Horst Damm wurde 1943 in Berlin geboren und ist im Harz aufgewachsen. Nach dem Abitur absolvierte er eine Facharbeiterausbildung zum Werkzeugmacher. Danach studierte er von 1963-65 Germanistik und Musikerziehung an der Leipziger Universität. Nach zwei Jahren wechselte er zur Theaterhochschule Leipzig. Vier Wochen später wurde er zum Wehrdienst einberufen und musste die Ausbildung unterbrechen. Von 1967 bis 1971 setzte er sein Schauspielstudium fort. Das erstes Engagement führte ihn ans Theater Freiberg und von 1975-2000 war er am Kleist-Theater Frankfurt/Oder engagiert, wo er u. a. als Miller in „Kabale und Liebe“, als Theobald in „Das Käthchen von Heilbronn“, als Jupiter in „Amphytrion“ (Regie: Andreas Kriegenburg), oder als Sorin in „Die Möwe“ (Regie: Armin Petras) zu erleben war. Seit 2000 ist er festes Mitglied des Schauspielensembles in Rudolstadt. Er spielt Klavier, Kontrabass und Gitarre. Wichtige Rollen der letzten Jahre waren Talbot in „Maria Stuart“, Wilhelm Voigt in „Der Hauptmann von Köpenick“, der Narr in „Was ihr wollt“, Peachum in der „Dreigroschenoper“ oder Josef in „Josef und Maria“. Mit der Spielzeit 2008/9 und später kamen u. a. hinzu der Urlauber in „Höchste Eisenbahn AG“, Schreiner Ulf in „Blütenträume“, der Soloabend „Der Kontrabass“ sowie Theresias in „Antigone“. In jüngerer Zeit war und ist er zu sehen Orchesterwart in "Die Schicksalsinfonie", als Robert in "Der gute Tod", König in "Leonce und Lena" sowie als Sosias in "Amphitryon".