kreis spielen, den Beifall von mehr als 250 Zuschauern entgegennahmen. Mit dabei bei dieser Gala auch zwei Spielgruppen des Nordhäuser Theaterjugendclubs, u.a. mit Szenen aus „Die Räuber“, die im Mai zur Premiere kommen werden. Mal sehen, vielleicht kann man die Nordthüringer dann  im tumult zum Gastspiel begrüßen, dann zum dritten Mal, denn die Kooperation im Großen pflegen die beiden Theater auch im kleinen. Für den Rudolstädter Theaterjugendclub war es nach Gastspiel mit „Chatroom“ ( 2010) der zweite Ausflug. Wir kommen gern wieder!

Dr. Christian Engelbrecht im OTZ-Interview

25.01.2013

Unser Schauspieldramaturg steht Rede und Antwort!

Christian spricht über "Jugend ohne Gott", Rudolstadt, Theater und sein Leben nach Feierabend: Hier geht's zum Interview...

Begeisterte Lehrer bei "Jugend ohne Gott"-Probe

25.01.2013

Erste Kost-Probe beim Lehrerstammtisch...

»Jetzt heißt es herauszufinden, was mit der Wendung »Jugend ohne Gott« gemeint ist«. Mit dieser selbstgestellten Aufgabe kam Carola Biehl am Donnerstag, dem 24.01.2013 zum Lehrerstammtisch ins Theater. Insgesamt waren mehr als 20 Pädagogen da, aus näherer Umgebung wie Rudolstadt und Saalfeld, aber auch aus Wurzbach, Königsee, Kahla, Arnstadt und Friedrichroda. Einige brachten auch noch ein paar Schüler mit. Gemeinsam lauschten sie erst dem Dramaturgen des Stückes, Dr. Christian Engelbrecht, der Hintergründe beleuchtete und die Herangehensweise des Regisseurs an das Stück darstellte. Anschließend wurde die Hauptprobe besucht, ein erster Test für die Schauspieler, den sie mit Bravour meisterten. In nachfolgenden Gesprächen wurde viel diskutiert: »Die Bühnenfassung ist so anders als der Roman. Das Stück ist insgesamt so anders als gewöhnlich!« Aber noch mehr wurde gelobt. Angela Schwarz vom Gymnasium Friedrichroda fasste es zusammen: »Das ist Stück super. Es bewegt, es geht einem unter die Haut. Und es ist anders als die Theaterstücke, die ich in letzter Zeit gesehen habe«. Der Meinung konnten sich auch die Schüler anschließen.
Als Fazit des von der Theaterpädagogin Ulrike Lenz organisierten Abends bleibt stehen: Das  Theaterstück ist für Schüler trotz Kino, Fernsehen und Computer wie geschaffen, und es wird auch Erwachsene ansprechen. Toi, toi, toi für die Premiere morgen!

Anja Cziommer

Volker Braun am Theater Rudolstadt

18.01.2013

Autor besuchte Probe zu "Die hellen Haufen"

Unser Theater freute sich heute über besonderen Besuch: Der deutsche Schriftsteller Volker Braun war zu Gast in der Vormittagsprobe für das Stück "Die hellen Haufen". Die Theaterfassung nach der gleichnamigen Erzählung Brauns hat Intendant Steffen Mensching in enger Zusammenarbeit mit dem Autor entwickelt. Volker Braun, der u. a. mit dem Erwin-Strittmatter-Preis und dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet wurde, stellt sich den Fragen, Zweifeln und Anmerkungen der Schauspieler. Im vertiefenden Arbeitsgespräch konnte das Ensemble herausfinden, welche Vorstellungen, Überlegungen und Wünsche den Dramatiker beim Verfassen der Erzählung angetrieben haben.

Kantinengespräch mit Tobias Künzel

02.01.2013

Was unsere Stargäste von »MMM-Was bin ich?« so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik »Prominente in der Kantine«.

 

Was haben Sie heute gemacht?  

Am Morgen habe ich meinen Enkelsohn geweckt. Wir wollten Karpfen holen. Das angepeilte Fischgeschäft war leider geschlossen. Aber wir haben dann doch noch 2 Karpfen »gefangen«.

Wo kommen Sie gerade her?
Aus Leipzig.


Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Ja, mit »Amor & Die Kids« in den 80er Jahren.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Ein wunderschöner Himmel über Rudolstadt und die typisch »ostdeutsche Thüringer Architektur«.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Beim Schlafen, meistens ...

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Wenn ich Talente sehe, die ihr Talent nicht optimal nutzen. Wenn einfach mehr »herauszuholen« ist ...

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Da hatte ich keine Alternative. Habe mal mit dem Schauspielerberuf geliebäugelt. Es aber schnell wieder verworfen.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Es gibt nichts, was ich lieber mache ...

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Nein. Das wäre unanständig ...

Was war Ihre letzte gute Tat?

Der eine Karpfen, den ich heute meinen Eltern gebracht habe

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Habt ein Ziel und verliert es nicht aus den Augen!

 

Das Gespräch führte Gerd Eichhorn.

Theater unterm Tannenbaum: Weihnachtsgeschenke für Theater-Fans

22.12.2012

Kurz vor Weihnachten sind sie noch erhältlich: Die Orchesterkalender 2013 der Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt.

Im Din A3-Format zeigen sie jeden Monat einen anderen Aspekt des Musizierens in der Region – sei es im Orchestergraben, auf der Bühne des TFF Rudolstadt, vor historischer Kulisse in Paulinzella oder in der Stadtkirche gemeinsam mit den Oratorienchören Saalfeld und Rudolstadt. Auch die beliebte „Zukunftsmusik“ fand Eingang in den Kalender, ebenso das erfolgreiche Freibadkonzert in Unterwellenborn und Koproduktionen mit dem Schauspiel-Ensemble des Theaters, etwa in der „Schicksalssinfonie“ und „Amadeus“. Es fotografierten Klarinettist Wolfgang Köhler sowie Peter Scholz und Henning Schossig. Die Kalender kosten 10 Euro und sind in der KulTourDiele in Rudolstadt sowie an den Abendkassen zu Theater und Konzert erhältlich.

Weihnachtslieder vom Eiffelturm bis zum Zuckerhut

10.12.2012

Familienkonzert am 13.12.: Liedermacher Gerhard Schöne zu Gast am Theater Rudolstadt

Die Adventszeit ist nicht nur die Zeit der Kekse und Geschenke, sondern auch die Zeit der Lieder und Geschichten rund um die Geburt des Jesus-Kindes.  Auch an unserem Theater Rudolstadt wird es besinnlich für Groß und Klein, wenn Gerhard Schöne am 13. Dezember um 18 Uhr zum Gastspiel „Könige aus Morgenland“ einlädt. Der bekannte Liedermacher und seine drei Musiker vertonen Weihnachtslieder aus aller Welt, dazu gibt es ein Puppenspiel, das die Weihnachtsgeschichte bereits für Kinder ab fünf Jahren erlebbar macht.

Freche wie berührende Lieder aus aller Welt – vom Eiffelturm über Brooklyn bis zum Zuckerhut – hat Gerhard Schöne ausgegraben, gesammelt und höchst vergnüglich wie sinnlich nachgedichtet. Ganz ohne religiöses Getöse oder missionarischen Eifer erklingen seine Weihnachtslieder, die nicht nur von der Geburt des Jesus-Kindes erzählen. Dazu erschafft die Puppenspielerin Therese Thomaschke mit ihren Figuren ein seelenvolles und gleichzeitig fröhliches Märchen, das irgendwie fremd und doch plötzlich sehr nah ist... Ein wunderbarer Familienausflug in unsere eigene Geschichte, in dem tiefsinnige Gedanken leichtfüßig daher kommen und mit ausgelassener Heiterkeit wechseln.


Mit: Therese Thomaschke (Puppenspielerin) | Gerhard Schöne (Gesang) | Stefan Kling (Keyboard und Klavier) | Wolfgang Musick (Bass) | Karoline Körbel (Schlagzeug)


Karten sind noch an allen Vorverkaufsstellen oder an der Theaterkasse unter Tel. 03672/422766 erhältlich.

Ein Beitrag über unser Gastspiel in Sankt Petersburg im russischen Fernsehen

09.12.2012

Folgen Sie weiter unten dem Link zum Sender "Iskusstwo TV"...

Wer nicht live dabei sein konnte, hat trotzdem die Gelegenheit, Eindrücke eines der wenigen internationalen Gastspiele in der über 370 Jahre währenden Geschichte der Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt zu gewinnen: Das russische Fernsehen dokumentierte das Konzert. ›Vom thüringischen Rudolstadt in die russische Metropole‹ hieß es vor rund vier Wochen für die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt. Am 7. November gaben sie ein Gastspiel in St. Petersburg:  Zur Eröffnung des 2. Internationalen Musikfestivals – im Rahmen des Deutschland-Jahres in Russland – konzertierten sie unter der musikalischen Leitung von Oliver Weder in der traditionsreichen Glinka-Kapella.

Theater spendet an Saalfelder Tafel

07.12.2012

Erlös vom Theaterfest und aus den "MMM"-Schweinchen

Vielen Dank an all unsere Besucher: Am Donnerstag, pünktlich zum Nikolaustag, konnten wir die stattliche Summe von 1.500 Euro an die Saalfelder Tafel spenden. Intendant Steffen Mensching und Verwaltungsdirektor Mathias Moersch überreichten den Scheck an die beiden Vorstandsmitglieder der Tafel, Manfred Fischer und Sylvia Gebert.

Der Betrag soll insbesondere für die Vorhaben zur Weihnachtszeit eingesetzt werden und stammt aus den Gewinnerlösen beim Theaterfest. Die Einnahmen aus Los- und Kuchenverkauf sowie der Versteigerung von Theaterschätzchen aus Kostümabteilung und Requisite wurden ergänzt durch die Summe, die sich in den Sparschweinchen der beliebten MMM-Reihe des Theaters angesammelt hatte

Vor 225 Jahren kam Schiller erstmalig nach Rudolstadt

06.12.2012

An ein kleines und doch für die Geschichte dieser Stadt bedeutsames Ereignis soll heute unbedingt erinnert werden.


Vor genau 225 Jahren, am Nachmittag des 6. Dezembers 1787, ritten Friedrich Schiller und Wilhelm von Wolzogen hoch zu Ross in dicke Wintermäntel eingehüllt in die Stadt an der Saale ein. „Keine Kunststraße führte in das kleine Tal; ein Fremder war ein Phänomen, hinter den grünen Bergen.“, so schildert Caroline von Wolzogen, Wilhelms spätere Frau und Schwägerin Schillers, die damalige Situation. Von Bauerbach kommend auf dem Rückweg nach Weimar, blieben die beiden Freunde für ein paar Tage im Hause von Lengefeld. Welche bedeutsamen Folgen diese Ankunft für das 4000-Seelen-Nest hatte, ist hinlänglich bekannt und beschrieben.

Bis heute zieht die Stadt, die sich selbst eigennützig als „Schillers heimliche Geliebte“ preist, kulturellen und wirtschaftlichen Nutzen aus diesem Tag. Nun kommt sogar eine große Spielfilmproduktion mit dem Titel „Die geliebten Schwestern“ hinzu und wird hoffentlich viele Kinozuschauer erfreuen. Rudolstadt wird dank Schiller in der Welt noch ein Stück bekannter werden. Mögen uns neben der kreativen Vermarktung der Stadt immer wieder Taten von Format gelingen, die seinem hohen Anspruch und seinem leidenschaftlichen Idealismus gerecht werden. Danke Friedrich, dass du vor 225 Jahren hier vom Pferd gestiegen! Du bist und bleibst unser Gewährsmann! Einen kompetenteren Botschafter für Kunst und Kultur als Dich können wir uns nicht vorstellen.

 

Michael Kliefert, Chefdramaturg Theater Rudolstadt

Kreativwettbewerb "Sieben auf einen Streich!"

03.12.2012

Lasst eurer Fantasie freien Lauf! Mitmachen können Kinder zwischen 3 und 18 Jahren! Attraktive Sachpreise zu gewinnen!


Seit dem Auszug der Touristinformation aus der Marktstraße 57 versuchen das Theater Rudolstadt und der Förderverein „Theater Rudolstadt“, die KulTourDiele und ihre Galerie wieder zu beleben. Für die erste Ausstellung im wiedereröffneten Galerieraum freuen wir uns auf Eure Mitwirkung, denn wir wollen hier die Berührungen von Theater und Bildender Kunst zeigen.

Am 4. November hatte das Märchen „Das tapfere Schneiderlein“ seine Premiere am Rudolstädter Theater. Nun sind wir gespannt, was Euch an der Geschichte über richtige und falsche Helden interessiert. Deshalb laden wir euch zur Teilnahme an einem Kreativwettbewerb ein, dessen Bedingungen wir Euch beschreiben.

„Sieben auf einen Streich“ - hier könnt ihr eure eigenen Vorstellungen von und Erwartungen an Helden, Königstöchter und fabelhafte Tieren gestalten oder über die Story philosophieren und eure Assoziationen sichtbar machen.

Eurer gestalterischen und technischen Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt!

Mitmachen können alle Kinder und Jugendlichen zwischen 3 und 18 Jahren.

Es können Einzelarbeiten und Gruppenarbeiten eingereicht werden.

Im Bereich Bildgestaltung sind Malereien, Zeichnungen, Collagen, Grafiken, Fotografien oder digital bearbeitete Beiträge bis maximal DIN-A1-Format erlaubt, plastische Arbeiten sollen auf eine Grundfläche von 40x40 cm passen. Kleine Filme können als Animation oder Realfilmsequenz in maximal fünf Minuten umgesetzt werden.

Die besten Arbeiten werden in einer Ausstellung im Galerieraum der KulTourDiele gezeigt vom 25. Januar bis 15. März 2013.

Eine Jury wählt die jeweils drei Preisträger in den Altersgruppen 3-6 Jahre, 7-11 Jahre und 12-18 Jahre aus, sie erhalten zur Ausstellungseröffnung am 25. Januar 2013 attraktive Sachpreise.

