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4. Sinfoniekonzert

»Reise nach Eriwan« - Werke von Sharafyan und Chatschaturjan


Vache Sharafyan /
Sinfonia Nr. 2 »Un poco concertante«
für Duduk und Orchester (2008), Deutsche Erstaufführung
Aram Chatschaturjan / Violinkonzert d-Moll (1940)
Aram Chatschaturjan / Ballett-Suite »Gajaneh« (1942)

Anush Nikoghosyan, Violine
Gregor Schulenburg, Duduk

Billy Wilder hat viel zum Weltruhm von Aram Chatschaturjan beigetragen. In seiner Komödie »Eins, zwei, drei« nutzte der Hollywood-Regisseur den berühmten »Säbeltanz« aus dem Ballett »Gayaneh«. Lieselotte Pulver zeigte als Tischtänzerin viel Bein und versetzte so nicht nur hartgesottene Sowjetfunktionäre in Ekstase. Zu Recht gilt Chatschaturjan bis heute als der bedeutendste armenische Komponist. Geboren 1903 in Tiflis/Georgien, ging er 1922 nach Moskau. Er studierte erst Biologie, dann Cello und wechselte nach drei Jahren in die Kompositionsklasse. Die eindrucksvolle und mitreißende Musiksprache Chatschaturjans, die an die russische Musik des 19. Jahrhunderts und den französischen Impressionismus anknüpft und diese mit kaukasischen Melodien und Tänzen verwebt, erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Volksmusik spielt auch für den zeitgenössischen Komponisten Vache Sharafyan eine wichtige Rolle. Indem er das Duduk – ein für die armenische Folklore typisches  Holzblasinstrument – in zahlreiche seiner Kompositionen integriert, hält der in Eriwan lebende Künstler die Musik und die Tradition Armeniens lebendig. Sein Werk wird weltweit aufgeführt und genießt insbesondere in den USA hohes Ansehen.

Die 1989 geborene armenische Geigerin Anush Nikoghosyan studierte zunächst in ihrer Heimat, später an der Hochschule für Musik und Theater München, unter anderem bei Christoph Poppen und Julia Fischer. Sie zählt bereits zu den international erfolgreichen Künstlern ihres Heimatlandes.

 

 

Zu diesem Sinfoniekonzert findet am 29. Januar, um 10 Uhr, im Meininger Hof für Schüler eine kostenlose moderierte Generalprobe statt. Anmeldung über das Orchesterbüro unter (0 36 72/ 4 50 23 01).

Musikalische Leitung  Oliver Weder