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Der eingebildete Kranke

Komödie von Molière
Premiere am 19. Juni 2010, Heidecksburg
Lachen ist die beste Medizin. Das gilt umso mehr in den Zeiten der Gesundheitsreform. Wer lacht, lebt länger, gesünder und billiger. Argan, Molières Held, lacht nicht. Er nimmt das Leben und seine Beschwerden bierernst. Dabei leidet er nicht an den Krankheiten, die ihm seine geldgierigen Ärzte einreden, sondern an seiner Einbildung. Kurz: Er ist ein Hypochonder. Außerdem ein Vater, der von seiner Tochter verlangt, einen Doktor zu heiraten. Das spart Kosten! Seine neue Ehefrau bestärkt ihn darin und fördert seinen Krankheitswahn. Doch die Erbschleicherin hat die Rechnung ohne das Dienstmädchen Toinette gemacht. Mit einem genialen Trick zwingt diese Argan, die bittere, aber heilende Pille der Erkenntnis zu schlucken.
»C’est du pur Molière!« (Das ist ja reiner Molière!), sagen die Franzosen, wenn sie etwas urkomisch finden. Beim Sommertheater auf der Heidecksburg wollen wir Ihre Lachmuskeln strapazieren. Also: Lachen Sie sich gesund. Aber Vorsicht! Denn eine der schauerlichsten Ironien der Theatergeschichte wirft bis heute einen Schatten auf das Werk. Nach der vierten Vorstellung am 17. Februar 1673 verstarb Molière im Kostüm des eingebildeten Kranken. Der geniale Komödiant machte noch aus seinem Tod eine Pointe.
Regie:  Inken Böhack
Ausstattung:  Kristina Siegel

Argan:  Johannes Arpe , Steffen Mensching
Beralde:  Rayk Gaida
Monsieur Diafoirus:  Joachim Brunner
Monsieur Purgon:  Joachim Brunner
Monsieur Bonnefoy:  Rayk Gaida
Toinette:  Charlotte Ronas

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