Gebt eure Arbeiten bis zum 10. Januar 2013 in der KulTourDiele in der Marktstraße 57. in Rudolstadt ab, sie ist Mo-Fr von 10-12 Uhr und von 13-17 Uhr geöffnet.

Vergesst nicht, auf die Rückseite eurer Arbeit unbedingt Euren Vor- und Zunamen, Eure Anschrift, Euer Alter, den Titel und die Technik zu schreiben! Nach der Ausstellung könnt Ihr Eure Werke wieder in der KulTourDiele abholen.

Weitere Informationen erhaltet Ihr bei unserer Theaterpädagogin Ulrike Lenz (03672 489543 und theaterpaedagogik@theater-rudolstadt.de)

Wir sind sehr gespannt!

Steffen Mensching (Intendant) und Matthias Biskupek (Vorsitzender des Fördervereins)

Regisseur Bernd Sahling bei Blauer Stunde

26.11.2012

Zur letzten Vorstellung von "Blindgänger" am vergangenen Samstag war Bernd Sahling anwesendend. Der Autor und Regisseur des gleichnamigen Filmes gab in einer von Schauspieldramaturg Christian Engelbrecht moderierten Talkrunde Auskunft über seine Beweggründe und Einblicke in die neuesten Projekte.

Von der Inszenierung des Theaterjugendclubs zeigte sich Sahling sehr angetan und vergab im gut gefüllten Schminkkasten direkt die Exklusiv-Rechte an seinem neuen Film "Kopfüber", der von einem Kind mit ADS handelt. Dem Publikum führte Sahling schon erste Szenen aus dem neuen Film vor und auch die "Blindgänger" kamen selbstverständlich nicht zu kurz. Theaterpädagogin Ulrike Lenz sprach mit Bernd Sahling über den Prozess vom Film zum Bühnenstück, thematisch passend musizierten die Mitglieder des Theaterjugendclubs.

Kantinengespräch mit Helmut Recknagel

23.11.2012

Was unsere Stargäste von »MMM-Was bin ich?« so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik »Prominente in der Kantine«.

 

Was haben Sie heute gemacht?
Ich bin mit meinem Tierarztkollegen auf eine Tour gefahren: nach Schwarzburg, Ilmenau, Oberhof. Und ich habe meinen alten Clubfreund Dieter Weiß in das Café Sanssouci zum Kuchen eingeladen.


Wo kommen Sie gerade her?
Ich komme von meinem Quartier in Stadtilm, wo ich bei meinem Tierarztkollegen übernachtet habe.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Nein, noch nie. Ich war zwar schon in Saalfeld und bin Thüringen sowieso sehr verbunden, aber hier war ich noch nie.


Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Der riesige Marktplatz.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Das gibt es bei mir gar nicht. Ich bin immer aufmerksam und nehme an vielen Dingen großen Anteil.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Wenn die Arbeitsqualität (egal in welcher Branche) nicht hoch gehalten wird. Wenn also Arbeitsaufgaben vernachlässigt werden und Schlamperei geduldet wird.


Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Ich wäre Zahnarzt geworden – ich bin ja technisch veranlagt. Auch die Sportmedizin hat mich interessiert.


Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Dass ich noch immer 3 Tage in der Woche im Sanitärhausbereich tätig und als Dienstleister der Gesundheit tätig sein kann.


Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Ich bin im Grunde mit allem zufrieden, so wie es ist.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich habe seit Jahren nicht mehr meinen Schwager und meine Schwägerin und meine Enkel in Thüringen besucht. Das hatte ich Anfang Oktober nachgeholt.


Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
In der Schule fleißig lernen und sich viel bewegen. Und die Familie, die ja die kleinste Zelle  der Gesellschaft ist, pflegen.

Wenn einer eine Reise tut...

19.11.2012

... dann kann er was erzählen - am besten uns! Musikdirektor Oliver Weder und Orchesterassistent Thomas Herm über die Russland-Reise der Thüringer Symphoniker.


Eine Seefahrt, die ist lustig – heißt es so schön – ist ein Ausflug nach Sankt Petersburg auch lustig?

Herm: Natürlich, trotz aller organisatorischen Widrigkeiten haben wir viel gelacht und uns über die Möglichkeiten des Auftrittes in St. Petersburg gefreut.
Weder: Selten gibt es die Gelegenheit, die Musikerkollegen im Alltag auch mal privat  kennen zu lernen. Und fern von der Heimat gibt man sich bekanntlich auch etwas lockerer als zu Hause. Der Spaß kam also nicht zu kurz.
Die Thüringer Symphoniker auf Gastspielreise – in Zukunft öfter?
Weder: Die Symphoniker unternehmen ja schon lange Gastreisen. Wir waren seit der Wende in fast allen deutschen Bundesländern. Aber Auslandsreisen sind und bleiben eine große Ausnahme, schon wegen der hohen Kosten, die wir ja an unsere Gastgeber weitergeben müssen. Ich bleibe dran, aber ich denke, das war erst einmal eine ganz außergewöhnliche Gelegenheit, um die wir auch von anderen Orchestern in unserer Nachbarschaft beneidet werden.
Von der deutschen Provinz in die Weltmetropole – ein Kulturschock?
Herm: Ein Kulturschock war es nicht, trotz kyrillischer Buchstaben und Verständigungsschwierigkeiten - der Schock kam eher bei der Rückreise: wie klein doch Rudolstadt ist :)
Weder: Wir mögen in der Kleinstadt wohnen, aber als Musiker sind wir im Geiste Weltbürger, zumindest aber Europäer. Eines der Komplimente, die wir immer mal wieder von Gastdirigenten oder Solisten bekommen, ist, dass das Theater Rudolstadt und sein Orchester, unser Programm und unser Management eben gar nicht provinziell sind.
Wir haben ein internationales Orchester – wie viele Botschaften mussten für Visaanträge angeschrieben werden?
Herm: Wir haben zum Glück alle Visaanträge zentral über das Russische Konsulat in Leipzig abgewickelt, Voraussetzung war eine Einladung eines russischen Veranstalters.
Was war die Besonderheit bei der Überführung der Instrumente?
Herm: Besonderheit war natürlich, dass unsere Cellisten für ihr Cello einen Fensterplatz bekamen und selber nur in der Mitte sitzen durften, aber stolz wie Oskar waren, als sie vor allen anderen zuerst ins Flugzeug durften.
Weder: Um den Ausverkauf der letzten im Land verbliebenen Instrumente ins Ausland zu verhindern, stellt die russische Zollbürokratie sicher, dass ein- und ausreisende Instrumente tatsächlich identisch sind. Und dazu bedarf es enormen Papierkrams. Wir haben auf der Hinreise fast zwei Stunden im Zoll bei der Deklaration unserer Instrumente verbracht, obwohl wir alles wochenlang vorbereitet hatten.
Was ist der kurioseste Zwischenfall gewesen?
Weder: Die überraschende Auszahlung der Orchestergage in Rubeln und die Notwendigkeit am nächsten Tag mit Taschen voller Geld in der Stadt herum zu laufen - eher bedrohlich als kurios…
Herm: Einer unserer Musiker hatte für die Zugabe sein zusätzliches Instrument in der Garderobe vergessen und sendete mir mitten im Konzert eine SMS, ich solle ihm das Instrument schnell bringen. Ich hatte mein Telefon an, natürlich lautlos, und bin dann losgestürmt und habe ihm das Instrument rechtzeitig vor der Zugabe auf die Bühne geschmuggelt.
Welche Lehre nehmen Sie mit, für den Fall, dass ein erneutes Gastspiel außerhalb Deutschlands ansteht?
Herm: Wir nehmen eine Agentur, die die Organisation übernimmt :)
Weder: Ich glaube, wir haben so viel gelernt, dass uns jetzt gar nichts mehr schreckt. Das nächste Mal nehmen wir den Intendanten, die Kulturdezernentin, den Bürgermeister und den Landrat mit, damit die Repräsentationsaufgaben nicht zu kurz kommen. So ein Gastspiel ist ja immer auch eine diplomatische Herausforderung und eine Chance, unsere Region würdig zu repräsentieren.

Schiller-Geburtstag: Wir gratulieren unserem Hauspatron!

09.11.2012

Vor 253 Jahren, am 10. November 1759, wurde Friedrich Schiller geboren. Ihm zu Ehren spielen wir am 10. November unseren viel gerühmten Goethe-Schiller-Balladenabend "Der Zauberlehrling und sein Handschuh". Die Vorstellung ist bereits ausverkauft. Was Schiller selbst an seinem Geburtstag bewegte? An seinem 30. Geburtstag waren dies zwei Damen:

 

An Caroline von Beulwitz und Charlotte von Lengefeld.
Jena d. 10. Nov. 1789 Dienstag.

 

Daß mein Geburtstag heute ist, habe ich erst von euch erfahren, denn ich bin ganz unrichtig in der Zeit. Voriges Jahr hab ich ihn mit euch durchlebt — aber nein, ihr seid mir, unsrer Entfernung ungeachtet, heute viel näher, als im vorigen Jahr, da ich in eurer Mitte lebte. Meine Seele besitzt euch, und das ist etwas ganz anders als wenn eure Gestalten in meinen Augen lebten.

 

Friedrich Schiller

Unsere "Russen" sind zurück!

09.11.2012

Eine kleine Fotogalerie von unserem St. Petersburger Gastspiel finden Sie...

hier!...

Auf nach St. Petersburg!

02.11.2012

Die Koffer sind gepackt, die Visa angekommen: Die Thüringer Symphoniker fliegen am Dienstag nach St. Petersburg, wo sie das 2. Internationale Musikfestival eröffnen

Vom thüringischen Rudolstadt in die russische Metropole: Die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt  geben am 7. November ein Gastspiel in St. Petersburg. Wenn sie zur Eröffnung des 2. Internationalen Musikfestivals unter der musikalischen Leitung von Oliver Weder in der traditionsreichen Glinka-Kapella konzertieren, werden ihnen voaussichtlich rund 1000 Leute zuhören.

Für Oliver Weder, der in Russland studiert hat, kam die Einladung zum Gastspiel zwar kurzfristig, aber nicht überraschend. Immer noch pflegt er beste Kontakte zur russischen Musikszene und dirigierte beispielsweise im Sommer 2012 Anton Rubinsteins Oper „Der Dämon“ beim Petersburger Opernfestival. Nun bringt er „sein eigenes“ Orchester mit. Für die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt ist es das 1. internationale Gastspiel in ihrer über 370 Jahre währenden Geschichte. Im Herzen von St. Petersburg wagt sich das kleine Orchester an deutsche und russische (!) Klassiker und präsentiert ein Programm, das von Michael Glinkas Ouvertüre zu „Ruslan und Ludmilla“ bis hin zu Ausschnitten aus Peter Tschaikowskys „Nussknacker-Suite“ reicht.

In Rudolstadt ist man sich der Herausforderung, dieses Repertoire im russischen Heimatland zu spielen, durchaus bewusst. „Wir wollen ein symphonisches Panorama spannen zwischen russischer Geschichte und deutschen Märchen“, erklärt Oliver Weder. „Der ‚Nussknacker‘ zum Beispiel ist ein Ost-West-Sujet: geschrieben von E.T.A. Hoffmann, vertont von Peter Tschaikowsky“. Auch Werke deutscher Komponisten haben die Thüringer im Gepäck: Noch einmal E.T.A. Hoffmann, diesmal als Komponist der „Undine“-Ouvertüre, daneben Carl Maria von Webers Ouvertüre zu „Oberon“ und Felix-Mendelssohn-Bartholdys Violinkonzert in e-Moll (Solist: Linus Roth). Auch Albert Lortzings Oper „Zar und Zimmermann“ schlägt einen Bogen von Ost nach West: Zar Peter I. taucht in einer Hauptrolle als West-Reisender auf.

Das St. Petersburger Musikfestival ist Teil des Deutschland-Jahres in Russland, das unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck und dem russischen Staatspräsident Wladimir Putin steht und u.a. vom Goethe-Institut und dem Auswärtigen Amt gefördert wird. „Deutschland und Russland: gemeinsam die Zukunft gestalten“ ist das Motto des Deutschlandjahres in Russland 2012/13. Auf dem festen Fundament historisch gewachsenen, engen deutsch-russischen Beziehungen wird sich Deutschland ein Jahr lang russlandweit in seiner ganzen Vielfalt und als kreativer, innovativer Partner präsentieren.
Im Fokus des Programms mit rund tausend Veranstaltungen aus unterschiedlichen Bereichen stehen sechs zentrale Themen: Leben in Deutschland; zeitgenössische Kultur; Stadt und Umwelt; Gesellschaft, Wirtschaft, Politik; Bildung und Wissen sowie die gemeinsame Geschichte.

Theater, Katzen und High Heels: So war's in Rostow!

12.10.2012

Kaum sind sie wieder zurück, stellen sie sich unseren Fragen: Steffen Mensching und Markus Seidensticker im Interview...

 (und hier gibt's eine Bildergalerie)

Wie ist die Stadt Rostow?

Steffen: Rostow liegt am Fluss Don, genannt der »Stille«, weil er so gemächlich fließt. Die  Stadt ist alles andere als still, sondern voller Autos - hochmoderne S-Modelle und vorsintflutlich-sowjetische Stinker – es gibt eine kleine morbide Altstadt am nördlichen Flussufer, im Zentrum breite Magistralen, eine Promenade: die Puschkinskaja, und darauf viele junge Menschen, darunter Djewuschkis – junge Frauen – auf abenteuerlich-hohen Schuhen. Im Gorki-Park sitzen alte Herren und spielen Schach, in den Büschen leben selbstbewusste Katzen aller Art und Farbe.


Könnt ihr russisch? Musstet ihr es anwenden?

