Carlos Manuel wurde 1968 in Luanda/Angola geboren und ist in Brasilien aufgewachsen. Er studierte Philosophie in Curitiba/Brasilien, Schauspiel am Conservatoire National Supèrieur d’Art Dramatique de Paris und Theaterwissenschaft an der Sorbonne Nouvelle in Paris. Als Regisseur arbeitete er bisher u. a. am Bayerischen Staatsschauspiel München („Die Gelehrtenrepublik“ von Arno Schmidt, „Kohlhaas“ nach Kleist), am Städtischen Theater Chemnitz („Glückseligkeit“ von Bulgakow), am Theater Freiburg, an den Württembergischen Landesbühnen Esslingen („Drei Schwestern“ von Anton Tschechow), am Hans Otto Theater Potsdam, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Thalia Theater Halle und kontinuierlich am THEATER AN DER PARKAUE Berlin („Die Verwandlung“ von Kafka, „Amerika!“, „Warum kommen Dinge durcheinander“ von Gregory Bateson u. a.). Desweiteren waren seine Arbeiten in Sao Paulo, Paris und Moskau zu sehen.
Am Theater Rudolstadt inszenierte Carlos Manuel in der Spielzeit 2009/10 „Maria Stuart“ von Friedrich Schiller.