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Hannes Pohlit

Hannes Pohlit, geboren 1976 und aufgewachsen in Rheinland-Pfalz, schrieb seine ersten Kompositionen im Alter von 14 Jahren. Ein Orchesterwerk, das er im Alter von 16 Jahren komponierte, wurde 1993 mit dem Förderpreis des Deutschen Komponistenverbandes ausgezeichnet. Noch während seiner Schulzeit war er Jungstudent in der Kompositionsklasse von Hans Zender an der Frankfurter Musikhochschule. Nach einem begonnenen Kompositionsstudium bei Hans-Jürgen von Bose in München entschied er sich jedoch für eine Dirigentenlaufbahn und studierte von 1998 bis 2003 in Leipzig Orchesterdirigieren bei Gert Bahner und Christian Kluttig und anschließend an der Hochschule für Musik in Weimar im Aufbaustudium bei Gunter Kahlert (Konzertexamen). Von 2003 bis 2006 war am Theater Erfurt als Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung engagiert. 2006 kehrte er als Künstlerischer Leiter des "ensemble leipzig 21", eines Kammerorchesters für zeitgenössische Musik, zurück nach Leipzig.  
Nach zehnjähriger Pause begann er 2006 wieder zu komponieren und absolvierte ein Kompositions- und Musiktheoriestudium bei Prof. Reinhard Pfundt, das er 2010 „mit Auszeichnung“ abschloss. Hannes Pohlits Werke, darunter die Sinfonietta für großes Orchester „Il Vento“, das Cellokonzert „Contemplations“, die Orchesterparaphrase "La Chapelle de Fran
çois Liszt“, das „Sextett für Streicher“ (2009/10) und die 12 „Paraphrases de Tango“ für Klavier, erscheinen im Friedrich Hofmeister Musikverlag.   
Durch seine langjährige Konzerttätigkeit als Dirigent und als Pianist konnte sich Hannes Pohlit eine große Kenntnis des Opern- und Konzertrepertoires bis ins 21. Jahrhundert erarbeiten, die er seit 2010 auch als Dozent für musiktheoretische Fächer an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater an seine Studenten weitergibt. Er dirigierte Konzerte bei Orchestern wie der Jenaer Philharmonie und der Thüringen Philharmonie Gotha-Suhl, war Gastdirigent diverser Festivals für zeitgenössische Musik und gab Klavierabende in mehreren deutschen Städten. Die Kritik bescheinigt ihm dabei "viel Gespür für Feinheiten" ("Leipziger Volkszeitung") und eine „solide Virtuosität mit der Eleganz eines Chopin“ („Die Rheinpfalz“). Im Sommer 2014 war Hannes Pohlit Composer in residence des von Hans Werner Henze gegründeten Festivals „Cantiere Internazionale“ in Montepulciano (Italien).
www.hannespohlit.de


Mitwirkung:
Faust_Eins