Markus: Ohne meine beiden Begleiter wäre ich ganz schön aufgeschmissen gewesen. Ich kann kein russisch und konnte fast alle Schilder nicht lesen, was einen schon sehr hilflos macht.

Steffen: Markus hat beim ersten Publikumsgespräch behauptet, sein Chef spreche sehr gut russisch. Die Verbreitung solcher Legenden habe ich ihm untersagt. Thomas Voigt spricht besser als ich, wohingegen ich mehr verstehe, Markus war unser mitreisender Analphabet. Aber er lernt schnell und kann sich jetzt bedanken, guten Tag sagen, ein Piwo ordern und von der russischen Seele – russkaja duscha – schwärmen.  Thomas und ich lieben die russische Sprache, wir haben sie so häufig wie möglich und nötig benutzt, auch wenn wir uns immer schämten, wenn wir an einem Puschkin-Denkmal vorbeiliefen.
 

Habt ihr Einblicke in die russische Theaterszene gewonnen?

Steffen: Wir waren Gäste der Südlichen Förderalen Universität, und spielten – gefördert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) – zu den deutschen Tagen in Rostow. Die Auftritte fanden in der öffentlichen Bibliothek der Stadt und im Polytechnikum in Taganrog statt, also nicht im großartigen Theater in Rostow. Das ist ein konstruktivistischer Bau aus den 20er Jahren, errichtet in der Form eines Traktors. Wir verpassten leider ein Gastspiel des Moskauer Sowremenik Theater mit Tschechows »Drei Schwestern« um ein paar Tage. Tschechow spielt im Rostower Gebiet eine große Rolle, er wurde in Taganrog am Asowschen Meer, 60 Kilometer von Rostow entfernt, geboren. Pflichtbewusst wie wir sind, besuchten wir sein Geburtshaus und bekamen einen langen Vortrag über Tschechows Jugend zu hören. Insgesamt durchlebt das russische Theater eine große Krise, die Gelder werden knapp, die Eintrittspreise steigen, die Zuschauer bleiben aus, viele können sich den Besuch nicht mehr leisten. Dass die russische Theaterbegeisterung ungebrochen ist, zeigte sich wenig später, als Markus und Thomas von 260 Studenten begeistert gefeiert wurden.

Markus: Im Moment scheint in Russland eher ›leichte Kost‹ angesagt zu sein, Unterhaltungstheater.

 

Wieso interessiert man sich in Russland für protestierende Fußgänger (dort hat man ja eher schlechte Erfahrungen mit Protesten, insbesondere in Kirchen…)

Steffen:  Das Leben des russischen Fußgängers ist noch gefährdeter als das des deutschen, weil der russische Autofahrer mehr nach Intuition als nach Regeln zu fahren scheint. Auch soll es gelegentlich zu Verstößen gegen das Alkoholverbot im Straßenverkehr kommen.  Das Thema »Pussy Riot« war für uns natürlich interessant. So haben wir unsere Stadtführerinnen Mascha, Viktoria, Olga und Tatjana gefragt, was sie von »Pussy Riot« hielten. Die Antworten waren sehr ambivalent. Es ist durchaus nicht so, dass die jungen Leute in Russland die Aktion der Moskauer Perfomancegirls zu 100% gut heißen und unterstützen. Das Strafmaß wird angezweifelt, aber der Sinn, der Ort und die Stoßrichtung der Aktion nicht minder. 

Markus: Wir haben festgestellt, dass man die Dinge dort teilweise anders sieht, als wir hier in Deutschland und vielleicht auch im Rest der Welt.

Hat das Publikum die Pointen verstanden? Oder musstet ihr das Stück verkehrs- und humortechnisch anpassen?

Markus: Wir sind ja vor jungen Studenten, die Deutsch als Haupt-, oder Nebenfach studieren, aufgetreten. Mir wurde nachher gesagt, dass – auch wenn man auch nicht alles verstanden habe - es eine sehr, sehr unterhaltsame »Deutschstunde« gewesen sei.

Steffen, du hast aus deinem Buch gelesen – wie ist das angekommen?

Steffen: Ich habe einige Passagen aus meinem Roman »Jacobs Leiter« gelesen und eine Geschichte »Ein Schokohase in der Heimat Lenins«. Es ergab sich daraus ein angeregtes Gespräch über die Bibel, jüdische Geschichte, New York, mein Interesse an russischer Literatur, Kulturpessimismus, Bayern München, Sebastian Schweinsteiger und Wladimir Majakowski.

Was hat euch am meisten (positiv oder negativ) beeindruckt?

Markus: Etwas schockierend war der teilweise krasse Unterschied zwischen Arm und Reich in Russland und als sehr belastend habe ich die schlechte Luft in der Stadt empfunden, verursacht durch das hohe Verkehrsaufkommen und die teilweise sehr veralteten Verbrennungsmotoren.

Steffen: Wir haben im Chor und einstimmig Lobeshymnen auf den Erfinder des Katalysators gesungen. Positiv waren die Betreuung durch Silke Blum, die Vertreterin des DAAD in Rostow, die – obwohl mit einem Bein im Kreißsaal stehend – sich rührend um uns sorgte. Sie war quasi wie eine Mutter für uns. Durch sie haben wir viele wunderbare Menschen – Russen, Deutsche, Italiener und sogar Luc aus dem Benin mit Wohnsitz in Braunschweig – kennengelernt. Spassibo bolschoje.

Fussgänger in Russland

08.10.2012

Das Theater Rudolstadt gastiert vom 7. bis 10. Oktober 2012 zu den Deutschen Tagen in der südrussischen Stadt Rostow am Don.

Schauspieler Markus Seidensticker und Pianist Thomas Voigt präsentieren die „Protestsongs eines Fußgängers“. Die Aufführungen finden in der Stadtbibliothek sowie der Aula des Technischen Instituts in Taganrog statt. Intendant Steffen Mensching wird vor Germanistikstudenten aus seinem Roman „Jacobs Leiter“ lesen.

Kantinengespräch mit Franziska Weber

06.10.2012

Was unsere Stargäste von «MMM-Was bin ich? « so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik «Prominente in der Kantine«.

Was haben Sie heute gemacht?

Ich bin angereist.

 

Wo kommen Sie gerade her?

Aus Potsdam, also von Zuhause.

 

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Nein, noch nie.

 

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Dass wir den Weg durch die Stadt nicht gefunden haben. So viele kleine Straßen …

 

Wobei vergessen Sie die Zeit?

Beim Sport und mit der Familie.

 

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Das kann ich gar nicht so genau sagen. Vielleicht, wenn ich mal mit dem falschen Fuß aufgestanden bin.

 

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Bauingenieur. Das studiere ich ja auch parallel.

 

Was lieben Sie an ihrem Beruf?

Die Vielseitigkeit. Die Natur, in der ich mich bewege. Und das Kennenlernen der eigenen Grenzen.

 

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Nö.

 

Was war Ihre letzte gute Tat?

Ich überreichte dem Preisträger von „Jugend hilft“ seinen Preis. Diese Initiative zeichnet Projekte aus, die von Jugendlichen organisiert werden.

 

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Macht das, was euch Spaß macht und euch glücklich macht. Macht so viel davon, wie es geht!

Ungewöhnliches Gastspiel für Theaterjugendclub

26.09.2012

Aufführung von "Blindgänger" in Jugendhaftanstalt

Im Rahmen der zweiten Kunst- und Kulturwoche im Thüringer Justizvollzug gastiert unser Theaterjugendclub am Donnerstag, dem 27. September 2012 um 18.00 Uhr in der Jugendhaftanstalt Ichtershausen. Die fünf Rudolstädter Jugendlichen zeigen Ausschnitte aus ihrer aktuellen Inszenierung  "Die Blindgänger", die dann im November auch wieder im Theater "tumult" zu sehen sein wird. Komplettiert werden die Schauspielszenen durch Videoeinspielungen  der Theateraufführung und des Originalfilms von Bernd Sahling.  Die Mitglieder des Theaterjugendclubs sind neugierig auf ihr ungewöhnliches Publikum: Die Insassen der Haftanstalt sind genau wie sie zwischen 16 und 22 Jahre alt, befinden sich aber durch die Verbüßung ihrer Haftstrafe in einer außergewöhnlichen Lebenssituation. Für Theaterjugendclubleiterin Ulrike Lenz kam die Anfrage der JVA zum richtigen Zeitpunkt, denn in dem Stück "Blindgänger" stehen mit  den beiden blinden Mädchen Inga  und Marie zwei Protagonistinnen im Mittelpunkt, die aufgrund ihrer Blindheit hart um ihren Platz im Leben kämpfen müssen und bestens geeignet sind, denen Mut zu machen, die nicht den besten Startplatz für die Zukunft haben.

Lob in der "Deutschen Bühne"

31.08.2012

Theater Rudolstadt wurde nominiert.

Über 50 Mitarbeiter der Theaterzeitschrift „Die Deutsche Bühne“ hatten sich an der diesjährigen Autorenumfrage zur Bewertung deutscher Theater beteiligt - Profil, Repertoire und Ensemble fanden Eingang in die Bewertung der Theaterkritiker. Erfreulich: Das Theater Rudolstadt erhielt eine Nominierung in der Kategorie „Bestes Theater - Abseits der Zentren“ – als ein Theater, das „überzeugt hat, weil es sich abseits großer Theaterzentren mit einem besonders anspruchsvollen aussagestarken Gesamtprogramm in seinem Umfeld positioniert“. Wir freuen uns sehr über das Lob und bleiben auch in dieser Spielzeit gewohnt anspruchsvoll – uns selbst gegenüber!

Gute Nachrichten für Theater und Region

31.08.2012

Unser Intendant Steffen Mensching hat seinen Vertrag im Sommer für vier weitere Jahre verlängert.

Viele haben es sicher schon gehört oder gelesen: Am 20. Juli 2012 (die Theatermitarbeiter waren schon in den Ferien) unterschrieb Steffen Mensching im Rudolstädter Rathaus den Vertrag für vier weitere Jahre als Intendant unseres Hauses. Der Aufsichtsrat des Theaters hatte zuvor einstimmig einer Verlängerung bis 2016 zugestimmt. Wir gratulieren unserem neuen alten Intendanten und starten mit diesen erfreulichen Nachrichten umso schwungvoller in die neue Spielzeit!

Wir melden uns zurück!

29.08.2012

Die Spielzeit 2012/2013 hat begonnen - das heißt für uns: Es wird eifrig gewerkelt, genäht, geschrieben, geprobt... und für Sie: Es gibt wieder Karten in der KulTourDiele und allen anderen bekannten Vorverkaufsstellen!

Unsere ersten Vorstellungen holen direkt einen Publikums-Renner zurück auf die Bühne: Die „Schicksalssinfonie“ von Steffen Mensching und Michael Kliefert. Bei zwei öffentlichen Vorstellungen am Donnerstag, 30. August sowie Freitag, 31. August jeweils um 19.30 Uhr im Großen Haus des Theater Rudolstadt kann das Publikum live erleben, wie eine DVD zu dem Erfolgsstück produziert wird - und sich mit seinem Applaus ins Geschehen einbringen...

Krönender Abschluss auf der Heidecksburg

10.07.2012

Mit einer Party und einer Operngala verabschieden wir uns in die Theaterferien.

Ab dem 16. Juli gönnen wir uns eine Erholungspause. Doch zuvor lassen wir auf der Heidecksburg mit zwei fulminanten Veranstaltungen ein letztes Mal die Korken knallen:

Die Berliner Funk-und-Soul-Band »Tanga Elektra« spielt am  Samstagabend ab 22:30 Uhr, also nach der Vorstellung von »Tumult im Narrenhaus«, zum mitternächtlichen Tanz auf. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro, mit der Karte für das Sommertheater ist das Konzert inklusive.

Der Sonntag ist dann der Klassik gewidmet. Junge Sängerinnen und  Sänger des »Lyric Opera Studio Weimar« präsentieren um 20:30 Uhr beliebte Melodien aus der Welt der Oper. Es spielen die Thüringer Symphoniker unter der Leitung von Oliver Weder. Freuen Sie sich auf große Talente aus aller Welt!

Schwimmbadkonzert ein voller Erfolg

02.07.2012

Ca. 400 Besucher kamen am Samstag zum Konzert ins Freibad Unterwellenborn

Petrus spielte mit, als am Samstag, 30. Juni, die Thüringer Symphoniker dort konzertierten, wo im Sommer jeder gerne ist: im Freibad. Das Schwimmbad Unterwellenborn bot mit einem überdachten Podium genau den richtigen Rahmen für das Schwimmbadkonzert. Unter dem Titel »Soundtrack des Sommers« erklang ein Potpourri aus Filmmusik und Musical. Das fetzige Programm bot Highlights von »Fluch der Karibik« über Glenn Millers jazzige »Moonlight Serenade«  bis hin zum »Phantom der Oper«, charmant moderiert von Musikdirektor Oliver Weder. Ob in Badehose oder Bikini, ob auf Picknickdecke oder Parkbank, ob mit Kindern oder ohne - die Konzertgäste erlebten bei mitgebrachtem Picknick im Freibad ein Sommerkonzert der besonderen Art!

Caroline-Preis für Benjamin Griebel

26.06.2012

Unmittelbar nach der Premiere unseres Sommertheaters konnte traditionell der Preisträger der "Caroline" bekanntgegeben werden: Dieses Jahr freut sich Benjamin Griebel über die Auszeichnung für die beste schauspielerische Leistung der Saison.

