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4. Sinfoniekonzert

»Lichte Höhen« - Werke von Lavry und Mozart 

 

Marc Lavry: »By the Rivers of Babylon« (1935)
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488 (1786)
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie C-Dur KV 551 »Jupiter« (1788)

 

Mozart war ein vielseitiges Genie. Auch als Verkäufer war er durchaus brillant. Als er 1786 dem Kammerdiener des Fürsten von Donaueschingen, Sebastian Winter, mehrere Stücke zum Kauf anbot, wusste er das Klavierkonzert Nr. 23 als Besonderheit anzupreisen. Es handle sich um ein Werk, das er für sich oder »einen kleinen Zirkel Liebhaber und Kenner zurückbehalte«. Heutzutage zählt es zu den musikalischen Sternstunden in Mozarts Oeuvre.

Auch sein letztes sinfonisches Werk, die »Jupitersinfonie«, ist Ausdruck von Mozarts rastlos-rasanter Schöpferkraft. Innerhalb weniger Wochen aufs Papier gebracht, gelangte sie zu beispielloser Berühmtheit; das grandiose Finale gilt als Krönung seines sinfonischen Stils. Musikkritiker Bernhard Paumgarnter schrieb 1957 begeistert: »Wie ein Triumphgesang kraftbewusster Herrlichkeit hebt sich die C-Dur-Sinfonie als strahlender Ausklang über alles Erdenleid zu lichten Höhen.«

Bei diesem Konzert begrüßen wir erneut den renommierten Pianisten und erfahrenen Mozartinterpreten Peter Rösel als Solist in Saalfeld. Der Dirigent Avner Biron, Leiter und Gründer der »Israel Camerata Jerusalem «, Israels führendem Kammerorchester, ist als Experte feiner Klangfarben und tonaler Transparenz genau der Richtige für Mozarts raffinierten Orchesterklang. Eröffnet wird der Abend mit einem Streicher-Lamento des israelischen Komponisten Marc Lavry. Dieser nimmt den Psalm 137, »An den Wassern zu Babylon«, zur Vorlage für einen intimen und sehr persönlichen Klagegesang über das Leid in der jüdischen Diaspora.

 
Musikalische Leitung: Maurizio Colasanti   
Klavier: Peter Rösel