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Anderthalb Stunden zu spät

Komödie von Gérald Sibleyras und Jean Dell
Premiere am 3. Oktober 2015, Schminkkasten


Pierre hat es geschafft! Die Kinder stehen auf eigenen Beinen, der Beruf ist an den Nagel gehängt. Seine Anteile an der Kanzlei hat er für eine ansehnliche Summe verkauft. Man hat Grund zum Feiern. Laurence, Pierres Ehefrau, ist allerdings weder nach einem Abenddinner noch nach zwanglosem Small Talk bei Pierres Ex-Geschäftspartner Chalmet zumute. Kurz vor dem Losgehen zieht sie die Notbremse, schaltet auf stur und verweigert das Mitkommen. Und das nicht nur wegen dieser »blöden Kuh«, der Frau des Gastgebers, nein, sie will endlich mit Pierre ein ernstes Wörtchen reden. Denn seit der jüngste Sohn zu Hause auszog, fühlt sie sich am Rande eines Abgrunds. Was soll noch kommen? War ihr bisheriges Leben an der Seite dieses Mannes überhaupt eine richtige Entscheidung? Lässt sich Versäumtes nachholen, ist jetzt nicht der Augenblick für einen radikalen Befreiungsschlag, für eine Trennung? Alles soll ihrer Meinung nach auf den Tisch. Denn wer neu anfangen will, muss einen klaren Schnitt  wagen. Die Chalmets können ruhig anderthalb Stunden warten.

Die beiden französischen Autoren Gérald Sibleyras und Jean Dell nehmen mit treffsicheren Pointen und verblüffender Leichtigkeit die gewichtigen Fragen einer in die Jahre gekommenen Beziehung in den Blick. In ihrer Heimat ist »Anderhalb Stunden zu spät« seit zehn Jahren landauf, landab ein echter Komödienhit. Das Theater Rudolstadt gehört zu den ersten Bühnen, die den pointenreichen partnerschaftlichen Schlagabtausch in Deutschland zur Aufführung bringen.

 

Spieldauer: 1 h 45 | eine Pause

Regie  Andreas Pirl
Bühne und Kostüme  Ana Maria Goncalves Nunes
Dramaturgie  Udo Eidinger

Laurence  Verena Blankenburg
Pierre  Rayk Gaida

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