 

Er hat klein angefangen: als Bühnenarbeiter. Heizer. Froschkönig. Und sich in vier Jahren hochgearbeitet. Oder sollte man besser sagen nach vorn, an die Rampe?
Jedenfalls hat Benjamin Griebel in den vergangenen vier Jahren bewiesen, dass er mehr ist als  eine skurrile Erscheinung, ein komisches Talent, - er hat das Zeug und die Courage für bedeutende Auftritte.
Griebel ist Franke, rhönischer Nordwestunterfranke genauer, und als solcher Vertreter einer unterdrückten Minderheit. Eigenwillig, mitunter störrisch, verletzbar bis zur Hysterie, bodenständig und erdverbunden, intelligent bis anti-intellektuell. In den Zeiten der Ritter und  Burgfräuleins hätte er als Hofnarr ein erträgliches Auskommen gehabt. Sein Witz ist so trocken wie Schießpulver sein muss, seine Statur erregt keinen Neid bei den Mächtigen, sein Körper wirkt kompakt und gedrungen, hat aber Möglichkeiten unerwarteter Flexibilität.
Kein klassischer Held. Erfreulicherweise weiß Griebel um seine Erscheinung und ist mit sich in der Balance. Vielleicht begründet diese Sicherheit seine Fähigkeit, auch Nebenrollen eine sehr eigene Kontur, Sprechweise, Geschichte zu geben. Seine Figuren prägen sich ein,  der bierbesessene, tanzende, aber gemeingefährliche SS-Mann in Lewinskys Stück, der verklemmte, aber liebenswerte Freier aus dem „Held der westlichen Welt“, der Enkel in „Am Horizont“, der seinen Trainer und Großvater nicht verlieren will oder der paragraphenfixierte Betriebsrat und Hornist Mitulski aus der „Schicksalssinfonie“.
In der vergangenen Saison spielte Griebel in zwei Produktionen protagonistisch, als Othello in der Inszenierung von Carlos Manuel, der die gegen ihn gesponnene Intrige mit Mord und Totschlag beendet und - der darstellerische Kontrapunkt - als Retter in der Not und Wundertäter von Eppelstädt Ditti Dettmann, der den AMATEUREN zum Aufstieg verhilft und sich zu ewigem Ruhm.
Benjamin Griebel gibt immer 100 Prozent, er wirft sich in Arbeiten mit dem Mut des Besessenen, der seine  Grenzen erkennt und ausweiten möchte. Es wird noch von ihm zu hören sein. Applaus für einen verdienten fränkischen Bühneaktivisten im Thüringer Exil.

(Laudatio von Steffen Mensching)

Wir gratulieren!

10.06.2012

Der FC Einheit Rudolstadt ist aufgestiegen - und wir waren dabei!


Lautstarke Unterstützung erhielten die Rudolstädter Kicker am Samstag von unserem Theater-Fanblock: In den blauen Trikots "unserer" Mannschaft "Motor Eppelstädt" fieberten und feierten die Theaterleute vom Regisseur bis zum Intendanten mit. Mit Erfolg: 2:1 stand es am Ende - und damit ist der Aufstieg in die Oberliga für Rudolstadt sicher. Wir gratulieren!!

»Theater-Fanblock« für FC Einheit Rudolstadt

08.06.2012

Das Theater macht Stimmung für das Wunder von Rudolstadt - wir unterstützen den FC Einheit Rudolstadt beim "Fast-Finale" am Samstag gegen Motor Altenburg!


Es könnte die Krönung der Saison werden - wenn morgen der FC Einheit Rudolstadt gegen den SV Motor Altenburg um seinen Aufstieg in die Oberliga kämpft, kommt daher Unterstützung vom Rudolstädter Theater. Da Sondershausen als Tabellenzweiter das Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen möchte, könnte sich beim morgigen Spiel zwischen dem drittplatzierten Rudolstadt und dem viertplatzierten Altenburg schon vor Ende der Rückrunde entscheiden, wer nach Nordhausen in die 5. Liga aufsteigt. Am Theater hat sich zur Unterstützung der Rudolstädter Elf ein eigener Fanblock rund um den Intendanten Steffen Mensching formiert. Bei dem Spiel am Samstag werden die Theaterleute deutlich erkennbar sein: Zum Anfeuern tragen sie die blauen Trikots „ihrer“ fiktiven Mannschaft Motor Eppelstädt. Die Parallelen zum aktuell aufgeführten Fußballstück „Der Aufstieg der Amateure“ sind frappierend: Ähnlich wie die Mannschaft im Stück hat die Rudolstädter Elf in diesem Jahr noch kein einziges Spiel verloren – Erfolg ist eben ansteckend… Daneben tummeln sich am Theater so einige Fans des FCs, die dabei sein wollen, wenn Rudolstadt beim Aufstieg seinen größten sportlichen Erfolg nach der Wende feiert!

5. Deutsches Kinder-Theater-Fest vom 14. bis 17. Juni im Theater Rudolstadt

08.06.2012

130 Kinder aus dem In- und Ausland beeindrucken mit ihrer Lust am Spiel in den Inszenierungen "Das verhexte Telefon" | "Wie ist wohl mein wahr Gesicht?" | "Franziska und die Wölfe" | "Der gestiefelte Kater?" | "Pippi Langstrumpf?" Das Festprogramm wird mit zwei internationalen Gastspielen aus Burkina Faso und Russland bereichert: "La Providence" und "Aruffafa".

 

Das Programm des Kinder-Theater-Festes zum Durchblättern gibt es hier...

Veranstaltet wird dieses Festival vom Bund Deutscher Amateurtheater und dem Thüringer Theaterverband in Kooperation mit dem Theater Rudolstadt und dem theater-spiel-laden. Die Organisation vor Ort hat die Stadtverwaltung Rudolstadt übernommen. Für die begleitende Fachtagung ist der Bundesverband Theaterpädagogik verantwortlich. Ein weiterer Kooperationspartner des 5. Deutschen Kinder-Theater-Festes ist die Ständige Konferenz "Kinder spielen Theater", die im Jahr 2004 im Rahmen des 1. Deutschen Kinder-Theater-Festes gegründet wurde. Diesem Fachgremium gehören bundesweite Fachverbände und Institutionen für das Kinder- und Jugendtheater in Deutschland an. Die Schirmherrschaft hat Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, übernommen.

Kantinengespräch mit Hans-Eckardt Wenzel

31.05.2012

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".

Was haben Sie heute gemacht?

Ich bin hierher gefahren und habe geprobt

Wo kommen Sie gerade her?

Aus Berlin.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Ja.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Gar nichts.

Wobei vergessen Sie die Zeit?

Beim Musizieren. Und bei der Liebe.

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Bei Dummheit.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Boxer oder Frauenarzt.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?

Alles

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Ja.

Was war Ihre letzte gute Tat?

Ich mach nur gute Taten.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Mut.

Rund um das Leder, das die Welt bedeutet ...

29.05.2012

... drehte sich der Samstagabend an unserem Theater!

Die ausverkaufte Uraufführung des Fußballkrimis „Der Aufstieg der Amateure“ erlebten auch die ehemaligen DDR-Fußballnationalspieler Harald Irmscher, Peter Ducke sowie der Nationaltrainer Bernd Stange. Nach der Premiere wechselten sie prompt die Seiten: Beim Torwandschießen auf der Wiese vor dem Theater ließen sie die Bälle fliegen und traten gegen die Schauspieler Benjamin Griebel (im Stück: Dieter (Ditti) Dettmann, Nr. 12) und Maximilian Claus (alias Radu Munteanu, Sturm, Nr. 11) an. Besonders letzterer beeindruckte die erfahrenen Ex-Profis mit seiner von Kindesbeinen an geschulten Technik. Hohes Lob erhielt der Fußballkrimi aus fachkundigen Kreisen: „Mein schönstes sportliches Erlebnis, das war heute, als mir die Lady auf der Bühne das Abseits erklärt hat“, kommentierte Bernd Stange.

Weitere Vorstellungen des Fußballkrimis am 3. und 12. Juni um 15:00 Uhr. Die Vorstellung am 1. Juni ist bereits ausverkauft.

Unser Schauspieldramaturg Christian Engelbrecht war in der Jury...

21.05.2012

... des Deutschen Amateurtheaterpreises 2012

Im Mai 2012 fand der diesjährige Wettbewerb um den Deutschen Amateurtheaterpreis „amarena“ statt. In insgesamt fünf Kategorien hatten sich Theatergruppen bundesweit beworben: Schauspiel, Komödie, Musik, Tanz- und Bewegungstheater, Neue und aktuelle Theaterformen und Seniorentheater. Unser neuer Schauspieldramaturg Christian Engelbrecht war als Jurymitglied dabei und zeigte sich beeindruckt von der starken Bewerbungslage und der enormen Vielfalt, in der sich das Amateurtheater präsentiert: „Es gehen starke Impulse vom Amateurtheater aus. Insbesondere, wenn die Inszenierungen auf drängende - oft verdrängte - Fragen der Gegenwart antworten und die allzu vertrauten Antworten in Frage stellen.“

Vom 6. bis 8. September werden die preisgekrönten Inszenierungen an unserem Theater gezeigt.  Im Rahmen einer Gala am 8. September werden die Theatergruppen mit dem „amarena“-Award und je 2.000 Euro Preisgeld ausgezeichnet.

 

Weitere Informationen rund um Wettbewerb und Preisträger unter: www.amarena.bdat.info / www.bdat.info

Unserem Hauspatron Friedrich Schiller

08.05.2012

Der Dichter begeht am 09. Mai seinen 207. Todestag. Ein Blick auf unseren Spielplan zeigt: Wir tun unser Bestes, seinen zu Lebzeiten geäußerten Wünschen* gerecht zu werden!

* „Wenn ich mir denke, dass in der Welt vielleicht mehr solche Zirkel sind, die mich unbekannt lieben und sich freuen, mich zu kennen, dass vielleicht in hundert oder mehr Jahren – wenn auch mein Staub schon lange verweht ist – man mein Andenken segnet und mir noch im Grabe Tränen und Bewunderung zollt, dann freue ich mich meines Dichterberufes und versöhne mich mit Gott und meinem oft harten Verhängnis.“
(Friedrich Schiller, aus einem Brief an Charlotte von Wolzogen. 1784)

Druckfrisch: Das Spielzeitheft 2012/2013 ist da!

07.05.2012

Alles auf einen Blick...

Im Spielzeitheft 2012/2013 finden Sie unsere Premieren von "André Chénier" bis "Weniger 2", Sinfoniekonzerte von 1 bis 8, Serviceinformationen von "Abonnements" bis "Unsere Mitarbeiter" und vieles mehr...

Vernissage im Foyer

26.04.2012

Ausstellung zur Tagung der Schriftstellervereinigung P.E.N. in Rudolstadt

Die internationale Schriftstellervereinigung P.E.N. tagt vom 10-13. Mai in Rudolstadt. Ein Anlass, an ihre historische Entwicklung in Deutschland zu erinnern: Die Ausstellung »P.E.N. – die internationale Schriftstellervereinigung, ihre deutsche Geschichte, ihre Aufgaben« ist bereits ab dem 27. April und bis zum 28. Mai im Foyer des Theaters Rudolstadt zu sehen. Zur Vernissage am Freitag, 27. April, 18 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Premieren- und Konzertplan 2012/13 bekannt gegeben

18.04.2012

Heute haben wir in der Pressekonferenz unsere Vorhaben der kommenden Saison vorgestellt.

Die 18 Premieren in den unterschiedlichen Sparten Schauspiel, Musiktheater, Ballett, Kinder- und Jugendtheater, Puppentheater stehen 2012/13 unter dem Motto "Einzeln können wir nichts!". Auch die Thüringer Symphoniker warten mit spannenden Höhepunkten auf. Lassen Sie sich vom Programm überraschen, das morgen in den Zeitungen stehen wird und demnächst ausführlicher auf unserer Website.

Hier lässt sich vorab bereits ein Blick auf die Premierenvorschau werfen.

Kantinengespräch mit Arno Funke alias Dagobert

05.04.2012

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".

Was haben Sie heute gemacht?
Ich bin Auto gefahren. Am Morgen habe ich am Computer für ein anderes Theater gearbeitet: an einem Plakat für die „Distel“ in Berlin.

 

Wo kommen Sie gerade her?
Aus Berlin.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Nein.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Dass ich beinahe in eine Einbahnstraße hinein gefahren wäre.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Wenn ich schlafe.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Wenn ich nicht schlafen kann. Und wenn ich über die Politik lese …

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Ich wäre gern Pilot geworden. Buschpilot im brasilianischen Urwald.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Das Talent zum Zeichnen wurde mir ja in die Wiege gelegt. Das machte mir also schon immer Spaß. Und heute erleichtert der Computer die Arbeit enorm.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Ich glaube nicht, dass man viel ändern kann. Ich hätte besser auf meine Gesundheit achten müssen, als ich ohne Arbeitsschutz malte.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich habe meiner Frau 20 Euro Schadensersatz gezahlt. Sie kaufte eine Schale, die ihr dann aber doch nicht gefiel und wollte sie zurückgeben. Ich sollte sie mitbringen, hatte aber den Kassenzettel verloren. Zu Hause stellte sich heraus, dass ich lediglich vergessen hatte, ihn mitzunehmen …

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Dass sie auf ihre Gesundheit achten sollen und auf gute Bildung. Das ist wichtig heutzutage.

MDR Figaro zeichnet nächstes Sinfoniekonzert auf

06.03.2012

Wir freuen uns, dass das Kulturradio des Mitteldeutschen Rundfunks, MDR Figaro, unser 6. Sinfoniekonzert der Thüringer Symphoniker am 9./10. März mitschneiden wird!

Anlass ist u. a. die Uraufführung von "Vier Wildschweine zerstören das Paradies" von Siegfried Matthus. Gesendet wird am Dienstag, 27. März, um 20.05 Uhr!

Kantinengespräch mit Pfarrer Dr. h.c. Friedrich Schorlemmer

23.02.2012

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".

Was haben Sie heute gemacht?
Ich habe mich mit meinem ausgehakten Rücken gequält. Außerdem habe ich ein Interview zu den Aufgaben eines Bundespräsidenten gegeben – für eine Zeitung, die früher einen schlechten Ruf hatte, aber jetzt durchaus wieder lesbar ist: das „Neue Deutschland“. Dann habe ich noch über Goethe und sein Verhältnis zur Religion geschrieben und meine kranke Sekretärin angerufen.

