Marcus Ostberg wurde 1972 in Berlin geboren. Während seiner Schulzeit erwarb er erste Theatererfahrungen am Metropoltheater Berlin. Nach seinem Abitur verbrachte er zunächst neun Monate als Tagelöhner in Neuseeland und Australien, als Baumaschinist, Kiwi-Pflücker, … und arbeitete ein Jahr lang als Portier im Hotel Intercontinental in Berlin. Ein kurzes Geografie- und Spanischstudium an der Humboldt Universität Berlin folgte. Erst vergleichsweise spät begann er mit seiner Schauspielausbildung an der Berliner Schule für Schauspiel, die er 2005 abschloss. Während seines Studiums war er als Till Eulenspiegel im Konzerthaus Berlin zu sehen. Sein erstes festes Engagement hielt ihn drei Jahre lang am Theater in Neustrelitz. Dort zählten zu seinen wichtigsten Rollen die Titelrollen in "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch und in "Amadeus" von Peter Shaffer.
Mit der Spielzeit 2008/09 ist er nun im Ensemble des Rudolstädter Theaters. Das Publikum konnte ihn hier bisher u. a. in "Der Gott des Gemetzels", in "Drunter und Drüber" sowie, jeweils in den Hauptrollen, in "William oder Das große Shakespeare-Abenteuer", in "Zwei Krawatten" sowie in dem Ein-Mann-Musical "Adam Schaf hat Angst" erleben. In jüngster Zeit spielte Marcus Ostberg zudem Baron von Burleigh in "Maria Stuart", den Kontrabassist in "Die Schicksalssinfonie", den Valerio in "Lenz, Leonce und Lena", den Ruben Keller in der deutschen Erstaufführung von Wannie de Wijns "Der gute Tod", den Rudolf in J.M. Synges "Der Held der westlichen Welt", Dobtschinksij in "Der Revisor" sowie den Merkur in Kleists "Amphitryon".