Wo kommen Sie gerade her?
Aus der Lutherstadt Wittenberg.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Nein.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Die leeren Straßen.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Bei Brahms’ 2. Klavierkonzert, wenn ich mit meinen Enkeln spiele und wenn ich Friedrich Schiller lese.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Das ist seltener geworden. Aber wenn Zyniker frech werden, indem sie jedes Engagement in den Dreck ziehen und ‚Gutmensch‘ draufschreiben, anstatt sich selbst zu engagieren, dann schon … Ich kann auch wütend werden, wenn ich sehe, wie Müll einfach so in der Umwelt entsorgt wird, und wenn ich die jetzigen FDP-Politiker reden höre!

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Gärtner.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Alles.
Dass ich mich häufig mit großen Texten der Weltliteratur beschäftigen kann und dafür bezahlt werde, dass ich Zeit habe für Menschen, die ein offenes Ohr und einen Rat brauchen.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Alles. Und es würde doch wie bei Jean-Paul Sartre sein: Das Spiel ist aus. Es wäre doch wieder dasselbe wie heute.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Dass ich trotz meines kaputten Rückens hierher gefahren bin. Was eine gute Tat ist, müssen die Anderen sagen. Alles andere wäre Hochstaplerei.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Macht alles so ähnlich wie wir und denkt, es sei euer ganz Eigenes. Und dass meine Kinder mir etwas auf den Weg geben.

Silvesterkonzert neu in der Bildergalerie

23.01.2012

Wer in den Erinnerungen an ein berauschendes Konzerterlebnis schwelgen möchte - eine Fotoauswahl haben wir neu auf unsere Bildergalerie hochgeladen!

Hier kommen Sie direkt zu den Fotos.

1000. Karte für Silvesterkonzert verkauft

23.12.2011

Die 1000. Karte für das diesjährige Silvesterkonzert der Thüringer Symphoniker ist heute über den Ladentisch gegangen. Brunhilde Heinze heißt die Glückliche. Als Überraschung bekam sie in der KulTourDiele ein Wahl-Abonnement geschenkt.

Für Brunhilde Heinze ist das Silvesterkonzert seit Jahren ein Muss. Dafür nahm die begeisterte Theater- und Konzertbesucherin aus Rudolstadt-Schwarza in der Vergangenheit auch die langen Warteschlangen im Vorverkauf auf sich und ergatterte so regelmäßig noch einen Sitzplatz in dem heiß begehrten Konzert.
Die langen Warteschlangen konnten wir in diesem Jahr vermeiden. Denn um der Nachfrage Herr zu werden, haben wir das traditionsreiche Konzert erstmalig vom Großen Haus des Theaters in die größere Stadthalle Bad Blankenburg verlegt. Auf diese Weise können nun weit mehr Besucher den Silvesterabend mit den Thüringer Symphonikern verbringen.

Restkarten sind noch an den Vorverkaufsstellen des Theaters erhältlich.

Theater Rudolstadt im Berliner Maxim Gorki Theater!

21.12.2011

Am 5. Februar 2012, um 19.30 Uhr, werden unser Schauspielensemble und die Thüringer Symphoniker zum dritten Mal im renommierten Berliner Maxim Gorki Theater gastieren. Der Verkauf für "Freunde, das Leben ist lebenswert" hat bereits begonnen!

Sie erreichen den Kartenservice des Maxim Gorki Theaters telefonisch unter der Tel. (030) 20 22 11 15 oder Sie buchen direkt auf deren Website.

Kantinengespräch mit Jo Brauner

15.12.2011

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".

Was haben Sie heute gemacht?
Ich bin aus Hamburg angereist. Der ICE fährt ja nonstop bis Saalfeld, das war gut. Dann habe ich meine Verwandten hier besucht, bin in mein Hotel und anschließend hierher.

Wo kommen Sie gerade her?
Aus Hamburg.

Waren Sie schon einmal in Saalfeld?
Ja. Ich bin mit meinen Eltern 1945 aus Breslau geflüchtet und hier angekommen. Wir haben in Schlosskulm gelebt. Meine Eltern später in Saalfeld. Und da habe ich sie in der Zeit, als ich in Leipzig studierte, oft besucht.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Dass der Bahnhof umgebaut wurde. Und dass es hier genauso regnet wie in Hamburg bei meiner Abreise.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Beim Klavierspielen und bei meinen Büchern. Als ich auf der Fahrt die Burgen und Burgruinen hier in der Umgebung sah, ist mir das Lied „An der Saale hellem Strande …“ durch den Kopf gegangen und ich habe mir vorgenommen, sie im Frühjahr alle zu besichtigen.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Bei Ungerechtigkeiten. Egal ob im politischen Bereich, bei den Folgen unserer spätkapitalistischen Gesellschaft oder im Privaten.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Dann wäre ich Pianist geworden oder Archäologe. Oder beides.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Man muss ja sagen „liebte“. Ich liebte es, jeden Tag mit den aktuellen Ereignissen konfrontiert zu werden, vielseitige Einblicke in die Welt der Politik und der Politiker zu haben. Außerdem mochte ich es schon immer, vor einem Auditorium zu stehen und zu reden. Für mich ist das eine Herausforderung, der ich mich ohne Angst stelle.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Nein. Ich würde es wieder so gestalten, wie ich es im Rückblick sehe. Einige kleine Fehler würde ich sicher nicht noch einmal begehen, aber die hätten mein Leben nicht grundsätzlich verändert.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich schreibe ab und zu kleine Geschichten für das Hamburger Abendblatt. Unter anderem auch über diesen einen Bettler, dem ich immer einen Euro gebe, wenn ich ihn sehe. Ich habe schon erlebt, dass Leute, die mich erkannten, auch dort stehen blieben.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Den Sinn für Gerechtigkeit. Dass sie Fremden ohne Vorurteile begegnen. Dass sie lernen, hinter die Kulissen zu schauen.

Das Gespräch führte Claudia Leutemann.

Theaterzuschauer spenden für Jugendzentrum

02.12.2011

Gestern überreichten Intendant Steffen Mensching und Verwaltungsdirektor Mathias Moersch einen Scheck über stolze 1195,51 Euro an das Soziokulturelle Jugendzentrum "saalgärten".

Gespendet haben unser Publikum und Theatermitarbeiter während des Theaterfestes zur Saisoneröffnung und bei einer Veranstaltung von "MMM-Heiteres Beruferaten". Claudia Henniger, die Leiterin der saalgärten, war sichtlich erfreut. Sie wird das Geld für die Verbesserung der technischen Ausstattung für Projekte mit Kindern und Jugendlichen verwenden. Steffen Mensching kommentierte, "uns ist es wichtig, soziales Engagement zu zeigen". Bereits zum wiederholten Mal hatten wir zu Spenden für hilfsbedürftige Organisationen aufgerufen.

Wir gratulieren Friedrich Schiller Geburtstag!

10.11.2011

Unser Wahlheiliger wird diesen 10. November 252 Jahre alt. Wir wünschen weiterhin Unsterblichkeit und viel Erfolg!

Rastlos vorwärts mußt Du streben,
nie ermüdet stille stehn,
willst Du die Vollendung sehn;
mußt ins Breite Dich entfalten,
soll sich Deine Welt gestalten;
in die Tiefe mußt Du steigen,
soll sich Dir das Wesen zeigen.
Nur Beharrung führt zum Ziel,
nur die Fülle führt zur Klarheit,
und im Abgrund wohnt die Wahrheit.

Friedrich Schiller

Kantinengespräch mit Annekathrin Bürger

03.11.2011

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".


Was haben Sie heute gemacht?

Ich bin hierher gefahren und zwar sehr lange. Es war eine blöde Strecke wegen der Umleitung in Kahla.

 

Wo kommen Sie gerade her?

Aus Berlin.

 

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Vor hundert Jahren …

 

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Die vielen Einbahnstraßen.

 

Wobei vergessen Sie die Zeit?

Wenn ich ein literarisch gutes Buch lese. Was nicht unbedingt „Der Turm“ sein muss. Auch bei den Krimis gibt es gute Autoren.

 

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Der platzt mir unentwegt. Ich kann mir viele Fernsehsendungen nicht mehr ansehen. Es ist alles so hoffnungslos in der Welt. Ich schalte manchmal aus, weil ich das nicht mehr aushalte. Das ist keine Flucht, sondern meine Hoffnungslosigkeit darüber, was in diesem Land passiert.

 

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Ich nehme an, das, womit ich den Facharbeiter gemacht habe: Gebrauchsgrafikerin. Oder vielleicht auch Requisiteurin, weil ich das mal ein halbes Jahr mit viel Freude gemacht habe.

 

Was lieben Sie an ihrem Beruf?

Wenn man ihn gut machen kann, wenn man die Gelegenheit hat, nicht nur kleine Rollen spielen zu müssen … Ich mag die Atmosphäre, wie man miteinander umgeht an Theatern wie z. B. bei mir an der Berliner Volksbühne. Dass da noch etwas funktioniert, dass Ensembles miteinander und nicht gegeneinander arbeiten. Das ist wie nach Hause kommen.

 

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Ich glaube nicht.

 

Was war Ihre letzte gute Tat?

So eine richtig große gute Tat habe ich nicht gemacht, außer, dass ich den Verkäufern von diesen Obdachlosenzeitungen immer Geld gebe. Ich habe bei Frank Castorf auch einmal im Obdachlosentheater mitgespielt.

 

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Das ist schwierig. Ich hatte nie welche. Ein bisschen Bescheidenheit. Aber auch das kann man eigentlich heute nicht sagen, weil es so viele arme Kinder gibt.


Gespräch: Friederike Lüdde

Vinocour spielt Liszt - heute auf arte!

24.10.2011

Am 24. Oktober, um 21.45 Uhr ist Lev Vinocour in der Rolle des Franz Liszt in dem Dokumentarfilm "Die späten Jahre" auf Arte zu sehen.

Vor vier Wochen begeisterte der russische Pianist Lev Vinocour mit zwei Werken von Franz Liszt die Besucher unseres 1. Sinfoniekonzertes im Theater Rudolstadt und im Meininger Hof in Saalfeld.
In der italienisch-deutsch-französischen Koproduktion begibt er sich nun auf die Spur des späten Liszt. Als ausgezeichneter Kenner des Komponisten besuchte er auf seiner Reise bekannte und wenig bekannte Orte, die für Liszts späte Jahre entscheidend waren.

Auch der Kreistag stimmte der Theaterfinanzierung bis 2016 zu!

11.10.2011

Auch wenn an dieser Stelle zum Thema Theaterfinanzierung bisher wenig zu lesen war - im Hintergrund wurde hart für die Zukunft unseres Theaters gekämpft. Vor wenigen Minuten hat nun auch der Kreistag als letzter der kommunalen Träger der Weiterfinanzierung ...

... unseres Theaters von 2013 bis 2016 zugestimmt und das mit überwältigender Mehrheit!!! Wir sagen allen Stadtratsmitgliedern aus Rudolstadt und Saalfeld und den Kreistagsmitgliedern DANKE!

Ruhestörungs-Festival ist eröffnet

30.09.2011

Mit viel Applaus und begeisterten Zuschauern wurde gestern "Ruhestörung", das 1. Thüringer Theaterfestival 60plus eröffnet. Bilder, aktuelle Informationen,

... das Programm und vieles mehr finden Sie unter www.ruhestoerung-rudolstadt.de.

Kantinengespräch mit Madeleine Wehle

23.09.2011

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".

 

Was haben Sie heute gemacht?
Ich stand, sage und schreibe, fünf Stunden im Stau. Sie wissen ja, dass der Papst nach Berlin kommt. Allerdings ist es geheim, welche Route er fährt und so waren alle Straßen gesperrt. Dann gab es hier in der Umgebung noch verschiedene Baustellen …

Wo kommen Sie gerade her?
Aus Berlin.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Nein.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Wissen Sie, durch die lange Fahrtzeit kam ich sehr spät hier an und habe nur auf mein Navigationsgerät gestarrt, um den Weg zum Hotel zu finden, habe dort schnell meine Koffer abgestellt und dann den Weg zum Theater gesucht. In der ganzen Hektik habe ich gar keine Zeit gefunden, mich umzuschauen. Das mache ich morgen, bei Tageslicht.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Bei vielen Dingen. Vor allem, wenn ich mich an einem guten Buch festgebissen habe. Das saugt mich ein und ich vergesse alles um mich herum.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Auf jeden Fall, wenn die Straßen verstopft sind! Denn ich verbringe unglaublich viel Lebenszeit im Auto. Aktuell aber, wenn ich den Fall des Italieners verfolge, der in Berlin angegriffen wurde, flüchtete und in ein Auto geriet. In Berlin gibt es zurzeit ja viele dieser furchtbaren Übergriffe.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Bis ich fünf Jahre alt war, wollte ich Krankenschwester werden. Dann habe ich aber gemerkt, dass das auch etwas mit Schmerzen und Spritzen zu tun hat … Später wollte ich Lehrerin werden. Doch als ich erlebt hatte, wie manche Schüler die Lehrer fertig machen, dachte ich, dass ich mich nicht mit den Kindern anderer Eltern herumplagen will. Schlussendlich hatte ich dann einen Berufswunsch, der meiner heutigen Tätigkeit sehr nahe kommt: Journalistin.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Heute habe ich es lustigerweise sehr genossen, in der Technikkammer hinter den Zuschauern im Dunkeln zu sitzen. Keiner konnte mich sehen, aber ich konnte alles verfolgen. Das ist ja sonst andersherum. Ich schaue in einen schwarzen Kasten und sehe niemanden. Aber im Ernst: Ich liebe meinen Beruf, weil man frei ist, zu tun, was man normalerweise nicht darf. Jeden Blödsinn. Und das in aller Öffentlichkeit. Und ich freue mich auch, wenn ich Menschen begegne, die ich früher auf einem hohen Sockel gesehen habe. Dann ist es interessant, ob man bestätigt wird oder enttäuscht.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Nein.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Als ich neulich mal wieder im Auto unterwegs war, gab es einen unglaublich fantastischen Sonnenuntergang. Ich habe ständig angehalten, um Fotos zu schießen. Diese Bilder sind wunderschön. Wenn ich sie Freunden zeige oder mir selbst anschaue, dann wirken sie regelrecht Kraft spendend.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Meinen Kindern versuche ich auf den Weg zu geben, dass sie sich vertrauen sollen. Glaubt an euch. Ihr seid gut so, wie ihr seid! Geht genauso durch die Welt. Und wenn ihr stolpert, sind wir da und fangen euch auf.

Fotoausstellung "Neue Bilder vom Alter(n) ist eröffnet

17.09.2011

Noch bis zum 2. Oktober ist die bundesweite Wanderausstellung im Theater Rudolstadt und in der KulTourDiele zu sehen.

Zur Eröffnung kamen neben Heike Taubert, Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, die Landrätin des Landkreises Saalfeld Rudolstadt, Marion Philipp, und die Kuratorin der Ausstellung. Zudem übergab Marion Philipp den Förderbescheid für das Theaterprojekt "Entfaltungen", dessen Schirmherrin sie ist.

Theater Rudolstadt überzeugte in Fachzeitschriften

06.09.2011

In der Sommerumfrage von "Theater heute" und "Die Deutsche Bühne" haben wir thüringenweit die meisten Stimmen erhalten. Wir freuen uns über die überregionale Anerkennung!

Alljährlich geben im Sommer die großen Theaterfachzeitschriften ihre Favoriten der vergangenen Saison heraus. Ob Stück des Jahres, beste Inszenierung, bestes Bühnen- oder Kostümbild oder Schauspielerleistung – Kritiker und Schreiber des Feuilletons nominieren die eindrücklichsten Theatererlebnisse, die sie während der Spielzeit in ganz Deutschland sammeln konnten. Auch in diesem Jahr wurde wieder gewählt. Dabei erhielten wir gleich drei Stimmen und liegen damit thüringenweit an der Spitze! Während in „Theater heute“ das Theater Rudolstadt für seine Gesamtleistung und auch für das beste Stück des Jahres, die „Schicksalssinfonie“ von Steffen Mensching und Michael Kliefert, hervorgehoben wurde, gab es in „Die Deutsche Bühne“ eine Nominierung für bestes Theater abseits der Zentren.

Doppelter Genuss

27.06.2011

Mit der Premiere des Sommertheaters am 18. Juni starten wir eine besondere Kooperation mit dem Restaurant Amalia: Es hält unseren Besuchern einige Überraschungen vor, z. B. ein extra zusammengestelltes russisches Revisor-Menü!

Wer also geistigen und leiblichen Genuss besser miteinander verbinden und den Theaterbesuch zu einem rundum gelungenen Erlebnis machen will, findet weitere Informationen auf unserer Website oder unter www.theater-kulinarisch.de

Kantinengespräch mit Toni Krahl

23.06.2011

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".

Was haben Sie heute gemacht?
Ich bin hierher gefahren.

 

Wo kommen Sie gerade her?
Von zu Hause, aus der Nähe von Berlin.

 

Waren Sie schon einmal in Saalfeld?
Ja, garantiert schon mal. Aber ich weiß beim besten Willen nicht wann.


Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Dass es sehr sehr kräftig regnet. Just in dem Moment, als ich aus dem Auto stieg, fing es an.


Wobei vergessen Sie die Zeit?
Bei der Arbeit, sei es bei den Auftritten oder im Studio.


Wann platzt Ihnen der Kragen?
Sehr selten. Ich bin ein ausgeglichener Mensch. Außer wenn ich als Teilzeitnichtraucher gerade auf Entzug bin. Da bin ich etwas reizbar …

 

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Ich könnte mir irgendwas mit der Juristerei, als Anwalt der Armen sozusagen, vorstellen.

 
Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Das Privileg, selbst über alles bestimmen, selbst entscheiden zu können. Trotz der Kompromisse, die man in einer Band schließen muss, lebt man doch nicht in einem Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis.


Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Vom Gelegenheitsnichtraucher zum Gelegenheitsraucher werden. Oder zum Vollzeit-Nichtraucher.


Was war Ihre letzte gute Tat?
Meine gute Tat ist, dass ich keine böse begehe.


Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Meine kleine 9-jährige Tochter möchte ich fit machen für eine bessere Welt, ihr soziale Kompetenz beibringen. Wenn die Menschen weniger egoistisch wären, dann gäbe es eine bessere Welt. Einen Leitspruch, den ich meiner Tochter seit ihrem dritten Lebensjahr einpflanze, und den sie auch schon verinnerlicht hat, ist: „Jeder Mensch ist anders anders“. Und hat jedes Recht dazu.

Das Gespräch führte Claudia Leutemann.

Marcus Ostberg ist neuer Caroline-Preisträger

18.06.2011

Im Anschluss an die Sommertheater-Premiere wurde der diesjährige Gewinner der "Caroline" bekannt gegeben. Der begehrte Theaterpreis - übergeben von der Landrätin Marion Philipp und dem Vorsitzenden des Fördervereins Theater Rudolstadt, Matthias Biskupek - ging an den Schauspieler Marcus Ostberg.

Die "Caroline" wird vom Theaterförderverein und der Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt gestiftet und ist mit 1000 Euro dotiert. Marcus Ostberg erhält den Preis für seine hervorragende und vielseitige Gesamtleistung. Er war in dieser Spielzeit in den unterschiedlichsten Rollen zu erleben - u. a. als Philipp Klapproth in "Pension Schöller", als Ruben in "Der gute Tod" und als Valerio in "Lenz, Leonce & Lena".

Die Gewinner der Vorjahre waren Gabriel Kemmether (2006/07), Verena Blankenburg (2007/08), Simon Keel (2008/09) und Anne Kies (2009/10).

Theater Rudolstadt in der ZEIT

09.06.2011

In der heutigen Ausgabe der Zeitung DIE ZEIT ist ein ausführlicher Artikel zum Theater Rudolstadt zu lesen. Wer vor Ort also kein reguläres Exemplar mehr bekommen hat, kann ...

hier im PDF nachlesen.

Sommertheater Rubel sind im Umlauf

07.06.2011

Schon gemerkt? Seit dieser Woche sind unsere Sommertheater Rubel als Wechselgeld in ausgewählten Geschäften in Saalfeld und Rudolstadt zu haben. Wer 10 Stück gesammelt hat, bekommt Rabatte ... Aber nein, wir wollen Sie, liebes Publikum, doch nicht bestechen!

Eine Kooperation mit dem Werbering Saalfeld e. V. und dem Stadtring Rudolstadt e. V. 

 

Teilnehmende Geschäfte in Saalfeld:

Apotheke von Hirschhausen | Fleischerei Büchner | Stil Schöner Wohnen | Kaufhaus Joh | Männersache Roth | Schuh Moka | Modeexpress | Quickschuh | Juwelier Sieburg | Saalfeld Information | Saalfelder Schuhhaus | Vögele Mode | Mode+Textil Bartalomäus | Tabakhaus Bohr | Elektro Bohr | Juwelier Schneider | Augenoptik Anner | Sport Knabner | Apollo Optik | Friseur Kosmetik Saalstraße 13 | Fashion Point | Hautnah KosmetikStudio | Uhren Stöber

 

Teilnehmende Geschäfte in Rudolstadt:

Schuhmode Kalweit | Schuhmode Schart | Gesundheitshaus Hampe | Jeans Nicklas | KBK Store | Sport Schart | Goldschmiede Weyhrich  | Rudolf Edelsteine | com4you | Uhren und Schmuck Rödel | Samen-Zimmermann | Markt-Apotheke | Optik Seemann | Thalia Buchhandlung | Pretty Woman | Spielwaren Hauspurger | Itzer's heiße Backstube | Fielmann | Charisma MÄNNER MODE | Café Brömel | Eiscafé Aquila | Passerella mode | Paper-Shop | Apollo Optik | Fleicherei Büchner | Mieder-Moden | Quick-Schuh | Musikhaus Brömel | Verrücktes Kartoffelhaus | Zeitung-Lotto-Tabak

 

Mit 10 gesammelten Sommertheater Rubeln bekommen Sie beim Kauf einer Eintrittskarte für "Der Revisor" 20 % Rabatt auf den vollen Preis oder eine Freikarte für das Konzert mit SKAZKA ORCHESTRA am 9. Juli um 22 Uhr auf der Heidecksburg. Sie können den Sommertheater Rubel einlösen in der Saalfeld-Information, in der Theaterkasse in der KulTourDiele in Rudolstadt oder direkt an der Abendkasse. Viel Spaß auf der Jagd nach den rollenden Rubeln!

Achtung: Die Ermäßigungen können nicht kombiniert werden. 

Programm von "Ruhestörung" vorgestellt

06.06.2011

In der Pressekonferenz am vergangenen Freitag haben wir das vollständige Programm von "Ruhestörung", dem 1. Thüringer Theaterfestival 60plus vorgestellt. Wir erwarten spannende Gastspiele aus Dublin, Hamburg, Münster, Freiburg, Berlin, Dresden, Gera und vieles mehr.

Alle weiteren Informationen zu den Stücken und um "Ruhestörung" finden Sie auf der Festival-Website. Der Kartenvorverkauf hat begonnen!

Kantinengespräch mit Uschi Werner

25.05.2011

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".

Was haben Sie heute gemacht?
Ich war heute in Erfurt. Der Film „Wintertochter“, in dem ich mitgespielt habe, ist dort im Wettbewerb „Goldener Spatz“ gelaufen. Und im Anschluss an die Diskussion hat man mich nach Rudolstadt gefahren.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Komplizierte Frage – ich weiß es nicht. Als ich am Theater in Halle engagiert war, fuhren wir viel auf Gastspiele. Es kann also sein …

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Mir ist aufgefallen, dass das Gebäude, das neben dem Theater steht, also das Park-Restaurant, viel mehr wie ein Theater aussieht. Ich hatte ein bisschen den Eindruck, durch die Hintertür gehen zu müssen.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Wenn ich etwas lese. Manchmal darf ich die Zeit vergessen, wenn der Tag nichts mehr von mir fordert. Weil ich sie aber auch dann vergesse, wenn noch etwas anliegt, komme ich manchmal ins Schwitzen.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Mir platzt der Kragen, wenn ich immer wieder damit konfrontiert werde, dass so viele Menschen wenig haben und so wenige viel.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Ich hätte mich wahrscheinlich auf den Weg des Innenarchitekten begeben. Zur Möbelfacharbeiterin war ich auch schon ausgebildet worden, als ich durch gewisse Ereignisse dann doch zur Schauspielerei kam.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Sicherlich das Verstellen, das Hineinschlüpfen in andere Figuren mit ihren Biografien. Egal auch ob Hörspiel, Synchronsprechen … Ich mag es einfach, die Verstellungskunst zu praktizieren.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Schwere Frage. Es gibt Dinge, die ich ihm Nachhinein gerne anders gemacht hätte – ich denke da vor allem an meine Kinder. Aber dieser Beruf ist einfach zu verflixt. Man ist sehr auf die Hilfe der Großeltern und anderer angewiesen. Dabei hätte ich von ihnen gerne mehr mitbekommen. Zum Glück nehmen sie mir nicht übel, dass ich so viel unterwegs war.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich rechne mir als gute Tat an, dass ich immer bereit bin, Anfängern, die in die Schauspielerei einsteigen möchten, zu helfen. Da bin ich ganz uneigennützig. Die Förderung von jungen Menschen halte ich für ganz, ganz wichtig.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Raubt euch Wissen, Bildung, seid aufmerksam beim Lernen – das kann euch keiner mehr wegnehmen. Sucht euch eine Arbeit, die die Existenz sichert und ein größtmögliches Maß an Spaß hergibt. Lasst euch nicht reinreden.

Das Gespräch führte Friederike Lüdde.

"Ruhestörer" sind online

13.05.2011

Die Website für das 1. Thüringer Theaterfestival 60plus ist jetzt im Netz zu finden. Wer also mehr über die Vorbereitungen, den derzeitigen Stand des Programms und die Macher von "Ruhestörung" wissen will, ...

... sollte mal bei bei www.ruhestoerung-rudolstadt.de reinschauen. Dort stehen auch Neuigkeiten zu "Entfaltungen" für Sie bereit. Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Kantinengespräch mit Christine Errath

21.04.2011

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".

Was haben Sie heute gemacht?
Ich bin bei dem schönen Wetter im Zentrum von Rudolstadt spazieren gewesen, habe mir das Rathaus und das Schloss angeschaut und einfach die Sonne genossen.

Wo kommen Sie gerade her?
Vor zwei Tagen war ich noch in Rom, wo ich mir mit 10.000 anderen Menschen die Palmsonntagsrede vom Papst anhören konnte. Es war schon sehr hektisch. Hier in Rudolstadt ist es doch viel entspannter.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Ja. Ich weiß nicht mehr genau wann, aber für „Außenseiter-Spitzenreiter“ haben wir auf dem Schloss gedreht.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Ich war sehr erstaunt, aber auch erfreut, dass der Bahnhof so nah am Stadtzentrum liegt.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Wenn ich mich bei schönem Wetter in der Natur bewegen kann. Da kriege ich den Kopf frei.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Bei rücksichtslosen Autofahrern. Überhaupt bei unzuverlässigen und rücksichtslosen Menschen.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Ich wollte schon mit neun Jahren Journalistin werden. Das war also fast vorgegeben.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Man muss sagen liebte, denn 2007 habe ich ja bei „Außenseiter-Spitzenreiter“ aufgehört. Ich liebte es, mit so vielen Menschen zu tun zu haben. Mich haben immer die Lebensgeschichten verschiedener Menschen interessiert.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Ich würde gern gelassener werden. Ich bin 15 Jahre lang Eisgelaufen, dann war ich 15 Jahre lang im Fernsehen. Ich führte ein Leben auf der Überholspur. Ich habe nie gelernt, die Notbremse zu ziehen. Aber seit einigen Jahren arbeite ich daran.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich bin noch dabei: Meine Mutter wohnt in Zeuthen im Seniorenstift und die Menschen dort haben keine Möglichkeit, sicher über die große Verkehrsstraße zu gehen. Jetzt nutze ich meine Bekanntheit, um beim Landrat, bei der Bürgermeisterin und der Presse auf das Problem aufmerksam zu machen, dass endlich was passiert.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Sie sollten früh herausfinden, was ihnen Spaß macht und sich dafür einsetzen. Je eher sie herausfinden, was für sie richtig ist, umso besser. Es ist nicht gut, zu lange herumzutrödeln.

Das Gespräch führte Claudia Leutemann.

Gastspiel des Renaissance Theaters Berlin - Kartenvorverkauf hat begonnen

05.04.2011

Im Rahmen von "Ruhestörung", dem 1. Thüringer Theaterfestival 60plus gastiert das Renaissance Theater Berlin mit "Ewig jung" am 1. Oktober in Rudolstadt.

Karten für das Songdrama von Erik Gedeon mit Angelika Milster u. a. sind seit heute an sämtlichen Vorverkaufsstellen des Theaters und unter 03672/422766 erhältlich.

Weitere Informationenzum Gastspiel finden Sie hier.

Kantinengespräch mit Peter Escher

10.03.2011

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".

Was haben Sie heute gemacht?
Tägliche Redaktionsarbeit. Dass heißt im heutigen Fall, Themen recherchieren und Briefe lesen.

Wo kommen Sie gerade her?
Aus Leipzig.


Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Ja. Mehrmals sogar. Bis heute aber ausschließlich beruflich, um Fälle zu bearbeiten.


Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Dass die Straßen völlig leer waren.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Wenn ich am Meer sitze, in die Wellen schaue und dabei Muscheln sammle und einfach meine Freizeit genieße.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Wenn Richter völlig realitätsfern ihr Urteil sprechen.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Das, was ich mache, ist mein Traumberuf. Schon als Kind wollte ich für die Medien arbeiten, damals vor allem fürs Radio, was ich ja dann auch gemacht habe.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Ich mag, dass ich immer mit Menschen zu tun habe und helfen kann.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Ja. Ich würde gern mehr Freizeit haben und Zeit für meine Familie.

Was war Ihre letzte gute Tat?

Eigentlich mache ich ja mit meiner Sendung jede Woche etwas. Aber eine Geschichte möchte ich hervorheben: Ich war in den USA und wir haben Meißner Porzellan im Wert von einer Million US-Dollar, das im Krieg gestohlen wurde, wieder zurück holen können. Am 24. März wird es den Dresdner Porzellansammlungen übergeben.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Lernt einen gescheiten Beruf, der euch Spaß macht und euch ernährt.

Das Interview führte Claudia Leutemann.

Erster Theatergottesdienst am 13. Februar

04.02.2011

Theater und Kirche sind eigentlich gar nicht so weit voneinander entfernt. Das hat man sich mancherorts gedacht und Theatergottesdienste ins Leben gerufen. Wir ziehen nach und laden am Sonntag, 13. Februar, 10 Uhr, zum ersten Mal ...

in die Schlosskapelle nach Saalfeld ein. Dort wird unser Schauspiel "Der gute Tod" Thema sein und mit Texten und Musik den Gottesdienst begleiten. Neben Pfarrer Christian Sparsbrod und Superintendent Peter Taeger werden die Schauspieler Laura Göttner, Charlotte Ronas und Joachim Brunner sowie Dramaturg Thorsten Bihegue mit dabei sein.

Kantinengespräch mit Heide Simonis

20.01.2011

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".


Was haben Sie heute gemacht?

Ich bin siebeneinhalb Stunden Zug gefahren, damit mir dann der letzte Anschlusszug vor der Nase wegfährt. Aber sonst war es ein netter Tag.

Wo kommen Sie gerade her?
Aus Kiel.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Nein. Ich hätte es auch beinahe nicht gefunden.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Es war dunkel … Der Bahnhof war ja ganz nett so klein, aber sonst habe ich bisher nicht viel gesehen.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Beim Quilten und im Kino.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Wenn mir Leute so richtig blöd kommen.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Callas. Maria Callas. Aber die Rolle war schon besetzt.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Man muss gute Nerven haben und ein Elefantengehirn. Außerdem sollte man immer genau wissen, wann nett sein angesagt ist und wann weniger. Dieses Fingerspitzengefühl im Umgang mit Menschen, das mag ich sehr gern.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Nein. Ich finde, man soll nicht ständig sagen, „Ach hätte ich nur das oder jenes gemacht“. Jeder steht vor Entscheidungen und sollte dann mit seiner Wahl auch leben.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich habe Geld gesammelt für die Frauengruppen in Schleswig-Holstein. Und ich habe beim Scratch mitgesungen. Da treffen sich morgens wildfremde Leute, um gemeinsam in einem Chor zu singen. Auf dem Programm stand Mahlers zweite Sinfonie.

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?
Mut zu zeigen und Mut zu haben. Und, ohne die Empfindsamkeitsgrenzen zu überschreiten, auch ein Stück weit hart zu werden. Man sollte nicht immer gleich wegrennen.

Weihnachtsgeschenk für Saalfelder Tafel

28.12.2010

Kurz vor Weihnachten überreichte Verwaltungsdirektor Mathias Moersch erneut einen Spendenscheck an den Vorstand der Saalfelder Tafel e. V. Die 642,51 Euro konnten wir für den bedürftigen Verein während der letzten Veranstaltungen "MMM - Heiteres Beruferaten" sammeln. Wir bedanken uns bei unserem großzügigen Publikum!

Bereits zu Beginn der Spielzeit erhielt die Saalfelder Tafel insgesamt 843,61 Euro aus Erlösen des diesjährigen Theaterfestes.

Theater Rudolstadt auf Youtube

09.12.2010

Wir sind jetzt auch auf Youtube.

Unsere ersten Videos finden Sie natürlich auch auf dieser Website unter Video

Senioren für Theaterprojekt gesucht

25.11.2010

Für ein neues Theaterprojekt suchen wir aufgeschlossene und interessierte Menschen ab 60 Jahren. Geprobt wird ab Januar 2011.

Warum bin ich der geworden, der ich bin? Wie kann ich mein Leben erinnern? Wie viele meiner Erlebnisse habe ich schon vergessen? Wer Lust und Neugier mitbringt, sich mit solchen Fragen auseinanderzusetzen ist bei dem Theaterprojekt „Entfaltungen“ genau richtig. Bei der Inszenierung sollen persönliche Gedanken, Erfahrungen und Erinnerungen der Mitwirkenden spielerisch umgesetzt werden.

Idee und Konzept für „Entfaltungen“ stammen von dem Regisseur Matthias Spaniel und der Theaterpädagogin Thea Kneisel. Beide haben bereits mit Theatergruppen gearbeitet, die nicht professionell auf einer Bühne stehen. Die ersten Aufführungen sind im Rahmen von „Ruhestörung“, dem 1. Thüringer Theaterfestival 60plus vom 29. September bis 2. Oktober 2011 geplant. Als besonderer Aufführungsort dienen die leer stehenden Räume des ehemaligen Rudolstädter Krankenhauses.

Interessierte können sich bis zum 31. Dezember bei Thorsten Bihegue, Theater Rudolstadt, Anger 1, 07407 Rudolstadt, oder telefonisch unter 03672/450-2402 anmelden. Theatererfahrungen sind nicht notwendig.

Kantinengespräch mit Dirk Michaelis

25.11.2010

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".

Was haben Sie heute gemacht?

Ich bin Auto gefahren. Hierher. Das war eine Odyssee.

 

Wo kommen Sie gerade her?

Aus Berlin.

 

Waren Sie schon einmal in Saalfeld?

Ganz bestimmt, aber ich weiß nicht mehr, wann.

 

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Es war dunkel. Die Baustellen in Pößneck aber, die treiben einen in den Wahnsinn. Gottseidank kenne ich einen buddhistischen Spruch, der mir hilft: „Aller Ärger kommt nur aus dir selbst.“

 

Wobei vergessen Sie die Zeit?

Beim Musizieren.

 

Wann platzt Ihnen der Kragen?

Eigentlich dauert das eine ganze Weile. Aber wenn man einen Termin hat, so wie heute …

 

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Dann wäre ich wahrscheinlich Indianer geworden. Oder Matrose. Das hat so viel von Freiheit.

 

Was lieben Sie an ihrem Beruf?

Dass ich mein eigenes Leben reflektieren und das von Anderen in meine Songs einbeziehen kann. Alles selbst zu erleben ist ja kaum möglich. Aber wenn die Geschichte von einer nahen Person stammt, dann ist man auch authentisch. Diese Reflektion bereitet mir Freude. Sie in Musik zu fassen und andere Menschen damit zu erreichen, das bestärkt mich.

 

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Nö.

 

Was war Ihre letzte gute Tat?

Das ist schwer zu beantworten. Ich bin ja von José Carreras zum Botschafter seiner Leukämiestiftung ernannt worden. Aber noch wichtiger finde ich, dass ich heute bei meinem Musikerfreund im Krankenhaus war, der an Krebs erkrankt ist und sehr gern heute Abend dabei gewesen wäre.

 

Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Bleibt neugierig. Und vor allem: Hinterfragt immer. Glaubt nicht alles!

 

Das Gespräch führte Claudia Leutemann.

Uschi Amberger ist Preisträgerin

15.11.2010

Bei der gestrigen Gala zu ihrem 70. Geburtstag wurde Uschi Amberger mit der Ehren-Caroline ausgezeichnet.

Landrätin Marion Philipp und Matthias Biskupek, der Vorsitzende des Theaterfördervereins, überreichten ihr den, von der Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt gestifteten, Preis.

Weitere Eindrücke von dem Abend finden Sie in der Bildergalerie.

Theater Rudolstadt in THEATERheute

02.11.2010

"Im Schillerland" titelt die Fachzeitschrift THEATERheute ihren ausführlichen Beitrag zum Theater Rudolstadt.

Hier können Sie ihn als PDF (3 MB) lesen.

Kultursäule in Saalfeld

25.10.2010

Am vergangenen Freitag haben wir die neue Litfaßsäule in der Saalfelder Fußgängerzone eingeweiht. Dank der Unterstützung der CallSokrates GmbH können wir dort zusammen mit anderen Kulturinstitutionen für unsere Veranstaltungen werben.

Ihr Standort ist zwar noch nicht optimal, aber sobald die Baustelle gegenüber abgeschlossen ist, wird die Säule noch einmal verrückt, betonte Saalfelds Bürgermeister Matthias Graul, der zusammen mit Theaterintendant Steffen Mensching, Musikdirektor Oliver Weder und Michael Bönig von der CallSokrates GmbH zur Einweihung erschien.

Der Unternehmer Bönig setzt sich ebenfalls bereits auf anderen Wegen für die Kultur ein, sponsert Jugendlichen bis 18 Jahren freien Eintritt zu den Sinfoniekonzerten im Meininger Hof in Saalfeld.

843 Euro für Saalfelder Tafel

15.10.2010

Vielleicht wird es sogar zu einer richtigen Tradition. Auch beim diesjährigen Theaterfest zur Saisoneröffnung sammelten unsere Theaterbesucher und -mitarbeiter wieder fleißig für Bedürftige.

Und so kamen durch die „Theaterbäckerei“, bei der Mitarbeiter selbstgebackenen Kuchen verkauften, die Tombola und den Förderverein des Theaters stolze 843,61 Euro zusammen. Gespendet wurden sie jetzt an den Saalfelder Tafel e. V. Verwaltungsdirektor Mathias Moersch überreichte den Spendenscheck an den Vorsitzenden der Saalfelder Tafel, Jürgen Brengel, der zusammen mit seinen ehrenamtlichen Mitarbeitern erschien. Der Verein wird das Geld für den dringend benötigten Kühltransporter verwenden.

Ein Bär entdeckt bundesweit die Theaterwelt

14.10.2010

Was passiert eigentlich hinter den Kulissen eines Theaters? Um das zu erfahren, tourt ein Bär, ein Plüschtier, derzeit quer durch Deutschland und macht Station an verschiedenen Bühnen. Nun ist er in Rudolstadt angekommen!

Seine Reiseerlebnisse werden im Internet mit Foto und Text auf einem Blog unter www.blogigo.de/derbaeristlos veröffentlicht. Seit Dienstag gesterb ist HerrBärT nun in Rudolstadt zu Gast, wo er an unserer Seite die abwechslungsreiche Arbeitswelt erkundet. Mit dieser Aktion nimmt das Theater Rudolstadt an der bundesweiten Kampagne „Der Bär ist los“ teil, die auf die Vielfalt und Kreativität der Theaterlandschaft aufmerksam machen möchte.

Die Idee für den plüschigen Theaterkorrespondenten wurde am Theater Bielefeld geboren. Dort war man der Meinung, dass sich die Diskussionen in Zeiten knapper öffentlicher Kassen viel zu selten darum drehten, was Theater eigentlich leisten. Und da sie mit dieser Ansicht nicht alleine dastehen, fanden sich schnell Gleichgesinnte, die den Vermittler bei sich aufnehmen wollten. So führt die große Teddy-Tournee, die Ende September in Bielefeld begonnen hat und noch bis zum Juni nächsten Jahres gehen wird, u. a. an die Theater in Leipzig, Köln, Hannover, Essen, Meiningen u. a. Jeweils für zwei Wochen ist er vor Ort und bekommt seltene Einblicke in die verschiedensten Arbeitsbereiche eines Theaters. Aus der Sicht eines Plüschtiers wird er tagebuchartig von seinen Erlebnissen auf dem eigens dafür eingerichteten Web-Log berichten. Bis zum 23. Oktober ist er noch hier im Theater Rudolstadt unterwegs.

!!! "Drunter und Drüber" jetzt im Fernsehen !!!

27.09.2010

Die Erstausstrahlung unserer Anti-Depressionsrevue möchten wir gemeinsam mit Ihnen am Bildschirm verfolgen. Und laden dazu am kommenden Sonntag punkt 16.15 Uhr in den Schminkkasten ein! Eintritt ist frei!

Ende Juni war der MDR in unserem Theater zu Gast. Während zwei Vorstellungen wurde "Drunter und Drüber" vor Publikum gedreht. Eine sicherlich einmalige Chance für ein Theater unserer Größe. Am 3. Oktober wird nun auf ARTE gesendet. Seien auch Sie mit dabei und sagen es Freunden und Bekannten weiter! (Wiederholung auf ARTE: 11.10.2010, 10.20 Uhr)

Kantinengespräch mit Andreas Kieling

23.09.2010

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".

Was haben Sie heute gemacht?
Eben habe ich ein bisschen Theater gespielt (lacht), und heute Morgen hatte ich eine große Fernsehsendung beim WDR, „Planet Wissen“.


Wo kommen Sie gerade her?

Mein letzter großer Dreh war im Amazonasbecken.


Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Ja. Ich hab’s sofort wiedererkannt! Als Fünfjähriger bin ich hier gewesen, zusammen mit meinem Vater. Das muss so 1965 gewesen sein. Ich kann mich noch an die Ruine der Heidecksburg erinnern.


Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Tiefstehende Sonne und die Heidecksburg. Eigentlich aber ist mir eine sehr schöne Frau mit Kinderwagen ins Auge gestochen. Sie stand an der Straße und hatte leider ein Handy am Ohr, völlig unsexy.


Wobei vergessen Sie die Zeit?

Bei der Tierfilmerei.


Wann platzt Ihnen der Kragen?

Mir platzt nie der Kragen. Ist mir im Leben noch nie passiert.


Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Dann wäre ich Förster geblieben.


Was lieben Sie an ihrem Beruf?

Mein Beruf ist gleichzeitig meine große Leidenschaft. Ich kann in der Natur und mit Tieren arbeiten!


Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Ich bin sicherlich einer der wenigen Menschen, die mit nem 6er im Lotto kaum etwas anfangen könnten. Vielleicht würde ich mir eine neue Filmkamera kaufen. Ansonsten finde ich mein Leben toll.


Was war Ihre letzte gute Tat?

Dass ich in einer Indianersiedlung im Amazonasbecken meine ganze Reiseapotheke dagelassen habe. Als ich kurz darauf natürlich selbst krank wurde, hatte ich nicht einmal mehr eine Aspirin dabei.


Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Mal wieder in den Wald gehen. Mobiltelefone ausschalten und in die Natur hinein hören. Und erstaunt sein, was da alles kreucht und fleucht.

Das Gespräch führte Friederike Lüdde.

Ewa Rataj als beste Nachwuchs-schauspielerin nominiert

30.08.2010

Kritiker benannten in der Fachzeitschrift Theaterheute Höhepunkte der Spielzeit 2009/10.

Für ihre Rolle als Antigone am Theater Rudolstadt in der gleichnamigen Tragödie von Sophokles wurde Ewa Rataj als beste Nachwuchsschauspielerin nominiert. Die Stimme bekam sie im Jahrbuch der Fachzeitschrift Theaterheute von der Theaterkritikerin Erika Stephan. Insgesamt 42 Kritiker benannten darin die Höhepunkte der Saison. Bedacht wurden Nachwuchskünstler auch noch in den Kategorien bester Autor, Regisseur und Schauspieler. Ewa Rataj beeindruckte mit ihrer Fähigkeit, „sich in wechselnden Situationen mit angenehmer Reaktionsfähigkeit zu verhalten, den Situationen und dem jeweiligen Partner mit Intelligenz und einer schönen, eindrucksvollen spielerischen Geschmeidigkeit gerecht zu werden“, so die Begründung.

Wer sie als Antigone erleben möchte, hat am 7. September um 15 Uhr, am 10. September um 19.30 Uhr und nochmals am 27. September die Möglichkeit. Derzeit probt Ewa Rataj für „Augenblick der Schwäche“, eine Komödie, die am 25. September im Schminkkasten ihre Deutsche Erstaufführung feiern wird.

Das Spielzeitheft 2010/11

12.07.2010

Premieren- und Konzertübersichten, Schauspielerporträts und vieles mehr - hier kommen Sie zum Download ...

unseres aktuellen Spielzeitheftes(14 MB).

Kantinengespräch mit Ulla Meinecke

24.06.2010

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".

Was haben Sie heute gemacht?
Ich bin drei Stunden Zug gefahren, dann habe ich mir Rudolstadt angeschaut und einen Kaffee getrunken. Und bevor ich auf die Heidecksburg gefahren bin, habe ich mich noch kurz hingelegt.


Wo kommen Sie gerade her?

Aus Berlin.


Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?

Ich glaube nicht.


Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?

Dass es schön ist hier. Ich mag Thüringen sehr.


Wobei vergessen Sie die Zeit?

Beim Schreiben und mit Freunden.


Wann platzt Ihnen der Kragen?

Bei der Kombination von Blödheit und Nicht-Zuhören im Alltag.


Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?

Ärztin.


Was lieben Sie an ihrem Beruf?

Ich liebe alles außer das Business.


Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?

Das, was ich ändern kann, ändere ich. Was vorbei ist, ist vorbei.


Was war Ihre letzte gute Tat?

Die war privat. Letzte Woche habe ich jemandem bei einer Sache geholfen, die er sonst nicht so gut hinbekommen hätte.


Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Liebe und Unterstützung. Ein normales Sozialverhalten und Zeit.


Das Gespräch führte Friederike Lüdde.

Caroline-Preis geht an Anne Kies

20.06.2010

Im Anschluss an die Sommertheater-Premiere wurde die diesjährige Gewinnerin des „Caroline“-Theaterpreises bekannt gegeben.

Die Schauspielerin Anne Kies erhält den vom Theaterförderverein und der Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt gestifteten und mit 1000 Euro dotierten Preis für ihre hervorragende und vielseitige Gesamtleistung. Sie war in dieser Spielzeit in den unterschiedlichsten Rollen zu erleben - spielte die Titelrolle in "Maria Stuart", die Johnna in "Eine Familie", in "Die Schicksalssinfonie" und in "Drunter und Drüber" sowie die Recha in "Nathans Kinder".

Die Gewinner der Vorjahre waren Gabriel Kemmether (2006/07), Verena Blankenburg (2007/08) und Simon Keel (2008/09).

Samstag, 15. Mai: Auf die Plätze! Theater! Los!

11.05.2010

Glücklich ist die Stadt, die ein Orchester hat! Mit unserem neuen Stück beteiligen wir uns ebenfalls an der Thüringenweiten Aktion des Bühnenvereins „Auf die Plätze! Theater! Los!“.

Am Samstag, 15. Mai um 11 Uhr gibt es nach einer kleinen öffentlichen Kundgebung auf dem Theatervorplatz erste Einblicke in die Vorbereitungen zu „Die Schicksalssinfonie“. In dem Theaterstück mit Orchester, das am 29. Mai uraufgeführt wird, spielen die beiden Autoren Steffen Mensching und Michael Kliefert direkt auf die kulturpolitische Situation der Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt an. Die Finanzierung des Orchesters ist nur bis 2012 gesichert, danach droht dem seit 1635 bestehenden Klangkörper das Aus.
Zeitgleich präsentieren sich noch weitere Thüringer Theater mit öffentlichen Aktionen. In Nordhausen, Altenburg, Gera, Erfurt, Weimar, Meiningen und Eisenach wollen sie auf ihre Angebote aufmerksam machen und für die Erhaltung der Kulturlandschaft Thüringens werben.

Kantinengespräch mit Daniela Anschütz-Thoms

05.05.2010

Was unsere Stargäste von "MMM-Was bin ich?" so umtreibt, erfahren Sie in der Rubrik "Prominente in der Kantine".

Was haben Sie heute gemacht?
Trainiert und mich um meinen Hund gekümmert. Ich habe seit zwei Wochen einen Welpen …

Wo kommen Sie gerade her?
Von Zuhause.

Waren Sie schon einmal in Rudolstadt?
Ich bin sicherlich mit dem Fahrrad schon mal durchgefahren, beim Radtraining.

Was ist Ihnen bei der Ankunft als Erstes aufgefallen?
Dass ich das Theater nicht gleich gefunden habe und deshalb dreimal drum herum gefahren bin.

Wobei vergessen Sie die Zeit?
Beim Faulenzen, weil ich das so selten kann, und beim Surfen im Internet.

Wann platzt Ihnen der Kragen?
Das ist eine gute Frage. Wenn mir nicht das gelingt, was ich mir vorgenommen habe.

Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie jetzt sind?
Rechtspflegerin.

Was lieben Sie an ihrem Beruf?
Für mich ist das nicht wirklich ein Beruf, sondern eher ein Hobby, mit dem ich mein Geld verdienen kann. Ich liebe an meinem „Beruf“ mich zu quälen, weil das zum Erfolg führt.

Würden Sie etwas an Ihrem Leben ändern?
Nein.


Was war Ihre letzte gute Tat?

Mein Olympiasieg!


Was würden Sie Kindern heute auf den Weg geben?

Durchhalten. Geduld haben und durchhalten.


Das Gespräch führte Friederike Lüdde.

Beim Welttheatertag in Wuppertal

26.03.2010

Drohende Kulturkürzungen haben die Theaterschaffenden Deutschlands aufgebracht. Den Wuppertaler Bühnen und anderen wird das Aus prophezeit. Um Zusammenhalt und Stärke zu demonstrieren versammeln sich am 27. März ...

... nun mehr als 50 Theater für die bislang größte gemeinsame Aktion: Auf zahlreichen Bühnen spielen sie für die Vielfalt, den Reichtum und für den Erhalt ihrer Kunst. Auch wir sind mit dabei und reihen uns in den Aufführungsreigen ein.

Informationen zum gesamten Programm finden Sie hier und unter www.wuppertaler-buehnen.de

"Drunter und Drüber" im Berliner Maxim Gorki Theater

18.12.2009

Das Theater Rudolstadt reist am 28. Februar mit seiner Anti-Depressionsrevue „Drunter und Drüber“ nach Berlin. Für zwei Aufführungen ist unsere erfolgreiche Gemeinschaftsproduktion von Schauspielensemble und Thüringer Symphonikern im Maxim Gorki Theater zu erleben.

Wir folgen damit einer Einladung des internationalen Festivals „Musik und Politik“, das seit 2000 jährlich mit einer ganzen Reihe von Konzerten, Diskussionen, Filmvorführungen und Ausstellungen in Berlin stattfindet. „Drunter und Drüber“, ein Stück zum deutschen Jubiläumswahn in Zeiten globaler Pleiten von Intendant Steffen Mensching und Chefdramaturg Michael Kliefert, wurde erst kürzlich, am 3. Oktober 2009 in unserem Theater uraufgeführt.

Während wir nach Berlin reisen, haben wir für einen Ersatz aus der Hauptstadt gesorgt: Am 27. Februar tritt im Theater Rudolstadt das Kabarett Theater „Distel“ auf mit ihrem Programm „Staatsratsvorsitzende küsst man nicht“. Karten für die Vorstellungen um 16 und um 19.30 Uhr sind unter 03672/422766 erhältlich.

MDR Schillergala in der Presse

13.11.2009

Am 10. November feierten der MDR und das Theater Rudolstadt den 250. Geburtstag von Friedrich Schiller. Etwas von dem, was man über die große Fernsehgala im Nachhinein in den Zeitungen lesen konnte, finden Sie hier als PDF.

 

Ostthüringer Zeitung, 11. November 09

Osthüringer Zeitung, 11. November 09 (Kommentar)

Thüringer Allgemeine Zeitung, 11. November 09

Thüringische Landeszeitung, 11. November

Thüringer Allgemeine Zeitung, 12. November 09

Freies Wort, 12. November 09

Ostthüringer Zeitung, 12. November 09

Kulturpolitische Positionen

08.06.2009

Am 3. Juni erschien in der Thüringer Allgemeinen ein Artikel von Henryk Goldberg zur derzeitigen Situation der Theater in Thüringen. Intendant Steffen Mensching nahm die darin vertretenen Positionen zum Anlass, eine Gegendarstellung zu verfassen. Lesen Sie beide Beiträge in voller Länge.

 

 

EINE LANZE FÜR DIE UNTERVERSORGUNG

VON STEFFEN MENSCHING

 

Henryk Goldberg hat – im Vorfeld kommender Wahlversprechen oder zu befürchtender Rechtfertigungen – die Theaterpraxis im Freistaat ins Visier genommen und gelangte zu einem traurigen Fazit. Die Sache läuft, so konstatierte der Feuilletonist, schief, die Struktur des Angebots sei nicht ausbalanciert, der Auftrag einer angemessenen Grundversorgung bleibe unerfüllt, von einigen paradiesischen Eilanden (Weimar, Altenburg-Gera, Meiningen) abgesehen, gingen ganze Regionen Zeiten kultureller Unterversorgung entgegen. Das klingt bedrohlich nach Notstand und passt sehr gut zum Sommerhit Luise, Luise, wir stecken in der Krise. (Beitrag in voller Länge)

 

GESTÖRTE BALANCE
Die Thüringer Theater können ihren Auftrag nur eingeschränkt erfüllen

VON HENRYK GOLDBERG


Wer in Erfurt im Monat Mai Schauspiel sehen wollte, hatte zwei Gelegenheiten, ein Jugendstück. Wer in Nordhausen am Abend Schauspieler sehen wollte, hatte dazu soviele Gelegenheiten wie der Opernfreund in Rudolstadt: keine. Das ist im Grundsatz nicht der Ignoranz von Intendanten geschuldet. Das sind die Folgen der Thüringer Kulturpolitik. Das ist die schleichende strukturelle Erosion einer kulturellen Qualität. (Beitrag in voller Länge)